Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
  Willkommen Gast.
Wenn dies Dein erster Besuch hier ist, lese bitte zuerst die Hilfe - Häufig gestellte Fragen durch. Du musst Dich vermutlich Einloggen oder Registrieren, bevor Du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf den "Registrieren" Link, um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst aber auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche Dir einfach das Forum aus, das Dich am meisten interessiert.

Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
Das Notfall Telefon betreut Sarotti (Christina Staab) Tel.: 09373-99180
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrierenPN an Administrator Rechtliche Hinweise  
 
Seiten: 1 2 3 4 ... 8
Thema versenden Drucken
Jerziba's Cushing Geschichte (Gelesen: 86681 mal)
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #20 - 11. Mai 2007 um 18:37
 
So, da ist Jerziba im Sommer 2005. Schon sehr fett. Obwohl alle Fachleut sagten, sie wäre sehr gut bemuskelt, da das Gewebe fest war.

...


Von 2006 habe ich leider keine Fotos. Da hatte ich zuviel Stress.

Das ist Jerziba am Sonntag 06.05.2007. Sie war ein bißchen müde von der Wärme und außerdem haßt sie Fotografieren und sieht dann immer sehr leidend aus. Also bitte nicht denken, sie sei leidend. Ist sie nicht.

...

Sie ist ganz klar sehr schlank. Die Ta meint aber, sie sollte nicht viel mehr zunehmen, da sich dann sofort wieder die Fettdepots füllen. Sie hat überall noch genügend Muskeln. Wenn sie wieder mehr gearbeitet wird, dann wird das auch noch besser. Leider paßt der Sattel nun nicht mehr. Braucht jemand einen guten Circle L Custom Made Sattel?

Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #21 - 11. Mai 2007 um 18:41
 
Den Hals hab ich geschoren. Das restliche Fell ist dünn, die Unterwolle ist raus, nur noch das Deckhaar ist da und stellenweise schon sehr dünn. Sie schwitzt damit nur etwas bei 28° im Schatten in der Sonne stehend an der Schulter. Ich warte noch ab, wie der Sommer wird, bevor ich ganz schere.


...


...

...





Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #22 - 11. Mai 2007 um 18:51
 
Und hier noch die Hufe.  Sie wurden 3 Tage vorher am 3.05.2007 neu beschlagen.

Das der rechte Huf (hier links) etwas schief wirkt, liegt an der Perspektive.

...



...



Der untere nur leicht erkennbare Ring auf Hufnagelhöhe ist die Rehe im Juli. Der Ring darüber könnte vom Herbst sein. Huftechniker meint, kann Reheschub sein, muß aber nicht. Das damals erneute Lahmen deutet aber, meine ich, darauf hin.

...



Und die Gruben über den Augen. Die werden sofort wieder flacher, wenn ich sie auffüttere.

...



Die Blutwerte bekomme ich hoffentlich nächste Woche. Bin ja echt gespannt...
LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #23 - 21. Mai 2007 um 18:32
 
Montag 21.05.2007

So, jetzt hab ich auch die Blutwerte. Ich werde sie noch unter den Blutbildern eintragen. Am Donnerstag rief mich die Ta zu Hause an und sagte, der ACTH Wert liegt bei 19,2 (VetMed Labor. Eine Referenz ist nicht angegeben, habe aber gesehen, daß einige 6,5-30,8 geschrieben haben). Ta sagte, das wäre super, wenn man bedenkt, vorher über 800 (im November 06). Ein bißchen skeptisch bin ich aber, da die Ta, welche das Blut abgenommen hat und ich wegen schneller Weiterverarbeitung fragte, sagte, sie gäbe das jetzt in die SpermaKühlung, da wäre das kein Problem. Ich könnte mir vorstellen, daß die Verarbeitung nicht so schnell ging. Weiß ich aber nicht. Die kennen sich aber gut aus. Selbst, wenn der Wert zum Abnahmezeitpunkt höher war, ist der Wert noch gut, denke ich. Auch alle Leberwerte sind normal, Trigyceride ebenfalls von 55 auf 38 (-50). Harnstoff und Cholesterin sind noch immer etwas erniedrigt und Hämoglobin ist auf 10,9 (11-17) gesunken.

Jerziba geht es auch entsprechend gut zur Zeit. Sie hat Vorwärtsdrang (hatten wir ewig nicht), Verdauung ist super, Husten noch ab und an mal, linkes Auge tränt noch öfter und das Fell geht zwar aus, aber zu langsam. An den geschorenen Stellen ist aber schon neues Fell, auch an den Beinen teilweise. Gestern hat sie beim Reiten sehr geschwitzt. Hat ihr aber nichts ausgemacht. Das neue Fell ist noch immer etwas länger, als normal, aber schon wieder heller.

Wir waren im Gelände und sie wollte eigentlich nur laufen. Das hab ich mit Rücksicht auf die Hufe aber gelassen und sie etwas im gesetzten Trab gehen lassen und einige Male ein bißchen vorwärts. Ansonsten bin ich viel gelaufen auf dem teilweise harten Boden ohne Grasbewuchs. Sie war nach 2 Stunden noch frisch und munter und ging fleißig.

