Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Endlich wieder Weidezeit aber auch Fruktanzeit (Gelesen: 19612 mal)
Pony
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22. März 2007 um 09:34
 
Endlich wieder Weidezeit,
aber auch wieder die Angst vor einem neuen Hufreheschub ist wieder da.

Da wir alle verunsichert sind, durch die drohende Gefahr der Hufrehe im Hinterkopf, kann sich der ein oder andere garnicht so freuen.
Immer wieder die gleichen fragen wie kann man es richtig machen und was kann man  noch vermeiden
Uns ist klar ,dass die Vorgänge bei Hufehe nichts anderes sind als normale Prozesse, die lediglich zur falschen Zeit am falschen Ort ablaufen.
Wir müssen erst noch mehr über die Hufrehe und deren Primärerkrankungen wissen, z.B. was schaltet welche Prozesse ein oder aus.
Und das deckt sich leider auch mit den Erfahrungen des Forums:
- Das Pferd eines super vorsichtigen Besitzers bekommt ungerechter weise Hufrehe, das des sorglosen Nachbarn dagegen nicht.


Wie wir jetzt wissen ist es die Überfütterung mit Getreide, insbesondere von Getreidearten mit schwer abbaubarer Stärke, die zur Hufrehe führen kann.
Und daß die Zeit von der Stall- auf die Weidezeit in Bezug auf Hufrehe besonders gefährlich ist, dass nicht das Eiweiß im jungen Gras der „Auslöser“ ist, sondern die im wachsenden Gras enthaltenen Kohlenhydrate, insbesondere das Fruktan.

was ist Fruktan?


Fruktan ist eine Zuckerart,
-die in Weidepflanzen in Abhängigkeit
-von Pflanzenart,
-Sonneneinstrahlung,
-Umgebungstemperatur,
-Vegetationsstadium,
-Feuchte oder Trockenheit mengenmäßig unterschiedlich vorhanden ist.

Das Kohlenhydrat Fruktan vermag ebenso wie das Kohlenhydrat Stärke Hufrehe auszulösen.

Wie läuft dieser Mechanismus ab?

Stärke (aus den Müslis und deren Getreide),
die nicht im Dünndarm vollständig abgebaut werden kann, gerät in den Dickdarm und führt dort über die damit verbundene Absäuerung zum Absterben von Darmbakterien.
Fruktan wird gar nicht erst im Dünndarm abgebaut, sondern gerät automatisch in den Dickdarm und bewirkt eine zerstörung der Darmflora.
Jede Störung dieser sensiblen Darmflora bringt die Gefahr einer Hufrehe, weil die Freisetzung von Bakteriengiften die Darmwand durchlässig macht, das Gift somit über den Blutstrom in die Hufe gelangt und dort schließlich Enzyme aktiviert, die dann das Faß zum Überlaufen bringt und zur Katastrophe Hufrehe führt.

-Zucker entsteht bei der Photosynthese, also während des Tages
-Über Nacht wird fürs Wachstum der Pflanzen Zucker verbraucht
-Wann immer über Photosynthese mehr Zucker gebildet als durch Wachstum verbraucht wird, steigt der Zuckergehalt in der Pflanze.

Deshalb hilft ein Blick auf
-Uhr,
-Thermometer
-Sonne
ganz gut über die aktuelle Hufrehegefahr.

z.b.
Morgens

vorausgesetzt die Nachttemperatur war hoch genug (über 5°C) sind die Zuckerspeicher durch das Wachstum verbraucht, die Rehegefahr damit reduziert.

Ausnahme
:

Die Nacht war kalt (unter 5 Grad Celsius), wodurch das Pflanzenwachstum gestoppt wurde, oder das Gras konnte wegen Nährstoff- oder Wassermangels ebenfalls nicht wachsen.
Das erklärt auch,weshalb in den vergangenen Jahren so viele Pferde an Hufrehe erkrankten, obwohl wegen der Trockenheit kaum mehr Wachstum erfolgte.
Ab Mittag wird es an sonnigen Tagen dann ebenfalls problematisch für rehegefährdete Pferde, denn die Photosynthese wird bei Sonneneinstrahlung aktiviert, der Fruktangehalt steigt.
Um das Risiko einer Erkrankung zu minimieren, genügt es, die alten Faustregeln vom langsamen Anweiden zu beachten und besonders im Frühjahr ein Thermometer nach der Nachttemperatur zu befragen.

Die Pferde sollten zudem nicht hungrig auf die Weide kommen.
Nichthungrig heißt aber nicht voll mit Krippenfutter, sondern eher mit Heu
.


