Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Diabetes insipidus bei EMS und ECS?? (Gelesen: 4802 mal)
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11. Juli 2007 um 11:47
 
http://209.85.135.104/search?q=cache:pamcv_hDxK4J:www.bccd-ev.de/dokumente/endo....

Seite 12

oder

Diabetes insipidus
Wird bei Pferd eine seltene Störung bezeichnet, die durch Störungen der Produktion oder Freisetzung von Vasopressin verursacht wird und durch das Unvermögen gekennzeichnet ist, den Harn zu konzentrieren. Ursachen des Diabetes insipidus sind vor allem Tumore, Entzündungen sowie degenerative oder traumatisch bedingte Schädigungen im Bereich des Hypothalamus- Neurohypophysen- Systems.

Symptome

Die charakteristischen Symptome sind eine Polyurie und daraus resultierend eine Polydipsie, die plötzlich oder allmählich eintreten können. Die Tiere trinken bis zu 100L Wasser pro Tag und bei ungenügendem Flüssigkeitsangebot auch den eigenen Urin. Der Durst hat also Zwangscharakter. Der in entsprechend großen Mengen abgegebene helle, zucker- und eiweißfreie Harn weist eine niedrige Dichte auf. Da die Wasserverluste nicht immer sofort ausgeglichen werden können, sind die Schleimhäute oft trocken, es treten Obstipationen auf und die Schweißabsonderung ist reduziert. Wird nicht ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung gestellt, kommt es schnell zur schweren Exsikkose.

Diagnose

Die niedrige Dichte sowie das Fehlen von Zucker im Harn ermöglichen die Abgrenzung vom Diabetes mellitus.

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Antwort #1 - 11. Juli 2007 um 11:49
 
leider nur beim Mensch erklärt aber vielleicht geht ja mal wer mit suchen

Der Diabetes insipidus (Wasserharnruhr) ist eine Hormonmangelerkrankung, bei welcher der Wasserhaushalt des Körpers gestört ist. Dabei scheiden die Betroffenen sehr große Mengen Urin aus und leiden dadurch bedingt an verstärktem Durst und Harndrang. Beim Diabetes insipidus sind die Nieren nicht in der Lage, den Harn durch Wasserentzug (Rückresorption) zu konzentrieren. Grund ist eine mangelnde Produktion oder Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (ADH), welches die Flüssigkeitsausscheidung der Nieren steuert.

Diagnostiziert wird der Diabetes insipidus zum einen durch die längerfristige Protokollierung von Trink- und Urinmenge über mindestens zwei Tage, zum anderen durch den so genannten Durstversuch, einem Wasserentzugs-Test unter ärztlicher Aufsicht. Wird eine mangelnde Produktion oder Ausschüttung von ADH nachgewiesen, muss das Hormon dem Körper zugeführt werden – meist in Form von Nasentropfen oder -sprays. Mithilfe geeigneter Medikamente kann der Betroffene in der Regel ein normales Leben führen.

Beim Diabetes insipidus und dem Diabetes melllitus (Zuckerkrankheit) handelt es sich um zwei voneinander unabhängige Krankheitsbilder. Im Gegensatz zum Diabetes insipidus liegt beim Diabetes mellitus eine Störung bei der Insulinproduktion bzw. -verarbeitung vor.
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Antwort #2 - 11. Juli 2007 um 11:52
 
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Antwort #3 - 11. Juli 2007 um 13:04
 
Polyurie und Polydipsie sind Begleitsymptome vieler Erkrankungen.
Niereninsuffizienz und Nierenversagen, Hepatopathien, Pyometra, Endokrinopathien (Diabetes mellitus, Diabetes insipidus, Cushing-Syndrom, Addison-Krankheit, Hyperthyreose), Störungen im Elektrolyt-/Mineralhaushalt (Hypokaliämie, Hyperkalzämie) und weitere Ursachen sind mit Polyurie und Polydipsie vergesellschaftet.

Zunächst ist die aufgenommene Flüssigkeits-menge zu verifizieren.
Für das Profil Polyurie-/Polydipsie-Screening sollte der Morgenurin eingesammelt werden. Es werden die Harndichte, Glukose und der Protein-/ Kreatinin-Quotient im Urin untersucht.
Das Große Blutbild kann Hinweise auf Entzün-dungen / Infektionen geben. Klinisch chemisch werden Leberenzyme und Leberfunktion über die Gallensäuren sowie die Nierenwerte überprüft. Abgerundet wird das Profil mit der Bestimmung von Fruktosamin und Glukose sowie Kalium, Calcium und Phosphat.

Medikamentöse Ursachen (z. B. Glucocorticoide, Diuretika, Gentamicin, und generell nephro-toxische Substanzen) sind zu berücksichtigen.

Polyurie-/ Polydipsie-Screening

Blut / Serum:
Großes Blutbild
Gesamteiweiß
1 ml EB
1 ml S
5 ml Harn
ALAT (GPT)
ASAT (GOT)
AP
Gallensäuren
Harnstoff
Kreatinin
Glukose
Fruktosamin
Kalium
Calcium
Phosphat

Urin:
Harndichte /
Spezifisches
Gewicht
(refraktometrisch)
Protein-/Kreatinin-
Quotient Glukose
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