Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Isländer mit EMS (Gelesen: 6876 mal)
Isipony
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07. Dezember 2007 um 14:13
 
Hi,
ich finde es schwer ein Tagebuch zu schreiben, da ich kaum weiß wie alles anfing.
Meinen Isländer Gáski habe ich 1994 im Alter von 4 Jahren gekauft. Er roh und ich Reitanfänger.
Dank meiner Freundin haben wir das alles gut in den Griff bekommen.
Er wurde im Sommer immer so 4 – 5 mal die Woche bewegt und im Winter leider nur am Wochenende..
Was mir dann irgendwann (keine Ahnung mehr in welchem Jahr) auffiel, war dass er immer der Dickste der Herde war, egal was ich gemacht habe. Im Jahre 1996 haben wir die Wanderreiterei für uns entdeckt und waren ab da im Sommer immer für ca. 4-6 Tage unterwegs. Aber selbst da nahm er nicht wirklich ab.
2003 bekam er im Sommer extrem hohe Leberwerte und wir haben ewig gebraucht um diese wieder in den Normalbereich zu bekommen. Er hat damals mehrere Monate gestanden, da er sooo schlapp war.
Seitdem viel mir auf, dass die Leberwerte nach oben gingen sobald der Heulage zu fressen bekam. So habe ich ihn im Winter immer einzeln am Heu gehalten.
2006 kam dann plötzlich unerklärliche Lahmheit und wieder extrem hohe Leberwerte dazu. Wir waren in Kliniken u.s.w. und keiner wusste warum er mal besser und mal schlechter lief.
Ein Bekannter von mir, der TA ist, ließ sich alle Werte geben und hat ihn sich einmal angeschaut. Mit dem Wissen hat er über 1 Stunde mit dem Labor telefoniert und die meinten EMS. Als wir ihn komplett vom Gras genommen haben, ging die Lahmheit weg und er lief wieder gut. Ostern haben wir einen 3 stündigen Ritt gemacht und sind im Mai noch eine 20 km Rally gegangen. Danach ging es nur noch bergab. Er wurde immer dünner, konnte die Hinterbeine kaum noch vom Boden abheben und die Leberwerte stiegen wieder an.
Allerdings stand er zu diesem Zeitpunkt auch ca. 20 Stunden alleine.
Nach zwei Stallwechseln ging es ihm wieder besser. Nun hat er Heu satt und 24 Stunden Gesellschaft von einem anderen Isländer (andere Rassen zählen für ihn nicht).
Allerdings ist er beim Reiten schlapp und so ganz gefällt er mir nicht.
Wir hatten dieses Jahr mehrmals Blutbilder machen lassen und einen Glycose-Tolerenztest. Der eine Tierarzt sagt Diabetes (da der Insulinwert total im Keller ist) der nächste sagt EMS. Auswertungen von einer Tierheilpraktikerin und einer Fellanalyse ergeben dann wieder EMS.
Nun wurde mir von mehreren Seiten geraten ihn vom Heu wegzunehmen und ihm 4 mal am Tag Heu welches 1 Stunde in warmen Wasser eingeweicht wurde zu geben. Ich habe keine Ahnung wie ich das umsetzten soll!!!!
Auch das Futter von Hyppolit für EMS-Pferde soll er nicht mehr bekommen. Die unmelassierten Rübenschnitzel rührt er aber absolut nicht an.
Ich habe keine Ahnung was ich nun machen soll.

