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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fragen zu Emir - Mambo (Gelesen: 85356 mal)
asci72
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Benjamin


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Antwort #40 - 13. Mai 2008 um 20:53
 

Hi Moni,

Es tut mir soo leid, dass es Emir schlecht geht  unentschlossen
ich fahre morgen in Urlaub für 10 Tage. wenn ich zurück bin, möchte ich bitte hören dass alles gut ausgegangen ist. Ich drücke Euch alle verfügbaren Daumen!

LG Anne
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Finnegan




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Antwort #41 - 14. Mai 2008 um 09:00
 
Hallo ihr Lieben,


was auch immer hier los war, auch ich finde es sehr schade, dass Mambo ihre Beiträge gelöscht hat.

Ob ich mit meinem Pferd gleich in eine Klinik fahren würde -ich weiß es nicht. Denn im Endeffekt tun Mambo und ihr Mann ja schon alles was in ihrer Möglichkeit steht. Es wurden diverse Blutbilder gemacht, Medis verabreicht, mit mehreren Stellen telefoniert, TAs waren am laufenden Band dort, so wie ich das verstanden habe. Und oft ist es so, dass eine Klinik da ja auch nicht viel mehr machen kann, ohne einen Grund zu kennen weshalb es dem Pferd so schlecht geht. Und dieser Grund wird hoffentlich per Blutbild bald herausgefunden!*Daumendrück*

....meine persönliche Meinung....ob man ein Pferd unter solchen Schmerzen überhaupt auf den Hänger kriegt und ob man ihm mit der oft langen Fahrt zur Klinik (die ja mit enormen Schmerzen verbunden ist, weil es sich ausbalancieren muss) nen Gefallen tut, ist auch die Frage. Traurig


Ich drücke jedenfalls auch ganz doll die Daumen, dass es Emir bald besser geht und dass sie bald rausfinden was er hat!


LG,
Finn
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Pony
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Antwort #42 - 14. Mai 2008 um 09:40
 
Zitat:
Hallo ihr Lieben,
was auch immer hier los war, auch ich finde es sehr schade, dass Mambo ihre Beiträge gelöscht hat.

Ob ich mit meinem Pferd gleich in eine Klinik fahren würde -ich weiß es nicht.
naja nach fast 3 Tagen ist nicht "gleich" in eine Klinik fahren

Denn im Endeffekt tun Mambo und ihr Mann ja schon alles was in ihrer Möglichkeit steht. Es wurden diverse Blutbilder gemacht, Medis verabreicht, mit mehreren Stellen telefoniert, TAs waren am laufenden Band dort, so wie ich das verstanden habe. Und oft ist es so, dass eine Klinik da ja auch nicht viel mehr machen kann, ohne einen Grund zu kennen weshalb es dem Pferd so schlecht geht. Und dieser Grund wird hoffentlich per Blutbild bald herausgefunden!*Daumendrück*
hier hat auch niemand was anderes behauptet!!!

....meine persönliche Meinung....ob man ein Pferd unter solchen Schmerzen überhaupt auf den Hänger kriegt und ob man ihm mit der oft langen Fahrt zur Klinik (die ja mit enormen Schmerzen verbunden ist, weil es sich ausbalancieren muss) nen Gefallen tut, ist auch die Frage. Traurig
Ich drücke jedenfalls auch ganz doll die Daumen, dass es Emir bald besser geht und dass sie bald rausfinden was er hat!
LG,
Finn


ich denke ein Pferd in so einem Zustand gehört in eine Klinik, um dort sofort handeln zu können....
und ein Kolik Pferd mit enormen Schmerzen bringt man dann auch in keine Klink wegen der Hänger fahrt??

Laßt jetzt bitte mal die Butter bei den Fischen.....

hier wird gerade wieder was raufbeschworren was nicht so an dem ist....
ich werde gerade von Mambo wieder als Buhmann hingestellt weil ich es wagte zu schreiben das sie Emir in eine Klinik bringen soll!!

dieses Forum ist  und bleibt ein Seriöses Forum, und wenn ich das Gefühl hab das was falsch läuft schreibe ich es...ich nehm da kein Blatt vor den Mund oder tuschel hinten rum.....
Auch sehe ich es eh sehr schwer in diesem Fall zu helfen, da grundlegende Infos verschwiegen werden

Petra
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Finnegan




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Antwort #43 - 14. Mai 2008 um 11:11
 
Versteh ich nicht Pony, wie kannst du dir sicher sein, dass grundlegende Infos verschwiegen werden? hä? Sie hat doch zur Situation alles geschrieben? Was wird deiner Meinung nach verschwiegen?

