Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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@Isipony (Gelesen: 19500 mal)
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22. August 2007 um 12:47
 

Hi Regina
ich habe mal in Bezug auf deine PN diesen Thread eröffnet

Hi,

steige leider nicht ganz durch, wie ich ein neues Thema aufmache.
Suche Infos zu Diabetes. Meine TA meinte, es wäre was anderes wie EMS. Bis jetzt hatte mein Pony die Diagonse EMS und nun Diabetes. Nicht mehr reiten, und noch drastischer Diät. Irgendwie steige ich durch die Unterschiede noch nicht so ganz durch und wollte ich klug machen, bevor ich mich am Donnerstag mit meiner TA treffe und berede wie es weitergeht.
Mein armer Isi steht nun schon monatelang alleine auf dem Paddock und das ist für ein Herdentier wie ihn Quälerei.

Gruß
Regina


les mal hier das erklärt dir vielleicht einiges

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1133290990

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1152712778

hoffe das hilft dir erstmal weiter

lg
Petra
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Antwort #1 - 22. August 2007 um 13:26
 
Hallo Regina,

egal, wie du die Krankheit deines Ponies nennst, ob Diabetes, Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Insulinresistenz (IR), der Umgang und die Behandlung ist ähnlich. Es gibt fachlich und medizinisch gesehen, dabei Unterschiede, die du dir auch hier anlesen kannst.

Für die "praktische Umsetzung" bzw. das "wirkliche Leben" findest du hier auch jede Menge Erfahrungsberichte von betroffenen Pferdebesitzern, die versuchen, ihren Tieren ein möglichst angenehmes und halbwegs artgerechtes Leben zu bereiten. Und bei der richtigen Behandlung geht es auch schnell aufwärts! Gut ist, dass du einen Tierarzt hast, der von der Krankheit schon mal gehört hat, es gibt viel zu viele, die davon nichts wissen.

Ich gehe mal davon aus, dass bei deinem Pony eine Hufrehe vorangegangen ist, über die man EMS/Diabetes dann fest gestellt hat. Auf Grund der Hufrehe und deren Schweregrad ist dein Pferd sicherlich zeitweise unreitbar, das muss aber keineswegs für immer sein. Mit EMS hat Unreitbarkeit nichts zu tun.

Und auch die "Einzelhaft" die vielen kranken Ponies zumindest im Sommer blüht, kann man erträglicher gestalten. Bis wir unser Beistellpony bekommen haben, war bei unserem Nugget z.B. immer ein anderes Pferd aus der Herde für einen Tag zu Gast.

Du kannst ja mal in Nuggets Tagebuch lesen. Ist unten verlinkt. Bei uns gibt es zwar immer mal wieder eine Talfahrt, aber prinzipiell finde ich das derzeitige Leben meines Ponies nicht schlecht.

Wenn du Fragen hast, immer raus damit. Und wenn du uns etwas mehr von deinem Pony erzählst, können wir dir bestimmt noch mehr Tipps geben.

Grüße
Lisa
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dieses Pferd nimmt an einer Privat Studie teil (Chrom bei EMS)
 
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Isipony
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Antwort #2 - 23. August 2007 um 10:24
 
Hallo Lisa,

das mit meinem Isi, Gáski, ist eine lange Geschichte. Er war früher immer eher etwas dick, obwohl er nicht mehr bekam wie alle anderen. Vor 4 Jahren hat seine Leber schlapp gemacht. Die haben wir in mühevoller Arbeit wieder hinbekommen. Dies mit Hilfe einer Heilpraktikerin, da meine damalige TA am Ende war. Danach ging es recht gut mit ihm. Ich hatte dann auch endlich eine gute Reitbeteiligung und er war viel unterwegs. Habe dann das Rally-Reiten für uns entdeckt. Was allerdings immer auffällig war, war das er keine Rückenmuskulatur aufgebaut hat. Egal was wir gemacht haben. Die Leberwerte waren immer im oberen Bereich oder leicht erhöht, aber er lief mit viel Freude. Letzten August sind wir auf eine neue Weide gekommen und sofort schossen die Leberwerte in die Höhe. Das bekamen wir mit meiner neuen TA und der Heilpraktikerin kaum hin. Die Zwei wissen voneinander und ergänzen sich super. ZU den Werten kam dann noch Lahmheit dazu. Wir waren in der Klinik, Rehe negativ, wir haben alles mögliche gemacht er ging lahm. Mal mehr mal weniger. In der ganzen Zeit kam er 2 Stunden auf die Wiese den Rest Heu. Ein Bekannter von mir ist auch TA, der hat sich alle Werte genommen und hat ne Stunde mit dem Labor telefoniert und die sagten EMS und runter vom Gras. Nach 3 Tagen kein Gras lief er lahmfrei und wurde langsam aber sicher wieder fit. Der Winter war gut und bis zum Mai hielt es auch an. Dann ging es rapiede abwärts. Wir schoben das auch darauf, dass er so alleine war, denn niemand wollte sein Pferd dazustellen. Dann hatte mir mein Sattler einen Naturmediziner empfohlen, der kam dann zu zwei Pferden auf unserer Weide. Er meinte Gaski sollte wieder auf´s Gras. Ich sagte nein, die Stallbesitzerin bestand darauf. So durfte er 5 Tage im gehen 5 Minuten Gras fressen. Er war nur noch Haut und Knochen, bekam ne Kolik und konnte schon die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Da habe ich ihn gepackt und erstmal in einem Großpferdestall geparkt. HEu satt und er baute wieder auf, doch eben keine Musekeln (die natürlich nur durch ARbeit nicht durch Fressen). Doch da schiebt er Frust auf seinem Paddock und läuft nur auf und ab. Dadurch hat er sich ne Entzündung in die Hüfte geholt. In diesem Rahmen haben wir auch nochmal ein komplettes  Blutbild mit Insulinwerten gemacht. Daraufhin rief mich eben meine TA an und meinte Diabetes. Sie meinte diese Pferde dürften nicht mehr bewegt werde, da sie durch Anstrengung in die Unterzuckerung kommen könnten.
Zur Zeit möchte Gáski auch nur schmusen. Wenn ich ihn mal auf den Platz packe zum laufen - frei ohne Zwang - kommt er nur zu mir und will schmusen. Spazierengehen will er auch nicht - schmusen.
Nu weiß ich nicht so wirklich weiter.
Am Wochende wollte ich ihn wieder in einen neuen Stall stellen, wo er zumindest erstmal 12 Stunden in der Nacht Gesellschaft hätte. Ein Beistelllpferd kann ich mir zur Zeit nicht leisten. Aber ich weiß nicht, ob das nicht zuviel Streß für ihn ist.  Zur Zeit weiß ich einfach nichts mehr.