Leider frißt sie im Moment die Speedies ungern, auch von dem bißchen Müsli läßt sie viel liegen. Die Luzernecobs mag sie gar nicht mehr. Sie frißt Heu und Stroh und will Gras. Ist doof, denn wie soll ich so Energie ins Pferd bekommen? Jetzt, wo die Triglyceride normal sind, etwas Öl zufüttern? Oder Leinsamenkuchen? Ich kann auch kleine Luzernepellets bekommen. Die geb ich so häppchenweise zu. Hatte ich zum Probieren gekauft. Ich mag aber auch nicht säckeweise Futter rumstehen haben. Ein bißchen Muskeln könnte sie aber noch gebrauchen.

LG
Maria

Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #24 - 22. Mai 2007 um 15:13
 
Und hier sind noch Röntgenaufnahmen vom Oktober 2006,                         und Aufnahmen jetzt von Mai 2007 (mit Eisen).
4 Monate nach der Rehe

...       ...



...   ...
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #25 - 07. Juni 2007 um 14:03
 
Donnerstag 07.06.2007

Ich lerne, daß ich mich daran gewöhnen muß, daß Jerziba jetzt doch ziemliche Hochs und Tiefs hat, die auch schon mal sehr überraschend kommen können. Am Pfingstmontag waren wir im Gelände und sie war supergut drauf. Wir trafen eine Bekannte, die Jerziba ganz überrascht ansah und meinte, die sieht aber wieder gut aus  Smiley. Wir sind knapp 15 Minuten sehr flott getrabt, dann 20 Minuten Gras fressen und zurück wieder 13 Minuten getrabt in ganz gleichmässigem zügigem Tempo. Ich war schwer begeistertt von meinem fleißigen Pferd.
Am nächsten Tag regnete es und sie fraß schon mittags schlecht. Abends lag sie viel und fraß immer mal ein Häppchen. Ta diagnostizierte Verstopfungskolik und holte eine Handvoll total matschige Äppel aus dem Darm und meinte, wenn man das sieht, kann man sich die Verstopfung gar nicht vorstellen. Sie bekam 3 Liter Öl eingegeben und mußte fasten.
Ursache dafür war wahrscheinlich, daß sie fast nur noch Stroh gefressen hatte. Seit die meisten Pferde auf der Sommerweide sind, war sie schon ganz gierig nach Gras. Dann hatten wir einen Rundballen Heu, der den Pferden nicht schmeckte. Und Jerziba ist da ganz rigoros und frißt kaum noch was davon. Hatten wir ja im Januar schon mal. Da ist es gut gegangen. Diesmal nicht. Ich seh sie ja nur abends und weiß nicht so genau, was sie am Tag alles frißt oder auch nicht.
Am nächsten Tag war sie ziemlich aufgedreht und sehr wütend, daß sie auf unserem Spaziergang kein Gras fressen durfte. Fraß aber sonst wenig. Am folgenden Tag war sie noch immer so nervig und fraß gierig das zugekaufte Heu vom Bauern. Das riecht so richtig lecker und schmeckt ihr super gut. Dann gabs einen neuen Rundballen und sie fraß wieder gern das Heu. Sonst wollte sie nur Gras oder Möhren. Leider hatte sie aber sehr abgenommen und sah sehr dünn aus. Ihr Kreislauf war schlecht und die Atmung auch. Am Montag war sie richtig asthmatisch. Mit Atropinum und dosierter Bewegung besserte sich das aber bald.  Ich hab mir ohne Ende  Sorgen gemacht und noch mit Jumanji (huhu) Zwinkernd telefoniert. Sie hat mich erstmal beruhigt, so schnell verhungert sich das nicht... Jerziba bekommt 3 große Portionen Heu und von mir noch eine 4te zugekaufte. Aber nur ganz wenig Stroh. Das Müsli frißt sie mal ja, mal nein, die Rübenschnitzel ebenso. Wobei mir scheint, daß sie ihr mit Salz drin besser schmecken. Dann versuch ich noch mal die Probe vom Fiber Beet, wenn sie da ist. Und das Grasen werde ich von 20 Minuten langsam erhöhen. Obwohl sie gestern nach 20 Minuten von selbst in die Box ging und sich über das schöne Heu hermachte. Ich muß in Zukunft darauf achten, daß sie immer genug Heu frißt.

Auf jeden Fall sah sie gestern wieder besser aus. Der Bauch war gut gefüllt und rund, die Atmung war wieder fast normal und sie wollte tatsächlich was tun. An der Longe ging sie fleißig und hatte sogar genug Kraft zum Galoppieren.
Zudem haart sie jetzt ganz extrem. Das Fell geht massenhaft aus. Kaum Husten und das Auge tränt nicht mehr.
Also geht es wieder aufwärts  Smiley. Aber ich müßte solche Attacken nicht unbedingt haben. Man weiß ja nie, wie das ausgeht.

LG
Maria

Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #26 - 25. Juni 2007 um 19:01
 
Montag 25.06.2007

Die Überraschungen reißen nicht ab... Nach der Kolik hatte Jerziba sich wieder gut erholt. Sie machte an der Longe fleißig mit. Ein kurzer Ausritt am 17.06. war nicht so der Hit. Sie war etwas schlapp. Einige Tage später habe ich sie auf dem Platz mal in der Halle geritten. Da war sie fleißig und gut drauf. Hält aber noch nicht so lange durch. Auch an der Longe war sie immer fleißig, nachdem sie sich warmgelaufen hatte.  Also alles ganz easy.

