Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
  Willkommen Gast.
Wenn dies Dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst Dich vermutlich Einloggen oder Registrieren, bevor Du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf den "Registrieren" Link, um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst aber auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche Dir einfach das Forum aus, das Dich am meisten interessiert.

Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
Das Notfall Telefon betreut Sarotti (Christina Staab) Tel.: 09373-99180
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrierenPN an Administrator Rechtliche Hinweise  
 
Seiten: 1 2 3 
Thema versenden Drucken
@Isipony (Gelesen: 18675 mal)
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag @Isipony
22. August 2007 um 12:47
 

Hi Regina
ich habe mal in Bezug auf deine PN diesen Thread eröffnet

Hi,

steige leider nicht ganz durch, wie ich ein neues Thema aufmache.
Suche Infos zu Diabetes. Meine TA meinte, es wäre was anderes wie EMS. Bis jetzt hatte mein Pony die Diagonse EMS und nun Diabetes. Nicht mehr reiten, und noch drastischer Diät. Irgendwie steige ich durch die Unterschiede noch nicht so ganz durch und wollte ich klug machen, bevor ich mich am Donnerstag mit meiner TA treffe und berede wie es weitergeht.
Mein armer Isi steht nun schon monatelang alleine auf dem Paddock und das ist für ein Herdentier wie ihn Quälerei.

Gruß
Regina


les mal hier das erklärt dir vielleicht einiges

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1133290990

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1152712778

hoffe das hilft dir erstmal weiter

lg
Petra
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Likorade
User ab 100 Beiträgen
****
Offline




Beiträge: 485
Geschlecht: female
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #1 - 22. August 2007 um 13:26
 
Hallo Regina,

egal, wie du die Krankheit deines Ponies nennst, ob Diabetes, Equines Metabolisches Syndrom (EMS) oder Insulinresistenz (IR), der Umgang und die Behandlung ist ähnlich. Es gibt fachlich und medizinisch gesehen, dabei Unterschiede, die du dir auch hier anlesen kannst.

Für die "praktische Umsetzung" bzw. das "wirkliche Leben" findest du hier auch jede Menge Erfahrungsberichte von betroffenen Pferdebesitzern, die versuchen, ihren Tieren ein möglichst angenehmes und halbwegs artgerechtes Leben zu bereiten. Und bei der richtigen Behandlung geht es auch schnell aufwärts! Gut ist, dass du einen Tierarzt hast, der von der Krankheit schon mal gehört hat, es gibt viel zu viele, die davon nichts wissen.

Ich gehe mal davon aus, dass bei deinem Pony eine Hufrehe vorangegangen ist, über die man EMS/Diabetes dann fest gestellt hat. Auf Grund der Hufrehe und deren Schweregrad ist dein Pferd sicherlich zeitweise unreitbar, das muss aber keineswegs für immer sein. Mit EMS hat Unreitbarkeit nichts zu tun.

Und auch die "Einzelhaft" die vielen kranken Ponies zumindest im Sommer blüht, kann man erträglicher gestalten. Bis wir unser Beistellpony bekommen haben, war bei unserem Nugget z.B. immer ein anderes Pferd aus der Herde für einen Tag zu Gast.

Du kannst ja mal in Nuggets Tagebuch lesen. Ist unten verlinkt. Bei uns gibt es zwar immer mal wieder eine Talfahrt, aber prinzipiell finde ich das derzeitige Leben meines Ponies nicht schlecht.

Wenn du Fragen hast, immer raus damit. Und wenn du uns etwas mehr von deinem Pony erzählst, können wir dir bestimmt noch mehr Tipps geben.