Gruß
Regina
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Antwort #3 - 23. August 2007 um 10:28
 
Hi Lisa

wurde auch schon mal untersucht ob Cushing vorliegt??
die beiden Krankheiten liegen sehr dicht beieinander...
und wie ist es mit der Schilddrüse, mir fällt auf das einige Isländer damit Probleme haben

lg
Petra
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Antwort #4 - 23. August 2007 um 17:54
 
Hallo Regina!

Auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum   Smiley

Also, das ein Pferd mit EMS/IR nicht bewegt werden soll ist mir ja noch nie untergekommen, sprich das wiederspricht allem, was ich dazu bisher gehört, gelesen und mir an Wissen angeeignet habe.....

Ich habe übrigens selber eine EMS/IR-Stute. 

Bei EMS/IR mußt Du auf strikte kohlenhydratarme Fütterung achten, das ist das A und O und dann muß das Pferd (natürlich nach sonstigem Gesundheitszustand) möglichst viel bewegt werden.

Wie alt ist denn Dein Isi?

Auch mich würde interessieren, ob Ihr ECS schon untersucht habt.  Das wäre denkbar in Hinsicht auf die fehlende Rückenmuskulatur.

Wenn Du Fragen hast, dann immer gerne.

Liebe Grüße

Claudia
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Antwort #5 - 24. August 2007 um 10:49
 
Hi,

war gestern lange bei meiner TA und habe jetzt auch die Werte schwarz auf weiß.
Sie sagte mir bei EMS würde der Körper genug Insulin produzieren, doch es könnte nicht verwertet werden. Bei Diabetes wäre es so, dass die Bauchspeicheldrüse kein/kaum Insulin produzieren würde.
Wäre er immer im Training dann wäre regelmäßige, vorsichtige Bewegung kein Problem, aber da er durch die Enzündung in der Hüfte nun gestanden hätte sollte ich super vorsichtig sein.
Sie sagte, durch die Anstrengung könnte er leicht in die Unterzuckerung geraten. Wenn ich ihn zuviel belasten würde wäre die Gefahr groß, dass er bald gespritzt werden müßte und das wäre sehr schwer und aufwendig ("das wollen Sie nicht wirklich"). Laut ihr ist Cushing wieder was ganz anderes???
Nu zieht er morgen erstmal um und hat sogar 24 Stunden Gesellschaft von einem Exemer Isi, der dann auch nur Heu bekommt.
Habe die Werte schon an meinen Bekannten in der Eifel gemailt und warte mal was er so sagt. Für mich sind die Unterschiede er einzelnen Krankheiten zur Zeit noch schwer zu erkennen. Aber ich gebe nicht auf alles für mein Pony zu tun. Zur Zeit möchte er aber auch keine Bewegung. Wenn ich mal mit ihm auf den Platz gehe, damit er laufen kann möchte er nicht. Will ich mal ne Runde um den Block damit er was anders sieht - möchte er nicht.
Ach ja, Gáski ist gerade mal 17 Jahre und das ist ja nun wirklich kein Alter für einen Isi.

Gruß
Regina
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Antwort #6 - 24. August 2007 um 10:55
 
Das Insulin Resitente Pferd produziert Insulin,
IR Pferde haben einen normalen Glukosespiegel mit erhöhtem Insulin.
Bei Diabetis hat man hohe Glukose mit entweder hohem Insulin (Typ II Diabetis) oder niedrigem bis kein Insulin ( Typ I).
Zum Glück gibt es bei Pferden nur sehr selten Diabetis Typ I (denn es sind keine Insulingaben möglich und sie würden sterben).



das heißt jetzt dein Pferd wäre Typ 1 ??
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Antwort #7 - 24. August 2007 um 10:59
 
hast du bitte mal ein aktuelles Foto von deinem Isi

Mähnenkamm
Augen seitlich
ganzer Körper

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Antwort #8 - 24. August 2007 um 11:13
 
Unterzucker (Hypoglykämie)
Eine Hypoglykämie liegt nach Definition dann vor, wenn der Blutzucker < 50 mg/dl sinkt. 