Doch dann merkte ich am letzten Freitag, daß sie ihr Heu aus dem aktuellen Rundballen wieder nicht fraß. Das heißt, sie fraß gar nichts! War total ausgehungert und stürzte sich aufs Gras. Das Heu ist aber absolut OK. Es ist sehr halmreich und scheint nicht zu schmecken, da alle Pferde dran rummäkeln. Nur daß ein Pferd dann gar nichts frißt und lieber hungert, ist mir etwas unverständlich. Ich bekam gleich erstmal die volle Panik und dachte an die Kolik und überlegte, was ich tun könnte. Habe erstmal sofort meine Reserven mobilisiert und größere Mengen von meinem Heu vom Bauern mitgebracht, daß sie mir schon aus der Hand riß. Zusätzlich habe ich dann noch Rübenschnitzel und Heucobs eingeweicht, alles mit etwas Salz gewürzt und siehe da, das was sie jetzt im Sommer nicht mehr mochte, fraß sie nun mit großem Appetit  Durchgedreht . Das Salz in der Suppe machts  Zwinkernd.
  BTW: Wieviel Salz pro Tag darf ein Pferd? Halben Teelöffel?

Sie bekommt jetzt 3 mal 1 Liter (aufgeweicht) Rübenschnitzel und einmal halben Liter Heucobs sowie ca. 200 gr Cover Up. Dazu 3 mal Heu aus den kleinen Ballen und von dem Heu aus dem ungeliebten Rundballen versuche ich immer etwas unterzumogeln, damit die Portion größer ist und sie nachts vielleicht doch noch dran geht, sowie kleine Menge Stroh. Ein paar Möhren und halben Apfel für die Tablette und die Weide hab ich auf 50 Min gesteigert. Jetzt hoffe ich, daß sie mit der Futterzusammenstellung klarkommt, ohne daß was passiert und wir bald wieder anderes Heu haben.  Die Beine waren klar und auch sonst scheint sie fit zu sein, wenn auch etwas schlapp durch das sehr schwülwarme Wetter. Aber an der Longe gestern war sie willig, wenn auch nicht sehr eifrig.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
horsedancer




Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #27 - 25. Juni 2007 um 19:07
 
Hallo MAria,
mein Pferd wurde durch solches Heu damals krank.
Der Rundballen sah toll aus und roch auch gut, aber alle Pferde ließen das Heu liegen.
Der Stallbesitzer mischte es damals mit anderem heu und versuche fast eine Woche lang unsere Pferde mit den Heu zu füttern- schließlich wurde es an einen Ponyzüchter verschenkt -- die frassen es aber auch nicht.
Etwa einen Moant später erst kamen die Symptome bei Toby zum vorschein er war fast schon apathisch , lag extrem viel und dann kam die Hufrehe.
beim BB kam dann raus das er eine Lebervergiftung von Schimmeligen bzw. verdorbenen Heu hat.
Tue Dir einen Gefallen und schmeiß das Heu weg - wenn alle Pferde dran rummäkeln dann stimmt sicher etwas nicht damit.
LG
Susanne
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #28 - 06. August 2007 um 18:46
 
Montag, 06.August 2007

Hallo,

nachdem nun eine Weile vergangen ist, mal wieder was von uns. Jerziba hat die Kolik problemlos überstanden. Das Heu, daß sie nicht gefressen hat, ist offensichtlich alle. Bis jetzt hat sie ihr Heu immer gut gefressen. Ich gebe aber abends weiter eine zusätzliche Portion von den kleinen Ballen, auch wenn ich sie mühsam und teuer heran schaffen muß. Aber Jerziba wartet jeden Abend schon darauf und es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Appetit sie es frißt. Sie frißt weiterhin noch immer ihre Rübenschnitzel mit Salz gewürzt, dazu gibt es Cover Up, sowie reine Luzernepellets, einige Möhren und Apfel für die Medikamente, mal ein Stück Brot und zum Arbeiten Leckerli sowie ca. 1 Stunde Weide. Sie hat wieder gut zugenommen nach der Kolik und fühlt sich wohl.

Die Hufe sind nun ein Jahr nachgewachsen seit der Rehe und ich habe das Training wieder langsam verstärkt. An der Longe langsam wieder normal gearbeitet in allen Gangarten. Reiten zweimal die Woche und langsam die Zeit und das Tempo gesteigert. In der Halle liebt sie das leider nicht so, der Platz ist entweder zu tief und rollig oder naß und hart, aber im Gelände, da kommt der Ferrari wieder zum Vorschein  Smiley. Wir reiten meist aus, ich reite ca. 20-40 Minuten und laufe viel, da ihre Kondition noch nicht reicht. Aber wenn der Boden gut ist, dann rennt sie, daß ich sie bremsen muß, weil sie sich sonst zu früh verausgabt. Die Stoppelfelder sind in diesem Jahr sehr schön griffig und wir haben endlich wieder Freude daran und Jerziba will laufen. Wenn ich daran denke, wie sie vor 2 Jahren noch im Gelände gekrochen ist  Schockiert/Erstaunt