Und ich meinte eigentlich nur, dass auch eine Klinik zuerst ein Blutbild abwarten muss bevor sie mit Antibiotika o.ä. handeln kann....es muss halt zuerst rausgefunden werden was überhaupt die Ursache ist. Das ist mMn bei einer Klinik so und auch bei einem ambulant arbeitenden Tierarzt. Um überhaupt handeln zu können müssen beide zuerst die Ursachen kennen und dann kann Emir (falls Antibiotika o.ä. gegeben werden muss) doch auch zuhause behandelt werden.


Und zum Hängerfahren: Ein Kolikpferd hat Bauchweh und Emir hat, so wie ich das sehe, Probleme überhaupt zu stehen. Aus dem Grund meinte ich das mit dem Ausbalancieren und mit den Schmerzen bei der Hängerfahrt.


Hier wird aus meiner Sicht nichts heraufbeschworen, es kann doch jeder gern seine eigene Meinung haben. Ich denke in der Hinsicht solltest du dich etwas beruhigen, es stellt dich doch keiner an den Pranger und Mambo hat sich nichtmal geäußert auf das hier Geschriebene. Wie kommst du darauf, dass du der Buhmann bist? hä?


Es ist sicher nicht falsch zu schreiben, dass sie Emir in eine Klinik bringen soll. Aber vielleicht hat sie auch Angst, denn viele Kliniken geben die Tiere mMn zum Beispiel oft recht früh auf und wenn man schonmal dort ist, besteht "Handlungszwang"... unentschlossen


Das Einzige was ich persönlich als ziemlich hart empfinde, ist die Aussage warum ihr Pferd immernoch Fettpolster hat. Ich denke wenn ich Pferdebesitzer wäre würde ich mich dadurch angegriffen fühlen, denn jeder hier versucht das Beste für sein Pferd. Der eine auf konventionelle Weise und der andere vielleicht auf naturheilkundliche....



LG,
Finn
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Antwort #44 - 14. Mai 2008 um 11:15
 
paß auf Finnegan
ich werde mich dazu nicht weiter äußern....hab da echt keine Lust zu....
hier wird scheinbar eh nur gelesen wie ein jeder das gerade will...

den Text an Mambo wird sie verstehen, denn ich denke sie weiß noch was sie mir per Mail an den Kopf geworfen hat...und das jetzt zum wiederholten mal....

Petra

grins was haben Fettpolster mit der gewählten Behandlungsmethode zu tun??  Zwinkernd
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Antwort #45 - 14. Mai 2008 um 11:54
 
Ich möchte mich nun auch nur ganz kurz zu der Geschichte äußern und zwar nur medizinisch:

In einer Klinik hat man das Blutbild innerhalb von 2 Stunden, da die meisten Kliniken tatsächlich über ein eigenes Labor verfügen. Damit hätte man einfach Zeit gewonnen. Denn ein Haustierarzt muss meist mind. 24 h auf das Ergebnis warten durch den Transport ins Labor. Das ist das eine, das andere: das Pferd wäre unter ständiger professioneller Aufsicht (auch nachts) und man könnte halt auch wieder sofort reagieren, wenn irgendetwas sein sollte. Wartezeit auf einen TA, den man gerufen hat, entfällt somit. Auch kann in einer Klinik besser eingeschätzt werden, ob eine Medi-Gabe erforderlich ist oder nicht. Zu guter Letzt möchte ich die diagnostischen Möglichkeiten einer Klinik hervorheben. Die sind am Heimatstall einfach nicht durchführbar und/oder extrem aufwendig.

Und damit es niemand falsch versteht: ich glaube, daß Mambo und ihr Mann ihr absolut Möglichstes für Emir tun. Ich denke nur, daß die Überwachung in einer Klinik weitaus effektiver ist, aber es ist und bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wie er sein Pferd behandelt (behandeln lässt) und ob das Tier in die Klinik kommt oder nicht.