Bei diesem Wert von 50 mg/dl liegt in der Regel keine Organgefährdung vor, es können auch deutlich tiefere Werte noch ohne bleibende Schäden toleriert werden. 

Anzeichen einer Unterzuckerung (Symptome) werden üblicherweise in 2 Gruppen eingeteilt: 
Symptome des vegetativen Nervensystems, die durch die einsetzende Gegenregulation ausgelöst sind (z. B. Schwitzen, Hungergefühl, Herzjagen, Unruhe) 


Symptome, ausgelöst durch Mangelversorgung des Gehirns und der Nerven mit Traubenzucker (neuroglykopenische Symptome) 

Beispiele dafür sind Unkonzentriertheit, Aggressivität, allgemeine Verlangsamung, Kribbelgefühl um den Mund bis hin zur Gedankensperre und schließlich Koma 
Das Einsetzen der Symptome, d. h. die Schwelle, bei der der Einzelne Anzeichen der Unterzuckerung bemerkt, können sehr stark schwanken. Bei einer durchschnittlich schlechten Stoffwechsellage werden durchaus schon Werte um 100 mg/dl als unangenehm erlebt, während bei einer durchschnittlich guten Stoffwechsellage (HbA1c < 6 %) Werte von 30 oder 40 mg/dl noch keinerlei Symptome verursachen können. 

Auch die Art der Symptome ist beim einzelnen Menschen im Verlauf der Erkrankung sehr unterschiedlich. Können in den Anfangszeiten noch klassische Anzeichen wie Schwitzen, Unruhe und Heißhunger auftreten, überwiegen häufig nach längerer Diabetesdauer und guter Stoffwechseleinstellung die sogenannten neuroglykopenischen Symptome wie Unkonzentriertheit, allgemeine Lustlosigkeit, Aggressivität. 

Zur Beherrschung der Unterzuckerung ist entscheidend, das sogenannte Hypoglykämiefenster wahrzunehmen, d. h. die kurze Spanne, in der Symptome bemerkt werden, jedoch noch nicht durch Verlangsamung und Konzentrationsstörung zur Handlungsunfähigkeit führen. 

Problematisch sind insbesondere schwere Unterzuckerungen (definiert durch Notwendigkeit von Fremdhilfe). Insbesondere im Straßenverkehr oder bei bestimmten Tätigkeiten (Gerüstarbeiter) können schwerere Unterzuckerungen zu lebensbedrohlicher Selbst- oder Fremdgefährdung führen. 

Erschwerend kommt hinzu, dass eine schwere Unterzuckerung für mehrere Tage die Symptomatik für eine erneute Unterzuckerung blockieren kann und so möglicherweise ein Zustand entsteht, der als Nicht-Erkennung (unawareness) von Hypoglykämien beschrieben wird. 

Im schlimmsten Fall können bei Patienten mit unawareness und häufigen schweren Hypoglykämien erhebliche soziale Probleme und innerfamiliäre Konflikte entstehen, die einer gesonderten Therapie mit multidisziplinärem Ansatz (Verhaltenstherapie, Hypoglykämie-Training, Selbsterfahrung) bedürfen. 

Ursachen für Hypoglykämien können vergessene kohlenhydrathaltige Mahlzeiten, ein Zuviel an Insulin, Alkohol oder ungewohnte Bewegung sein. Häufig entstehen Hypoglykämien aus einer Kombination mehrerer Auslösefaktoren. 


http://www.diabetes-news.de/info/unterzucker.htm
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Antwort #9 - 24. August 2007 um 11:50
 
So, dann sollten wir das ganze mal mit geballter Kraft angehen:

1. Bitte ein Seiten-Foto von Deinem Pferd, das ist ganz wichtig!Dazu die Angaben wie Größe und eventuelles Gewicht.
2. Bitte besorge Dir die Laborwerte und stelle sie ein oder sende sie als Fax an 04365/979379 mit Deiner Telefonnummer-ich bspreche das dann mit Dir und meiner Sicht der Dinge durch.
3. Bitte stelle ein wie Dein Pferd gefüttert wurde und was Du zur Zeit fütterst, wichtig ist was Du genau und in welcher Menge fütterst.
4. Wie wurde die Entzündung nachgewiesen?
5. Welche Medikamente und ähnliches bekommt Dein Pferd.
6. Welche Zipperlein sonst hat oder hatte Dein Pferd, irgendwelche Auffälligkeiten oder Eigenheiten?

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Antwort #10 - 24. August 2007 um 14:57
 
Hi,

aktuelle Fotos werde ich dieses Wochenende machen und dann am Montag einstellen.

Glykosewert ist minimal zu hoch und Insulin deutlich zu niedrig, also dann Typ I.
Laut meiner TA kann man spritzen aber es wäre sehr, sehr schwer.