Ihre Hufe sehen völlig gesund aus. Die weiße Linie ist so schmal, daß man nichts mehr sieht, wenn man es nicht weiß, daß es Rehehufe sind. Seit einer Woche hat sie jetzt einen völlig normalen Beschlag aus Aluminum. Damit läuft sie jetzt genauso gut, wie vorher mit dem NBS Alu Beschlag. Nur an das Profil dieser Alus mußte sie sich etwas gewöhnen. Der NBS Beschlag war völlig glatt an der Unterseite. Leider gammelte der Huf diesmal unter dem Beschlag an den Nagellöchern ziemlich stark. Der Huftechniker hat eine Paste darunter gestrichen. Ich werde zusätzlich noch versuchen, das mit Wasserstofperoxid zu unterstützen. Seine Empfehlung. Ich wunder mich eigentlich etwas. Die Box ist immer trocken, sie läuft von morgens bis abends auf dem Paddock auf Lehmboden herum, der fast immer trocken ist. Kann mir nur vorstellen, daß das Hufhorn durch die Stoffwechselstörung nicht so gut ist. Meine THP hat mir Silicea empfohlen, nachdem Kieselerde nichts gebracht hat.

Das Fell ist völlig zum Sommerfell durchgehaart. Es ist minimal länger als früher. Inzwischen schwitzt sie beim Arbeiten nur noch bei hoher Luftfeuchtigkeit etwas oder wenn sie sich aufregt. Wenn sie draußen in der Hitze viel in der Sonne ist, dann ist sie schon mal in der Gurtlage und zwischen den Hinterbeinen verschwitzt.

Ihre Kreislaufprobleme haben sich deutlich gebessert, sind aber nicht weg. Sie ist noch immer recht wetterfühlig. Das schwülwarme und ständig wechselnde Wetter in diesem Sommer läßt sie immer wieder kurzatmig und mal schlapp sein. Allerdings konnte ich sie bisher bis auf ein Mal immer arbeiten bzw. reiten und mit der Bewegung wurde es immer besser bis gut. Die Kurzatmigkeit verschwand dadurch zwar nicht völlig, störte sie aber nicht, sie verlangte nur nach Pausen und sie verstärkte sich dadurch nicht, sondern regelte sich immer wieder schnell runter. Sie rannte trotzdem über die Stoppelfelder und sah glücklich aus.

Die Verdauung reagiert ebenfalls noch immer auf Störungen. Ich vermute da auch das Wetter, denke aber, da spielen mehrere Faktoren mit. Zeitgleich mit starkem Wetterwechsel bekamen wir neues Stroh, sehr staubiges Weizenstroh. Das wunderschöne Gerstenstroh vorher hatte sie nicht angerührt. Aber das Weizenstroh fraß sie gern. Wir gaben es in sehr kleinen Portionen abends. Nach einer Woche bekam sie Kotwasser und dann gleich Durchfall. Ob nur vom Stroh, kann ich nicht nachvollziehen. DAs WEtter war wie gesagt, gerade sehr turbulent. Stroh wurde sofort gestrichen, ebenfalls der Weidegang. Auf der Weide ist sehr viel Klee jetzt. Die Verdauung besserte sich erst kaum, Jerziba nahm sofort wieder ab. Nach einer Woche wurde es besser und ich ließ sie wieder 10 Minuten grasen. Die Verdauung bessert sich weiter, die Äppel sind aber oft noch zu naß, manchmal auch matschig, dann wieder fast OK. Inzwischen grast sie wieder 40 Minuten, aber nciht mehr auf der Kleeweide, sondern an der Hand an Wegrändern.

Einige Zeit vorher hustete sie auch wieder stärker, besonders in der Bewegung. Nach Rücksprache mit der THP bekommt sie jetzt Bronchalis Heel und Lachesis zusätzlich, weil sie links stärker belastet ist. Schleim ist nicht zu hören und sie hustete auch nur wenig hellen bis klaren Schleim ab. Inzwischen hustet sie nur noch wenig, sie hustet nichts oder wenig klaren Schleim ab. Hauptsächlich wenn sie sich anstrengt zu Beginn beim Reiten im Trab oder Galopp.

Gestern waren wir spazieren im Gelände und sie ist zügig gegangen, trotz der Hitze und schwülen Luft. Die Atmung war eher unauffällig. Am Donnerstag waren wir abends spät auf einem Stoppelfeld und sie ist eifrig vorwärts gegangen. Ich mußte nicht treiben, sie hat richtig angezogen, obwohl es sehr schwül war. Das kenne ich gar nicht mehr von ihr.