Aber egal, für welchen Weg sich hier entschieden wird, ich drücke ganz fest die Daumen, daß Emir bald auf dem Wege der Besserung ist.
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Kirstin
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Antwort #46 - 14. Mai 2008 um 12:38
 
Hallo allerseits,
ich vermute, dass sich hier aufgrund von Missverständnissen etwas hochgeschaukelt hat.
Finn, natürlich gebe ich Dir prinzipiell Recht, dass ein Pferd für die Daignostik genauso gut zu hause auf Ergebnisse warten kann, wie in der Klinik und sicher ist es zu hause stressfreier.
Andererseits verstehe ich petras Einwand, dass das Pferd in einer Klinik (in diesem Fall) vielleicht besser aufgehoben wäre. So wie ich das verstanden habe, meinte sie das in erster Linie auf diese Situation bezogen. Fakt ist ja, dass Emir sehr schwer krank ist und keiner die Ursache weiss. Fakt ist weiter, dass es dringend erforderlich wäre, wirklich alle Blutanalysen schnell und vollständig zu machen, um der Sache auf den grund gehen zu können. Dazu gehören z.B. grosses Screening, die Organwerte, Epho etc. ggf Urinuntersuchungen usw.
Das hatten hier mehrere bei mambos erstem bericht bereits geraten.
Moni hat dann jeweils geantwortet, dass sie das schon alles gerne hätte, aber leider keinen TA hätte, der das auch so sieht und macht.
Ich weiss nicht, wie es da unten ist, aber ehrlich: wenn ich einen so akuten Notfall habe, dann habe ich auch um Mitternacht noch einen TA da, der ind er Lage ist, diese BB s noch in derselben nacht zu veranlassen und am nächsten Morgen habe ich die Ergebnisse auf dem Tisch. Wenn das nicht möglich wäre, dann wäre eben wirklich die Frage, ob eine Klinik da nicht sinnvoller ist, weil man da sehr viel schneller diese relevanten Ergebnisse bekommt, ohne die immer nur Verdachtstherapien möglich sind. Bei einigen Erkrankungen kann aber genau diese Zeit, die verstreicht ausschlaggebend dafür sein, ob man noch was retten kann oder nicht.....gerade, wo auch Vergiftungsverdacht im Spiel ist. Überleg mal, die Sache ging am WE los und am Dienstag lagen gerade mal 2 Nierenwerte vor.....

Insofenr mein Eindruck war nicht, dass Petra Moni angreifen wollte, sondern dass ihr Rat bezogen war auf Monis ANtworten, die zum AUsdruck brachten, dass sie keine willigen Tierärzte hat und offensichtlich auch nicht drauf bestehen kann entgegen der Vorstellungen der TÄs....

LG
Kirstin
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Antwort #47 - 14. Mai 2008 um 15:02
 

die behandelnde TA hat eine klinik. bis dienstag lagen leber, muskel und nierenwerte vor. aber das hatte ich auch eigentlich geschrieben. da mein mann und ich uns abgewechselt haben, war er bei uns kontrollierter, als in der klinik. die behandlung wäre die gleiche gewesen. als unser pony in der klinik war, habe ich stunden bei ihm verbracht. ich kann sehr gut sagen, wie kontrolliert das pferd dort stand.
wie gesagt, die TA´s im aussendienst sind auch die TA´s der klinik sind. abgesehen davon hätte ich ich das pferd in der situation in keinem fall befördert. es wäre undenkbar gewesen. das gehen allein ist schon schlimm. der transport wäre die hölle gewesen. was wir gar nicht gebrauchen können, ist zusätzlicher stress. auch der kann eine krankheit im höchstmaß verschlimmern. das bitte ich zu bedenken.
die klinik-chefin hielt weitere untersuchungen für nicht notwendig, da aus ihrer sicht ganz klar rehe vorliegt und so auch behandelt wird.

nachdem er gestern am nachmittag auf anraten des THP ( der schon mehrfach mit der TA zusammen gearbeitet hat und bekannt war, das wir auch ihn kontaktiert hatten ) bestimmte globuli gegeben hatten, war gegen abend eine leichte besserung erkennbar. vielleicht wäre sie sowieso da gewesen. mag sein. wichtig ist für mich nur, es gab eine besserung.
trotzdem ist um 23 h die chefin nochmal gekommen, um nach ihm zu schauen.
er stallt seit vorletzter nacht sehr gut. er äppelt gut. aber er hat immer noch schmerzen in der hinterhand.