Gruß
Regina
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Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
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Antwort #1 - 11. Januar 2008 um 08:56
 
Januar 2008

Wie ich bereits berichtet hatte, habe ich im Dezember einen Felltest mit der Ergebnis EMS machen lassen.
Eine Umstellung der Fütterung ist mir noch nicht gelungen. Ich habe aber von der Tierheilpraktikerin ein Pulver für Gáski bekommen. Sie meinte es wäre ein Versuch dem Körper zu helfen zumindest mit dem ungewaschen Heu fertig zu werden. Nun bekommt er das Pulver und die Hylak-Tropfen seit 3 Wochen und er ist unter dem Sattel deutlich munterer und hält längere Strecken durch. Nun möchte er von sich aus auch traben und mal ein Stück galoppieren. Eine Kontrolluntersuchung des Fells hat laut Tierheilpraktikerin auch eine Besserung ergeben.
Sie misst dies immer in % und sagte wir wären bei 10% und wenn wir 50 % schaffen könnte er weiterhin mit dem normalen Heu leben. Das wäre für mich eine tolle Sache, da ich keinen Stall finde der Heu wäscht und wo mein Isi auch Isländergesellschaft hat.
So wie es aussieht habe ich auch eine neue Reitbeteiligung gefunden. Das wäre für ihn super, da ich im Winter nur am Wochenende die 40 km zum Pferd schaffe.


Ach ja, ich habe ihn auchmal auf Cushing testen lassen und das hat die Heilpraktikerin verneint.
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Antwort #2 - 17. Januar 2008 um 21:52
 
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Antwort #3 - 29. Januar 2008 um 08:57
 
Am 20.01. habe ich wieder Fell gezpupft und eingeschickt. Daraufhin bekam ich die Nachricht, dass das Pulver besser angeschlagen hat wie die THP gedacht hat. Er könnte nun mit dem ungewaschenem Heu gut leben.
Mit dem Pulver schleichen wir uns nun raus und wenn er eine Woche nichts bekommen hat, dann soll ich mich wieder bei der THP melden.
Am Samstag waren wir eine Runde im Gelände und er ist flott gelaufen – nur die Kondition fehlt noch vor allem da es in der Gegend berauf und bergab geht, was er vorher nicht kannte. Sonntag hatte ich ihn als Handpferd mit und er hatte nur Unsinn im Kopf. Ich kann schneller, ich beiße das andere Pferd u.s.w.
Heute bekam ich von meiner Freundin die Nachricht, dass er so in Hengstspiele mit ihrem Pferd vertieft war, dass sie gar nicht bemerkt haben, dass sie da war.
Als sie ihre Pferde eingesammelt hat, wollte er unbedingt mit.
Ich bin sooooo glücklich.  Smiley
Am Wochenende war auch mein Schmied da und sagte „ Mein Gott. Der sieht aber klasse aus. Vor allem sehen Deine Zwei so ausgeglichen und zufrieden aus.“ Sowas hört man doch gerne.
Nun weiß ich wofür ich 40 km eine Strecke zum Pferd fahre. Ich schaffe es dadurch zwar seltener, aber wenn es ihm gut geht.
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Antwort #4 - 12. Juni 2008 um 12:37
 
Hi, wollte mich auch nochmal melden. Gáski geht es nach wie vor super.
Gegen Ende des Winters hat er so richtig aufgelebt. Für ihn spielte es eine große Rolle, dass er sich in der Herde wohl fühlte. Leider haben wir dann die ersten kleinen Grashalme nicht wirklich wahrgenommen, die durch die Matsche kamen. Doch kaum hatten wir ihn in den Paddock gestellt ging es ihm wieder besser. Nur schade, dass er da alleine steht. Noch steht eine Rehestute neben ihm, die erst im Juli rauskommt, aber das ist so ne Zicke, das wir sie nicht zusammen lassen können.
Aber am Stall ist immer was los und meine Freundin parkt ihre Pferde ab und zu bei ihm. Wenn ich komme steht er immer da und mümmelt zufrieden sein Heu.
Im Frühjahr gabs ne Tollwutimpfung, die ist ihm leider auf die Leber geschlagen. Doch mit Homöopathie haben wir das schnell in den Griff bekommen. Nun läuft er so 4-5 mal die Woche und das mit Power pur.
Beim letzten Ausritt hat er die ganze Gruppe aufgemischt.
Leider haben wir über das ganze etwas das Training für die Muskeln vergessen und er hat total die Muskulatur abgebaut. Nun wird wieder fleißig Bodenarbeit gemacht und dann klappt das wieder.
Ich kann nur sagen ich bin super mit ihm zufrieden und heilfroh, dass er dank dem Pulver 24 Stunden am normalen Heu stehen kann.
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Antwort #5 - 15. November 2008 um 19:12
 