Grüße
Lisa
Zum Seitenanfang
  

EMS Chromtherapie Test Pferd-Borreliose-Hufrehetagebuch

Diskussion

dieses Pferd nimmt an einer Privat Studie teil (Chrom bei EMS)
 
IP gespeichert
 
Isipony
User ab 20 Beiträgen
***
Offline


I Love my Horse


Beiträge: 31
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #2 - 23. August 2007 um 10:24
 
Hallo Lisa,

das mit meinem Isi, Gáski, ist eine lange Geschichte. Er war früher immer eher etwas dick, obwohl er nicht mehr bekam wie alle anderen. Vor 4 Jahren hat seine Leber schlapp gemacht. Die haben wir in mühevoller Arbeit wieder hinbekommen. Dies mit Hilfe einer Heilpraktikerin, da meine damalige TA am Ende war. Danach ging es recht gut mit ihm. Ich hatte dann auch endlich eine gute Reitbeteiligung und er war viel unterwegs. Habe dann das Rally-Reiten für uns entdeckt. Was allerdings immer auffällig war, war das er keine Rückenmuskulatur aufgebaut hat. Egal was wir gemacht haben. Die Leberwerte waren immer im oberen Bereich oder leicht erhöht, aber er lief mit viel Freude. Letzten August sind wir auf eine neue Weide gekommen und sofort schossen die Leberwerte in die Höhe. Das bekamen wir mit meiner neuen TA und der Heilpraktikerin kaum hin. Die Zwei wissen voneinander und ergänzen sich super. ZU den Werten kam dann noch Lahmheit dazu. Wir waren in der Klinik, Rehe negativ, wir haben alles mögliche gemacht er ging lahm. Mal mehr mal weniger. In der ganzen Zeit kam er 2 Stunden auf die Wiese den Rest Heu. Ein Bekannter von mir ist auch TA, der hat sich alle Werte genommen und hat ne Stunde mit dem Labor telefoniert und die sagten EMS und runter vom Gras. Nach 3 Tagen kein Gras lief er lahmfrei und wurde langsam aber sicher wieder fit. Der Winter war gut und bis zum Mai hielt es auch an. Dann ging es rapiede abwärts. Wir schoben das auch darauf, dass er so alleine war, denn niemand wollte sein Pferd dazustellen. Dann hatte mir mein Sattler einen Naturmediziner empfohlen, der kam dann zu zwei Pferden auf unserer Weide. Er meinte Gaski sollte wieder auf´s Gras. Ich sagte nein, die Stallbesitzerin bestand darauf. So durfte er 5 Tage im gehen 5 Minuten Gras fressen. Er war nur noch Haut und Knochen, bekam ne Kolik und konnte schon die Hinterbeine nicht mehr bewegen. Da habe ich ihn gepackt und erstmal in einem Großpferdestall geparkt. HEu satt und er baute wieder auf, doch eben keine Musekeln (die natürlich nur durch ARbeit nicht durch Fressen). Doch da schiebt er Frust auf seinem Paddock und läuft nur auf und ab. Dadurch hat er sich ne Entzündung in die Hüfte geholt. In diesem Rahmen haben wir auch nochmal ein komplettes  Blutbild mit Insulinwerten gemacht. Daraufhin rief mich eben meine TA an und meinte Diabetes. Sie meinte diese Pferde dürften nicht mehr bewegt werde, da sie durch Anstrengung in die Unterzuckerung kommen könnten.
Zur Zeit möchte Gáski auch nur schmusen. Wenn ich ihn mal auf den Platz packe zum laufen - frei ohne Zwang - kommt er nur zu mir und will schmusen. Spazierengehen will er auch nicht - schmusen.
Nu weiß ich nicht so wirklich weiter.
Am Wochende wollte ich ihn wieder in einen neuen Stall stellen, wo er zumindest erstmal 12 Stunden in der Nacht Gesellschaft hätte. Ein Beistelllpferd kann ich mir zur Zeit nicht leisten. Aber ich weiß nicht, ob das nicht zuviel Streß für ihn ist.  Zur Zeit weiß ich einfach nichts mehr.