heute mittag wurde blut für ein großes pferdeprofil ( inkl. zn, cu, se ), schilddrüsen-profil, blutparasiten und hämo.... genommen. das haben wir frühestens morgen.

heute nacht hat er das erste mal gelegen. die kruppenmuskulatur ist nicht mehr bretthart. pulsation ist bei ihm wie bei den anderen 3 pferden. der puls ist derzeit überall fühlbar. allerdings ist das bei den temperaturen bei allen im sommer der fall. und sowie eskühler wird, ist er etxrem schwer tastbar. da weiß ich nun nicht, wie ich das werten soll.
als ich eben gefahren bin, ist er zum ende seines paddocks gegangen. er entlastet immer noch alle 4, aber nicht mehr so häufig. und was er immer noch macht, ist das linke hinterbein hochziehen.

ach, und was ich noch vergessen hatte, er hat hufpolster auf allen 4 hufen.

außerdem ist die ( heisst sie so ) untere zungendrüse komplett verdickt. wie gestern auch.
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Antwort #48 - 15. Mai 2008 um 23:07
 
Hallo Moni,

solange die Blutwerte ordentlich verarbeitet worden sind und gekühlt lagern, ist das kein Problem. Wenn die TAHs schlau waren, haben sie das Serum sogar in dem Moment eingefroren, in dem sie erfahren haben, daß der Kurier nicht kommt. Dann seid ihr auf der sicheren Seite, solange sie es vorsichtig wieder auftauen. Ich würde da jetzt mal abwarten. Was ev. leiden könnte ist das Fruktosamin. Dieser Wert ist aber sowieso sehr schwierig zu bestimmen und nicht immer korrekt. Von daher warte einfach ab.

Schön, das es bei Euch besser geht. Weiter so.
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Antwort #49 - 15. Mai 2008 um 23:50
 
hallo uli,

um auf der sicheren seite zu sein, haben wir beschlossen, die werte morgen erneut zu nehmen. ich möchte richtige werte. alles andere nützt mir nichts. und ich glaube nicht, das das blut eingefroren wurde.

heute ist er schon richtig in seinem paddock marschiert. mit der vorhand hat er wenig probleme und belastet auch.die hinterhand ist schlechter. aber es geht ihm deutlich besser. er ist richtig wach und wenn ich nicht gleich nach ankunft mit heu komme, wiehert er unablässig. also bergfest hatten wir.

pulsation ist bei allen 4 pferden ähnlich. bin gespannt auf morgen, wenn es wieder etwas kühler wird.

danke sehr für eure anteilnahme!
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Antwort #50 - 19. Mai 2008 um 08:21
 
Guten Morgen Moni,

so richtig auswerten kann ich das BB auch nicht. Dafür bin ich nicht ausgebildet.

Was mir aber auffällt: das Fruktosamin ist doch sehr hoch. Das gefällt mir nicht. Hast du mal Insulin checken lassen in der letzten Zeit (ich hab jetzt nicht nachgelesen, sorry)? Ich denke, daß im Zuckerstoffwechsel etwas nicht so ganz stimmt. Mich würde mal interessieren, was Du Emir fütterst. Hast Du vielleicht auch mal ein aktuelles Bild?

Das die Muskelwerte nicht so gut ausfallen ist bei verhärteten Muskeln ja eigentlich klar. Ob das im Zusammenhang mit den etwas aus der Norm laufenden Nierenwerten steht kann ich nicht sagen. Sprich, ob die Niere ev. die Ursache für die Muskelprobleme darstellen könnte. Ich bin kein Fachmann. Man muss auch die Medikation berücksichtigen.

Was sagt denn dein TA zu dem Ergebnis?