Inzwischen haben wir den Sommer super überstanden. Gáski stand sogar eine Zeit alleine im Paddock doch das hat ihm zum Glück nichts ausgemacht. Im Nebenpadock standen Haflinger und das war wohl ok. Eine Weile stand mal ein Welsh bei ihm und das fand er natürlich klasse. Wichtig für ihn ist das er 24 Stunden Heu hat was er in aller Ruche in sich reinstopfen kann. Im August nahm er plötzlich ab und sofort gingen die Alarmglocken an, er hatte eine Entzündung einer Zahnwurzel. Dank Selicea ging es aber schnell wieder bergauf und er ist wieder fit. Inzwischen hat er zwei Reitbeteiligungen, so dass er bis auf einen Tag die Woche jeden Tag geritten wird.  Meine TA hat ihn letztens nach über einem halben Jahr wieder gesehen und hätte ihn fast nicht erkannt. Im September ist er sogar wieder eine Rally mit mir gegangen. 4 Stunden durch den Königsforst. Ich war sooooo stolz auf ihn, dass er das mit Spaß durchgehalten hat. Er hat auch alle Aufgaben super gemacht, nur Frauchen hat wieder die Platzierung versaut. Meine Hoffung ist nun nächste Ostern wieder mit ihm Ostereier auf dem Osterritt zu suchen. Und das Ganze ohne jegliche Medizin. Nach dem Pulver hat er nie wieder was bekommen. Smiley
Das einzige was mich noch "stört" ist das er keine Rückenmuskulatur aufbaut. Mir wird von allen Seiten gesagt, dass dies föllig normal sie bei der Krankheit. Aber er läuft schön über den Rücken, geht mindestens 2 mal die Woche in der Bahn und Freispringen oder Cavaletti machen wir auch regelmäßig.
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Antwort #6 - 15. Mai 2010 um 22:10
 
Die Zeit rast und ich habe leider so gut wie nie Zeit.
Doch muß ich doch mal wieder berichten, dass es Gáski immer noch super geht. Letztes Jahre gab es nochmal einen Schritt zurück. Gáski hatte eine Sehnenverletzung an der Strecksehne des Vorderbeins. Er mußte 10 Tage stehen und man konnte zusehen, wie der Stoffwechsel nach unten ging. Ich habe ihm dann sofort wieder von dem Pulver meiner THP gegeben und es hat ihm wieder super geholfen. Nach den Stehtagen sind wir dann monatelang spazieren gegagen. Nach einem guten halben Jahr haben wir wieder vorsichtig mit Schrittausritten begonnen. Nun ist er wieder voll im Training. Nur tiefen Platz meide ich immer noch gerne. Denn so 100 % ig ist die Sehne nicht wieder in Ordnung. Dafür war einfach zuviel kaputt. Es wäre sein Untergang, wenn er irgendwann durch irgendwas bedingt nichtmehr reitbar sein sollte. Er braucht eine Aufgabe und was sollte er sonst ständig in seinem Paddock machen?? Aber erstmal genießen wir den Frühling (wenn er denn jetzt kommt). Zwischenzeitlich hatte ich eine neue RB auf ihm und die hat er so richtig getestet. Gebuckelt beim angaloppieren, schauen in welche Richtung es geht u.s.w. Das zeigt mir doch, dass es ihm gut geht.
Grüße
Regina
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Antwort #7 - 04. Dezember 2010 um 22:21
 
