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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Jerziba's Cushing Geschichte (Gelesen: 96077 mal)
Teddy
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Antwort #60 - 14. November 2008 um 18:26
 
Freitag, 14.11.2008

Die vergangenen 8 Tage hatten wir hier ziemlich belastendes Wetter. Jerziba atmete stärker und wirkte etwas schlapp. Wenn sie sich warm gelaufen hatte, wurde es besser. Ihre altbekannten Kreislaufprobleme.
Am vergangenen Wochenende auf unseren Ausritten machte es sich deutlich bemerkbar. Jerziba brauchte erstmalig seit Wochen wieder mal zwischendurch eine Pause, wozu ich absteigen und 15 Minuten laufen mußte. Währenddessen trottelt sie neben her und schläft.
Am Samstag wurde sie dann wieder wach, als wir an unsere Rennstrecke kamen und zerrte an meiner Jacke: nun steig doch wieder auf! Kaum war ich oben, ging es los wie der Wind, den Hügel hoch, erst Renntrab, dann Galopp und dann im ungestümen Galopp den Waldrand entlang. Danach war sie hellwach und atmete völlig entspannt.
Am Sonntag ging es ihr schlechter. Sie war nicht so begeistert, als ich wieder aufstieg. Zog aber immerhin im Renntrab den Hügel hoch. Sie atmete danach noch eine Weile angestrengter.

Von Montag bis Mittwoch war sie dann sogar asthmatisch. Auf der Lunge konnte ich leichtes Giemen und Schleim hören. Sie wurde auch beim Warmlaufen nur langsam wach und die Atmung verbesserte sich dadurch nicht. Sie pumpte sogar etwas und hatte zwischen den Hinterbeinen und an der Brust leicht geschwitzt. Die Beine waren teilweise leicht angelaufen. Die Augengruben aber fast trocken. Da auch völlig gesunde Pferde mit auffälliger Atmung, Leistungsabfall und Schwitzen reagierten, habe ich mir erstmal keine Sorgen gemacht.

Mein HP meinte gestern, wir hatten Fön und das Wetter war extrem belastend. Dafür hat sie das gut weggesteckt. Hatten wir ja schon ganz anders.
Sie wirkte dabei auch etwas depressiv und ich gebe ihr seit Montag wieder ihre bewährte Bachblütenmischung. Ihre Laune ist dadurch wieder gut.

Donnerstag abend war der Spuk dann vorbei. Die luft war kühl und trocken und sie sah lebhaft aus und das Giemen war nicht mehr zu hören.
Heute morgen war die TCVM Ärztin da. Sie war insgesamt ziemlich zufrieden mit Jerziba, bis auf das Problem der inneren Nässe. Dafür bekommt sie jetzt endlich die chinesischen Kräuter und wir hoffen, daß sich das Problem dann noch bessert. Sie fand, daß Jerziba etwas empfindlich an den Lymphknoten wäre. Auch hatte sie etwas weißen Schleim in einer Nüster. Etwas klaren Schleim hatte ich schon die letzten Tage beobachtet. Sonst war bisher nichts deutlich Auffälliges zu merken. Bei sehr feuchter Luft hustet sie auch schon mal. Es könnte aber sein, daß sie sich bei dem verrückten Wetter eine leichte Infektion geholt hat. Ich gebe ihr die nächsten Tage mal Engystol.
Heute haben wir wieder den ganzen Tag Regen, aber es ist kalt. Mal sehen, wie sie heute abend und die nächsten Tage drauf ist. Nach der Akupunktur dürfte sie wieder ein paar Tage durchhängen.

Futterzustand ist weiterhin stabil. Ihre leicht angewachsenen Fettpolster hat sie wieder gut abgebaut, dabei aber an Muskelmasse eher zugenommen. Seltsam. Sie bekommt jetzt außer Heu 0,8 ltr E. Revital, 0,5 ltr M. Low Glycaemic, 0,5 ltr Luzernepellets, und staun: sie nimmt 1 ltr (naß) Rüschnis, 60 ml Schwarzkümmelkuchen, 1 Apfel, 2-3 Möhren, bei Temperaturen über 5°  10 Minuten Grasen 3-4 mal die Woche.

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Antwort #61 - 05. Dezember 2008 um 17:21
 
Freitag, 05.12.2008

Scheint so, als ob Jerziba tatsächlich eine leichte Infektion hatte. Das hielt genau eine Woche an und danach kam noch mal dünnflüssiger klarer Schleim mit etwas milchigem vermischt aus einer Nüster. Seitdem ist das vorbei. Sie hustet kaum noch, hat keinen Nasenausfluß. Ich freue mich, daß sie die Infektion alleine so gut bewältigt hat. Es zeigt ja, daß das Immunsystem wieder arbeitet.

Die Akupunktur hat sie trotzdem gut vertragen. Sie hing nicht durch, war ein paar Tage etwas ruhiger. Danach ging sie wieder extrem federnd und losgelassen.

Die Atmung ist gut und sie ist meist gut belastbar. Das trübe Wetter schlägt ihr manchmal ein bißchen auf die Stimmung. Dann bekommt sie ihre Bachblüten und es geht wieder. Vor zwei Wochen hat sie an der Longe zweimal die Sau rausgelassen und sprühte vor Begeisterung. Stallbesi erzählte später, Jerziba wäre hochgradig rossig gewesen und hätte ihren Wallach ohne Ende belagert  Laut lachend. Das erste Mal seit langem, daß sie im Winter rossig wird.

Futterzustand ist stabil geblieben. Kaum Fettansatz, viele Muskeln. Luzerne und Low Glycaemic auf 0,8 ltr erhöht, da sie die Rüschnis denn doch nicht mehr täglich mochte.

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Antwort #62 - 08. Dezember 2008 um 19:16
 
Montag, 08.12.2008

Das komische Wetter, feucht, etwas wärmer geworden, kaum Wind, belastet Jerziba. Aber auch die anderen Pferde sind auffallend ruhig. Auch Menschen klagen. Ich vermute Kreislaufprobleme bei Jerziba. Die hat sie leider schon immer, auch als junges Pferd. Durch die Cushing Symptome ist das aber verdeckt gewesen.