Bzgl. der Eosinophilen: ich würde entwurmen. Aber dies ist meine persönliche Meinung. Außerdem würde ich in 3 Monaten eine Blutkontrolle mit den gleichen Werten machen, um zu sehen, ob sich eine Veränderung ergibt.
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Antwort #51 - 19. Mai 2008 um 10:58
 
hallo uli,

insulin und cushing würde 2x richtig gecheckt. d. h. es wurde direkt an der weide abzentrifugiert,direkt im stall ab minus 24 gradruntergefroren. der kurier hat es frühestens nach 24 std bei mir direkt abgeholt. und ich habe es dann auch noch mit kühlakkus gut verpackt mitgegeben. die werte waren beide male im gründen bereich. lt der TA, die sich mit dem thema wirklich gut auskennt und beschäftigt hat, sieht sie keinerlei notwendigkeit, diese werte ein drittes mal zu checken.
ich habe noch keine auswertung, da ich die TA übers wochenende nicht getroffen habe.
den fructosamin werde ich in jedem fall in ein paar wochen erneut checken.
jetzt momentan bekommt er morgens und abends eine handvoll heucobs mit entsäuerungssalz und jeweils 1 heunetz.

aktuelles foto von gestern stelle ich ein.

@kirstin

hast du eigentlich regelmäßig fructosaminwerte checken lassen? wenn ja, wie waren die?
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Antwort #52 - 19. Mai 2008 um 11:58
 
Hallo Moni,
nein, Fructosamin habe ich noch nie gecheckt.
Und mir fällt auch zu dem ganzen BB in Verbindung mit dem von Dir geschilderten Krnakheitsverlauf nicht wirklich was schlaues ein. Griesgrämig

Ich würde mich der Frge anschliessen: was sagen ie TÄ s vor Ort dazu, die Emir live erlebt haben?

Das einzige, was mir immer wieder auffällt, wo ich aber keine AHnung habe, ob und wenn ja wie es sich auswirken könnte (ist also eine rein gefühlsmäsige Sache) ist, dass Du sehr viel und oft von Entsäuerung berichtest.
Ich habe rein mit der Vorstellung, ständig einen Organismus zu "entsäuern" ein Problem.
Der Organismus eines Pferdes hat sich ja über Jahrmillionen optimal auf eine ganz bestimmte Ernährung eingestellt und funktioniert mit dieser Ernährung optimal.
Wenn ich mein Pferd seinen natürlichen Bedürfnissen entsprechend ernähre (also viel Rauhfutter, kein oder wenig Getreide etc.) müsste sich m.E. genau wie bei jedem anderen lebewesen, das seinen natürlichen Bedürfnissen entsprechend ernährt wird, ein für dieses Individuum optimaler Säure Basen haushalt automatisch erhalten (ausgenommen schwere Krankheiten verhindern das).
Wenn ich jetzt immer wieder in diesen Säure Basen Haushalt verändernd/regulierend eingreife, müsste das für mein Dafürhalten am Ende zu einer Störung führen. Ein Organismus kann sicher irgendwann auch zu basisch sein.
Ist aber wie gesagt mehr eine "Gefühlssache" - nichts was ich wissenschaftlich erklären könnte.
Generell habe ich immer ein Problem damit, wenn man etwas ständig und dauerhaft "verändernd" machen muss. Eigentlich sollte ein gesunder Organismus ohne zusätzliche Unterstützung funktionieren und nur dann kurzfristig Hilfe bekommen müssen (in welcher Form auch immer), wenn er aus Krnakheitsgründen vorübergehend überfordert ist. Dasselbe sehe ich auch bei der ständigen Verabreichung z.B. der EM s . Ich stelle die EM s nicht generell in Frage - dazu weiss ich darüber zu wenig. Sie mögen bei bestimmten gesundheitlichen Problemen vorübergehend eingesetzt hilfreich sein. Aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass sie als dauerhafte Substitution über Futter und ich weiss nicht was gut sein können - wenn sie das wären, hätte die Natur im Verlauf der Evolution die EMs zum täglichen Bestandteil der Pferdenahrung gemacht.
Schwer zu erklären....das ist nur das, was mir ins Auge sticht.

