Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon (Gelesen: 135086 mal)
Kirstin
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11. Januar 2007 um 12:21
 
So, jetzt mache Blackys Einträge auch mal zum Tagebuch:-)....ob ich s nun hier in den Compi schreibe oder im Stall ins Buch - hier haben wenigstens alle was davon;-)

Also Blacky ist jetzt 17 Jahre. Habe ihn 3 jährig in USA als Rettungskauf mehr tod als lebendig aus dem Urlaub mitgebracht - halb verhungert nach 8 Monaten Sonderurlaub in USA zum Auffuettern, damit der den Transport ueberlebt.  
Dann bis er 7 war "Therapie"  Bockhuf re, aufgerissene Spalten bis ins empfindliche Gewebe, Rueckenprobleme, (obwohl nie geritten), Psychotherapie - panische Angst vor Menschen und Laerm - taeglich Stresskoliken etc.  
Mit 7 war er dann soweit okay und konnte angeritten werden. Wurde ein super Pferd  
Mit 10 bekam er eine nicht identifizierbare Erkrankung, die mit wechselnden Symptomen einherging: Kreislaufzusammenbrueche, Lahmheiten, Laehmungen, Fieber und Untertemperatur, Harnverhalt etc. Symptome wechselten taeglich. Wir haben fuer ca 15000 DM diagnostik gemacht - saemtliche Seuchen aus De und USA getestet - teilweise mehrfach - alles negativ. Blutbilder wechseltenj von Stunde zu Stunde, Labor zu Labor, Tag zu Tag - TA hat mehr bei mir als in seiner Klinik gelebt.  
Ein halbes Jahr verdachtstherapie erbrachte nichts. Am Ende war das ZNS teilweise ausgefallen und Blacky konnte die Beine nicht mehr bewegen - Befehle vom Kopf kamen nicht an. Er war aber guter Dinge und hatte keine Schmerzen - ich allerdings viel Arbeit mit der Beschaetigungstherapie. Nach einem halben Jahr beendete er den Krankheitsschub von einem auf den anderen Tag mit einer Hufrehe. Innerhalb einer Woche war er wieder gesund.  
Ein jahr spaeter kam ein neuer Schub dieser Krankheit. Ich behandelte anders, da die Schulmedizin damals keinen Erfolg hatte, sondern nur Stress fuers Pferd war. Wechselte einen einen TA, der TCVM betreibt - mit Erfolg. Der Kranheitsschub dauerte genauso lange, wie beim ersten, hatte aber die wechselnden Begleitsymotme nicht. Lediglich das ZNS war wieder gestoert - also beine konnten nicht gehen.  
Nach ca 4 Monaten wieder Hufrehe als Abschluss und alles war gut.  
Das wiederholte sich noch einige Male in den folgenden Jahren.  
Die Krankheit verhaelt sich irgendwie wie Lippenherpes beim Menschen: unter negativem Dauerstress (z.B. falsches Pferd in der Herde o.ae.) tritt sie auf und zieht sich dann wieder zurueck. Leider leitet sie sich ueber Hufrehe aus.  
Wir vermuten einen latent schlummernden, nicht ansteckenden Virus im ZNS, der unter bestimmten Umstaenden aktiv wird.  
Die letzte wirklich schwere Rehe war vor ca 3 - 4 Jahren - damals starb durch Unfall seine Lieblingsstute - sie hat sich ein Bein abgerissen und Blacky hat sie gestuetzt, bis der TA sie eingeschlaefert hatte. Aus dieser Trauer wollte er nicht raus und der Reheschub liess sich mit nichts einbremsen.  
Schliesslich habe ich ihn mit Rehe auf den Haenger gezogen, bin zu einem Zuechter und er hat sich eine neue Stute ausgesucht. Die habe ich gleich gekauft und mitgenommen. Von dem Tag an wollte er wieder gesund werden und qwir bekamen die Rehe in den Griff. Allerdings mit massiver Hufbeinabsenkung und Rotation. Ein Jahr lang war die Sohle tiefer, als der Tragrand, weisse Linie ueber 2,5 cm verbreitert, jede Form von beschlag oder Klebeschuh unmoeglich, Hufbein, ca 1,5 mm ueber dem Boden - udn genau so dick war auch nur die Sohle. Ich habe mit Gipsverbaenden, Krankenhufschuhen mit Spezialeinlagen (in der Bootswerft nach meinen Vorgaben fertigen lassen) die Zeit rumgebracht. Mittlerweile haben wir einen Alubeschlag li mit Keil, rechts ohne angepasst an die Absenkung - als naechstes muessen wir noch die Rotation korrigieren. Vor ca 4 Wochen ist er dann dummerweise durch ein halb geschlossenes Rolltor gelaufen und hat sich den Kopf aufgehauen und die HWS stark gestaucht. Es folgte wie sollte es anders sein ein Reheschub, den wir aber einbremsen konnten, bevor es zu einblutungen kam - also angehender Schub ohne Folgen. Chiro da zu "einrenken" - HWS ist wieder gut, ausserdem AKU und chin Tees.  
Alles in allem geht es Blacky mittlerweile super und er ist seit 1,5 Jahren stabil - oder was man als stabil bezeichnen kann. Aber es wird wohl noch ca ein halbes Jahr dauern, bis wir die alten Rehefolgen  wirklich so i.O. haben, dass er wieder richtig laufen kann.  

Fotos Blacky geboren 1985

Fotos vom Foto abgelichtet, darum leider nicht so gut

Blacky 1995
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Blacky 2000
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Blacky 4/2007 links im Bild
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Antwort #1 - 11. Januar 2007 um 12:25
 
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Die Bilder sind vom 16.12.06  - je einmal mit und einmal ohne Keil und danach haben wir ihn dann endgueltig hingestellt rechts keinen Keil, links die Haelfte von dem Keil, der auf dem Bild ist.

Die Keile sind zum Schrauben und austauschen - ziemlich gute Sache, da man so mit den Hoehen schnell variieren kann, ohne jedes mal die Eisen aus der eh schlechten Wand zu nehmen.