Ich bin am Samstag ins Gelände geritten, weil sie im Stall munter aussah und gut atmete. Doch sie ging kaum vorwärts, ließ sich auch nicht antreiben. Blieb immer wieder stehen, atmete schnaufend einmal aus und jammerte. Atmete sonst unauffällig. Ich bin mal hart geblieben und weiter geritten. Natürlich nur Schritt. Sie stolperte öfter und ging kraftlos. Nach 20 Minuten hatte sie dann genug und ich stieg ab. Eigentlich war nichts anders als sonst. Sie wirkte schlapp und angestrengt, von kaum was tun. Atmete etwas angestrengt, aber nicht asthmatisch. Ihr Gesichtsausdruck war mißmutig. Beim Abhören der Lunge alles viel besser sonst.
Am Sonntag sah sie schon fröhlich aus im Stall und ich unternahm einen neuen Versuch. Sie ging ebenfalls langsam und träge, aber sie schien sich etwas mehr Mühe zu geben. Ich ließ sie oft stehen bleiben und sie tat das sehr oft und guckte viel. Als sie wieder schlapp wurde, nahm ich sie stärker an die Hilfen und sie ging mit mehr Spannung. Nach einer Weile ließ ich sie wieder lang und sie fiel total auseinander. Da hab ich sie zum Traben aufgefordert und sie tat es. Für 5 Schritte. Doch sie machte weiter, Traben, Schritt und dehnte die Trabphase aus. Dann noch Rückwärts und Seitengänge eingebaut und sie trabte eine großes Stück fleißig und es machte ihr Spaß. Danach stieg ich ab, um sie zu belohnen. Sie atmete tiefer und gleichmässiger als vorher. Ging allerdings noch immer langsam und schwerfällig.
Dies Problem mit dem Wetter hatten wir ja heftigst im Frühjahr. Da war ja gar nichts mehr möglich. Deshalb finde ich, ist es ein großer Fortschritt, daß in dem Zustand überhaupt Reiten im Schritt für eine kurze Zeit möglich ist.

Sonst gehts ihr gut. Sie hat doch etwas abgenommen. Kann aber auch daran liegen, daß ich weniger reite wegen des Wetters. Da bauen sich doch die Muskeln ab.

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Antwort #63 - 19. Dezember 2008 um 18:36
 
Freitag, 19.12.2008

Am letzten Wochenende war Jerziba wieder so träge und langsam. Dabei aber nicht kraftlos. Nur schwerfällig. Am Sonntag bin ich trotzdem ausgeritten und hab sie gleich an die Hilfen gestellt. Dadurch wurde sie vorne leichter und bekam tatsächlich etwas Gehfreude Smiley. Wir sind ein Stück ganz langsam getrabt. Dann bin ich ein Stück gelaufen, weil sie sehr kurzatmig war. Dabei hörte sich die Lunge aber gut an, als ich vorher noch abgehört hatte. Als wir an unsere Rennstrecke kamen, bin ich wieder aufgestiegen, da es ihr auch nicht anders ging, als ich zu Fuß neben ihr war. Und siehe da, sie ist angetrabt, kaum, daß ich im Sattel saß. Kraftvoll, energisch, in fleißigem Tempo. Nach einer 3 Sekunden Durchatmen-Pause gings im energischen Renntrab weiter und noch ein Stück im fleißigen Schritt. Sie hatte keine Atemnot und atmete auch deutlich ruhiger. Dann meinte sie, es reicht und ich stieg ab. Von da an war sie wieder kurzatmiger. Allerdings frei von Husten. Sie hatte gute Laune und war sonst gut drauf.

Am nächsten Tag kam in den Nachrichten die Auflösung des Rätsels: Im Süden gabs Schnee und im Norden war Fön. Alles klar.

Montag kam ein Tiefdruckgebiet und seitdem hat sie nun wieder etwas rauhen Ton auf der Lunge, am Mittwoch sogar etwas Giemen. Ich habe daher wieder täglich mit Cortison inhaliert. Dabei ist sie munter und lebhaft. An der Longe rennt sie, freilaufend läßt sie die Sau raus und bockt ab  Laut lachend. Sie hustet nach wie vor nur einige Male, wenn die Bewegung anfängt und dann nicht wieder. Sie bekommt einmal täglich Bachblütenmischung für gute Laune  Laut lachend

Heute morgen war die TCVM Ärztin da. Sie hat sie durchgecheckt. Etliche der empfindlichen Stellen sind ohne Befund, der Rücken, die Hinterhand, o.B., sie ist viel wärmer als im letzten Winter, friert auch nicht, die Beine sind warm, die Schleimhäute sind gut durchblutet, das Herz hört sich kräftig und normal an, die Verdauung ist wieder fast normal trocken, kein Kotwasser mehr, die Box ist wieder trocken, Futterzustand gut, kaum Fett und das Fell glänzt sehr  Durchgedreht.

Sie hat einige Nadeln für die Lunge und für die Niere gesteckt und eine fürs Gemüt  Zwinkernd und einige Stellen an den Hinterbeinen für Niere und Milz gelasert. Die sind extrem empfindlich. Da läßt J keine Nadeln ran. Dann hat sie nochmal die chin. Kräuter für die Niere und zusätzlich für die Milz bekommen. Die Ta sagt, die Trägheit wird bei ihr durch schwere Beine ausgelöst. Und genauso sah das auch aus. Als ob sie die Beine nicht vom Boden bekommt. Und das kommt von der Milz, chinesisch gesehen. Weiterhin bekommt sie die Kräuter für die Lunge.

Damit sind wir erstmal richtig gut versorgt und dann hoffen wir, daß sie diesmal besser über den Winter kommt. Im Anschluß an die Kräuterkuren werd ich dann ein Blutbild machen lassen.

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Antwort #64 - 09. Februar 2009 um 18:50
 
Montag, 09.02.2009

Jerziba hat gestern beschlossen, daß die Winterschlafzeit beendet wird.  Durchgedreht Wir sind das erste mal seit unserem letzten Eintrag wieder ausgeritten. Die Wege sind endlich wieder aufgetaut, die Sonne schien und es wirkte frühlingshaft. Sie hatte super gute Laune, ging aber gemütlich, wir sind nur ein bißchen getrabt, es fehlt ihr noch an Energie, wird aber mit der Tageslänge besser. Der Winter ist nicht so ihre Zeit.