Futter:

Morgends und Abends je 2 Handvoll (bis letzte Woche waren es insgesamt ca. 600-700 gr am Tag) von "Equigard" von Hippolyth (keine Ahnung wie es sich schreibt) mit je 8 Tabletten Schüsslersalz Nr. 5 und 6 (für seine Leberprobleme)
Abends 40 gr. Mariendistelsamen von Nörsenberger
Abends einen Messlöffel Maki-Salz
2 x die Woche eine Ampulle Hepar comp für die Leber

Seit letzer Woche Mittwoch 3 x Täglich 8 Globoli ReVet gegen die Enzündung. Doch damit ist seit heute Schluß.

Ansonsten bekommt er Heu im Heunetz. Ca. 3/4 großen Ballen.

Werte stelle ich gleich ein.
Was er wiegt weiß ich absolut nicht. Kann es auch nicht schätzen.

Meine TA hat mir folgendes genannt: Syzygium jambolanum ****.

Frage mich immer, was ich falsch gemacht habe.

Gruß
Regina

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Antwort #11 - 24. August 2007 um 15:08
 
Wie füge ich denn hier die WErte ein?
Hab sie als pdf oder tif datei???
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Antwort #12 - 24. August 2007 um 15:12
 
Denke es müßte gehen, wenn Du die Werte markierst, dann auf kopieren und dann hier unter "Beitrag schreiben" auf "einfügen".

So sollte es funktionieren.

Liebe Grüße

Claudia
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Antwort #13 - 24. August 2007 um 15:36
 
Hm,
bekomme die Werte nicht kopiert. Kann nur die ganze Seite kopieren und die dann hier leider nicht einfügen.
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Antwort #14 - 24. August 2007 um 16:00
 
schicke mir das mal per mail okay

[mem]petra@hufrehe.org[/mem]
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Antwort #15 - 24. August 2007 um 16:09
 
ich stelle es nachher ein, muß noch erst hier was erledigen

lg
Petra
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Antwort #16 - 24. August 2007 um 18:49
 

Insulin ist sehr labil, kann sich auch auf dem Weg ins Labor einfach abgebaut haben.

LG Anne
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Antwort #17 - 25. August 2007 um 12:16
 
so habe mal eben die Blutwerte abgetippt die auffällig waren, mein Mann stellt das komplette Blutbild heute Abend online

gGT  26,5  Soll 25

Glucose  5,1  Soll 3,05 - 4,99

AST (GOT)  271,5   bis 250

Hämokrit  0,25   bis 0,30 - 0,50

Hämoglobin  103    Soll 110 - 170

Segmentkernige  71%    45 - 70 %

Lymphozyten  19%  20 - 45%

Insulin  3,4   Soll 11 - 105
drunter steht

Serum oder Plasma sollte hämolysefrei sein und direkt abzentrifugiert werden
da Insulinasen zu erniedrigten Werten  führen können (falsch erniedrigte Werte)

das habe ich dazu gefunden
Insulin in der Blutbahn wird mit einer Halbwertszeit von ca. 7 min von
den sog. Insulinasen (also Insulinspaltenden Enzymen) zerlegt und
damit unbrauchbar gemacht.
woanders steht sogar nur 5 Min


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Antwort #18 - 25. August 2007 um 23:03
 
Es sieht so aus, als wenn der Gute unter Parasiten zu leiden hat - das ist es jedenfalls, was laut BB Sinn macht.Welche das sind, das muss jetzt herausgefunden werden.Im BB sind die Eosinophile bei 4 - das ist ein deutlicher Hinweis, niedriges Hämoglobin und Hämokrit bestätigen das.Eine Entzündung lässt sich aus dem BB nicht erkennen-meine ich jedenfalls. Guck noch mal hin, aber ich meine da ist nix.
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Antwort #19 - 26. August 2007 um 10:02
 
so hier das komplette Blutbild

[mem]http://www.hufrehe.org/info/isipony.pdf[/mem]
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Antwort #20 - 27. August 2007 um 10:03
 
Hi,

das mit den Bildern hat leider nicht geklappt, da der Fotoapparat dieses Wochenende mit meinem Mann unterwegs war. Aber ich werde die Bilder dann heute machen.
Am Freitag Abend hat mich mein Pechvogel noch mit einer Bronchitis überrascht. Der arme hat sich die Seele aus dem Leib gehustet. Bekommt nu Hustensaft und es ist schon deutlich besser geworden. Dafür hat er sich wieder so aufgeregt dass er wieder lahm geht. Aber das Umstellen ist ja dank der Bronchitis ins Wasser gefallen.

Was meinst Du mit Parasiten? Was sollte ich noch untersuchen lassen?
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Antwort #21 - 27. August 2007 um 11:24
 
Zunächst sollte sein Immunsystem auf Trab gebracht werden.
Wann wurde er das letzte Mal entwurmt, womit, wechselt Du die Präperate? Wie sehen die Äppel aus? Fell, stumpf, struppig oder in Ordnung? Hast Du mal auf Borreliose testen lassen.
Ich warte derwil auf Fotos.
Die anderen Werte sind soweit nicht bedenklich.