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Antwort #2 - 11. Januar 2007 um 12:26
 
Die Fotos sind von September 2006 Sie sind aus einem Alfonso Kurs. Blacky hat da mehr fuer den Kopf mitgemacht. Er hat vorher also seit dem schweren Reheschub mehr "gestanden" (Offenstall) , als gearbeitet und ist entsprechend abgemuskelt und etwas festgehalten und wackelig.

Man sieht auch, wie der Ruecken haengt. Das ist wenn er im Training ist nicht der Fall. Ausserdem ist er dann etwas gleichmaessiger bemuskelt unbd durchlaessiger in der Bewegung. Hier haelt er sich immer etwas fest - auch um die Vorderfuesse zu schonen. Andererseits braucht er diese Abwechselung fuer den Kopf, da er mir ohne Action und "dabeisein" schnell im Kopf schlapp macht und mit Kolik, ZNS Stoerungen oder erneuter Rehe seinem Stress Luft macht.

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Antwort #3 - 11. Januar 2007 um 12:27
 
Auffaellig war, ich hatte schulmedizinisch waehrend der Schuebe zeitweise geringfuegig veraenderte Leberwerte, die aber in Zusammenhang mit Medikamentengaben stehen konnten - schulmedizinisch. 
Chinesisch diagnostisch hatte mein TA starke Befunde auf der (chin.) Leber und hat mir seit Jahren in den Ohren gelegen, dass irgendeine Form von Vergiftung vorliegen muss. Daraufhin haben wir (ebenfalls ueber Jahre) Bodenproben, Wasserproben, Futterproben untersuchen lassen, den Stall gewechselt (20 km entfernt also Luftwechsel), einen neuen Stall gebaut und nur noch mit Biooelen behandelt (das Holz) und alle moeglichen Futtermittel gewechselt. Die schlechten Leberwerte blieben. 
Das ging ueber einige Jahre. 
Dann hoerte ich im Dezember 2005 einen Bericht im Fernsehen ueber Oekotest und seine verheerenden Ergebnisse bei der Untersuchung antibakteriell ausgestatteter Herrenanzuege. Triclosan (wird bei der antibakteriellen Ausstattung verwendet) wird ueber die Haut aufgenommen und ist hochgiftig und lebergaengig. 
Erst am naechsten Tag ging mir ein Licht auf - die Bucasdecke, die mein Pferd natuerlich immer aufbekam, wenn es ihm besonders schlecht ging, koennte Probleme machen. Ich habe zunaechst die Bucas abgenommen und gegen eine andere Decke getauscht. Bereits nach einer Woche besserten sich die chin. Leberbefunde. 
Daraufhin wollte ich es genau wissen und habe eine neue Bucas zur Untersuchung in das ECO Umweltinstitut in Koeln geschickt (von Oekotest empfohlene Adresse fuer Textiluntersuchungen) der Befund war niederschmetternd. Die Decke war eine wandelde Sondermuelldeponie!!!Neben Triclosan (25 mg / kg) wurden Ester, Nitrobenzolderivat, div. Saeureamide, aromatische Carbonylverbindungen, Stickstoffverbindung vermutlich Amin, und vermutlich Benzoat in z.T. sehr hohen Konzentrationen nachgewiesen. 
Und ich habe Blacky gerade wenn es ihm schlecht ging damit eingedeckt - und er hzat das Zeug schoen rund um die Uhr aufgenommen. 

Das Problem habe ich nicht mehr. Ich habe jetzt schadstofffreie Decken - und Blackys Leberwerte sind auch chin seither in Ordnung. 


Zur Haltung: Offenstall mit 2 Stuten. Liegebereich (stroh), Fressstaende Beton mit Teppich, Paddock Kies in Strandqualitaet, Weide Marsch portioniert. Er war noch nie in seinem Leben - zumindest seit ich ihn besitze -  in Einzelhaft - keinen Tag. 

zur Fuetterung: 

morgens und abends je ca 2,5 kg Heu je nach Witterung und allgemeinzustand mehr oder weniger - 
Heu sehr grob strukturiert, relativ Kraeuterreich, keine Schadstoffe (wird untersucht)

2 x taeglich mind. abaeppeln, abends Einstreu - frisches Weizenstroh ca. 3 Rippen Grossballen - 1 a Qualitaet - gefressen wird von den 3 Pferden aber nur ein Teil.

Abends ausserdem Krippenfutter (also nur 1 x taeglich) : ca 150 g Heucobs, ca 50 g Biomuesli v. Eggersmann, 1 - 2 Essloeffel Reisschalenkleie von natusat, ca 50 g Wiesenkraeuter. 
Das ganze zur Zeit uebergossen mit einem chin Tee, der je nach Befund in der Zusammenstellung und zubereitung wechselt. (Die TA checkt das ca alle 3 - 4 Tage. 
Ausserhalb der Fuetterungen mit Tee wird die obige Mischung mit Wasser aufgegossen und eingeweicht bis die Heucobs aufgegangen sind und ausserdem kommen dann noch Zink fluessig (Sanat) oder Biotin/Zinkchelat von Natusat dazu.
Als Leckerli gibts kleine Kraeuterchen von Natusat (getreidefrei) 
Im Jauar werde ich Blacky nochmal durch besagten hausarzt nachtesten, zumal mein kleines psychoasthma Pony dann sowieso auch ausgetestet werden soll (den habe ich letzten November fuer 1 € erstanden)

Last not lest gibts Aeste und Zweige zum knabbern - hauptsaechlich Weide und etwas ungespritzte Obstgehoelze. 

Die Reheschuebe scheinen Ausleitung zu sein. Sie kommen prinzipiell als Abschluss einer Primaererkrankung. Manchmal bekommen wir das umkanalisiert. 