Gruß
Regina
Zum Seitenanfang
  

EMS-Hufrehetagebuch Gáski

Fragen zu Gáskis Tagebuch


Gesundheitszustand:
sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

Fütterung:
Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #3 - 23. August 2007 um 10:28
 
Hi Lisa

wurde auch schon mal untersucht ob Cushing vorliegt??
die beiden Krankheiten liegen sehr dicht beieinander...
und wie ist es mit der Schilddrüse, mir fällt auf das einige Isländer damit Probleme haben

lg
Petra
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
simba1604
Administrator
*****
Offline


Es werde Licht auf Erden.


Beiträge: 6286

83564 Soyen, Bayern, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #4 - 23. August 2007 um 17:54
 
Hallo Regina!

Auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum   Smiley

Also, das ein Pferd mit EMS/IR nicht bewegt werden soll ist mir ja noch nie untergekommen, sprich das wiederspricht allem, was ich dazu bisher gehört, gelesen und mir an Wissen angeeignet habe.....

Ich habe übrigens selber eine EMS/IR-Stute. 

Bei EMS/IR mußt Du auf strikte kohlenhydratarme Fütterung achten, das ist das A und O und dann muß das Pferd (natürlich nach sonstigem Gesundheitszustand) möglichst viel bewegt werden.

Wie alt ist denn Dein Isi?

Auch mich würde interessieren, ob Ihr ECS schon untersucht habt.  Das wäre denkbar in Hinsicht auf die fehlende Rückenmuskulatur.

Wenn Du Fragen hast, dann immer gerne.

Liebe Grüße

Claudia
Zum Seitenanfang
  
Homepage  
IP gespeichert
 
Isipony
User ab 20 Beiträgen
***
Offline


I Love my Horse


Beiträge: 31
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #5 - 24. August 2007 um 10:49
 
Hi,

war gestern lange bei meiner TA und habe jetzt auch die Werte schwarz auf weiß.
Sie sagte mir bei EMS würde der Körper genug Insulin produzieren, doch es könnte nicht verwertet werden. Bei Diabetes wäre es so, dass die Bauchspeicheldrüse kein/kaum Insulin produzieren würde.
Wäre er immer im Training dann wäre regelmäßige, vorsichtige Bewegung kein Problem, aber da er durch die Enzündung in der Hüfte nun gestanden hätte sollte ich super vorsichtig sein.
Sie sagte, durch die Anstrengung könnte er leicht in die Unterzuckerung geraten. Wenn ich ihn zuviel belasten würde wäre die Gefahr groß, dass er bald gespritzt werden müßte und das wäre sehr schwer und aufwendig ("das wollen Sie nicht wirklich"). Laut ihr ist Cushing wieder was ganz anderes???
Nu zieht er morgen erstmal um und hat sogar 24 Stunden Gesellschaft von einem Exemer Isi, der dann auch nur Heu bekommt.
Habe die Werte schon an meinen Bekannten in der Eifel gemailt und warte mal was er so sagt. Für mich sind die Unterschiede er einzelnen Krankheiten zur Zeit noch schwer zu erkennen. Aber ich gebe nicht auf alles für mein Pony zu tun. Zur Zeit möchte er aber auch keine Bewegung. Wenn ich mal mit ihm auf den Platz gehe, damit er laufen kann möchte er nicht. Will ich mal ne Runde um den Block damit er was anders sieht - möchte er nicht.
Ach ja, Gáski ist gerade mal 17 Jahre und das ist ja nun wirklich kein Alter für einen Isi.

Gruß
Regina
Zum Seitenanfang
  

EMS-Hufrehetagebuch Gáski

Fragen zu Gáskis Tagebuch


Gesundheitszustand:
sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

Fütterung:
Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #6 - 24. August 2007 um 10:55
 
Das Insulin Resitente Pferd produziert Insulin,
IR Pferde haben einen normalen Glukosespiegel mit erhöhtem Insulin.
Bei Diabetis hat man hohe Glukose mit entweder hohem Insulin (Typ II Diabetis) oder niedrigem bis kein Insulin ( Typ I).
Zum Glück gibt es bei Pferden nur sehr selten Diabetis Typ I (denn es sind keine Insulingaben möglich und sie würden sterben).



das heißt jetzt dein Pferd wäre Typ 1 ??
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #7 - 24. August 2007 um 10:59
 
hast du bitte mal ein aktuelles Foto von deinem Isi

Mähnenkamm
Augen seitlich
ganzer Körper

Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #8 - 24. August 2007 um 11:13
 
Unterzucker (Hypoglykämie)
Eine Hypoglykämie liegt nach Definition dann vor, wenn der Blutzucker < 50 mg/dl sinkt. 