Der Körper versucht durch die Zurückhaltung von Eisen eventuelle Parasiten auszuhungern, deshalb die niedrigen Hämo-Werte und die Eos weisen - wie schon erwähnt-deutlich darauf hin. Eigentlich eine hervorragende Taktik der Immunabwehr-funktioniert auch zuverlässig-nur bei den Borrelien nicht: Die brauchen nämlich gar kein Eisen und können somit auch nicht ausgehungert werden. Alle anderen sterben bei Eisenmangel ab. Die Lahmheit könnte also durchaus von Borrelien kommen, die Frage ist, ob so etwas immer wieder (in Schüben) auftritt. Zum Thema Borrelien kann Dir aber Lindaglinda weit aus besser helfen als ich es vermag. Lies doch mal das Merkblatt dazu und überlege, ob irgend etwas auf Dein Pferd zutrifft-so können wir zumindest schon mal ein- oder ausgrenzen.
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Antwort #22 - 27. August 2007 um 12:25
 
Entwurmt wurde er im Frühjahr das letzte Mal. Danach wollte meine TA wegen der hohen Leberwerte nicht mehr. Da er immer einzelnd stand, sah sie es auch nicht als soooooo notwendig an.
Borreliose hatten wir letzten Herbst getestet, als das mit der unerklärlichen Lahmheit immer stärker wurde. Sollten wir vielleicht nochmal machen, denn die sind doch oft erst sehr spät nachweisbar.
Fell ist stumpf, er scheuert sich gerne. TA meinte es wäre ein Pilz. Das habe ich mir Aloa Vera ganz gut in den Griff bekommen. Doch das Fell was nachwächst ist deutlich dunkler. Durch den Fellwechsel ist er auch sehr, sehr schlecht gekommen.
Die Äpfel sehen für mich ganz normal aus.
Meine TA wollte ihm jetzt was für´s Immunsystem raussuchen. Dachte an ne Mischung aus Echenachea und Engostol. Doch wollte sie sich das noch in Ruhe überlegen. Morgen höhrt sie ihn nochmal ab und schaut ihn sich an.
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Antwort #23 - 27. August 2007 um 13:34
 
Hallo Manji,
soeine Begründung für Eisenmangel habe ich bisher noch nie gehört.
Könntest Du mal genauer erklären, wie genau der Körper es anstellt, dass er zugeführtes Eisen gezielt "zurückhält" um "Parasiten auszuhungern"?
Wie macht er es? Wo tut er es hin? Aufgrund welcher Informationen tut er das?

LG
Kirstin
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Jumanji
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Antwort #24 - 27. August 2007 um 14:37
 
Ach Kessi, das wärf jetzt echt bannig viel Arbeit das alles rauszuklabüstern... hä?
Googel mal mit den entsprechenden Begriffen dann findest Du.
Die Taktik ist tatsächlich so. ...das hat man davon wenn man aus dem Nähkästchen plaudert.. Zwinkernd
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Antwort #25 - 27. August 2007 um 14:40
 
Das Scheuern wird weniger ein Pilz als vielmehr die überlastete Leber verursachen.
Bitte setzte Dich mal dringend mit Linda in Kontakt-die kann Dir Tips zum Test geben..Kohlenhydratarme Fütterung, Cats Claw und B-Vitamine.
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Isipony
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Antwort #26 - 28. August 2007 um 12:22
 
Stehe nun mit Linda in Kontakt und stelle dann morgen auch die Fotos rein.
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EMS-Hufrehetagebuch Gáski

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sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

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Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
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Antwort #27 - 29. August 2007 um 10:02
 
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Antwort #28 - 30. August 2007 um 12:41
 
Gestern ist Gáski in seine neue Heimat gezogen. Ich hoffe er erholt sich in Gesellschaft jetzt ein bisschen. Denke die Psyche ist total wichtig. Ab Samstag bin ich zwei Wochen in Urlaub und meine Freundin kümmert sich um ihn.
Wenn ich wieder da bin, werde ich mich um weitere Tests kümmern. Für Tipps was man alles noch testen sollte bin ich sehr dankbar.

Hat noch jemand eine gute Idee was Mineralfutter anbelangt. Die Liste hier im Forum ist ja ganz nett, aber für mich schon was zu unübersichtlich. Das von Bestes Futter hatte ich mal ausprobiert, das hat er nicht angerührt. Danach habe ich nur noch Equigard gefüttert. Doch da wir hier die Menge drastisch reduziert haben, braucht er wieder ein Mineralfutter.

Danke + Gruß
Regina
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EMS-Hufrehetagebuch Gáski

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Kirstin
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Antwort #29 - 07. Dezember 2007 um 14:27
 
Hallo Regina,
mit dem Heu waschen geht das evtl. ganz gut, wenn Du es in ein Heunetz packst und das in einen Bottich voll Wasser hängst. Dann kann der Stall das später einfach reinhänge.
Kannst Du die Blutbilder hier mal komplett einstellen?

LG
Kirstin
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Nicki
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Antwort #30 - 07. Dezember 2007 um 15:47
 
was mich wundert ist, dass er EMS haben soll, weil der Insulinwert im Keller ist.
Bei EMS ist Insulin normalerweise deutlich zu hoch. Wurde er auch auf Cushing getestet?
Diabetes mit deutlich erhöhten Blutzuckerwerten wird beim Pferd fast nur im Zusammenhang mit Cushing erwähnt.
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Antwort #31 - 07. Dezember 2007 um 18:32
 
Hallo Regina!