Die letzten Wochen war ihr Zustand stabil. Es gab *aufholzklopf* keine Höhen und Tiefen  Augenrollen. Sie ist gut gelaunt und sehr frech, solange sie nichts tun muß. Arbeit in der Halle strengt sie manchmal an, der tiefere Boden ist schwerer zu gehen, als die Feldwege. Mit Arbeit hat sie es nicht so, Reiten mochte sie gar nicht. Dafür aber alle 2 Tage die Sau rauslassen in der Halle, das findet sie spaßig und macht ihr auch keine Mühe  Durchgedreht. OK, bei dem kalten Wetter hatte ich keine Probleme damit. Unsere stundenlangen Wanderungen durch den Wald sind ihr eigentlich im Moment auch zu öde. Kein Gras darf man fressen und auch sonst gibts da nix, was einen anzieht. Wozu das also  Zwinkernd?

Ihr Futterzustand ist gut, ich mußte das Kraftfutter nach unten dosieren. Sie hat gut Muskeln angesetzt, aber keine Fettpolster aufgebaut. Verdauung ist perfekt zur Zeit, Beine sind trocken,
Augengruben mal mehr, mal weniger trocken, meist mehr, die Box ist meistens OK. Allerdings reagiert sie noch immer sehr auf Wetterwechsel zu feucht und wärmer. Dann niest und hustet sie immer  mal Wasser ab, die Äppel werden feuchter, aber nicht mehr matschig und manchmal/selten ist dann die Box auch naß. Dabei wirkt sie dann auch etwas müde. Allerdings nie mehr so, wie im letzten Winter. Ich kann sie immer longieren oder mit ihr durch den Wald laufen, ohne daß sie ständig Pausen braucht. Sie verliert schon mal ein paar Haare. Die Hufe sind auch hinten wieder beschlagen, da sie die auf den steinigen Wegen abgelaufen hatte. Also unsere Kilometer gehen wir immer, egal, was Jerziba davon hält  Zwinkernd. Die Wurmkur hat sie auch gut weggesteckt.

Es wird Zeit, daß der Frühling kommt.

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Antwort #65 - 12. Februar 2009 um 17:14
 
Donnerstag, 12.02.2009

Seit Samstag bekommt Jerziba die Globuli von Harry. Am Montag hustete sie viel und es kam etwas heller Schleim aus den Nüstern. Am Dienstag morgen bekam sie auch noch Akupunktur. Und ich soll die nächsten 6 Wochen regelmässig die Punkte lasern. Sie atmete da aber noch ruhig. Am Abend atmete sie sehr angestrengt, hustete häufig und sah sehr angeschlagen aus. Wir hatten auch sehr belastendes Wetter. Der kolikoperierte Nachbar sah auch sehr schlecht aus.  Ich habe sie mit sehr vielen Pausen in der Halle bewegt. Es strengte sie sichtlich an, sie war sehr kurzatmig. Danach noch inhaliert und sie sah bettreif aus  Zwinkernd.
Harry meint, das könnte schon die Erstverschlimmerung gewesen sein. Mittwoch sah sie munter aus, war frech, nervte mich, hustete kaum noch, kein Schleim mehr in den Nüstern, aber in Bronchien und Luftröhre noch Giemen zu hören. Also 1 Stunde draußen laufen. Heute sagt meine Freundin, gehts ihr gut. Kein Husten, keine Atemprobleme  Smiley. Sie spielen gerade zusammen in der Halle.

Und hier noch ein paar neue Fotos. Wegen der mangelnden Lichtverhältnisse leider keine gute Qualität.

Sonntags später Nachmittag im Wald. Fotografieren ist soooo öde:
...



Rückansicht:

...



Kurz vor Sonnenuntergang schaut Jerziba verträumt über die Felder. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen:

...

...


Am Hals Unterseite sieht man das auf ca. 7 mm  geschorene Fell. An den Rändern habe ich es angeglichen, damit man den Übergang nicht so sieht. Es ist nur wenig nachgewachsen. Zum Kühlen reicht es.

...


Danach sind wir im Renntrab nach Hause. Jerziba hatte dabei eindeutig die Nase vorn  Cool

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Antwort #66 - 03. März 2009 um 14:41
 
Dienstag, 03.03.2009

Man merkt jetzt schon deutlich, daß es Frühling wird. Es ist ja deutlich länger hell und Jerziba verliert schon mal eine Handvoll Haare. Am Sonntag war sie in Gurtlage linke Seite naß verschwitzt unter ihrer Decke. Wenn das so weiter geht, muß ich den Hals nochmal scheren.

Wir arbeiten jetzt viel und intensiv an der Longe. Ich habe den Longenkurs gekauft und wir biegen jetzt viel und Jerziba zeigt viel Interesse und bringt dabei gut Energie ein. Wenn sie warm wird, dann dreht sie jetzt gerne auf. Abhängig vom Wetter ist sie lebhaft und belastbar oder ermüdet eher. Aber das ist ja nichts Neues.

Sie hat wieder etwas abgenommen. Ich hatte ja das Kraftfutter reduziert. Und sie läßt im Moment öfter mal was übrig. Luzernepelltes und Rüschnis sind gerade mal nicht so der Hit. Dafür lieber das Low Glycaemic. Klar,ssit ja auch am teuersten  Ärgerlich. Durch den Haarwechsel braucht sie vielleicht nun doch wieder mehr. Schwer abzuschätzen.

Am Sonntag wirkte sie im Stall noch etwas träge und atmete etwas kurz. Ich bin trotzdem mit Sattel losgezogen und nach 20 Minuten laufen dann aufgestiegen und sie marschierte sofort los. Da ich ihr am Samstag das erste Mal wieder 5 Minuten Grasen erlaubt hatte, stiefelte sie nun gleich super eifrig zu unserer ersten altbekannten Pausenstelle  Cool Laut lachend. Ich bin ca. 1 Stunde geritten und dann noch 20 Minuten zurück gelaufen. Sie war die ganze Zeit über lebhaft, wach und gehfreudig und auch anschließend nicht müde  Durchgedreht. Seit Samstag hustete sie mal wieder und es kam leicht weißlicher Schleim aus den Nüstern. Ich vermute, sie hat sich wieder eine leichte Infektion eingefangen und gebe ihr deshalb Engystol. Gestern abend war sie hellwach und lebhaft und ich hab mir dann mal einen freien Abend gegönnt  Cool.

Sie wirkt fitter als in den letzten Monaten und viel fitter als im letzten Jahr um diese Zeit, was durch die längere Helligkeit kommen kann, aber auch von Harry's Globuli oder den Laserstrahlen oder vielleicht von den chinesischen Kräutern. Ist mir eigentlich jetzt egal. Wenn sie so weiter macht, ist sie bald kaum zu bremsen  Augenrollen.