Bei diesem Wert von 50 mg/dl liegt in der Regel keine Organgefährdung vor, es können auch deutlich tiefere Werte noch ohne bleibende Schäden toleriert werden. 

Anzeichen einer Unterzuckerung (Symptome) werden üblicherweise in 2 Gruppen eingeteilt: 
Symptome des vegetativen Nervensystems, die durch die einsetzende Gegenregulation ausgelöst sind (z. B. Schwitzen, Hungergefühl, Herzjagen, Unruhe) 


Symptome, ausgelöst durch Mangelversorgung des Gehirns und der Nerven mit Traubenzucker (neuroglykopenische Symptome) 

Beispiele dafür sind Unkonzentriertheit, Aggressivität, allgemeine Verlangsamung, Kribbelgefühl um den Mund bis hin zur Gedankensperre und schließlich Koma 
Das Einsetzen der Symptome, d. h. die Schwelle, bei der der Einzelne Anzeichen der Unterzuckerung bemerkt, können sehr stark schwanken. Bei einer durchschnittlich schlechten Stoffwechsellage werden durchaus schon Werte um 100 mg/dl als unangenehm erlebt, während bei einer durchschnittlich guten Stoffwechsellage (HbA1c < 6 %) Werte von 30 oder 40 mg/dl noch keinerlei Symptome verursachen können. 

Auch die Art der Symptome ist beim einzelnen Menschen im Verlauf der Erkrankung sehr unterschiedlich. Können in den Anfangszeiten noch klassische Anzeichen wie Schwitzen, Unruhe und Heißhunger auftreten, überwiegen häufig nach längerer Diabetesdauer und guter Stoffwechseleinstellung die sogenannten neuroglykopenischen Symptome wie Unkonzentriertheit, allgemeine Lustlosigkeit, Aggressivität. 

Zur Beherrschung der Unterzuckerung ist entscheidend, das sogenannte Hypoglykämiefenster wahrzunehmen, d. h. die kurze Spanne, in der Symptome bemerkt werden, jedoch noch nicht durch Verlangsamung und Konzentrationsstörung zur Handlungsunfähigkeit führen. 

Problematisch sind insbesondere schwere Unterzuckerungen (definiert durch Notwendigkeit von Fremdhilfe). Insbesondere im Straßenverkehr oder bei bestimmten Tätigkeiten (Gerüstarbeiter) können schwerere Unterzuckerungen zu lebensbedrohlicher Selbst- oder Fremdgefährdung führen. 

Erschwerend kommt hinzu, dass eine schwere Unterzuckerung für mehrere Tage die Symptomatik für eine erneute Unterzuckerung blockieren kann und so möglicherweise ein Zustand entsteht, der als Nicht-Erkennung (unawareness) von Hypoglykämien beschrieben wird. 

Im schlimmsten Fall können bei Patienten mit unawareness und häufigen schweren Hypoglykämien erhebliche soziale Probleme und innerfamiliäre Konflikte entstehen, die einer gesonderten Therapie mit multidisziplinärem Ansatz (Verhaltenstherapie, Hypoglykämie-Training, Selbsterfahrung) bedürfen. 