PN ist schon raus an Dich, allerdings hatte ich Deinen Tagebuch-Eintrag noch nicht gelesen gehabt und da stehen doch noch mehr Infos drinnen.  Zwinkernd

Also mich würden die genauen Blutwerte jetzt doch auch mal interessieren.   Weil , wie Nicki schon schrieb, wenn das Insulin im Keller ist, dann spricht das eigentlich nicht so wirklich für EMS/IR !!!

Wurde denn evtl. auch schon auf ECS getestet?

Hast Du denn die unmelassierten Rüschnis schon mal mit Bockshornkleesamen probiert zu geben, oder evtl mit Sojaextraktionsschrot (eignet sich auch zum "Aufpeppeln" der Pferde, wenn sie zu dünn geworden sind) - vielleicht mag er sie ja damit?

Die Idee mit dem gewaschenen Heu gefällt mir persönlich trotzdem sehr gut, weil Dein Isi ja wohl doch sehr auf Kohlenhydrate reagiert.

Hast Du evtl. mal ein Foto für uns?  Das wäre klasse  Zwinkernd

Liebe Grüße

Claudia
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Ofsi
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Antwort #32 - 08. Dezember 2007 um 22:38
 
Hi Regina,

meine zwei Isistuten überliste ich bei ungeliebtem Futter immer mit Gewürzen (z.B. Ingwer oder Thymian) oder Kräutern (z.B. getrocknete Brennnesseln oder Löwenzahnkraut). Habe ich zwar bei den unmelassierten Rübenschnitzeln pur nicht ausprobieren müssen, da sie problemlos gefressen werden, aber vielleicht funktioniert es da auch bei Dir. Ab einer gewissen Dosis Balancer in den Rübenschnitzeln hilft mir der Ingwer jedenfalls bei der einen Stute, die auf den Balancer etwas abweisend reagiert, weiter.

Gruß
Klaus

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Aktueller Gesundheitszustand: Garun: Seit 4 Jahren keine Hufreheschübe mehr nach 5 Jahren ständiger Reheschübe; Sjöfn: Nach vier Jahren Ruhe, wieder ein Reheschub Ende Sommer 2011

Fütterung: inzwischen Heu trocken auf 5 Mahlzeiten aufgeteilt, 30 min täglicher Weidegang, 2x200gr unmelassierte Rüschis (morgens, abends), Balancer, spez. kohlehydratarmes Mineralfutter, Zimt - in unregelmäßigen Abständen Kräuterkuren, Leberkuren, Bierhefe

das Pferd wird gearbeitet: Beide Pferde werden täglich gearbeitet (Bodenarbeit, Reiten, Joggen an der Hand)


Es ist immer zu früh das Handtuch zu werfen, aber nie zu spät noch einen Versuch zu wagen.
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Antwort #33 - 11. Januar 2008 um 10:01
 
Hallo und guten morgen du hast geschrieben!!!!???

im Dezember einen Felltest mit der Ergebnis EMS machen lassen.
Ach ja, ich habe ihn auchmal auf Cushing testen lassen und das hat die Heilpraktikerin verneint.


Sorry aber um eine gesicherte Diagnose zu bekommen ob dein Isi an EMS oder/und ECS leidet geht nur über eine Blutuntersuchung!!
Ich kann mir nicht vorstellen das man das am Fell erkennen kann

ich finde es Gefährlich was deine THP da macht!!
was für ein Pulver ist das denn??
was ist da drinnen und was soll es bewirken!!!

ich will dir nicht zu Nahe treten, aber sollte der Verdacht EMS oder/und Cushing im Raum stehen dein Pferd nicht richtig behandelt werden kann einiges auf euch zukommen!!
Vielleicht liest du dich mal durch einige Tagebücher und hilft Dir weiter!!!

kannst du denn bitte mal die Blutwerte der Untersuchungen einstellen die du schon gemacht hast.....
lg
Petra
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Isipony
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Antwort #34 - 11. Januar 2008 um 16:36
 
Hi,
muß gestehen ich bin erst heute auf diese Diskussion gestoßen.
Mein PC zu Hause ist schon lange kaputt und auf der Arbeit kann man nicht immer so stöbern.
Habe die Blutwerte als PDF Datei. Weiß leider nicht wirklich wie ich sie einstelle kann.
Wer kann mir da vielleicht helfen??

Wir haben ja schon Blutwerte durch und Waren im Oktober in der Klinik um nochmals zu testen. Die Klinik sagte es sei EMS (allerdings sagte sie auch, dass es kein Diabetes beim Pferd geben würde).
Der Cushingwert war zu hoch, doch da sagte mir die Klinik, dass man sich darauf nicht verlassen könnte. Man müßte einen Test machen bei dem Cortison gespritzt würde und das könnte dann wieder Rehe auslösen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass fast niemand so genau über diese Krankheiten bescheid weiß.
Doch wurde mir gesagt, dass Heu-Diät für alles gut wäre. Also kann die schonmal nicht schaden.
Im Frühjahr werde ich mit meinem Pony mal für einige Tage zu meinem Bekannten in die Eifel fahren. Er ist Tierarzt und will sich mit dem Thema mal in Ruhe auseinander setzten und dann schauen wir mal welche Tests er noch macht. Er hatte sich auch 2006 die Mühe gemacht und hat sich alle damals vorliegenden Blutwerte vorgenommen, mein Pony angeschaut und hat dann fast 2 Stunden mit dem Labor telefoniert. Sie sagten dann auch, dass die Werte und das Bild von meinem Isi und seinem Bruder  auf EMS schließen lassen würden. Daraufhin sind wir überhaupt nur auf diese Spur gekommen.