Seit ich sie wieder mehr arbeite, hat sie wieder Muskeln aufgebaut, nur leider die Kruppe ist noch immer wenig bemuskelt. Der Sattel liegt gut im Moment. Der Bauch ist nicht mehr so dick, die Beine sind klar, alle Folgen der Bänderprobleme sind nicht mehr sicht- oder spürbar, keine Mauke mehr, keine Hautprobleme, etwas Fett hinter dem Schulterblatt, das Fettpolster am Mähnenkamm ist unauffällig. Im Moment baut sie eher Muskeln auf, als Fett, wenn sie zunimmt. Das linke Auge tränt manchmal noch ein wenig. Sie sieht zufrieden aus und hat gute Laune.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #29 - 07. August 2007 um 15:03
 
Hab noch vergessen, zu erwähnen: am Donnerstag letzte Woche war die THP da und hat noch eine Akkupunktmassage gemacht. Da Jerziba gerade am Husten bekämpfen war, dachte ich, eine Unterstützung könnte ihr gut helfen. Und es hat geholfen.

Gestern waren die Äppel wieder ganz normal, gehustet hat sie zweimal ganz leicht, dafür einige Male normal abgeschnaubt. Die Atmung war hitzemässig etwas verstärkt. Sie war ganz groggy von der Hitze, als ich sie vom Paddock holte. In der Gurtlage und zwischen den Hinterbeinen gut feucht geschwitzt. Nachdem sie etwas Heu gefressen hatte, die Rübenschnitzel ignorierte sie mal wieder, vom morgen lag noch ein Rest da, hab ich sie zum Longieren angezogen. Danach hab ich mit meiner Freundin geredet und Jerziba stand vor uns. Schloß die Augen, ließ den Kopf hängen und schlief ganz seelenruhig. Nach ca. 15 Minuten machte sie die Augen auf, rechte den Hals wie ein Seepferdchen ganz gewölbt nach oben, machte einen Katzenbuckel und sagte, können wir dann? Das macht sie gern, daß sie ein ganz entspanntes Nickerchen macht, wenn ich da bin und anschließend sich so richtig dehnt und räkelt. In meiner Nähe fühlt sie sich offensichtlich richtig sicher.

An der Longe macht sie dann immer erstmal so ein bißchen Gezöger, muß erstmal gucken, nach evtl. Stechtieren Ausschau halten, sucht nach Gründen, warum es heute nicht so geht. Der Kreislauf ist unten. Und dann ganz langsam gesteigert, kurze Verschnaufpausen und nach dem zweiten Trab war sie dann da. Im Galopp zog sie dann ein paar Mal richtig durch. Die Atmung war OK. Allerdings braucht es auch reichlich Motivation durch viel Lob und Verständnis für ihre schlappen Phasen. Ihre Kondition ist eben nicht wie bei einem gesunden Pferd und oft machen wir halt alle 2 Runden 30 Sekunden Pause. Zu Anfang auch mal alle halben Runden. Ich baue das dann einfach ins Training ein und verlange beim Anhalten einen schönen Stop, später auch mit Rückwärts und einer Hinterhandwendung und lobe das dann. So macht ihr das dann Spaß und sie bleibt trotzdem im Training, auch wenn sie mal nicht so gut drauf ist.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #30 - 13. August 2007 um 18:07
 
Montag, 13.08.2007

Hallo,

irgendwie ist die Verdauung etwas sensibel zur Zeit. Seit Samstag hat sie zeitweise wieder sehr feuchte Äppelhaufen. Auch mal ein Spritzer Kotwasser, allerdings nur wenig. Das kommt umso mehr vor, je wärmer es ist. Ich habe Jerziba deshalb weiterhin nur 15-30 Minuten grasen lassen und nicht auf gestreßten Weiden.

Seit ca. einer Woche bemerke ich, daß die Beine über dem Fesselkopf oft nicht so sehr trocken sind, wie sonst in der letzten Zeit. Nicht angelaufen, aber leicht schwammig. Sehnen sind aber deutlich abgezeichnet. Dazu sind manchmal die Augengruben weniger tief. Wobei das etwas seltsam ist. Wenn sie frißt und den Kopf tief zum Boden nimmt, dann sieht man, daß die Augengruben fast gefüllt sind und beim Kauen wölben sich leichte Beulen nach außen. Nimmt sie den Kopf dann hoch, werden die Gruben wieder etwas tiefer, bleiben aber eine Weile so leicht gefüllt und werden dann wieder zu leichten Gruben. Wenn ich sie dann bewege, am Besten im Gelände, dann werden die Gruben wieder normal tief und trocken. Nimmt sie dann mal den Kopf tiefer zum Grasen, füllen sich die Gruben wieder um einige Zeit später, wenn der Kopf wieder oben ist, wieder tief und trocken zu sein. Nach längerer Bewegung (Ausritt) scheinen die Gruben dann trockener zu werden, denn sie entleeren sich immer schneller bzw. füllen sich offenbar weniger, auch wenn sie den Kopf tief nimmt. Ich war letzte Woche mit ihr spazieren und nach ca. 30 Minuten waren die Gruben wieder klar. Aber beim Grasen und Kopf runter waren sie wieder gefüllt. Die Beine sind nach ca. 20 Minuten Bewegung wieder klar. Wobei das Ganze bei mehr Wärme deutlicher auffällt. Könnten wetterbedingt Kreislaufprobleme sein. So sehr tiefe Augengruben wie manche Pferde hat sie grundsätzlich nicht. Dadurch ist der Unterschied nicht sehr groß.