Ursachen für Hypoglykämien können vergessene kohlenhydrathaltige Mahlzeiten, ein Zuviel an Insulin, Alkohol oder ungewohnte Bewegung sein. Häufig entstehen Hypoglykämien aus einer Kombination mehrerer Auslösefaktoren. 


http://www.diabetes-news.de/info/unterzucker.htm
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Jumanji
User ab 1000 Beiträgen
*
Offline


mein ganz privates Vergnügen
hier


Beiträge: 2795
Geschlecht: female
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #9 - 24. August 2007 um 11:50
 
So, dann sollten wir das ganze mal mit geballter Kraft angehen:

1. Bitte ein Seiten-Foto von Deinem Pferd, das ist ganz wichtig!Dazu die Angaben wie Größe und eventuelles Gewicht.
2. Bitte besorge Dir die Laborwerte und stelle sie ein oder sende sie als Fax an 04365/979379 mit Deiner Telefonnummer-ich bspreche das dann mit Dir und meiner Sicht der Dinge durch.
3. Bitte stelle ein wie Dein Pferd gefüttert wurde und was Du zur Zeit fütterst, wichtig ist was Du genau und in welcher Menge fütterst.
4. Wie wurde die Entzündung nachgewiesen?
5. Welche Medikamente und ähnliches bekommt Dein Pferd.
6. Welche Zipperlein sonst hat oder hatte Dein Pferd, irgendwelche Auffälligkeiten oder Eigenheiten?

Zum Seitenanfang
  

Wo kämen wir denn dahin wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir denn dahin", und keiner ginge um zu sehen wohin wir kämen wenn wir gingen ?
Homepage Jumanji  
IP gespeichert
 
Isipony
User ab 20 Beiträgen
***
Offline


I Love my Horse


Beiträge: 31
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #10 - 24. August 2007 um 14:57
 
Hi,

aktuelle Fotos werde ich dieses Wochenende machen und dann am Montag einstellen.

Glykosewert ist minimal zu hoch und Insulin deutlich zu niedrig, also dann Typ I.
Laut meiner TA kann man spritzen aber es wäre sehr, sehr schwer.

Futter:

Morgends und Abends je 2 Handvoll (bis letzte Woche waren es insgesamt ca. 600-700 gr am Tag) von "Equigard" von Hippolyth (keine Ahnung wie es sich schreibt) mit je 8 Tabletten Schüsslersalz Nr. 5 und 6 (für seine Leberprobleme)
Abends 40 gr. Mariendistelsamen von Nörsenberger
Abends einen Messlöffel Maki-Salz
2 x die Woche eine Ampulle Hepar comp für die Leber

Seit letzer Woche Mittwoch 3 x Täglich 8 Globoli ReVet gegen die Enzündung. Doch damit ist seit heute Schluß.

Ansonsten bekommt er Heu im Heunetz. Ca. 3/4 großen Ballen.

Werte stelle ich gleich ein.
Was er wiegt weiß ich absolut nicht. Kann es auch nicht schätzen.

Meine TA hat mir folgendes genannt: Syzygium jambolanum ****.

Frage mich immer, was ich falsch gemacht habe.

Gruß
Regina

*Potenzen vom Admin aus rechtlichen Gründen gelöscht*
Zum Seitenanfang
  

EMS-Hufrehetagebuch Gáski

Fragen zu Gáskis Tagebuch


Gesundheitszustand:
sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

Fütterung:
Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
IP gespeichert
 
Isipony
User ab 20 Beiträgen
***
Offline


I Love my Horse


Beiträge: 31
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #11 - 24. August 2007 um 15:08
 
Wie füge ich denn hier die WErte ein?
Hab sie als pdf oder tif datei???
Zum Seitenanfang
  

EMS-Hufrehetagebuch Gáski

Fragen zu Gáskis Tagebuch


Gesundheitszustand:
sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

Fütterung:
Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
IP gespeichert
 
simba1604
Administrator
*****
Offline


Es werde Licht auf Erden.


Beiträge: 6286

83564 Soyen, Bayern, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #12 - 24. August 2007 um 15:12
 
Denke es müßte gehen, wenn Du die Werte markierst, dann auf kopieren und dann hier unter "Beitrag schreiben" auf "einfügen".