Ich habe zur Zeit das Gefühl, dass es meinem Pony so richtig gut geht. Wenn man ihn jetzt neu kennen lernen würde, würde man nicht denken das er krank ist.

Was genau in dem Pulver ist muß ich nachschauen. Steht auf der Packung im Stall. Ich bin auch sehr vorsichtig was das Fell anbelangt, war für mich aber mal ne Alternative zu den Tierärzten die auch nicht weiterkommen. Immerhin hat die Heilpraktikerin einen Tumor bei einem Hund von einer Bekannten gefunden, der nicht auf dem Röntgenbild zu erkennen war. Das hat mich schon was beeindruckt.

Gruß
Regina
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Antwort #35 - 11. Januar 2008 um 18:13
 
schicke mir die Datei mal per Mail

[mem]petra@hufrehe.org[/mem]

ein zu hoher ACTH Wert kann schon eindeutig sein finde ich wo lag er denn!!
und was sagen die dir Diabetes beim Pferd gibt es nicht, hmmm

les mal hier das ist von einem Tierarzt
http://www.equivetinfo.de/html/stoffwechselerkrankungen.html

Das metabolische Syndrom ist eine Erkrankung die ursprünglich in der Humanmedizin beschrieben wurde. Dort betrachtet man sie inzwischen als Pandemie - also als eine Krankheit, die in der Bevölkerung sehr weit verbreitet ist. Das metabolische Syndrom ist die Erkrankung des Menschen, die für einen Großteil der Herzinfarkte mitverantwortlich ist.

Beim Pferd hat sich in den letzen Jahren herausgestellt, dass es eine sehr ähnliche Krankheit gibt. Das metabolische Syndrom des Pferdes führt jedoch nicht zum Herzinfarkt, sondern zur Hufrehe oder zumindest zur Anfälligkeit für Hufrehe.

In beiden Fällen handelt es sich um eine Erkrankung des Energie bzw. Zucker-Stoffwechsels. Das dabei im Zentrum stehende „Organ“ ist spezielles Fettgewebe. Dieses Fettgewebe ist wider landläufiger Vorstellung kein passives Speichergewebe sondern eine sehr aktive Hormondrüse. Die vom Fettgewebe produzierten Hormone sind verantwortlich für die jeweiligen Erkrankungen Herzinfarkt bzw. Hufrehe.


hier auchnochmal super gut Erklärt

http://www.equivetinfo.de/html/metabolisches_syndrom.html

geb das mal an deine THP und deinen Tierarzt weiter die Adresse

und hier noch zu Cushing

http://www.equivetinfo.de/html/cushing.html

es steht nichts anderes dort was wir immer und immer wieder schreiben, aber vielleicht ist es Glaubwürdiger wenn es von einem Tierarzt kommt

lg
Petra

bitte nicht falsch verstehen es ist nicht böse gemeint!!  Zwinkernd
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Antwort #36 - 18. Januar 2008 um 19:41
 
Hallo Regina

zu dem niedrigen Insulinwert: Bist Du todsicher, dass das Blut sofort nach der Entnahme abzentrifugiert worden ist? Ansonsten baut sich das Insulin sehr schnell ab.

Zum ACTH-Wert: der ist ja schon erhöht, gerade wenn man den Ponyreferenzwert zugrundelegt.

Bei meinem Pferd wurde auch ein Dexamethasonhemmtest kurz nach einem Reheschub gemacht. Dabei ist nichts passiert. Da gibt es wohl unterschiedliche Meinungen. Nur wenn Dein Pony tatsächlich Cushing hat, müsstest Du mit Pergolid behandeln. Meiner Meinung nach solltest Du Dich nochmal dahinterklemmen, um entweder Cushing relativ sicher auszuschließen oder die Diagnose zu bestätigen, um dann entsprechend behandeln zu können.
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Antwort #37 - 16. November 2008 um 10:26
 
Hallo Regina,

das ist schön, daß es Euch so gut geht  Smiley

Aber ganz ehrlich, daß er keine Rückenmuskeln aufbaut ist für EMS nicht typisch!!!  -  Das wäre bei ECS typisch!

Hast Du evtl. irgendwann nochmal ACTH kontrolliert? oder vor das zu machen?   -   Ist jetzt nur so ein Gedanke von mir  unentschlossen

Ansonsten wünsch ich Euch alles, alles Gute weiterhin und liebe Grüße

Claudia
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Antwort #38 - 16. Mai 2010 um 19:15
 
Hallo Regina,
das ist ja toll, dass du von euch berichtest. Und super, dass es so gut geht bei euch  Durchgedreht

Ich hab grad nochmal alle TB-Einträge gelesen. Und eben habe ich gesehen, dass Claudia/simba in der Antwort über mir schon die Frage stellte, die bei mir auch aufkam: habt ihr schon mal auf Cushing getestet? Also, den ACTH-Wert bestimmt? Kennst du die Zusammensetzung/die Inhaltsstoffe des Pulvers, das du von deiner THP bekommst? Ist da evtl Mönchspfeffer drin?