Die Primaererkrankung - also die merkwuerdigen ZNS Stoerungen werden ausgeloest durch negativen Dauerstress (dominatnes Pferd in der Herde, die tote Lieblingsstute, Frust, wenn seine Lebensumstaende nicht stimmen (psychisch) und einmal durch Vergiftung: in dem Sommer hat Blacky gezielt Hahnenfuss gefressen - frisch und ausgesucht. Als wir es gemerkt haben, war er schon wie besoffen - seither jaeten wir alljaehrlich im Sommer einen Hektar koppel taeglich von Hand ab - ganz toller Spass

Tja soweit zu Deinen Fragen - wie gesagt Ergebnisse, Labors etc. muss ich erst raussuchen. Das muss warten bis ich einen Tag frei habe)

Viele Gruesse
Kirstin
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Antwort #4 - 11. Januar 2007 um 12:28
 
Blacky hatte waerend der Krankheitsschuebe nie Schmerzen und keine Laehmungen im klassischen Sinne. 
Ihm ging es eigentlich sogar richtig gut - er war immer super drauf und konnte einfach nur die Beine nicht "bewusst" kontrollieren. Schwer zu erklaeren. Ich versuchs trotzdem: 

Der Muskeltonus hat waerend des gesamten Krankheitsverlaufs immer optimal reagiert/funktioniert. 
Unueberlegte, tief verankerte Gewohnheitsbewegungen, also reflexartige Bewegungen  waren problemlos moeglich z.B. kann er eine Menge Kunststuecke. u.A. auch auf bestimmte Signale hin im Stand die Beine vorne rausstrecken oder anheben und oben halten etc. 

Das ging genauso gut waehrend der Krankheit. Was nicht funktionierte - bzw. immer erst nach mehreren Anlaeufen waren "bewusste" Bewegungen. Wenn ich ihn aufforderte, z.B. loszugehen, dann sah man, wie der Oberkoerper sich bewegte - der Kopf also sagte: Beine bewegt Euch und die Beine einfach stehen blieben. Der Befehl aus dem Gehirn kam irgendwie nicht an. 

Nach mehreren erfolglosen Anlaeufen reagierte dann immer mal ein Bein. Also 50 Meter fuehren war dann eine Sache von 2 Stunden. Je "bewusster" die Bewegung war, desto schwieriger wurde es. Also wenn ich ein paar Stangen unregelmaessig hinlegte und er sollte sich ueberlegen, wie er die Fuesse setzen muss, damit er da rueber gehen kann- im gesunden Zustand eine seiner leichtesten Uebungen - dann ging nichts mehr. 
Stellte ich ihn vor soeine Stange und liess ihn das Bein ueber ein Kunststuecksignal anheben, konnte er es druebersetzen. 
Aber es hat Blacky nie gestoert. Im Gegenteil. Als Blacky eigentlich wieder gesund war, mussten wir ihn erstmal wieder "einlaufen" - ihn ueberzeugen, dass es wieder geht, da er einfach nur froehlich dastand und zu sagen schien: noe - bring mir mal mein Futter hierher - laufen geht ja gar nicht und Standspiele sind sowieso viel schoener. 

Wie gesagt, es ist schwer zu erklaeren. Aber Blacky war eigentlich immer super gut drauf, kernig, beweglich im Kopf, zu Bloedsinn aufgelegt und einfach "froehlich"   

Haette er gelitten, haette ich ihn sofort eingeschlaefert. 

Der einzige Grund warum ich gesagt habe: von mir aus bekommt er die Chance und soviel Zeit, wie 
er braucht ist, dass es ihm bei der ganzen Sache gut ging. 

Schmerzen hatte er bei solchen Schueben (ausser beim Tod der Stute) in der Regel nur einen Tag: am letzten, wenn er die Krankheit ausleitete und eine Rehe schob - die haben wir dann aber immer sofort eingebremst bekommen. 

Die sichersten Indikatoren fuer Blacky s Zustand waren uebrigends immer die Stuten. Insbesondere die aeltere, Hazel. 
Mit der verbindet ihn so eine Art Hassliebe. Sie koennen nicht miteinander und sie koennen nicht ohneeinander. 

Wenn alles okay ist gehen sie sich aus dem Weg. Wenn aber irgendetwas nicht stimmt, dann sind sie unzertrennlich. Hazel zeigt sehr genau an, wie es Blacky geht. Wenn es ihm schlecht geht weicht sie nicht von seiner Seite und verteidigt ihn gegen alles und jeden, der nicht zur "Herde" gehoert. 

Vor vielen Jahren, wir waren im Urlaub mit den Pferden bekam Blacky eine Kolik und wir mussten einen dortigen TA rufen. Als er zu Blacky wollte hat Hazel ihn angegriffen und es brauchte zwei Leute, die Hazel wegfuehrten und auf der anderen Seite des Hofes baendigten. (zugegeben ich fand den TA auch unsympathisch  )    

Waehrend Blackys Krankheitsschueben haben die Stuten es ueberhaupt nicht beachtet, ob jemand zu Blacky ging - sie haben sich lediglich - wenn Blacky Tage hatte, wo er es auch langsam nicht auf die Weide schaffte, mit dem Grasen abgewechselt - eine blieb dann immer mit Blacky im Stallbereich. 
Wenn die Abschlussrehe kam, dann verhielt sich das ganz anders. Dann wich Hazel gar nicht von Blacky s Seite und es durfte auch niemand mehr an ihn ran, es sei denn meine Freundin oder ich waren dabei. Der Stallbesitzer hat das lange nicht geglaubt und unsere diesbezueglichen Aussagen fuer etwas ueberspitzt und "vermenschlicht" gehalten - bis er es eines Tages mal selbst am eigenen Leib erfahren hat - er achtet jetzt auch sehr genau darauf, was die Stuten sagen, wenn er sich bei Blacky mal nicht sicher ist......

