Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Jocker Borreliose positiv (Gelesen: 16273 mal)
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Antwort #20 - 15. Januar 2009 um 22:14
 
Jocker geht es gut und auch die Hufentwicklung macht weiter gute Fortschritte.
Er wird abwechslungsreich im Gelände und in der Halle gearbeitet, Hufschuhe benutze ich nicht.
Jocker hat keinen Husten und keine Atembeschwerden mehr. Er leidet nicht mehr unter Lahmheiten oder Koliken.
Ich möchte mir nicht angewöhnen, Jockers Tagebuch mit Wiederholungen zu füllen, macht Euch keine Sorgen, wenn es über einen längeren Zeitraum keine Neuigkeiten gibt!

Keine Nachrichten sind Gute Nachrichten!!!! Laut lachend

Gruß
Claudia
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Antwort #21 - 30. Januar 2010 um 17:42
 
Januar 2010
Jocker geht es sehr gut.

Im November 09 ging er ein paar Tage hinten links taktunrein. Einen Tag mehr einen Tag weniger deutlich, nur leicht im Trab sichtbar, allerdings war der Linksgalopp furchtbar.

Grit Ostermann konnte keinen Grund dafür finden und nach ca. 10 Tagen war der Spuk vorbei.

3 Wochen später bei der Hufbearbeitung fanden wir ein Hufgeschwür in der Nähe der Eckstrebe zur Sohle. Der arme Kerl, hätte er doch nur deutlicher angegeben, wo es weh tut.

Hier Huffotos vom 15.12.09 http://fotoalbum.web.de/gast/chcarl/Hufe_Jocker_Dez_2009

Ich finde es zugegebener Maßen zeitweilig sehr mühsam den Barhufkurs bei zu behalten.
Unser Ausreitgelände ist derart barhuffeindlich, dass ich schon manches Mal hinter der Zeit mit Hufeisen her getrauert habe.

Es ist aber auch echt zum k..... ! Die wenigen Meter Reitweg, die es gibt, sind in diesem Sommer mit Basalt aufgeschüttet worden. Meist in 16-32er Körnung - wenn es gut gelaufen ist mit 0-32er Körnung, die verdichtet wenigstens ein Wenig.

Und noch was, Hufschuhe und Jocker sind zwei Dinge die nicht zusammenpassen.
Ja, richtig, es gibt noch Modelle, die ich noch nicht ausprobiert habe aber Nein, da bin ich dann auch mal beratungsresistent. - Mit der Konsequenz nur kleine wohl durchdachte Runden reiten zu können, oder das Pferd in einen Hänger zu packen und dort hin zu fahren, wo Reiten möglich ist.

Da lobe ich doch ein schneereiches Wochenende wie dieses. Smiley)))

Die abgelegenen Straßen eignen sich hervorragend, um ausgiebig zu traben und zu galoppieren. Natürlich alles im Rahmen der Grundkondition! Nach 2 Stunden kamen wir ohne ein nasses Haar wieder zurück zum Stall.

Alle anderen Probleme die uns vor 2005 plagten sind Geschichte.
Noch immer hat Jocker seitdem keine Impfung und keine chemische Wurmkur mehr bekommen und so war für ihn auch kein TA mehr auf dem Hof.

In unregelmäßigen Abständen bekommt er manuelle Behandlungen wie zum Beispiel APM-Behandlung oder Chiropraktik.

Ich arbeite ihn abwechslungsreich in der Halle oder auf dem Platz, viel vom Boden aus und unter dem Sattel.

Die Seminare Alexandertechnik und Reiten mit Walter Tschaikowsky und die Arbeit mit Sahra Morzek haben uns Meilen vorangebracht.

Hier meine persönlichen Gedanken zu den Kursen.
http://www.strasserhof-online.de/html/kurs_at_reiten.html
L.G.
Claudia

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Antwort #22 - 14. August 2010 um 10:30
 
Jocker ging und geht es weiterhin gut.
Ich habe keinen weiteren Borreliose-Schub bemerkt.
Er bekommt in der Regel keine Globuli oder Medikamente.

Das Hauptthema mit dem ich mich vorrangig beschäftige sind Hufe.- Nicht nur Jockers Barhufe.
Durch eine Physiotherapeutin für Pferde habe ich angefangen mich noch intensiver mit Hufen und Stellungen der Gliedmaßen auseinander zu setzen.

Die Informationsflut die man im www findet ist riesig und häufig auch fragwürdig. Hufbearbeiter haben auch mindestens 20 Meinungen. - Aus diesem Grunde finde ich es super, das Ihr einen Infoveranstaltung mit mehreren Huffachleuten zum Thema Hufe organisiert habt.
Bei uns in der Nähe gab es das Ende letzten Jahres auch unter anderem mit Burghard Rau & vielen Barhufbearbeitern alles „Parteien“. So was ist wirklich empfehlenswert. Smiley
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Antwort #23 - 09. Juli 2011 um 20:59
 
Jocker geht es prima.
Ich verzichte noch immer auf chemische Wurmkuren und Impfungen aller Art.
Meine Pferde werden seit fast 6 Monaten getreidefrei ernährt und das hat uns nochmals einen guten Schritt weiter gebracht.
Beschlagen ist er auch nicht mehr, aber auf Hufschuhe können wir noch nicht verzichten.
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Antwort #24 - 09. Juli 2011 um 21:01
 
Mein Tagebuch darf gern öffentlich bleiben
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Antwort #25 - 07. März 2013 um 21:48
 
Jocker bekommt nun seit 2005 keine chemischen WK, und keine Impfungen mehr.
Die Kot-Untersuchungen ergeben meist eine geringe Belastung.
(Gleiches gilt für alle 9 Pferde unserer Herde)
Er hatte jetzt 3 Jahre keinen Borreliose-Schub mehr.
Wenn ich mal eine Zecke aus ihm entfernen muss, bekommt er einmalig eine Borrelia – Nosode.
Wir ernähren unsere Pferde nun alle getreidefrei und es geht allen Pferde echt prima.


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Antwort #26 - 08. Oktober 2014 um 08:24
 
Jocker ist nun 19 Jahre alt und er ist fit und jugendlich.
Wenn ich die Zeit hätte könnte ich täglich reiten.

Wir blieben unserer Entscheidung treu.
Keine Impfungen , keine chemischen WK, (Aber Wurmkontrollen und alternative Entwurmung bzw. Vorbeugung), kein Getreide, keine Eisen.

Das trifft für die ganze Herde zu.
L.G.
Claudia
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