Aber ihr solltet beachten
:
Heu enthält ebenfalls Fruktan. Und wieviel steht leider nicht auf dem Ballen.
Heu, das Ende der Blüte bis Bildung der Samen geschnitten wurde, ist relativ arm an Fruktan, denn zu diesem Zeitpunkt ist der Verbrauch an Zucker in der Pflanze am höchsten.
Um sicher zu gehen, könnt ihr den Zucker aus dem Heu waschen.
Das funktioniert – so zeigten wissenschaftliche Untersuchungen – recht gut.
Nur eine halbe Stunde Wasserbad im bevorzugt über 50°C warmen Wasser lässt den Fruktangehalt im Heu um bis zu 30% sinken.
Ihr wascht zwar mit dem Fruktan auch Kalium aus, aber das lässt sich im Vergleich zum Nutzen vertreten.

Warnzeichen solltet ihr genaustens Beobachten

Stärkere Schwankungen der Dickdarmflora bemerkt Ihr entweder an der Rittigkeit eures Pferdes,
an auftretendem Kotwasser bis hin zum Durchfall.
Treten diese Erscheinungen bei eurem Pferd auf, wird es höchste Zeit, vorsichtig zu werden!
Messungen des Kot-pH-Wertes über den Zeitraum des Anweidens sind eine gute Maßnahme, um über Schwan-kungen in der Darmflora frühzeitig informiert zu sein.
Die Teststreifen bekommt man sehr günstig in jeder Apotheke

Paßt in der Zeit des Anweidens gut auf euer Pferd auf!


- das allererste Anweiden sollte an der Hand geschehen.
-Täglich erst nur einmal,
-dann mehrmals 5 Minuten - in schweren Fällen erst die 5 Minuten mit Maulkorb.
-Dann langsam die Zeit steigern, bis das Pferd so etwa 20 Minuten Gras am Stück ab kann (das kann eine Woche dauern oder auch 3 Wochen, je nach individuellem Pferd und Situation)

-beim ersten Anweiden
"frei"
lässt es sich gut umsetzen, wenn man dem betreffenden Pferd einen Weidemaulkorb umlegt und es zusammen mit den anderen Pferden rauslässt auf die Koppel (Für die Pferdepsyche offensichtlich positiv).  
-Nach kurzer Zeit das betreffende Pferd wieder reinholen ("kurze Zeit" - muss von der individuellen Situation abhängig gemacht werden: Wettersituation, Pferdesituation
(Schweregrad der Erkrankung, Anfälligkeit etc.), Weidezusammensetzung, Boden etc. - das können bei dem einen 10 Minuten sein, bei dem anderen 30 Min.)

!!!Wichtig!!!:

bereits ab dem allerersten Anweiden an der Hand täglich mindestens zwei mal - gerne öfter auf allen 4 Füssen Pulsation fühlen und bereits bei dem kleinsten Anzeichen von Pulsation muss reagiert werden
- Weide wieder zurückfahren/ganz einstellen/Tierarzt auch wieder je nach Situation.  
Die kleinste Pulsation kann bereits Hinweis sein auf eine entstehende Stoffwechselproblematik, die bei Nichtbeachten zu einem erneuten Reheschub führen kann.

Pulsation fühlen und Schleimhäute kontrollieren

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1169893213

Sobald ein Pferd
-vorsichtig auftritt,
-nicht mehr fröhlich los galoppiert
-oder gebundener trabt,

ist Vorsicht und genaues Hinsehen gefragt.

Nicht warten bis der Huf
-stark pulsiert,
-heiß sind
-das Pferd gar stocklahm geht!  

Weide-Management

Das Sandpaddock bietet Sicherheit vor Fruktan gerade bei EMS Pferden, aber man darf den sozialen Standpunkt nicht vergessen das Pferd sollte nicht alleine dort stehen, es findet sich immer ein passender Paddock Kumpel.
Auch die Weide zu mähen ist keine Lösung, denn in kurzen Stoppeln findet sich besonders viel Fruktan
.


Um Lösungen zu finden, muss man sich die Bildung und den Verbrauch von Fruktan in den Weidepflanzen vor Augen führen:
● Zucker (Saccharose, Glucose, Fruktan) ist der Wuchsstoff für Pflanzen
Witterungsbedingungen
Pflanzen-Reaktion
Rehegefahr
Kaltes Wetter, Nachtfrost
Kein Pflanzenwachstum, aber Fruktanspeicherung
mittel
Kaltes Wetter, Sonnenschein
Hohe Photosynthese (Energieproduktion)in den Gräsern, massive Speicherung von Fruktan
 
extrem
Bedeckter Himmel,trocken
geringe Photosynthese
abnehmend
Warmes Wetter,bedeckt,Feuchtigkeit
geringe Photosynthese und gleichzeitig Wachstum und Abbau der Fruktanspeicher
gering
Warme Nacht, sonniger Tag
Wachstum hat Fruktan verbraucht, Neubildung durch Photosynthese
Vormittag gering
,
erhöht ab Mittag



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Irish
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Antwort #1 - 17. März 2011 um 16:50
 
Wie ist es eigentlich mit den Fruktanwerten in der Nacht?