Wenn Blacky Schmerzen hat - und sei es nur ein Mueckenstich (er ist eine Mimose) - dann leidet er - und wenn Blacky leidet, dann ist Hazel unberechenbar und verteidigt ihn wie eine Loewin ihr Junges.

lg Kirstin
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Antwort #5 - 11. Januar 2007 um 12:28
 
So, jetzt habe ich wie versprochen alle alten Unterlagen rausgesucht und eine riesen Tuete voll Laborberichte, Rechnungen etc. mit. 
Vieles ist nicht mehr oder nur noch teilweise lesbar, da auf Thermofaxpapier. Ich wusste ja nicht, dass ich 10 Jahre spaeter nochmal was daraus nachschlagen will - sonst haette ich es abgeschrieben. 
Ich schreibe hier mal raus, was noch lesbar ist. 
Erstmal zu den ganzen Antikoerpertests alle von 1997: 

Laboklin 
Borelliose titer 1 : 23    Titer von 1: 64 wird als schwach pos gewertet, Titer von 1 : 128 als positiv
Babesien equi IFAT negativ
EIA Coggins Test negativ
Herpes EHV1 + 4 positiv vermutlich Impftiter Unterscheidung nur durch Untersuchung Serumpaaren mögl. Wurde noch gemacht (unterlagen nicht mehr lesbar, war aber neg.)
Infekt. Arteriitis negativ

Weitere tests - alle negativ Einzelbefunde nicht mehr lesbar - also nur die Infos von der Rechnung: 
Cogginstest Veterinaeramt Neumuenster  neg. 
Piroplasmose Uni Hannover neg. 
Borelliose und Leptospirose Vet med Labor Ludwigsburg beide neg. 
Equine Arteri8itis Prof Kaaden, Muenchen neg. 
Borna Landesuntersuchungsanstalt Schleissheim neg. 
Listerose Vet med Labor Ludwigsburg neg. 
Cushing Uni Berlin neg. 

Einige der Tests liefen mehrmals im Abstand einiger Wochen. 
Darueber hinaus wurden div. Nierenfunktionstests in Hannover gemacht (ohne Befund), Parasitologische Untersuchungen (Klinik und LUFA) inkl. Leberegel - alles neg. 
div. Harnstati, Tupferorben mit bakteriologischen Untersuchungen, und Berge an Blutbildern aller Art. Lasst mich wissen, welche Werte Euch interessieren und ich sehe durch, was da noch lesbar ist und gebe sie auf. 
Was uebrigends 97 sehr spannend war und unser groesstes Problem war der wechselhafte Haematokrit, der innerhalb weniger Stunden hoch und runter ging wie eine Achterbahn - und dasn ueber Wochen. 

lg. 
Kirstin
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Antwort #6 - 11. Januar 2007 um 12:29
 
Hallo allerseits, 
vielen Dank fuer die vielen Beitraege. 
Also was die Labors anbelangt: Immerhin haben wir die Tests vor knapp 10 jahren gemacht. Vielleicht waren da noch andere Labors ueblich, als heute. 
Ich gehe davon aus, dass die Klinik Fister, die damals mein Pferd betreute und die Tests veranlasste sehr akkurat gearbeitet hat und die jeweils besten Labors fuer die Tests gewaehlt hat. Ich hatte und habe keinen keinen Grund, Zweifel an den testergebissen zu haben. Zumal viele der Tests wiederholt gemacht wurden.

Was prinzipiell Tests anbelangt: Blacky geht es seit rund 1,5 Jahren richtig gut und er ist stabil. Das einzige Problem, was wir haben und was nur die Zeit heilen kann, ist, dass die alten Reheschaeden rauswachsen und korrigiert werden muessen. 
Wie ich schonmal eingangs schrieb ich bin schon vor geraumer Zeit an den Punkt gelangt, wo ich gesagt habe: ich muss nicht unbedingt wissen, welchen Namen die Erkrankung hat - ich muss nur wissen, wie ich Blacky gesund und stabil fit erhalten kann. Den Weg haben wir scheints gefunden. 
Darum habe ich zur Zeit ueberhaupt nicht vor, irgendwelche Tests zu machen. 
Das hat keine finanziellen Gruende, sondern der Grund ist ganz einfach, dass ich mit dieser ewigen Testerei  meinem Pferd keine Freude mache und mich imemr nur verrueckt mache. Das ist einem heilungsprozess auch nicht sonderlich dienlich (diese Erfahrung habe ich 1997 nur zu gut gemacht). 

Natuerlich koennte sich das morgen aendern (hoffentlich nicht klopf auf Holz...), falls irgendetwas eintritt, wo es Blacky schlecht geht und wir Antworten brauchen - aber solange das nicht der Fall ist, lass ichs wie es ist. 

Zur Zeit steht "nur" sehr haeufiges Roentgen auf dem Programm, damit mir die Stelolung des Hufbeins wieder in den Griff bekommen. 

Ich habe hier Blacky s Geschichte auch nicht reingesetzt, weil ich zur Zeit akut ganz dringend Hilfe suche - zur Zeit sind wir diesbezueglich fit - ich habe die Geschichte nur erzaehlt, nachdem Ihr mich gefragt habt, um die Erfahrungs- und Beobachtungssammlung hier um einen weiteren langwierigen Fall zu ergaenzen. 

Ich finde es toll, dass Ihr alle sofort so hilfsbereit und kreativ mit Vorschlaegen seid und ich werde mit Sicherheit, wenn ein akutes Problem auftritt sofort und gerne offen fuer alles Euren Rat suchen - soetwas wie hier haette ich mir vor 10 jahren schon gewuenscht - dann waere uns sicher viel erspart geblieben. 
AQber wie gesagt: im Moment ruehre ich an nichts. 

Ich werde Euch jetzt aus eben diesem grund hier auch die Blutergebnisse soweit vorhanden nochmal reinschreiben - rein zur Information und zur Diskussion - aber wie gesagt - ich werde mit Sicherheit zur Zeit keine weiteren tests machen. 
Aus den alten Blutbildern soweit lesbar schreibe ich hier mal die veraenderten Werte. 
Das letzte, neueste Blutbild (13.Mai 2005) war rundum ohne Befund. Alle Werte lagen ca mittig im Sollwertbereich. Untersucht wurden 
Leukos, Erys, HGBGP, HBGG, HK, MCV, MCH/HBE, MCHC
neutroph. G., eosinoph. G., basoph. G. Lymphz., Monozy., Segmentkernige, Stabkernige, Hypochromasie, Anisozytose, Thrombos.
Gesamteiweiss, Harmstoff, harnsaeure, Kreatinin, Glucose, Billirubin, Cholesterin, Triglyzeride, Na, Ca, K, Mg, Cl, P, Fe, Ku, Zn, Se
CK, AST/GOT, LDH, GLDH, ALT/SGPD, GGT, AP, SP, 
Cholinesterase, Thiocyanat, Albumin
ausserdem wurden o.bB. gemacht: bakt. Harnuntersuchung und bakteriologische Harnuntersuchung.