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Antwort #67 - 16. März 2009 um 18:32
 
Montag, 16.03.2009

Jerziba ist frisch verliebt.  Durchgedreht Cool
Wir haben einen neuen Wallach im Stall, in Jerzibas Größe. Nachdem er erst zum Angewöhnen auf dem Nachbarpaddock stand, habe ich Jerziba gestern zu ihm gelassen. Sie stand schon eine Weile am Zaun in seiner Nähe. Die beiden begrüßten sich und vergaßen die Welt um sich her. Jerziba roßte sofort und sie beschäftigten sich mit Schmusen, Mähnekraulen, Beschnuppern, Kennenlernen. Das war einfach nur schön.  Smiley Beim Reinholen liefen beide Schulter-an-Schulter und ließen sich nicht aus den Augen. Die anderen Pferde existierten praktisch nicht mehr. So hab ich Jerziba noch nie erlebt. Sonst ist sie eher zurückhaltend und schließt sich nicht so eng an. Mal sehen, wie das nach der Rosse aussieht.  Zwinkernd

Sonst ist sie gut drauf, hat beste Laune. Sie hatte wieder eine Infektion. War im HNO Bereich total verschleimt, hustete vermehrt. Laut Harry kann das im Zuge der Behandlung öfter vorkommen. Die Infektion klingt langsam ab. Sie frißt wieder mit großem Appetit: hier ein Appetitanregerrezept: (das schmeckt ja soooooooooooo gut)  Durchgedreht 80 Gramm Leinsamen über Nacht in Wasser quellen lassen und dann ca. 5 Minuten kochen lassen. 200 ml Rübenschnitzel (trocken) in warmem Wasser aufquellen lassen und mit dem Leinsamen vermischen. Das gibt einen dicken schleimigen Brei. Sie mag es nicht flüssig. Dafür läßt sie fast alles andere liegen. Zusätzlich bekommt sie auf Harrys Rat noch Majoran und Holunderblüten mit heißem Wasser aufgebrüht unter den Brei. Lecker. Unterwegs gabs mal 5 Minuten Grasen. Welch eine Freude. Durchgedreht

Auch beim Wandern ist sie sehr flott und munter unterwegs. Die Nase ist noch verschnupft, der Husten hat nachgelassen, die Atmung ist noch etwas kurz, aber kein Giemen mehr.

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Antwort #68 - 17. März 2009 um 18:26
 
Dienstag, 17.03.2009

Dies Tier macht mich echt fertig. Kaum gehts ihr ein bißchen besser, dreht sie gleich mal wieder richtig auf Schockiert/Erstaunt.
Heute mittag rief meine Freundin an: Jerziba und die anderen drei Pferde standen mittags, als die Stall-Besi ihr Pferd holen wollte, auf dem Weg vor den Paddocks und fraßen gemütlich Gras. Der dreifache E-Zaun hing in Fetzen davor  Ärgerlich. 10 Minuten vorher war sie auf der Straße noch vorbei gefahren und da war noch alles OK. Keiner weiß, was passiert ist. Jerziba geht nicht durch den Zaun. Ihr neuer Freund hat das auch noch nie gemacht. Der Zaun ist nigelnagelneu. Da ist richtig Saft drauf.  hä? Jerziba wollte sich nicht fangen lassen und ihr Freund nicht ohne sie und so tobten sie auf dem Acker rum. Die Sonne schien und es weht ein frischer Wind. Das richtige Wetter um die Sau rauszulassen  Augenrollen.

Lange gefressen haben kann sie ja nicht. Aber hoffentlich hat sie sich die Sehnen nicht überlastet.
Da keiner weiß, was die Ursache ist und wer durch den Zaun gegangen ist, werde ich Jerziba wohl vorerst in die Stutengruppe einreihen müssen. Auf jeden Fall, solange sie rossig ist. Nur merkt man das da nicht und ob es daran liegt, weiß auch keiner. Es könnte sich also wiederholen, wenn sie wieder zu ihrem Freund auf den Paddock gehen würde. Könnte natürlich auch sein, daß er durch den Zaun zu den Stuten geht. Schade, ich hätte es beiden echt gegönnt. Sie fühlt sich halt bei den Wallachen wohler. Sind ja eh nur noch zwei und eine andere Stute in der Gruppe. Und die Stuten sind am Wochenende nachmittags draußen. Dann, wenn ich auch Zeit für Jerziba habe  Griesgrämig.

Es ist doch echt ewig was neues mit diesem Tier. Wenn sie nicht krank ist, stiftet sie zur Abwechslung Unfug. Kann ich nur hoffen, sie geht nicht durch den Zaun, wenn der Wallach auf der Sommerweide ist und läuft dahin  Augenrollen. Hatten wir mit einer anderen rossigen Stute auch schon. Oder er kommt zum Paddock gelaufen.

Hat eigentlich einer ein Rezept, wie man im Notfall ein Pferd entsäuern kann? Wenn die Hufe irgendwie reagieren? Hab mal sowas gelesen, aber weiß nicht mehr wo. Würde doch Sinn machen, sich so ein Notfallmittel bereit zu legen.

Genervte Grüße
Maria
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Antwort #69 - 18. März 2009 um 18:28
 
Mittwoch, 18.03.2009

Was gestern auf dem Paddock passiert ist, können wir nur ahnen. Spaßig war es jedenfalls nicht. Die zweite Stute auf dem Paddock beobachtete das Spiel der beiden Verliebten mit angelegten Ohren. Bisher waren die beiden Stuten und der Ponywallach immer eine Gruppe gewesen, die meist alles gemeinsam taten. Da sie Stuten gegenüber als Schläger gilt, außer gegen Jerziba, nehmen wir an, daß sie vielleicht eifersüchtig wurde. Denn von dem neuen Wallach wurde sie weggeschickt, denn sie stand immer alleine herum und Jerziba lief hinter dem Wallach her. Bisher hat sie Jerziba immer freundlich behandelt. Gestern hat sie dann vermutlich gefrustet auf Jerziba eingeschlagen, die dann panisch durch den E-Zaun gegangen ist.

Am Abend fand ich Jerziba in schlechter Verfassung vor. Sie giemte und sah gestreßt und ängstlich aus. Sie schonte die beiden linken Beine.
Links vorne hat sie eine große, dicke, weiche Schwellung zwischen Beugesehne und Röhrbein innen, etwas weiter oben. Das Bein war aber insgesamt auch angelaufen. Die Sehne war beim angehobenen Bein in ganzer Länge sehr druckempfindlich.
Links hinten eine dicke, sehr schmerzhafte Beule auf dem Röhrbein von vorne-seitlich innen, sowie eine lange blutige Schramme. Das Bein ist heute komplett prall angelaufen.
Rechts vorne innen über dem Fesselgelenk am Röhrbein eine weiche Schwellung wie ein frisches Überbein.

