Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Eperythrozoon - Hämotrophe Mykoplasmen   (Gelesen: 18185 mal)
Kirstin
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Antwort #20 - 01. Oktober 2007 um 17:15
 
Hallo Duesi,
nein, unsere 4 haben und hatten soetwas noch nicht...oder stop - Tanny hat gelegentlich solche Teile, die am Ende abtrocknen und abgepult werden können. Aber nur stellenweise (früher unter kohlenhydratreicherer Ernährung mehr) - hatte das aber immer eher mit ihrem damaligen Ekzem in Verbindung gebracht. Zur Zeit hat sie diesbezüglich nichts

LG
Kirstin
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duesi




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Antwort #21 - 01. Oktober 2007 um 17:51
 
Wilko hat Ekzem, aber schon fast sein ganzes Leben, sprich seitdem er vor 16 Jahren von Ostfriesland nach Hamburg umgezogen ist. Seitdem er eine Decke trägt, ist er aber vom Fell und Mähne&Schweif komplett ohne Auffälligkeiten.
Solche Pusteln hat er noch nie vorher gehabt. Auch letztes Jahr war er von der Haut noch o.k., wobei wir die E-Infektion auch auf letztes Jahr datieren.
Wilko ist die Jahre seit seinem 5 Lebensjahr Distanzen gelaufen, war also was Puls- und Atemwerte, Erholzeiten, Ausdauer usw. immer unter Kontrolle. Den letzten Ritt bin ich  2005  mit ihm gestartet, da war noch alles bestens.
Die Pusteln vermehrten sich, als es mit dem Allgemeinbefinden bergab ging, den Höhepunkt hatten wir im August.
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madahn
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Antwort #22 - 01. Oktober 2007 um 20:44
 

Hallo Duesi,
das klingt interessant, was du schreibst. Mein altes Pony ist auch Exemer (schon laenger als die 17 Jahren, seit ich ihn habe). Hick hat auch jeden Sommer so merkwuerdige Gnubbel (seit ca. 8 Jahren), jedes Jahr an einer anderen Stelle konzentriert. Diesen Sommer war es vor allem im Sattelgurtbereich auf der rechten Seite und gaaanz vereinzelt am restlichen Koerper. Auch bei Hick war der Hoehepunkt im August. Ich habe das damels in De. untersuchen lassen, weil ich dachte, dass es Pilz ist, der Laborbefund ergab aber negativ. Jucken die Stellen bei Wilko auch so doll???
Gruss Esther
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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
Fütterung: 2x täglich: 200g HorseLux Senior, 100g Lucerne Alfa Omega; über Nacht auf Gras, ca 6kg Heu auf 2-3 Mahlzeiten verteilt
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duesi




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Antwort #23 - 01. Oktober 2007 um 21:27
 
Hallo Esther, ich habe eigentlich nicht den Eindruck, das die Dinger jucken. Wenn er seine Decke auszieht, juckt er sich zwar mal kurz die Seite, aber er scheuert sich nicht und ist ganz entspannt.
Andere Pferde hatten teilweise Stiche, aber die sind längst wieder weg. Bei Wilko scheint mir wirklich ein Zusammenhang mit dem Ausbruch der akuten Krankheitsymptome und den Pusteln zu bestehen. Die Schmiedin meinte, er würde über die Haut entgiften. Nach Anfang der Entgiftung scheinen die Dinger weniger zu werden. Grüße Anja
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wincarloc
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Antwort #24 - 29. Dezember 2007 um 21:36
 
Hallo,
meine Stute hatte vor 2 Jahren nach einem schweren Stoffwechselzusammenbruch 2-3 Monate lang so eine Stelle auf dem Rücken. Es hat sie fürchterlich gejuckt, und wenn sie die Möglichkeit hatte, hat sie sich an einem tiefhängenden Ast blutig gescheuert. Keine Salbe und nichts half. Nachdem wir endlich das für sie richtige homöopathische Mittel gefunden hatten, verschwand die Stelle innerhalb einer Woche! Die Tierärztin meinte auch, der Organismus hätte versucht, über die Haut zu entgiften.

Zu diesem Zeitpunkt und auch beim nächsten BB wies das Blutbild Eperythrozooen auf. Ich habe dann eine Bioresonanzanalyse machen lassen, daraufhin das Futter auf reform G umgestellt und spezielle homöopathische Mittel sowie Schüsslersalze gegeben. Ein knappes Jahr später waren keine Eperythrozooen mehr nachweisbar. Der Stute geht es inzwischen recht gut. Sie hat dieses Jahr ein gesundes Fohlen bekommen.
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duesi




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Antwort #25 - 30. Dezember 2007 um 21:22
 
Bei Wilko sind die Pusteln auch fast weg, alle homöopat. Mittel sind ausgeschlichen, er bekommt jetzt nur noch Zink und sein Schüssler Salz. Es geht ihm gut, das Fell ist ok, die Beine sind glasklar und er läuft prima. Manchmal knickt er beim reiten noch hinten ein. Vor zwei Wochen hatte er nochmal ein kleines Hufgeschwür, aber der ganze Mist wächst gut und zügig raus. Da Wilko ein extem schnelles Hufwachstum hat, sollte in Frühjahr alles rausgewachsen sein (verbreiterte weiße Linie und Mega-Loch durch Hufgeschwür)
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mambo
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Antwort #26 - 22. Februar 2008 um 10:54
 
hallo kirstin!

ich habe mal eine frage zu Eperythrozoon.
was ist deiner meinung nach die ursache, das es durch diese erreger zur hufrehe kommt? durch gift, die durdh die erreger im darm freigesetzt werden und dann die leber belasten, oder was für ein vorgang geht da vonstatten?
würde das thema gerne besser verstehen Laut lachend

oder steht das schon irgendwo und ich hab´s übersehen??
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Kirstin
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Antwort #27 - 22. Februar 2008 um 11:25
 
Hallo Moni,
die Mykoplasmen zerfressen die roten Blutkörperchen - dadurch kommt es zu grosse mengen "Zellmüll" im Blut, was unter anderem auch Verklumpunken mit sich bringt. Dies führt zu Mangeldurchblutung oder gar keiner Durchblutung mehr der feinsten Kapillaren. Dies ist der Grund, warum bei Schweinen oft die Ohren und Schwänze absterben und besonders bei disponierten Pferden eben zu Hufrehe und/oder häufig auch zu diesen untertemperierten Ohrspitzen.

LG
Kirstin
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mambo
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Antwort #28 - 22. Februar 2008 um 13:41
 
danke kirstin Zwinkernd

ich dachte mir schon, das "giftmüll" eine rolle spielt. konnte das aber irgendwie nicht belegen.
du hast es kurz, knapp und verständlich rübergebracht Zwinkernd
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