2000 haben wir eine klin Cemie und Blutstatus gemacht, da waren nur die Leukos runter (4,8) sonst alles im gruenen Bereich. 

1998 - Sollbereiche in Klammern - veraenderte Werte - alles andere obB:
Mg 2,1 (2,2-2,8)
Cu 172 (110 - 170)
Zn 109 (120 - 170)
AST 515 (240 - 430)
LDH 503 (275 - 430)
Cholinesterase 5455 (2000 - 5000)
Creatinin 0,7 (1,3 - 2,0)
Segmentkernige 34 (45 - 70 %)
Lymphozyten 51 (25 - 45 %)


1997:
Amylasenergebnis Fobrinogen obB

Blutbild aus einer einzigen Entnahme einmal eine Probe nach München und eine Probe nach Hannover 

Zeile 1 ist jeweils Ergebnis München, Zeile 2 jeweils Ergebnis Hannover

27.5.97

Erys  obB
       6,6 abnorm. Erys (6-10)
HK     29% (32-46)
       0,33  (6-10)
Harnstoff 7,12 (12-18)
            7,2 (6,2 - 7,2)
alles andere bei beiden obB

2.7.97
Leukos 11,2 (5-10)
Erys 5,41 (6-10)
HK 24,4 (32-46)
MCHC 38,5 (31-36)
Thrombos 99 (100-300)
TPP 7,5 (6,2-7,2)
Kreatinin 0,8 (1,3-2,0)
Bilirubin 1,04 (1,3 - 2,6)
MG 1,6 (2,2 - 2,8)
Cu 202 (110-170)
ZN 79 (120-170)
CK 105 (140-250)
AP 89 (130-210)
Thiozyanat 22 (0-20)

alle anderen Werte obB


so, soweit erstmal zu den Blutbildern, die ich noch habe. 
ueber alles andere habe ich nur noch Rechnungen ohne lesbare Befunde - auf jeden Fall haben wir 97 fast taeglich irgendetwas am Blut untersucht und ebenfalls fast taeglich drastische Veraenderungen gehabt. 

lg Kirstin
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Antwort #7 - 11. Januar 2007 um 12:30
 
Aufnahmen von vorne geröngt am 5.1.07.
Beide Hufbeine weisen immer noch eine leichte Rotation auf. Wegen der Stellungsfehler im Fesselgelenk (VR stärker als VL) und des fortgeschrittenen Alters des Pferdes, kann eine Korrektur nur begrenzt erfolgen, da sonst die Gelenkspalten blockiert würden.  
Konkret werden wir nächste Woche aufgrund dieses Befundes vorne rechts an der Außenwand ca 1 mm und vorne links an der Außenwand ca 1,5 mm einkürzen. Vorne rechts wäre von der Hufbeinstellung her mehr wünschenswert, da aber an der Gelenkspalte im Fesselgelenk auf der linken Seite diese "Nase" hochwuchert, würde sie bei stärkerer Veränderung dort scheuern und Entzündungen mit allen Folgen hervorrufen.


...

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Seitenaufnahme der Vorderhufe vom 5.1.07. Diese Aufnahmen zeigen die Hufbeine nach der Stellungskorrektur aufgrund der Bilder vom 16.12.07
Wie man sieht haben wir beim rechten Vorderhuf den Keil ganz weggelassen und beim linken Vorderhuf die Hoehe des Keils halbiert. Die Stellung ist fuer die jetzigen Möglichkeiten optimal und die Gelenkspalten sind frei.
Die alte, kaputte Kapsel ist bei beiden Bildern noch deutlich sichtbar, laesst sich aber zur Zeit nicht weiter korrigieren, da wir sonst eine so instabile Wand bekämen, dass wir Probleme mit den Beschlägen hätten. Von oben sieht man bereits die neue Wande steiler nachwachsen. Wenn sie weiter runter ist, werden wir das alte Kapselhorn entfernen
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Antwort #8 - 11. Januar 2007 um 12:31
 
Dies sind Aufnahmen von Februar, Juli und August 2006. Diese Bilder zeigen an den Vorderhufen deutlich abgesenkte und rotierte Hufbeine über einer zum Teil extrem dünnen Sohle. Ausserdem erkennt man deutlich, dass die Gelenkspalten durch die Absenkung und Rotation im Hufgelenk nahezu vollständig zu sind. An den Hinterhandaufnahmen erkennt man eine ganz leichte Absenkung, an der wir nur durch Ausschneiden korrigieren mussten. Die Vorhandaufnahmen zeigen, wie nahe Blacky zeitweise einem Hufbeindurchbruch war. Bis August 2006 war das Hauptproblem, dass die Wand keinen mm gewachsen ist, aber die Sohle immer wie wild wucherte und oft innerhalb weniger Tage weit über den Tragrand rausstand. Zeitweise hatte ich alle 4 - 5 Tage den Schmied da, weil da bereits die Eisen begannen auf die Sohle zu drücken.


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Antwort #9 - 11. Januar 2007 um 13:43
 
So, dann fangen wir also mal an,. Das tägliche Stalltagebuch hier weiter zu machen:-):

Mi, 10.1.07
Abends starker Wind, Regen, Temperatursturz  auf ca 5 Grad (Vortag waren 10 - 12)
Extrem ungemütlich

Pu(lsation):
   vo re: sehr leicht (unverändert)
   sonst obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: übermütig, gut drauf
Muskulatur: vo li + re Schulter hart - nach Massage obB, Rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: immernoch leicht angelaufen, nicht warm, nicht  
   druckempfindlich, nach Arbeit/Bandage Sehne dünn, gekühlt
Gangbild: Schritt harter und weicher  Boden klar, raumgreifend (2 Fuss über), Trab weicher Boden  
   lahm vo re - deutlich verkürzter Tritt, festgehalten aus der Schulter, Galopp li Hand klar. In der
   Drehung immernoch abgekantetes Auffussen von innen nach aussen, re deutlicher als li
Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse
TA: Zwischencheck. TCVM Befund alles obB bis auf Ma/Le sehr leichte Leere (hätte
   ich auch, wenn ich um 21 h noch kein Abendbrot gehabt hätte, weil ich auf den TA warte;-)))
Sonstiges: - abends eingedeckt (Regendecke mit Fleecefutter)
                - mal wieder im Schlauch stark verklebt (ist er immer zum Abschluss einer Erkrankung
                   verstärkt - Reinigung dann bis zu 3 x pro Woche nötig - sonst nur max. 1 x pro Monat)