Beide Hinterbeine sind zudem vom Kronrand bis Fesselgelenk angelaufen. Da ist auch seit kurzem Schorf an der Haut. Ich vermute, sie reagiert da auch auf die neuen Globuli. Da ist Natrium Sulf. drin. Darauf hatte sie ja schon im letzten Frühjahr mit Mauke und Schwellung an den Hinterbeinen reagiert.

Auf der rechten Seite hat sie über der Schulter und auf den Rippen 2 größere und eine kleine kahle Stelle im Fell. Das Fell ist praktisch abgeschabt. Unter der Decke.

Tierarzt riet zu Kühlen und Dolobene Gel und in einigen Tagen, wenn die Beine nicht mehr so angelaufen sind,  Ultraschall.
Ich habe ihr gestern noch Traumeel gespritzt.

Meine Freundin hat die Beine heute vormittag zweimal gekühlt und ist mit Jerziba eine Stück Straße gelaufen. Sie ging sehr schnell und war wieder guter Laune. Das Vorderbein links war danach gut abgeschwollen. Das Hinterbein links unverändert.

Jetzt mache ich mir halt große Sorgen, daß vorne links wieder die Sehne Schaden genommen hat. Da hatte sie in 2003 eine Sehnenscheidenentzündung an der gleichen Stelle. Vorerst darf sie nicht mit  in den Auslauf. Evtl. am Wochenende alleine auf den Minipaddock. Ich werde sie 20 Minuten führen und hoffen, daß es glimpflich ausgeht.

Was für ein Pech, daß sowas passieren muß und gerade jetzt, wo das Wetter besser wird und Jerziba neue Energie entwickelt.

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Antwort #70 - 19. März 2009 um 13:56
 
Donnerstag, 19.03.2009

Gestern abend hab ich die Beine wieder gut gekühlt. Danach war das Vorderbein dünner. Das Hinterbein war prall wie gehabt und man darf es nicht anfassen. Es scheint sehr weh zu tun. Das angehende Überbein war flacher. Jerziba hatte wieder gute Laune und sah munter aus. Hatte aber immer noch Atemprobleme, hustete aber wenig. Ich vermute wieder Erstverschlimmerung durch die neuen Globuli von Harry.

Heute morgen hat meine Freundin auf die Beine wieder
Dolobene drauf getan und findet, daß die Sehne wieder freier liegt und die Schwellung zurückgeht. Hinten wäre auch etwas dünner.
Schauen wir doch mal. So wie das vorgestern aussah, wäre es das absolute Wunder, wenn das glimpflich ausginge und ich käme mir vom Schicksal bevorzugt behandelt vor Zwinkernd

Ich werde trotzdem am Montag einen Ultraschall machen lassen. Vorbeugen ist besser als heilen. Dann weiß ich, woran ich bin.

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Antwort #71 - 24. März 2009 um 15:08
 
Dienstag, 24.03.2009

Hallo ihr Lieben,

allerbesten Dank für das Daumendrücken!  Smiley Ihr könnt wieder aufhören  Zwinkernd. Das Schicksal verwöhnt uns!  Durchgedreht Die Sehne ist OK!   Cool

Konnte es doch nicht abwarten und hab den Ta am Freitag noch kommen lassen. Er sagt, das ist eine Bindegewebsschwellung durch eine Prellung. Vermutlich selber angeschlagen mit dem anderen Huf. Soll normal bewegt werden. Uff, bin ich erleichtert! Hoffentlich macht sie jetzt mal eine Pause. Solche Schocks brauche ich im Moment gar nicht.  Augenrollen

Ansonsten hat das Schätzchen gute Laune, geht flott vorwärts. Bis auf so Tage, wenn sich das Wetter uneins ist. Am Sonntag hing sie mal wieder etwas durch. Ich hab gedacht, sie sieht ja ganz gut aus, nehm ich mal den Sattel mit auf unsere Wanderung. Aber nach 20 Minuten reiten schnaufte sie angestrengt und ich bin auch aus Rücksicht auf die Verletzungen (sicher ist sicher) dann zu Fuß die weitere Strecke gelaufen. Obwohl sie auf dem Rückweg schon wieder frech aussah und ganz normal atmete.

Gestern hab ich sie in der Halle an der Hand bewegt und sie war gut belastbar. Wollte aber noch nicht zuviel machen. Die Beine sind noch immer etwas geschwollen. Aber die Wasseransammlungen sind insgesamt weniger geworden und nach der Bewegung erst recht.

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Antwort #72 - 01. April 2009 um 16:28
 
Mittwoch, 01.04.2009

Hallo Ihr,


Letzte Woche war Jerziba munter, atmete gut und war wieder gut belastbar. Die Beine hinten waren immer noch mal etwas angelaufen. Nach der Bewegung aber immer trocken. Smiley
Die Box ist zur Zeit relativ trocken, die Augengruben sind seit der zweiten Version der Globuli richtig trocken. So waren sie ewig nicht. Leider setzt sie immer noch zeitweise Kotwasser ab. Habe versucht, das mit Nux vomica homaccord zu regeln. Tat sich aber nicht wirklich was. Mit CDvet Darmvital wurde es eher schlimmer. Die Äppel sind aber nahezu normal. Am Sonntag und Montag nach der Akupunktur rochen sie aber sehr streng. Nicht direkt säuerlich, aber kaum nach Pferd. Also hab ich einfach nichts mehr gemacht und abgewartet.
Am Freitag war die TCVM Tä da und wollte Jerziba nochmal checken, ob die Punkte zum Lasern noch passen.
Sie fand nur 3 Punkte Milz, einen Punkt Niere. Alle anderen Punkte ohne Befund. Sie zeigte mir noch einige Punkte speziell für die Milz, die ich lasern soll.
Am Freitag abend ging Jerziba an der Longe richtig fleißig. Wollte gar nicht aufhören. Am Samstag ebenso. Cool
Deshalb dachte ich, kann ich am Sonntag auch ausreiten. Sonst mußte ich ja immer drei Tage Pause einlegen, weil sie zu sehr reagierte.
Sie bemühte sich, aber ging langsam. Dafür hustete sie ohne Ende.
Am Montag hustete sie kaum und da die Luft sehr frisch war, dachte ich, eine kleine Runde durch die Felder reiten wird ihr gut tun. Sie war schlapp, ging in ruhigem Schritt, stolperte und war völlig verschleimt. Bin zu Fuß weiter. Etwas klarer weißlich vermischter Schleim lief aus beiden Nüstern. Beim Abhören war richtig Schleimrasseln in der Lunge zu hören. Engystol gespritzt. Schade, hätte doch besser die Pause gemacht  Griesgrämig
Am Dienstag sah sie munter aus. Schleim war so gut wie kaum zu hören, auch nur wenig rauher Ton und sie hustete nicht. Schnaufte ein bißchen wegen der warmen Luft. Äppel rochen wieder nach Pferd  Zwinkernd

Find ich schon seltsam, wie schnell diese Reaktionen wechseln. Augenrollen
Bin ja schon gespannt, wie sie heute drauf ist.