LG
Kirstin

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Antwort #53 - 19. Mai 2008 um 12:10
 
hallo kirstin,

danke für deine antwort!

zum thema entsäuerung! das ist etwas falsch rübergekommen. im frühjahr und herbst checken wir leber-, nierenentgiftung und entsäuerung. ich entsäuere natürlich nur, wenn es not tut. die anderen 3 pferde haben zb nach der vierteljährlichen entsäuerung im letzten jahr keine probleme. und emir scheinbar nun krankheitsbedingt, wobei mir schon vor ausbruch aufgefallen war, das meine hände wieder einen zumindest leichten klebrigen film auf den fingerkuppen hatten. aber das hatte ich noch nicht kinesiologisch überprüft.

was die em´s anbetrifft, werde ich mich nochmal kundig machen. in der natur werden die pferde ja schon anders gehalten und sind völlig anderen gesetzmäßigkeiten ausgesetzt. im grunde halten die em´s nur die natürlich vorkommenden guten bakterien im gleichgewicht.
aber das thema werde ich jetzt mal aufgreifen und bei den beratern nachfragen, was die dazu sagen. auf langzeiterfahrungen kann ich selbst noch nicht zurückblicken.

warum hast du noch nie fructosamin testen lassen? ist das kein wert für dich, der besonderen belang hat?
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Antwort #54 - 19. Mai 2008 um 12:22
 
Hallo Moni,
weil ich dafür bisher keine Veranlassung gesehen habe. Es gibt in keinem von Blacky s Blutbefunden und Symptomen auch nur den geringsten Hinweis darauf, dass wir den Verdacht auf einen echten Diabetis Mellitus haben müssten.

LG
Kirstin
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Antwort #55 - 19. Mai 2008 um 12:41
 
Fructosamin
Es handelt sich hierbei um ein Eiweiß im Blut, an das Glucose gebunden wird. Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Fructosamin wird gebildet. Ähnlich wie beim HbA1c-Wert ist hierdurch die Bestimmung des durchschnittlichen Blutzuckerwertes möglich. Jedoch beschränkt sich der Bestimmungszeitraum auf die letzten 3 Wochen. Normalwerte liegen bei 1,9 - 2,7 mmol/l.
Es sollte irgendwie doch mal ein Blutbild inkl.Insulin gemacht werden.
Schau mal hier, es geht um Diabetis, die Leber und Hepatitis (auch Gelbsucht)
http://www.leber-info.de/leber-news/2006-10-24_1/
http://www.leber-info.de/leber-news/2006-10-24_1/
Hier findest Du Infos zur Hepatitis
http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatitis
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Antwort #56 - 19. Mai 2008 um 12:58
 
ich fragte, weil unsere TA, die sich sehr mit dem thema hufrehe sehr stark auseinander gesetzt hat, grundsätzlich immer den fructosaminwert bei verdacht auf hufrehe mit aufnimmt. und das ohne verdachtsmoment von diabetis mellitus.
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Antwort #57 - 19. Mai 2008 um 13:03
 
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Antwort #58 - 19. Mai 2008 um 13:08
 
hallo petra,

vielen dank für deine antwort!
habe eben mit der TA telefoniert. sie sieht keinen grund, zum 3. mal insulin messen zu lassen. vollständige blutbilder inkl. insulin wurden 2x gemacht und liegen ihr alle vor. auch damals war der frustosamin teilweise erhöht, aber insulin normal.
sie sieht keinen zusammenhang zu diabetis mellitus, sondern eine erhöhung durch zuviel eiweiß. wie du eben ja auch schriebst. also scheinbar doch zuviel gras gewesen. wir dachten, wir waren vorsichtig.aber eben nicht vorsichtig genug.
und durch die entgleisung des stoffwechsels, der noch immer nicht optimal ist, konnte er die glucose nicht ordentlich verstoffwechseln. die wenn auch nicht mehr so großen placken sind eine art drüse und korrespondieren alle miteinander.
sie sagte, wenn er wieder gearbeitet werden kann, sollen wir schauen, das wir das ganz konsequent und regelmäßig machen.

den ph-wert hatten wir auch mitmessen lassen, aber noch kein ergebnis. da ruft die jetzt nochmal an.
und die ery´scheinen bei den blutparasiten mitgemessen worden zu sein und sind nicht einzeln aufgeführt.
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Antwort #59 - 19. Mai 2008 um 13:14
 
les mal Charly sein Tagebuch kommt mir einiges Bekannt vor,

hatte das jetzt nur eingestellt als Info für dich nicht zur Aufforderung was testen zu lassen
man kann sich nämlich auch tot testen.....und bringt einen nicht viel weiter

ich Persönlich würde erstmal alles weglassen
EM Entsäuerung usw...
vielleicht die Fütterung nochmals überdenken...

lg
Petra

unter dem Suchbegriff
Fructosamin
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