Hat jemand schon mal sowas beobachtet? Wenn das Fettbeulen wären, dann dürften die sich doch nicht bei Bewegung bzw. höherer Kopfhaltung verkleineren oder verschwinden? Ich denke da an Kreislaufprobleme.

Insgesamt hat Jerziba weiter etwas zugenommen. Die Rippen sind noch immer deutlich zu sehen, die Kruppe ist eckig, die Wirbelsäule zum Schweifansatz steht sehr hervor (arabertypischer hoher Schweifansatz), Beine, Schultern sind bemuskelt, Hals geht so. Die Fettbeule am Mähnenkamm hat sich nicht gefüllt, ist aber immer zu sehen und zu fühlen (siehe Fotos). Der Mähnenkamm fühlt sich fest an. Die leichten Fettplacken hinter dem Schulterblatt sind auch so geblieben. Die waren auch noch da, als sie nach der Kolik halb verhungert aussah. Insgesamt sieht sie so zwar dünn bis sehr schlank, aber gesund aus.

Ich habe das Zusatzfutter ein wenig reduziert. Alles etwas weniger und werde das beobachten und weiter reduzieren, wenn es was bringt. Weide gibts weiterhin dosiert. An manchen Tagen auch gar nicht, z.B. bei Regen.

Wie soll ich das denn jetzt einschätzen? Was bedeuten diese komischen Veränderungen der Augengruben? Sollte sie wieder dünner werden? Dann hat sie keine Reserven. Oder nur das Gras weiter reduzieren? Oder alles vorsichtig reduzieren und beobachten? Ob das an der Jahreszeit liegt? Auch daß die Verdauung wieder etwas feucht ist? Die Box ist aber trocken. Sie pinkelt normal.

Es geht ihr sonst gut. Wir hatten es gestern sehr warm und sie ging erst etwas lustlos ins Gelände und versuchte permanent Gras zu fressen. War schon richtig wütend, weil ich es immer verboten habe. Nachdem ich sie dann habe 25 Minuten im Wald grasen lassen, wurde sie wach und eifrig und düste 2mal mit einem Power und Affenzahn über ein Stoppelfeld und war ganz aufgeregt und nervig. Sie war da richtig gut drauf und hatte Spaß dran.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #31 - 31. August 2007 um 18:16
 
Freitag, 31.08.2007

Hallo,

also die zeitweise gefüllten Augengruben und ganz leicht angelaufenen Beine sind Wassereinlagerungen. Nach ca. 45 Minuten intensiver Bewegung sind die Beine klar und die Augengruben wieder deutlich sichtbar. Bei kühlerem Wetter sind sie von selbst trockener. Bei schwülwarmem Wetter wieder gefüllter. Ich habe daraufhin mal das Futter per Bioresonanz testen lassen. Seltsamerweise reagierten alle Futter,  welche Luzerne enthielten mit Nein, Rübenschnitzel und Pre Alpin Heucobs mit Ja. Leider frißt sie nicht genug Rübenschnitzel und eingewichte Heucobs mag sie gar nicht. Ich könnte noch Wiesengraspellets beschaffen.  Aber die bestehen aus heißluftgetrocknetem Gras und nicht aus Heu. Sind ganz dunkelgrün und sehr eiweißhaltig. Evtl. reagiert Jerziba ja auf das Eiweiß, wie auch in der Luzerne enthalten.

Zur Zeit bekommt sie 2x 1/2 Ltr Cover Up, 2x 1/2 Ltr Luzerne, 2x 1 Ltr (nass) Rübenschnitzel und reichlich Heu, 4 Möhren 1-2 Äpfel, 1-2 kleine Birnen, 30 Minuten Grasen, nicht jeden Tag, je nach Wetter. Damit hält sie eben gerade so ihr Gewicht.

Gestern war meine THP da und hat akkupunktiert, speziell gegen die Wassereinlagerungen. Es war sehr schwierig, die Nadeln reinzukriegen, da an den Innenseiten der Hinterbeine je 3 Stück gesteckt werden mußten und da ist die Haut extrem empfindlich.

Den Husten konnten wir mit Bronchalis Heel, Ferrum phosphoricum und Lachesis sehr gut in den Griff bekommen. Sie hustet nur noch wenig und wenn, dann in der Bewegung.

Ansonsten gehts ihr recht gut. Sie ist allerdings noch immer überwiegend etwas kurzatmig. Wenn es kühl ist, ist die Atmung auch mal normal, so wie gestern. Ich hab sie in die Halle genommen zum reiten und sie wollte nur rennen. Am Tag davor rannte sie an der Longe nur begeistert herum. Von konzentriert Arbeiten keine Spur. Das ist jetzt schon seit einiger Zeit so, daß sie nach ca. 20 Minuten aufwärmen richtig lebhaft und gehfreudig wird. Am Sonntag ist sie mir im Gelände richtig abgegangen. Sie war total aufgedreht.

Ich habe im Internet die Infomation gefunden, daß Nebenwirkungen von Pergolid niedriger Blutdruck beim Stehen und morgens, trockene Schleimhäute, Husten und Kreislaufprobleme allgemein sein können.