LG
Maria
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Antwort #73 - 02. April 2009 um 14:39
 
Donnerstag, 02.04.2009

Hier noch mal fürs Tagebuch, weils so schön ist, der neueste Zwischenbericht von Harry:

Hallo Maria, habe mal geschaut,
Jerziba 40000 Bovis
Reizung/Störung Dünndarm und Nieren, sonst ok.

Ist das geil?  Laut lachend Durchgedreht Laut lachend Durchgedreht

Dachte mir schon, daß Niere und Darm was haben, wegen dem Kotwasser. Sie kriegt weiter Akupunktur und wird von mir gelasert. Von der vielen Energie merkt man zwar noch nicht so viel, aber das braucht halt alles seine Zeit. Wenn ich dran denke, wie schlecht es ihr damals ging, im Herbst nach der Hufrehe. Ich hätte nie zu hoffen gewagt, daß es ihr noch mal so gut gehen würde.

Bei dem guten Wetter hab ich gute Laune  Cool und deswegen hat es mich auch gestern abend nicht geschockt, daß Jerziba natürlich schon wieder verschleimt war.  Ich denke, das arbeitet ganz schön in dem Pferd. Sie atmete nicht schlecht, kein Asthma. Bei dem Wetter ein Wunder  Zwinkernd. Lunge etwas verschleimt, aber kein Schleimrasseln, etwas rauher Ton, wenig Husten. Sie atmete schneller, die Luft war extrem dick und feuchtwarm. Auch die gesunden Pferde waren träge und unlustig.

Ich habe Jerziba einfach an die Longe gehängt und bin auf den Reitplatz. Ihre Energie reicht aber immerhin schon, daß sie wieder auf dem Reitplatz mit dem schwereren Boden sich normal bewegen kann. Das ging in den letzten Jahren kaum. Das strengte sie viel zu sehr an. Der Hallenboden ist leichter und federt mehr. Sie ging ohne zu klagen Schritt und Trab. Mußte sie erst etwas treiben, aber sie ging flott. Wirkte nicht angestrengt. Aus einer Nüster kam fast klarer Schleim. Ich denke, sie baut jetzt ihr Immunsystem neu auf. Das kann dann noch eine Weile so weiter gehen. Das hatte ich auch schon mal nach einer chronischen Bronchitits.

So im Nachhinein ist mir klar, daß viele Probleme einfach ein viel zuwenig an Energie war/ist. Man geht ja immer davon aus, daß Energie einfach zur Verfügung steht. Bei sich und anderen. Aber das ist eben nicht selbstverständlich.

Der Maukeschorf an den Hinterbeinen ist fast weg. Die Verletzungen schmerzen sie auch nicht mehr. Allerdings trägt sie den Schweif noch ein wenig schief. Beim Reiten merkt man aber nichts.
Habe gestern mal das Fell ausgiebig geschrubbt. Ein ganzer Mistboy voll kam raus. Hätte sicher noch einen voll rausholen können, aber keine Lust mehr. Alleine von der Stirn hab ich jede Menge abgeschrubbt. Da sind jetzt ein paar fast kahle Stellen. Das neue Fell ist noch millimeterkurz. Das muß Jahre her sein, daß sie so viel Fell auf einmal verloren hat. Wie man sieht, kann man Jahre später nach Pergolidstart noch Verbesserungen haben.

Gutgelaunte Grüße  Zwinkernd
Maria

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Antwort #74 - 03. April 2009 um 18:25
 
Freitag, 03.04.2009

Wie gesagt, es bleibt spannend. Gestern abend war Jerziba munter und ich ging eine Stunde mit ihr zu Fuß. Sie war gehfreudig und guckte viel. Hustete etwas zäheren Schleim ab, der sich bildet, wenn ein Infekt im Abklingen ist. Der verstopfte entsprechend die kleinen Atemwege, sodaß stellenweise ein leichtes Giemen beim Abhören zu hören war. Aus den Nüstern kam nur wenig klarer Schleim. Sie trabte neben mir energisch und raumgreifend. Atmete etwas stärker danach, beruhigte sich aber schnell. Danach war die Lunge freier.

Äppel wieder fast normal, kein Kotwasser mehr. Ist gierig nach Gras, habe sie 6 Minuten fressen lassen, läßt etwas von dem wenigen Trockenfutter noch liegen. Aber sie muß eh noch ein bißchen Nackenspeck loswerden.

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Antwort #75 - 24. April 2009 um 18:46
 
Freitag, 24.04.2009

Auf Anfrage bei Harry bekommt Jerziba noch
Lungenformula von Sunsplash, das sind Ayurvedische Kräuter,
von Harry auf Globuli gezogen sowie Bronchialis Heel, Pulmo suis und
Cralonin (bei Herzproblemen speziell bei Lungenemphysem).

Da die Mittel bestellt werden mußten, lagen jeweils einige Tage zwischen der ersten Gabe und es zeigte sich jedesmal eine Erstverschlimmerung. Dadurch schnupfte sie wieder vermehrt herum. Irgendwie geht das immer rauf und runter.

Insgesamt ist sie gut drauf, geht gut vorwärts bei unseren Wanderungen. Beim Reinholen vom Paddock tobt sie mit den anderen herum und ist fröhlich. Leider hustete sie dann wieder mehr und atmete gepreßt. Ich habe daraufhin das Lasern weggelassen, da ich den Eindruck hatte, daß sie erstmal mit all den Mitteln arbeiten muß.