Kann nur sagen, dass es Gáski zum Glück immer noch gut geht. Leider bin ich schon länger auf der Suche nach einer neuen Reitbeteiligung, damit er wieder mehr laufen kann. Man merkt schon, dass er nichtmehr jeden Tag läuft. Aber da ich ja nur einen Stall gefunden habe, der gute 40 km weg ist, schaffe ich es nicht so oft bis zu ihm. Nun hoffe ich bald fündig zu werden, damit die kleinen Fettposter schnell wieder verschwinden. Zum Winter hin hatten wir auch noch das Problem, dass er im Sommer alleine steht und nun sollte er auf den eher engen Paddocks vergesellschaftet werden und es kappte nicht. Entweder wollten die anderen Pferde nicht oder Gáski mochte sie nicht. Dann stand er 4 Wochen in einer kleinen Notunterkunft und heute ist ein neuer Isi eingezogen und die Zwei haben schon nach 2 Minuten Mähnenpflege gemacht. Jetzt ist er nicht mehr allein und das tut der Seele gut.

Regina
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Antwort #8 - 05. Oktober 2011 um 22:49
 
Gáski ist vor einem Monat leider wieder umgezogen. Die 40 km bis zum Stall waren mir auf die Dauer zu weit. Nun stehen wir wieder in dem Stall, wo wir vor 4 Jahren mal für 2 Monate standen. Doch diesmal habe ich das Gefühl er fühlt sich dort richtig wohl. Er hat einen schönen großen Paddock - noch für sich alleine - mit einer schönen großen Heuraufe. Dadurch bekommt er nun wieder etwas zuviel, so dass ich ihm jetzt ein engmaschiges Heunetz dürbergespannt habe. Ich hoffe mal das reicht, denn portionieren kann ich da nicht. Er teilt sich die Raufe mit dem Nachbarpaddock und da ist immer ein Rundballen drin. Dafür habe ich ihn jetzt so nach, dass ich ihn fast täglich besuche und bewege. Bin ich nicht da, ist meine Reitbeteiligung, die mit mir umgezogen ist, da. Ansonsten ist er weiterhin fit. An der Fütterung - Marstall Vito und Schaette Mineralfutter - habe ich auch nichts geändert.
Ab nächsten Monat ziehen zwei Minishetties zu ihm und dann hat er noch etwas mehr Abwechslung. Aber er wird auch täglich geritten, longiert oder wir gehen mit ihm spazieren (was er aber nicht so toll findet).

Regina
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Antwort #9 - 06. Juni 2012 um 23:07
 
Inzwischen steht Gáski in einem Laufaktivstall für Isländer. Er hat dort einen Einzelpaddock, der direkt an den großen Paddock angrenzt. Nachts steht er in seinem Paddock und hat Heu zum Fressen. Morgens darf er dann raus auf den Sammelpaddock, jedoch kann er sich dort nicht in den Freßbereich einloggen, da dort Heulage gefüttert wird. Mittags kommt er nochmals für ca. 1,5 Stunden in sein Reich um Heu zu futtern und dann geht es auf zur nächsten Runde spielen. Er ist schon einer der Ältern dort mit seinen 22 Jahren, aber er spielt sie alle an die Wand. Die anderen Besitzer sind immer ganz fasziniert von ihm. Im März mußten ihm 3 Zähne geogen werden und der TA meinte mein Pony hätte wohl auch Cushing. Der Test war aber negativ. Seit der Zahn op baut er allerdings immer weiter ab. Nun bekommt er morgens und abends eine große Menge Heucobs dazu. Eine Kur mit Bierhefe haben wir gerade hinter uns. Das Fell sieht super aus, aber wirklich zunehmen möchte er nicht. Ich selber reite ihn kaum noch, da ich einfach zu schwer bin. Er hat ein 11 jähriges Mädel als RB und da hat er so richtig Spaß. Meine andere RB wiegt auch nicht viel und mit der macht er viel Unsinn im Gelände. Ich mache mit ihm Bodenarbeit und eine Bekannte nimmt ihn 1-2 mal auf Hundespaziergänge mit. So ist er immer wieder in Bewegung. Jetzt möchte ich noch eine Flohsamenkur mit ihm machen, denke bei dem ganzen Zusatzfutter ist das nicht verkehrt. Das Futter habe ich auch von Vito auf Rice Up umgestellt.
ich bin soooo froh einen Stall gefunden zu haben. wo er in Ruhe fressen kann und trotzdem Kontakt zu Anderen hat. Der Rest der Herde geht morgens 3 Stunden und Abends 3 Stunden auf die Wiese. Wobei mein zweiter Isi dann auch drinnen bleibt. Er hatte letztes Jahr einen Reheschub und wir sind jetzt gerade mal auf 20 Minuten Weide. Den möchte ich demnächst mit Maulkorb für ne Stunde mitschicken.