Wenn es über 5 Grad in der Nacht hat, ist dann die Rehegefahr (während
der Nacht) auch gering?

In meinem alten Stall waren die Pferde immer nachts auf der Koppel und
tagsüber auf dem Paddock mit Heunetz. Selbst eine Stute mit EMS lebt dort
(natürlich mit Maulkorb) ohne neuen Reheschub. Sonst gab es dort nie
Hufrehe und das bei 30 Pferden.
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Jimmy
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Antwort #2 - 17. März 2011 um 18:34
 
Also 5 Grad reicht noch nicht. Erst bei 8 Grad plus wächst das Gras nachts und verbraucht das tagsüber gespeicherte Fruktan für's Wachstum. Ist es kälter bleibt das Fruktan nahezu unverbraucht und am nächsten Tag kommt neues dazu, falls es sonnig ist.
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Wir Modernen, wir Kurzatmigen in jedem. Sinne, wir krepieren an übermäßiger Fütterung. und sterben an mangelnder Verdauung.“ Friedrich Nietzsche (1844-1900)
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Antwort #3 - 27. März 2011 um 12:49
 
Ich habe leider nicht viel Ahnung...deshalb meine Frage....Wann stelle ich mein Rehepony mit Maulkorb auf die Weide? Wenn es jetzt wärme wird, der Sommer irgendwann kommt, wir warme Tage und Nächte haben...Wann ist das der beste Zeitpunkt? Morgens ? Nachts? Nachmittags?
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+ 29.03.2012
 
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Antwort #4 - 03. April 2011 um 10:36
 
ich hab auch mal ne frage! ich halte nun schon seit jahren meine pferde auch im winter mit offenstall und mindestens nen halben hektar auslauf! die pferde wachsen sozusagen jedes jahr ins grad rein, indem sie die spitzen immer gleich auffressen die sich blicken lassen, wenn ich sehe das die äpfel immer grüner werden und die weiden ne gewisse höhe haben, stell ich sie voll ins gras! mitlerweile leben zwei pferde bei mir die cronische hufrehe haben und es gab seit sie bei mir stehen nie wieder einen reheschub! ein pony steht mitlerweile 12 jahre bei mir!

den ganzen sommer habe kommen meine pferde auf weiden, wenn eine abgefressen ist schaffe ich sie auf eine neue, ich habe mir darüber schon oft gedanken gemacht!

und meine erklärung wäre das die pferde beim mir sozusagen von anfang an ins gras sozusagen reinwachsen und deshalb keine hufrehe gefahr besteht!

was meint ihr?
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Antwort #5 - 03. April 2011 um 10:42
 
Morgen

ich denke es spielt auch noch vieles anderes eine Rolle

klar ist bei dir die Gefahr vielleicht weniger da sie
12 Monate an Gras gewöhnt sind...

aber es muß auch beachtet werden was war der Auslöser von der Hufrehe war ....

- ein EMS Pferd ??
- ein viel zu dickes Pferd ??
- ein Pferd was nicht ausreichend bewegt wird
- ein Pferd was zusätzlich noch mit Kraffutter vollgestopft wird ???

- ein Pferd mit ECS was kein Pergolid bekommt

und und und

lg
Petra
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Antwort #6 - 03. April 2011 um 10:44
 
Maeuschen schrieb am 27. März 2011 um 12:49:
Ich habe leider nicht viel Ahnung...deshalb meine Frage....Wann stelle ich mein Rehepony mit Maulkorb auf die Weide? Wenn es jetzt wärme wird, der Sommer irgendwann kommt, wir warme Tage und Nächte haben...Wann ist das der beste Zeitpunkt? Morgens ? Nachts? Nachmittags?



also normal sagt man ja Nachts
aber eine Garantie kann dir keiner geben

lg
Petra
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Antwort #7 - 03. April 2011 um 11:01
 
Pony schrieb am 03. April 2011 um 10:42:
Morgen

ich denke es spielt auch noch vieles anderes eine Rolle

klar ist bei dir die Gefahr vielleicht weniger da sie
12 Monate an Gras gewöhnt sind...

aber es muß auch beachtet werden was war der Auslöser von der Hufrehe war ....