Zusätzlich hatte ich noch eine Zahnärztin da, welche die Zähne korrigieren mußte. Wellengebiß und vorne Überbiß. Danach fraß Jerziba eine Woche lang schlecht und verlor dabei die Fettpolster, was ja auch nützlich ist. Inzwischen schmeckt es wieder.

Da neben unseren Paddocks ein riesen Rapsfeld liegt und alle Hustenpferde letzte Woche Atemprobleme hatten, habe ich Jerziba am 16.04. zur Sicherheit auch eine Antihistaminspritze geben lassen.
Obwohl sich die Lunge beim Abhören noch immer rauh anhört und sie noch immer Schleim abhustet, atmete sie am 3 Tag danach bereits ruhig und entspannt. Dies ist noch immer so und beim Reiten oder Longieren ist sie fleißig und gut belastbar. Ich denke, ich werde ihr vorerst weiterhin das Antihistamin spritzen lassen, wenn sie damit besser atmen kann. Das Inhalieren mit Cortison habe ich seitdem abgesetzt. Werde es aber für den Übergang zwischen zwei Spritzen einsetzen, um den Wirkungsabfall auffangen zu können. Wenn nötig, kann ich aber Schleimlöser oder NA CL einsetzen. Bisher kommt sie aber alleine klar.

Kotwasser hat fast aufgehört, Äppel sind meist OK. Die Beine sind super trocken, die Augengruben ebenfalls, das tränende linke Auge hat nachgelassen. Oft ist es trocken.

Sie hat noch etwas Winterfell, speziell am Bauch. Ist sehr schlank, aber gut bemuskelt. Nur der Bauch ist ziemlich prall und rund.

Wenn wir unterwegs sind, darf sie bis 10 Minuten grasen.

In diesem Frühjahr sind die Hinterhufe 6 Wochen nach Abnehmen der Beschläge noch nicht abgelaufen, obwohl wir viel unterwegs sind. Erstaunlich.

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Antwort #76 - 08. Mai 2009 um 19:05
 
Freitag, 08.05.2009

Jerziba ist gut drauf. SB sagt, sie piaffiert und galoppiert neben ihr, wenn sie Jerziba vom oder zum Paddock bringt   Augenrollen

Beim Reiten ist sie gehfreudig, wie nur in unseren ersten Jahren. Ich kann reiten, wann ich will, sie ist immer belastbar. Die Atmung ist noch immer etwas über den Bauch, beim Abhören noch rauher Ton und auch mal Schleim zu hören und sie hustet manchmal einige Male ab. Sie reagiert immer noch etwas auf Wetterwechsel, doch weniger stark.
Je nach Wetterlage reite ich 3-4 mal pro Woche und longiere 1-2 mal. an zwei Tagen hat sie frei. Das will sie so und mir ist das recht  Zwinkernd.

Sie frißt gut, habe das Zusatzfutter wieder leicht reduziert. Durch das Arbeiten wachsen die Muskeln wieder und der Bauch ist straffer geworden und sieht dadurch weniger prall aus  Laut lachend. Manchmal noch Spuren von Kotwasser. Meist bei Gewitterluft. Insgesamt gesehen läuft sie besser, wenn sie dünn ist. Das lasse ich dann auch so. Grasen darf sie 5 mal die Woche 10 Min.
Sie wirkt sehr zufrieden und ausgeglichen. Aber das täuscht. Beim Reiten rennt sie und ich muß oft bremsen, weil sie es übereilig hat zur Wiese zum Grasen zu kommen. An der Longe rast sie im Galopp in Schräglage herum. Das muß besser werden  Laut lachend. Und nerviger ist sie wieder geworden. Guckt viel, ist sehr aufmerksam, erschreckt sich mal oder will umdrehen. Ansonsten bin ich froh, meinen Vollblüter wieder zu haben. Sie geht super locker und weich fließend zu sitzen. Die Akupunkturen haben bei ihren Muskelproblemen durch Verspannungen Wunder gewirkt. Rückenprobleme und die Schwäche im rechten Hinterbein sind vergessen. In dieser Hinsicht hatten die Atemprobleme sogar einen Nutzeffekt. Ohne diese hätte ich die Akupunkturen von der TCVM Ärztin wohl nicht machen lassen. Hinterher wundert man sich oft, wozu der ganze Streß gut war.  Augenrollen

Sie hat fast durchgehaart, ohne weitere Hilfe meinerseits. Das heißt, ich putze selten gründlich. Sie streift das Fell beim Wälzen ab und das tut sie täglich ausgiebig. Das Fell ist glatt und glänzend. An den Hinterbeinen hat sie noch einige Stellen, an denen sich Schorf gebildet hatte nach Beginn der Globuli von Harry. Das Fell läßt sich da Büschelweise auszupfen. Aber darunter ist bereits neues Fell.

Von der TCVM Ärztin hatte sie mehrmals chinesische Kräuter bekommen. Unter anderem Rehmannia 14. Dies war speziell gegen die Cushing Probleme. Sie sagte, sie hat von Kollegen gehört, daß es vielen Cushing Pferden geholfen hat. Jerziba sieht man das Cushing nicht mehr an und ich werde immer wieder mal kurweise ihr das geben um den Zustand so lange wie möglich zu halten. Besonders im Winter denke ich, macht das Sinn. Denn Jerziba ist ja im Winter immer schlechter drauf.
Ich denke, die Kombination der verschiedenen Therapieansätze und Harrys Globuli haben da viel bewirkt. Schauen wir mal, ob wir das halten können.

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Antwort #77 - 17. Mai 2009 um 23:33
 
Sonntag, 17.05.2009

Also eigentlich wollte ich heute nur davon berichten, daß ich endlich einen DSL Anschluß habe und wie gut es uns geht. Daß wir am letzten Wochenende in die Heide gefahren sind und daß Jerziba super mitgehalten hat. Sie ist im Renntrab gegangen, daß meine Freundin nur gestaunt hat und nebenher im Arbeitsgalopp geritten ist. Schließlich ist Jerziba angaloppiert und wir sind eine lange Strecke am Stück renngetrabt und galoppiert ohne daß Jerziba Atemprobleme bekam  Cool. Sie hat ganz entspannt geatmet und nicht gepumpt oder gehustet. Dabei war es sehr warm. Auch an den folgenden Tagen war das so.

Am Donnerstag veränderte sich das Wetter zu feuchtwarm und Regen und sie produzierte deutlich Kotwasser. War aber sonst fit. Im Nachbarhof war ein Polterabend mit Spielmannzug. Das war sehr aufregend. Vielleicht trug das dazu bei. Ab Freitag gab ich ihr dann Nux vomica. Heute war weniger Kotwasser zu sehen.