Arbeit/Beschäftigung:
Massage, Putzen/Schlauch reinigen, Gymnastik, Standspiele ca 1 Std.
Mit Bandage vo re   frei Schritt mit Herde in der Halle (mitteltiefer Boden) ca 20 Min.   - nach Aufwärmphase ohne Anlass (von mir ungewollt) eigenständig durch die Halle galoppiert (ca 5-6 Runden Zirkel) und eine lange Seite durchgebuckelt (linke Hand) Danach Feierabend, damit Blacky nicht noch weiter tobt.

Kondition gleich Null: nach dem Abspacker schon feucht an der Brust. Aber Atmung war zumindest gut:-))


Do, 11.1.07
Morgens  Sturm, Regen, kalt, extrem ungemütlich

Pu(lsation):
vo re: sehr leicht (unverändert)
sonst obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  hat Bärenhunger - also gut drauf
Sehne: am Ansatz leicht angelaufen wie gestern vor der Arbeit
Gangbild: Schritt im Stall flüssig, locker, ohne Auffälligkeiten
Sonstiges: - für den Tag eingedeckt gelassen (Regendecke mit Fleecefutter)
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Antwort #10 - 12. Januar 2007 um 10:40
 
Do, 11.1.07
Abends Sturm, Orkanböen, trocken, wärmer und angenehmer als morgens
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: übermütig, gut drauf, bewegungslustig
Muskulatur: vo li + re Schulter leicht verhärtet, nach kurzer Massage obB, Rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: kaum noch angelaufen
Gangbild: Schritt willig, entspannt, eigentlich raumgreifend aber vo etwas stumpf dadurch einhauen der HiHa. Zehe wirkt zu lang
Sonstiges: - eingedeckt gelassen
               - satter Infekt mit Husten, Fressunlust, geschwollenen Lymphknoten und
                   teilweise Fieber geht durch den Stall.
                  Blacky hatte nur einmal kurz gehustet - könnte auch verschluckt sein.
                  Lymphknoten obB,  keine Temperatur, prophylaktisch Engystol

Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, 1 Amp.
           Engystol

Arbeit/Beschäftigung:
Massage, Putzen, Gymnastik, Standspiele ca 15 Min.
Mit Bandage vo re   frei Schritt spazieren gehen in der Halle - Bahnfiguren, Vorw, rückw, seitw ca. 30 Min.



Fr, 12.1.07
Morgens  trocken, sonnig, kühl, starkwer Wind-kein Sturm - relativ angenehm
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: müde (um die Zeit schlafen wir normal noch)
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: kaum noch angelaufen
Gangbild: Schmied war da - Photos folgen
Infekt: obB  
Sonstiges: - abgedeckt.
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Antwort #11 - 12. Januar 2007 um 11:08
 
Zustand der vier Hufe von Blacky nach dem Ausschneiden am 12.1.07

Vo Li

...

Hi Re

...

Vo Re

...

HiLi

...
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Antwort #12 - 13. Januar 2007 um 11:01
 
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Antwort #13 - 13. Januar 2007 um 11:50
 
Freitag, 12.1.07 abends

Heute hatten wir unseren ca 4 - 6 wöchentlichen Check up Termin mit unserem TCVM TA aus Niedersachsen.
Eigentlich war ich guter Dinge und ich konnte  meinem TA endlich mal wieder nach langer Zeit sagen:
"mit Blacky ist alles super und bis auf die Sehnenscheide, die fast wieder okay ist und der daraus resultierenden leichten Lahmheit vorne wirst Du nichts finden". Smiley
Mein TA freute sich auch schon auf diesen langersehnten Anblick.
Nach diversen anderen Patienten kam dann Blacky dran. Ich holte ihn raus und der TA begrüsste ihn erstmal. Blacky war fröhlich drauf.  Laut lachend
Die Sehne war so gut wie total dünn und alles sah super aus - der Beschlag und der Hufzustand riefen ebenfalls Begeisterung hervor:-))
Dann in die Halle und vorführen: Schritt und Trab - und mir fiel der Kiefer runter - und meiner ebenfalls anwesenden TÄ auch - immerhin hatte sie ihn noch am Vortag gesehen und alles war toll.  Traurig
Blacky ging hinten links stocklahm!!! - Die Kruppe sackte bei jedem Schritt endlos in die Tiefe und Blacky tat offensichtlich richtig was weh - Schock!!!

Mein TA checkte ihn durch und dann: fühl mal hier - ich sollte mit der Hand von Hinten mal zwischen die Hinterbeine fassen und auf der Innenseite der Kniegelenke hochfahren: das war unglaublich: eine riesige, heisse Schwellung auf der linken Seite, die gegen die rechte Seite drückte.
Befund: eine saftige Aduktorenzerrung!
Blacky hat der neue Beschlag  und die letzte Stellungskorrektur wohl zu gut getan:-(
…er muss tagsüber im Offenstall richtig getobt haben und hat vermutlich irgendwo eine Grätsche mit der Hinterhand gemacht und sich dabei die Muskeln gezerrt - dieser alte Esel!!!! Ärgerlich

Erstmal wurde er akupunktiert - nach der Akupunktur war zumindest die Schwellung komplett weg und die Schmerzen waren offensichtlich auch runter.
Nun bekommt Blacky 4 Tage Traumeel plus 7 Tage Arnika.
Die Zerrung wird wohl einige Tage wehtun, aber in einer Woche sollte sie vergessen sein.
Gelbe Zettel gibt’s fuer soviel Dummheit aber nicht… Ärgerlich