Hier noch mal ein paar Bilder von Mai/Juni. Da war sie sehr dünn. Inzwischen sieht sie deutllich besser aus. Hat mehr Muskeln. Die Rippen sieht man immer noch und die Kruppe ist noch eckig. Insgesamt sieht sie sehr sportlich aus. Auch das Fell ist schön kurz, glatt und glänzt sie poliert. Neue Fotos gibts demnächst.

LG
Maria

...

...


...

...

...





Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #32 - 12. September 2007 um 18:45
 
Mittwoch 12.09.2007


Hallo,

die ersten 2 Tage nach der Akupunktur hat Jerziba wieder viel gehustet und es kam etwas grauer Schleim aus den Nüstern. An den beiden Tagen danach ließ der Husten nach, dafür pinkelte sie stärker. Die Beine und die Augengruben sind immer mal ganz trocken und dann wieder leicht gefüllt, aber insgesamt etwas besser. Dafür hat sie aber abgenommen. Sie fraß einige Tage ihr Heu nicht ganz auf. Da sie reichlich bekommt, dachte ich mir nichts dabei. Mir fiel es auf, weil der Sattel nicht wie gewohnt lag. Dann verweigerte sie plötzlich das Heu fast völlig und an dem einen Tag nahm sie rapide ab. Unglaublich, wie schnell das geht. an dem Tag war sie extrem nervig und zappelig. Klar, weil sie massiv Hunger hatte. Wir hatten zum glück einen neuen Ballen im Stall und das Heu fraß sie dann wieder heißhungrig. Irgendwie muß das aber wieder drauf und ich werde erstmal Pre Alpin Senior bestellen. Das kann ich zu den Rübenschnitzeln geben und sie frißt es gern. Die Grundlage sind die Pre Alpin Cobs, kleingebröselt. Und die verträgt sie.
Die Atmung ist zur Zeit sehr gut. Gleichmässig und tief. Beim Reiten oder an der Longe verändert sich die Atmung auch bei Anstrengung nicht groß. Verdauung ist nahezu normal. Ich denke, der Wasserhaushalt war mal wieder durcheinander. Die Akupunktur hat recht gut angeschlagen. Sollte das nicht ausreichen, werden wir das wiederholen.
Sie schiebt normal Winterfell, es ist bisher nur etwas dicker und länger, als im Sommer, aber kein dickes Teddyfell wie im letzten Jahr um diese Zeit.
Rechts vorn hatte sie sich ein Eisen krumm getreten. Als es ab war konnte ich sehen, daß die weiße Linie hier ca. 4 mm breit ist. Links 2mm. Der Huf wächst von oben steiler herunter und der Huftechniker ist optimistisch, daß durch die steilere Stellung die weiße Linie wahrscheinlich noch schmaler werden wird.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #33 - 14. September 2007 um 13:58
 
Donnerstag, 14.09.2007

Hallo zusammen,

ich habe gestern mein absolutes Traumpferd geritten Smiley. Wir sind ca. 19.30 los in die Feldmark. Jerziba war gierig auf Gras und ich habe sie 5 Minuten fressen lassen und dann drehte sie auf. Sie weiß, daß am Ende des Weges wieder Gras ist und sie da manchmal fressen darf. Sie startete durch im Trab, raumgreifend, federnd und ganz starker Trab. Sie mußte noch zweimal eine kurze Schrittpause machen, bevor sie richtig warmgelaufen war. Da war dann die Grasstelle, sie durfte nochmal 5 Minuten grasen und dann ging es weiter und jetzt wurde sie richtig Klasse. Die Tritte wurden immer länger, wie bei einem großen Pferd, sie dehnte sich leicht an die Hand über den Rücken und wir schwebten im starken Trab über den Grasstreifen in der Mitte des Feldweges. Kurze Schrittpause, durchatmen und sie startete wieder durch. Es wurde nun schon ziemlich dunkel und wir mußten umkehren, da der Weg in eine Landstraße mündet. Auf dem Rückweg ganz klar, zog sie noch mal richtig durch und war immer noch nicht am Ende ihrer Geschwindigkeitgrenze angelangt, da sie auf Schenkeldruck immer noch mal sich steigerte.

Es war einfach traumhaft schön  Durchgedreht. So habe ich sie in den fast 12 Jahren, die wir jetzt zusammen sind, noch nicht erlebt. Sie war hellwach, voller Energie, ging unglaublich weich und federnd und stand dabei voll an den Hilfen. So habe ich mir einen Araber immer vorgestellt...

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #34 - 19. Oktober 2007 um 18:53
 
Freitag, 19.10.2007

Jerziba gehts soweit gut. Da sie im September weiter abnahm, und wie die Futteraustestung mit Bioresonanz ja ergab, daß sie Luzerne nicht verträgt, mußte ich das Futter ändern und habe das Mühldorfer Low Glycaemic bestellt. Die Probe fraß sie schon mal sehr gern. Sie bekommt es jetzt seit 4 Wochen und mit zunehmendem Fellwuchs, den tiefer sinkenden Temperaturen und der erhöhten Anforderung durch mehr Training hatte sie einen hohen Energiebedarf und ich mußte die Futtermenge insgesamt erhöhen. Sie bekommt jetzt 450 gr (trocken) Rüschnies, 350 gr Pre Alpin Senior, 400 gr Low Glycaemic und reichlich Heu.