Und dann bekam ich heute morgen einen Anruf, daß Jerziba und ihre beiden Kumpel eine Stunde auf der Weide gefressen haben  Schockiert/Erstaunt Ärgerlich Schockiert/Erstaunt  Ärgerlich. Zur Erinnerung, Jerziba war an 10 Minuten gewöhnt und mehr war auch vorerst nicht geplant, da sie auf mehr immer mit gefüllten Augengruben reagiert hat. Habe sofort das Internet und das Forum durchsucht und Maeja (Danke an Dich)  befragt, nach Notfallplan bei zuviel falschem Futter. War sonst kaum wer da und dann entschieden,  Basica (hatte ich noch im Schrank) in doppelter Menschendosis zu geben, dazu Nux vomica 3mal im Stundentakt sowie Natrium sulfuricum und Ferrum phosphoricum. Morgen und übermorgen das Gleiche.

Dazu gabs eine Stunde Marschieren durch die Feldmark und danach eine halbe Stunde im Jog auf dem Reitplatz. Und nix anderes zu fressen außer Heu und nun heißt es Daumen drücken und hoffen...

Also sowas muß ich eigentlich nicht dauernd haben  Ärgerlich. Hoffentlich hört sie mal damit auf. Anschließend an die Weidewirtschaft stand sie fordernd wiehernd am Zaun. War ziemlich säuerlich unterwegs, daß ich sie nicht grasen ließ. Sie nimmt das persönlich, daß die anderen Pferde gestern auf die Sommerweide durften und sie nicht. Auf dem Rückweg von unserem Ausritt gestern war sie noch sicher, ich würde sie an der Weide lassen und ausgeprägt erwartungsfroh und aufgeregt und entsprechend enttäuscht, als das nicht eintrat. Sie wird sich nie damit abfinden, auch wenn sie es im Laufe des Sommers hinnimmt. Aber betteln tut sie jedesmal  Traurig

Die Atmung war super trotz extrem schwülwarmer Gewitterluft  Durchgedreht. Kein Husten. Das Pferd super entspannt und locker  Augenrollen.  Sieht super sportlich aus  Cool. Der Bauch wird weniger, die Muskeln an der Oberlinie wachsen  Zwinkernd.

Ich hoffe sehr, es geht gut. Es darf einfach nicht schlecht ausgehen...

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Antwort #78 - 19. Mai 2009 um 18:42
 
Dienstag, 19.05.2009

Gestern abend ist es leider wieder sehr spät geworden...  Augenrollen

Jerziba sah etwas mißmutig aus und nachdem ich sie aus der Box geholt hatte und sie sich bewegte, hustete und nieste sie sehr viel. Es kam allerdings überwiegend Wasser und wenig klarer Schleim aus den Nüstern. Beim Abhören war Schleim, etwas Giemen und etwas rauher Ton zu hören. Die oberen Atemwege waren stärker betroffen. Ich vermute, daß das Natrium sulfuricum das Ausleiten angeschoben hat und sie nun vermehrt Wasser ausgeschieden hat. Sie reagiert da immer ziemlich deutlich. Evtl. aber hat nun doch die Antihistaminspritze nachgelassen. Dafür waren dann aber die Äppel wieder normal, nicht mehr so naß. Aber die Hinterbeine hatten an den Fesseln ziemlich gefüllte Gallen. Hatten wir ewig nicht. Nach dem Bewegen waren sie deutlich trockener. Kenne ich nur noch von der Weidezeit. Die Augengruben waren danach sehr trocken.

Bin mit ihr 45 Minuten durch die Feldmark im Rennschritt gegangen. Die Atmung war dabei teilweise leicht hörbar, weil die Nase verschleimt war, aber sie hatte es mächtig eilig, denn sie hoffte, daß sie doch noch an einem unserer Pausenplätze grasen dürfte. Sie tat mir echt leid. Freute sich jedesmal und es gab nichts. Sie ist so gierig nach Gras. Aber sie hatte trotzdem ihre gute Laune wieder gefunden  Zwinkernd. Danach hab ich sie noch 15 Minuten an der Longe im Jog gehen lassen.

Harry schrieb, er hätte ihr nichts gegeben. Vom ihrem Zustand her dürfte nichts passieren. Ich setze dann mal alles ab und und warte ab, wie sie sich weiter entwickelt.

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Antwort #79 - 21. Mai 2009 um 02:14
 
Mittwoch, 20.05.2009

Dienstag abend waren wir wieder eine Runde unterwegs. Jerziba lief gut, raumgreifend und locker. Der Husten war wesentlich weniger, die Atmung aber wie gehabt asthmatisch. Kein Kotwasser. Mit der TCVM Ärztin telefoniert. Sie empfahl die Antihistaminspritze beizubehalten, da Jerziba sie gut verträgt und es ihr damit gut geht. Die Lunge wird dabei ebenfalls entlastet. Auch hält sie es für wichtig, daß Jerziba immer wieder das Rehmannia 14 gegen die Cushingsymptome bekommt. Wir sind so verbleiben, daß Jerziba vorerst weiter das Antihistamin bekommt und ab September wieder das Rehmannia und Akupunktur.

Mittwoch abend gleiches Spiel. Sie war leicht verschwitzt hinter den Ellbogengelenken in der Gurtlage. Eine Runde spazieren. Kaum Husten, wenig Schleim zu hören. Atmete anfangs hörbar, nach ca. 40 Minuten Bewegung war nichts mehr zu hören, Atmung ruhiger und entspannter. Danach noch mit ACC inhalieren lassen. Der Ta war da und hat das Antihistamin gespritzt. Habe sie 5 Minuten grasen lassen und zwei Handvoll Revital gegeben.

Sie steht seit Sonntag 2/3 des Tages auf dem Paddock mit einem Wallach zusammen und die restliche Zeit mit einer Stute und einem Ponywallach, nachts in der Box mit offenem Fenster und hat fast rund um die Uhr Heu zur Verfügung. Sie sieht rippig aus, aber ist gut bemuskelt. Sie frißt gut, langsam, mit Pausen, aber läßt nichts über.

Außer Pergolid bekommt sie vorerst keine Medikamente. Ich warte mal ab, wie sie sich entwickelt. Werde nochmal Harry befragen  Evtl. gebe ich ihr mal Alkatop Basenpulver. Allergiker sind ja oft ü
übersäuert.

LG
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