- ein EMS Pferd ??
- ein viel zu dickes Pferd ??
- ein Pferd was nicht ausreichend bewegt wird
- ein Pferd was zusätzlich noch mit Kraffutter vollgestopft wird ???

- ein Pferd mit ECS was kein Pergolid bekommt

und und und

lg
Petra


jo all das gibts bei mir ja auch net......obwohl ab und zu im sommer sind auch einige meiner oft ein bissel zu dick! aber dann werden die sofort mehr gearbeitet oder kommen auf eine diätweide!  Smiley



zum thema fruktan, soviel ich weiß wird das verbraucht wenn das gras wächst und das tut es wohl so ab 8 grad und je wärmer je schneller dann auch. und da fruktan sozusagen der sprit fürs wachstum ist, wird der dann auch gleich verbraucht!
entstehen tut fruktan wenn die sonne scheint, also sind die gefährlichsten zeiten sonne und kälte, da da das fruktan zwar produziert wird, aber eben net verbraucht!
also wäre ja wenn tags die sonne scheint und es unter 8 grad ist, dann das fruktan auch nachts noch im gras!
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Antwort #8 - 03. April 2011 um 12:17
 
ich denke das ist im ersten Beitrag ja alles bestens erklärt oder müssen wir das noch Verfeinern ??

lg
Petra
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Antwort #9 - 03. April 2011 um 18:47
 
mal kurz und einfach:

tagsüber wenn die sonne scheint produziert die pflanze kohlenhydrate, die sie speichert (fructan) und die sie nachts!! beim wachstum verbraucht. wachsen kann sie nur bei temp. über 8 grad (also wenns kälter ist reichert sich mehr fructan an da es nicht verbraucht werden kann). also wenns kälter ist als 8 grad pferde nicht auf die wiese.
wenns deutlich wärmer ist dann, nach meiner logik, wäre also frühmorgens bis mittags die beste bzw. fructanärmste zeit da die pflanze das tagsüber produzierte und gespeicherte fructan nachts beim wachsen verbraucht hat.
lg dina
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Antwort #10 - 03. April 2011 um 19:58
 
möchte noch verfeinern, das es auch darauf ankommt was für ein gras und kräuterbestand die weiden haben! der fruktangehalt schwankt sehr stark bei verschiedenen grassorten, gerade die gräser in den saatmischungen sind hochleistungsgräser und haben einen sehr hohen fruktangehalt! mann sollte sich den pflanzenbestand auf den weiden immer genau anschaun! auch sollte man darauf achten bei heu oder silagekauf, von was für wiesen das gras stammt!
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Antwort #11 - 07. April 2011 um 13:27
 
Hallo habe auch eine Frage, da eben die Weide Saison beginnt und mein Pferd vor 3 Wochen die erste Rehe ihres Lebens hatte (mit 22) augelöst durchs Cushing das da auch diagnostiziert wurde. Von der Rehe ist auch kaum mehr was zu sehen. Darf mein Pferd mit raus oder nicht in ein paar Wochen, bei uns wird sehr langsam angeweidet, wenn sie nicht mit darf kann sie den ganzen Sommer über am Tag alleine in der Box stehen weinend Und  Maulkorb finde ich bei ihr keine gute Idee, da ich so schon Probleme habe was an sie dran zu bringen.  weinend weinend
Auch letztes Jahr als sie noch poblemlos mit durfte, war sie nie dick!!
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Antwort #12 - 07. April 2011 um 14:31
 
Das ist das schwere  Los eines Hufrehepferdebesitzers Traurig

Bei ganztägigem Weidegang riskierst Du den nächsten Schub. Da hilft wirklich nur Weidegang regulieren oder Maul oder ein anderer Stall.

Wenn der Schub jetzt erst war, würde ich genau überlegen, ob ich in diesem Jahr mein Pferd auf die Weide stelle.

Jeder weitere Reheschub verschlechtert die Hufsituation und kann bis zum Hufbeindurchbruch gehen (will Dir keine Angst machen, nur sensibilisieren).

Von außen ist die Rehe nicht zu sehen, wenn sie aber erst vor 3 Wochen war, ist im innern noch jede Menge los unentschlossen
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Antwort #13 - 07. April 2011 um 14:38
 
Ich würde das dieses Jahr nicht mehr riskieren. Meine Stand auf Sand und mit Mauli für 1-2 Stunden draußen.
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Antwort #14 - 08. April 2011 um 23:29
 
Das ist wiklich traurig, als wir heute spazieren waren hat sie versucht immer ins Gras zu ziehen, ich hätte ihr den Gefallen sooo gerne getan weinend
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Maeuschen
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Antwort #15 - 09. April 2011 um 07:25
 
So langsam fang ich an alles was grün ist nicht mehr zu mögen.
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