Naja, hauptsache, es geht Gáski gut  Zwinkernd  Aber das mit dem Cushing würde ich tatsächlich mal abklären, denn so einige Symptome, die du beschreibst, klingen sehr danach...

Ich stelle dir mal den Link zum Infoblatt ein:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130675358

Gruss Esther
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Antwort #39 - 03. Juni 2010 um 23:12
 
Hallo Esther,

ich muß ja gestehen, dass ich lange kein Blutbild mehr gemacht habe. Aber wenn ich ehrlich bin, sehe ich da zur Zeit keine Notwenigkeit. Mein Pony ist gut durch den Fellwechsel gekommen, läuft ohne Probleme lange Ausritte mit Spaß, sieht gut aus und hat Unsinn im Kopf. Meine TA war die Tage da um meinen anderen zu Impfen und war über das Aussehen von Gáski begeistert. Das Pulver habe ich ja nur 2008 für 6 Wochen gegeben und letztes Jahr nochmal für 3 Wochen als er wegen der Sehne stand. Leider stand bei der 2 Packung nicht mehr drauf was alles drin war.
Im August werde ich mit meinen Zwei mal wieder zu meiner Freundin in die Eifel fahren und dann kann ihr Mann nochmals eine Blutuntersuchung in Angriff nehmen.

Gruß
Regina

PS ich weiß, einige meinen sicher das ist leichtsinnig was ich mache. Aber mein Pony konnte vor gut 3 Jahren kaum noch auf den Beinen stehen (alle meinten nur noch einschläfern) und jetzt sieht er super aus, läuft und ist glücklich. Da frage ich mich was ich denn noch mehr machen soll. Sobald ich merke es geht im schlechter (und glaubt mir ich erkenne auch die Kleinigkeiten) dann reagiere ich. Und wenn es der Kiniosologe ist, der mir auch schon viel geholfen hat. Er wird schon gut betreuut, eben nur auf einer anderen Schiene.
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Antwort #40 - 04. Juni 2010 um 00:46
 
Hallo Regina,
dass dein Pony rundum betreut wird, das kann ich mir auf jeden Fall gut vorstellen, denn sonst ginge es ihm jetzt nicht so gut  Zwinkernd  War halt auch nur eine Nachfrage, eine Anregung, ein Tipp  Laut lachend

Gruss Esther
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Antwort #41 - 13. Oktober 2011 um 22:03
 
Hallo Regina,
freue mich ganz doll für euch, dass es bei euch so gut geht. Ja, manchmal tut ein Stallwechsel Wunder  Zwinkernd

Gruss Esther
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Antwort #42 - 07. Juni 2012 um 08:01
 
Ein Laufaktivstall ist schon ein Traum Augenrollen
Toll, dass Du so einen gefunden hast.

Ist Dein Isi denn zu dünn? Bei meinem war es so, dass er nicht mehr genug Heu aufnehmen konnte (obwohl er gefressen hat). Ich habe ihm dann täglich Heucobs angeboten und damit kam die Figur zurück Smiley

Wann wurde denn der ECS-Test gemacht und wie war der Wert?
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Antwort #43 - 07. Juni 2012 um 10:19
 
huhu,

oh das hört sich ja echt toll an mit dem stall! kein wunder dass sich dein süßer da so wohl fühlt!  Smiley

mich würde auch interessieren wann der ecs-test gemacht wurde? wurde ein dexa-test durchgeführt oder "nur" acth-wert überprüft?
vielleicht hast du die möglichkeit das blutbild (inkl. referenzwerte) mal hier einzustellen?

würde dir auch empfehlen die heucobs zu füttern bzw. die menge zu erhöhen! dazu vielleicht auch ses? hat bei meinem pferd auch super geholfen beim zunehmen!  Zwinkernd

würde mich auch über aktuelle fotos freuen...*neugier*

lg, sandra
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Antwort #44 - 07. Juni 2012 um 21:20
 
Hallo Regina,
ich schliesse mich meinen Vorschreiberinnen an. Sojaextraktionsschrot/Sojaschrot (SES) kann ich aus eigener Erfahrung mit meinem alten Pony auch empfehlen.

Ich bin total begeistert von solchen Aktivställen. Leider gibt es sowas hier bei mir nicht. Daher baue ich gerade einen selber für meine Pferde (in Miniform)  Zwinkernd

Konntet ihr die Ursache für die Rehe bei deinem anderen Isländer feststellen?

Gruss Esther
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Antwort #45 - 28. September 2012 um 22:59
 
Oh supi, das klingt ja gut, dass es ihm schon wieder so viel besser geht. ZahnOP - iiiih. Ich hoffe, er kann so noch gut damit leben und die Pilzkur hilft dabei  Smiley

Gruss Esther
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Antwort #46 - 27. Januar 2015 um 21:06
 
Freue mich, von euch zu lesen  Smiley  Allerdings lässt mich dein letzter Satz aufhorchen: sonst würde er das ganze Jahr im Winterpelz rumlaufen? Hmpf, das klingt mir so nach Cushing. Bei beiden meiner ECS-Pferde war dies das einzige Symptom. Hast du mal ACTH testen lassen? Würde ich dir raten....

Alles Gute weiterhin!

Gruss Esther
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