So sollte es funktionieren.

Liebe Grüße

Claudia
Zum Seitenanfang
  
Homepage  
IP gespeichert
 
Isipony
User ab 20 Beiträgen
***
Offline


I Love my Horse


Beiträge: 31
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #13 - 24. August 2007 um 15:36
 
Hm,
bekomme die Werte nicht kopiert. Kann nur die ganze Seite kopieren und die dann hier leider nicht einfügen.
Zum Seitenanfang
  

EMS-Hufrehetagebuch Gáski

Fragen zu Gáskis Tagebuch


Gesundheitszustand:
sehr gut, fit wie ein Turnschuh, keine Auffälligkeiten mehr seit über einem Jahr. Damals auch nur, weil er wegen einer Sehnenverletzung stehen mußte.

Fütterung:
Fast rund um die Uhr Heu, etwas Marstall Vito und Schaette Ursonne Mineralfutter

Arbeit:
Wenn irgendwie möglich 6 mal die Woche, Spaziergänge, Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Es darf aber auch mal der 20 km Ritt bei einer Rally sein. Gáski ist da recht flexibel.
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #14 - 24. August 2007 um 16:00
 
schicke mir das mal per mail okay

[mem]petra@hufrehe.org[/mem]
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #15 - 24. August 2007 um 16:09
 
ich stelle es nachher ein, muß noch erst hier was erledigen

lg
Petra
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
asci72
User ab 1000 Beiträgen
*
Offline


Benjamin


Beiträge: 4569
Geschlecht: female
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #16 - 24. August 2007 um 18:49
 

Insulin ist sehr labil, kann sich auch auf dem Weg ins Labor einfach abgebaut haben.

LG Anne
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #17 - 25. August 2007 um 12:16
 
so habe mal eben die Blutwerte abgetippt die auffällig waren, mein Mann stellt das komplette Blutbild heute Abend online

gGT  26,5  Soll 25

Glucose  5,1  Soll 3,05 - 4,99

AST (GOT)  271,5   bis 250

Hämokrit  0,25   bis 0,30 - 0,50

Hämoglobin  103    Soll 110 - 170

Segmentkernige  71%    45 - 70 %

Lymphozyten  19%  20 - 45%

Insulin  3,4   Soll 11 - 105
drunter steht

Serum oder Plasma sollte hämolysefrei sein und direkt abzentrifugiert werden
da Insulinasen zu erniedrigten Werten  führen können (falsch erniedrigte Werte)

das habe ich dazu gefunden
Insulin in der Blutbahn wird mit einer Halbwertszeit von ca. 7 min von
den sog. Insulinasen (also Insulinspaltenden Enzymen) zerlegt und
damit unbrauchbar gemacht.
woanders steht sogar nur 5 Min


Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Jumanji
User ab 1000 Beiträgen
*
Offline


mein ganz privates Vergnügen
hier


Beiträge: 2795
Geschlecht: female
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #18 - 25. August 2007 um 23:03
 
Es sieht so aus, als wenn der Gute unter Parasiten zu leiden hat - das ist es jedenfalls, was laut BB Sinn macht.Welche das sind, das muss jetzt herausgefunden werden.Im BB sind die Eosinophile bei 4 - das ist ein deutlicher Hinweis, niedriges Hämoglobin und Hämokrit bestätigen das.Eine Entzündung lässt sich aus dem BB nicht erkennen-meine ich jedenfalls. Guck noch mal hin, aber ich meine da ist nix.
Zum Seitenanfang
  

Wo kämen wir denn dahin wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir denn dahin", und keiner ginge um zu sehen wohin wir kämen wenn wir gingen ?
Homepage Jumanji  
IP gespeichert
 
Pony
Themenstarter Themenstarter
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: @Isipony
Antwort #19 - 26. August 2007 um 10:02
 
so hier das komplette Blutbild

[mem]http://www.hufrehe.org/info/isipony.pdf[/mem]
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Seiten: 1 2 3 
Thema versenden Drucken