Ansonsten waren aber wie erwartet sämtliche Befunde okay und mein TA war genauso zufrieden, wie meine TÄ und ich. Smiley

Tagebucheintrag:
12.1.07 abends Starkwind, feuchtkalt, ungemütlich
Pu(lsation): alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Muskulatur: s.o., rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: praktisch nicht mehr angelaufen - mit etwas Einbildung vielleicht noch minimal fühlbar
Gangbild: s.o. Vorhand aber endlich gut - kein stumpfes Abfussen mehr
Sonstiges: - abends eingedeckt
                - kein Hinweis auf den Infekt

Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, 1 Amp. Traumeel, 6 Kügelchen Arnica



Sa, 13.1.07
Morgens  trocken, bedeckt, frisch, noch etwas Wind - relativ angenehm
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sehne: obB
Infekt: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden
Sonstiges: - abgedeckt.
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Antwort #14 - 15. Januar 2007 um 11:24
 
Sa, 13.1.07
abends  feuchte Luft, bedeckt, sehr starker Wind, unangenehm/"Kopfschmerzwetter"
Pu(lsation): alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sehne: obB
Infekt: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch schmerzhaft
Sonstiges: - eingedeckt
               - etwas bewegungsunlustig, also Standspiele, wälzen lassen, Gymnastik,
                  Massage da alle anderen Pferde auch etwas müde wirkten und
                  bewegungsunlustig waren, scheit es eher am Wetter zu liegen also keine
                   Sorge:-))
               - werde Hong Hua versuchsweise weglassen, da jetzt schon mehrere Tage
                 keine Pulsation
Therapie:  Silicea,    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, Traumeel, Arnica



So, 14.1.07
Ganztags sonnig und trocken, aber Sturm - gegen abend legt sich der Sturm, dafür deutlich kälter
Pu(lsation):alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch etwas schmerzhaft

Sonstiges: - tagsüber abgedeckt,  abends eingedeckt
               - nachmittags 30 Minuten Koppelzugang
               - abends Teilnahme am Bodenarbeitskurs Einsteiger - sehr beweglich, nur  
                 dummes Zeug im Kopf war ihm alles zu langweilig, weil zu einfach
               
Therapie:   Silicea , 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, Traumeel, Arnica
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Antwort #15 - 15. Januar 2007 um 12:49
 

Mo, 15.1.07
morgens  bedeckt, bedeckt, trocken, Wind mittel, kühl
Pu(lsation):  vo obB, hinten leicht fühlbar???
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch etwas schmerzhaft
Stimmung: alles normal für die Tageszeit, bewegt sich normal, frisst normal
Sonstiges: - war warm unter der Decke, aber kein schwitzen, abgedeckt.

Mal abwarten, ob die Pulsation hinten heute abend immernoch ist. Wenn ja, werde ich Hong Hua wieder in die Therapie aufnehmen. Wenn nein war es vielleicht auch nur eine leichte Überlastung durch die Zerrung und daraus resultierender Andersbelastung beim Dösen?
Ausserdem habe wir für das Geschäft heute die Futtermittel von Jumanji bekommen.
Eigentlich will ich Blacky diesbezüglich mal mit dem Krippenfutter umstellen - auch als
kleinenTest und um zu wissen, was ich hier eigentlich berate;-)
….werde das aber nur anfangen, wenn die Pulsation heute abend wieder unten ist und
sonst warten, bis PU okay ist. Sonst lässt sich so schwer sagen, auf was denn nun Veränderungen zurückzuführen sind.
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Antwort #16 - 16. Januar 2007 um 12:15
 
Mo, 15.1.07
abends  trocken, sternenklar, kaum Wind, sehr kühl - angenehm
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, bei Seitwärtsbewegung und beim Aufstehen
              (wälzen) noch sichtbar schmerzhaft
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Traumeel,  
              Mittelpotenz Arnica

Da Pulsation komplett wieder weg war, weiter kein Hong Hua.
Ausserdem habe ich abends dann den Futtertest begonnen.
Eine kleine Handvoll der Heucobs habe ich durch Fibre Plus Nuggets ersetzt. Ausserdem eine Handvoll von den Speedi Beets dazugegeben plus 5 g von dem Balancer.
Auf jeden Fall mochte Blacky das sehr gerne:-))

(Tanny habe ich das Biomüsli gegen das At grass mix ausgetauscht - mochte sie ebenfalls und Justy bekam die Hälfte der Heucobs durch Alfalfa ersetzt - auch lecker)


Di, 16.1.07
Morgens, bedeckt, trocken, kaum Wind - etwas wärmer als abends
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
               - alles bestens                
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Antwort #17 - 17. Januar 2007 um 11:57
 
Di, 16.1.07  Smiley))
abends  Regen, windstill, ungemütlich kalt
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: liegt wohl noch unterschwellig vor - leicht geschwollene Lymphknoten, beim
         Laufen zweimal  kurzer Husten sonst keien Auffälligkeiten - also Engystol
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt

Hurra, Hurra, Hurra  Laut lachend
Heute war ein Sterntag!!! Also, von vorne: Holte Blacky raus, putzen, gymnastik, Massage - das übliche eben.
Da es schon spät war und wir noch 4 Pferde bewegen mussten plus Stalldienste, entschieden wir, Blacky, tanny und Hazel zusammen in die grosse Halle zu nehmen. Ina bewegte sie im Schritt, während ich den Offenstall fertig machte. (Ca. 25 Minuten).
Dann bin ich in die Halle und rief Blacky in die Mitte (wie immer), damit Ina die Stuten schneller arbeiten konnte.
Blacky wollte allerdings nicht in der Mitte rumstehen und ging raus, um mit zu traben - völlig freiwillig und ohne jeden Zwang.
Das an sich war ein toller Anblick - aber das "wie" war unschön. Das ganze Pferd wirkte steif und unkoordiniert und die li Kruppe  sackte nach wie vor bei jedem Vorfussen ab. Dann galoppierte er an - Runde um Runde ruhig und versammelt - aber extrem holprig (die Stuten machten da nicht mit). Ich war hin- und hergerissen zwischen Freude darüber, dass Blacky sich hochmotiviert und offensichtlich fröhlich bewegte und dem "Bedauern" über diesen ungelenken Anblick - wenn man sich mal überlegt, dass er vor dem Mist mit der Hufbeinabsenkung wie ein junger Gott durch die Halle schwebte und wieviel Arbeit darin gesteckt hatte, ihn so weit auszubilden……Egal, es war toll zu sehen, dass er wieder freiwillig lief.
Ich wandte mich von diesem Anblick kurz ab und sprach mit Ina, da hörte ich hinter mir ein lautstarkes Wiehern, einen Buckler und dann raste ein völlig veränderter Blacky in einem Affenzahn Zirkelrunde um Zirkelrunde absolut gleichmässig, rund, nach innen gestellt und gebogen mit hoch erhobenem Schweif - dabei wieherte er drei oder vier mal lautstark und herausfordernd, mein Hund rannte fröhlich bellend mit (das haben die zwei früher immer gemacht, aber im letzten halben Jahr ist Pollo nie mehr mit Blacky gelaufen) und die zwei Stuten standen bewegungslos in der Mitte.
Was für ein Anblick!!! - Wie lange habe ich das vermisst!!!
Gleichzeitig über die unbändige Freude, das zu sehen bekam ich wirklich Angst um Blacky s Gesundheit: die Halle war zu nass gesprengt, er legte da Tempi vor, wo einem Angst und Bange wurde und ich sah ihn schon vor meinem inneren Auge ausrutschen und lang liegen. Aber er hatte eine Balance wie in seinen besten Tagen!!!
Vorsichtig versuchte ich ihn über Körpersprache einzuladen - und er kam mit leuchtenden Augen auf mich zugeprescht, blieb einen Schritt vor mir stehen und ich konnte nur mit Mühe und einer riesen handvoll Leckerli verhindern, dass er mir auch noch das Steigen anbot (hätte ich mit der Zerrung nicht so toll gefunden).
Dann steckte ich ein Leckerli nach dem anderen rein und bat Ina, mir vorsichtig das Halfter zu holen. Blacky stand so unter Strom, die kleinste Bewegung hätte ihn vermutlich veranlasst, wieder loszupreschen um mir die nächste Übung anzubieten.
Als das Halfter drauf war, führte ich ihn ein paar Runden. Er schwebte förmlich im Schritt und Trab mit weit ausholenden, taktreinen Tritten, erhobenen Hauptes und Schweifes neben mir her und es war ein traumhafter Anblick:-)) - keine Taktfehler, keine Lahmheiten, kein schiefer Schweif Smiley Smiley Smiley
Irgendwie war das ganze so, als hätte man einen Schalter umgelegt: erst lief Blacky verhaltend, noch lahm und dann merkte er plötzlich: da ziept ja gar nichts mehr - hurra, ich kann wieder laufen - und dann legte er los udn wieherte sich die Freude darüber lautstark von der Seele!

Als er sich wieder beruhigt hatte, führte ich ihn zurück zum Stall und checkte nochmal alles durch. Er ging nach wie vor klar und alles andere war auch obB.
Er wirkte soooo zufrieden und ich hätte heulen können vor Freude:-))
Mal schauen, wie er morgen früh aussieht. Hoffentlich hat er sich nicht übernommen…..  


Mi, 17.1.07
Morgens, bedeckt, feucht, kaum Wind - etwas wärmer als abends
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
               -
Blacky ist bester Stimmung und scheint am Abend keinen Schaden genommen zu haben. Lediglich die Zerrung scheint ihm das nicht ganz verziehen zu haben. Er sackte hinten wieder etwas ein und war offensichtlich im Bereich der Zerrung etwas schmerzhaft, was ihn aber nicht daran hinderte, sich freiwillig zu bewegen. Also sooo schmerzhaft kanns nicht sein. Geschwollen war auch nichts, heiss auch nicht - also eigentlich alles gut.
Ich vermute, nach längerem Aufwärmen würde der Zerrungsschmerz auch wieder nachlassen und die Lahmheit wieder weg sein.
Heute abend werde ich es ja sehen.
Ich bin wirklich happy!!!
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Antwort #18 - 18. Januar 2007 um 11:23
 
Mi, 17.1.07 
Abends extrem starker Wind, sintflutartige, schwere Regenfälle, relativ mild - super eklig - halber Liegebereich stand unter Wasser
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: liegt wohl noch unterschwellig vor - leicht geschwollene Lymphknoten
         aber kein Drama
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol, 
              Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g
         Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild: Putzen, Massage, Gymnastik, Standspiele, ca. 45 Min. Arbeit an der Hand im Schritt. Schritt absolut einwandfrei, Blacky war hochmotiviert, kasperte viel rum und hätte gerne deutlich mehr gemacht. Ich war froh, dass ich ihn an der Hand hatte:-))
Trab habe ich heute nicht probiert.
Sonstiges: eingedeckt und wegen des Wassers fast 30 cm mehr Stroh eingestreut - nun ist alles schön trocken…..



Do, 18.1.07
Morgens, Nieselregen, etwas kühler, windstill - Ruhe vor dem Sturm
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
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Antwort #19 - 19. Januar 2007 um 11:21
 
Do, 18.1.07 
Der angesagte Orkan kam als Sturm mit Orkanböen daher - siehe Quasselecke
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: kein Husten mehr, aber leicht weisslicher Nasenausfluss, lockerer Schleim, keine weiteren Beschwerden
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild: wegen des Sturms alle 3 in die grosse Halle, 30 Minuten Schritt zum warmmachen, dann laufen lassen, wie sie wollten - Blacky hat wieder mal schön locker getobt und seine Stuten mit wahrer Begeisterung getrieben…und wenn eine überholen wollte, wurde er sauer und wirklich schnell…und etwas "bissig" - also ihm geht’s rundum gut….
Sonstiges: der Stall stand noch weiter unter Wasser, also nochmal halben Grossballen Stroh - jetzt stehen die Pferde auf nem Hügel;-)….sollte der Deich brechen, haben sie eine Warft  Zwinkernd


Fr, 19.1.07
Morgens, starker Wind, in Böen Sturm, etwas nieselig, etwas kühler als gestern
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
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