Viele Grüße
Regina
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Antwort #10 - 28. September 2012 um 15:13
 
So, Gáski hat sich super von der Zahn Op erhholt. Wir konnten inzwischen die Menge der Heucobs deutlich verringern. Allerdings wurde bei ihm noch per Röntgen EORTH diagnostiziert. 3 Schneidezähne müssen wohl bald raus, aber noch geht es. Wir hoffen, dass wir die weiteren Zähne retten können. Er hat vom TA eine Dose mit einer Pilzmischung bekommen. Das ist wohl das einzige Mittel was bisher Wirkung gezeigt hat. Inzwischen bin ich mit meiner TA auf Heilpilze an sich umgestiegen. Mit ihrer Hilfe und der Beratung bei vitalpilze e.v. haben wir eine Zusammenstellung gefunden, die er nun erstmal für 6 Monate bekommt. Dann schauen wir weiter. Was er immerhin wieder macht ist mit genuß voll ins Heu beißen. Vorher hatte er sich nur noch die weichen Halme rausgesucht. Beim letzten Blutbild wollte mir der TA nicht glauben, dass Gáski EMS hat. Es war nicht im Blutbild zu sehen. Da war ich sowas von froh  Laut lachend. Allerdings blelibt er auch komplett drinnen und nicht auf die Wiese. Dafür darf er Vormittags wenn die anderen auf der Wiese sind mit meinem zweiten Isie (der geht nur Nachmittags raus) mit an die Heulage. Da haben die zwei Spaß  Smiley. Ich hoffe mal er bleibt noch lange so fit!
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Antwort #11 - 25. Januar 2015 um 11:05
 
Ich komme ja nie zum schreiben. Aber nun mal ein kurzes Update. Bei Gáski ist jetzt leider noch eine Allergie hinzugekommen. Vor 6 Wochen stand er in seiner Paddockbox und zog Luft ohne Ende. Der Tierarzt kam recht schnell und hat ihm was gespritzt und Saft dagelassen und gehofft, dass es hilft. Zum Glück haben die Sachen sehr gut angeschlagen. Wir haben ihn nun vom normalen Heu auf bedampftes Heu umgestellt und der Husten ist weg. Ein Versuch mit Heu ist dann sofort wieder nach hinten losgegangen und so bleiben wir nun bei bedampften Heu. Ich bin sooo froh, dass mein Stall sowas alles anbietet. So hat er nun seine Box, die er sich seit 2 Wochen mit einer Stute mit KPU und Heuallergie teilt, und geht Stundenweise in den großen Paddock zum spielen. Meine Reitbeteiligung reitet ihn immer noch und meint er wäre munter ohne Ende. Wir gehen spazieren und machen Bodenarbeit zusammen. Er kommt mit dem bedampften Heu, Heucobs, Rice Up + Mineralfutter von Iwest super klar. Nur im Fellwechsel muß ich ihn noch unterstützen, sonst würde er das ganze Jahr im Winterpelz rumlaufen
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