Zusätzlich bekommt sie das Gladiator Plus, weil sie mir nicht ausreichend stabil vorkam  für den Winter und sich der Husten sich immer wieder mal wieder verstärkte und vor allem sie häufiger Kotwasser hatte.

Im Laufe der letzten zwei Wochen hat sie nun endlich leicht zugelegt. Besonders die Kruppe rundet sich leicht und der Hängebauch ist zurückgegangen. Dabei hat sich auch der Rücken leicht angehoben. Ihre Beine und Augengruben, die sich vor der Futterumstellung alle paar Tage wieder füllten, sind seitdem permanent mehr oder weniger trocken, aber nie mehr gefüllt. Sie hat nach wie vor die orthostatischen Kreislaufprobleme und braucht ca. 15 Min Anlaufphase. Dann wird sie richtig fleißig und zeigt viel Gehlust, bleibt dabei aber ruhig und cool, wird nicht nervig oder dreht auf, wie früher. Allerdings reicht die Dauer ihrer Leistungsfähigkeit nicht an ein gesundes Pferd heran. Sie ermüdet schneller, besonders im Gelände,und nach einer Pause, in der ich laufe, geht sie noch mal ein Stück um dann klar zu sagen, es reicht, steig bitte ab. In der Halle reite ich eh nur max.  40 Minuten. Das reicht ihr dann.

Sie ist nach wie vor wetterfühlig, was sich jetzt bei den häufig wechselnden Temperaturen bemerkbar macht. Dann hat sie schon mal wieder einige matschige Äppelhaufen oder selten mal Kopfschmerzen. Ansonsten ist die Verdauung etwas feucht, aber halbwegs stabil und nur selten Kotwasser. Ca. 1 Woche nach der ersten Gabe des Gladiator machte sie sehr matschige Haufen und vermehrt Kotwasser. Allerdings war es da gerade sehr warm und das löst es auch leicht aus. Zu der Zeit war sie insgesamt für ca. 3 Tage nicht gut drauf und ziemlich schlapp. Sie hat jetzt auch deutlich mehr Appetit und frißt seitdem ihre Rüschnies und das Heu immer komplett auf.
Der Husten verschlimmerte sich am 4 Tag der Gabe von Gladiator extrem und hat sich seitdem deutlich gebessert. Sie hustet nur noch sehr wenig zu Bewegungsbeginn. Die Atmung hat sich gut verbessert. Sie atmet nicht mehr so schnell und nicht mehr so über den Bauch. Die Nüstern sind nicht mehr so gebläht. 

Das Fell ist nicht länger als bei anderen Pferden. Sie hat bisher nur Deckhaar geschoben, noch keine Unterwolle. Wir haben Pferde im Stall, die jetzt schon dickeres Fell haben. Es glänzt und ist glatt und seidig.

Was sich noch geändert hat und wahrscheinlich mit dem Eintritt der dunklen Jahreszeit zu tun hat: Sie rosst nicht mehr seit August, sie wurde öfter mal depressiv, das kann ich aber mit den Bachblüten sehr gut auffangen und sie hat am Mittwoch in der Gurtlage etwas geschwitzt. Wir hatten sehr hohe Luftfeuchtigkeit und es war nicht sehr kalt. Jerziba war eingedeckt. Kann sein, sie ist über den Reitplatz getobt, beim Reinlaufen lassen vom Paddock. Aber dann hätte sie eher am Hals und zwischen den Beinen geschwitzt. Gurtlage kenne ich eher als cushingtypisch. Das war das erste Mal seit langem. Ich habe sie danach longiert und sie war sehr gehfreudig und hatte nicht ein feuchtes Haar, wurde kaum richtig warm. Auch beim Reiten schwitzt sie sonst nicht.

Auf hartem steinigem Boden ging sie in der letzten Woche manchmal etwas vorsichtig. Der Boden war sehr hart und trocken. Die Steine bzw. der Schotter war allerdings auch dicker als ihr Beschlag. Die Hufe zeigen noch immer leichte Wellen. Der Stoffwechsel ist noch nicht optimal. Aber durch Silicea konnte ich das Wachstum der Hufe immerhin etwas verbessern. Grasen gibts nur noch nach warmen Nächten für ca. 20 Min. Bei Regen gar nicht und nach kalten Nächten mal ein paar Minuten. Ich versuche dann Stellen aufzusuchen, wo das Gras im Baumschatten wächst. Vielleicht hat dies dann durch weniger Sonne auch weniger Fruktan einlagern können?

LG
Maria

Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #35 - 19. November 2007 um 18:49
 
Montag, 19.11.2007

Jerziba ist immer noch gut drauf. Sie hat jetzt 2 Flaschen Gladiator bekommen. In der 5 Tage-Pause bekam sie am 3ten Tag leichten Durchfall und vermehrt Kotwasser. Hatte etwas Kreislaufprobleme und war etwas müde. Kann aber auch am Wetter gelegen haben. Laut Aussage des Herstellers reagieren etliche Pferde so in der Pause. Das ließ erst wieder deutlich nach, nachdem ich die 2te Flasche bereits 2 Wochen gegeben hatte. Ich werde noch eine 3te Flasche geben. Diese aber auf Anraten des Herstellers nicht täglich, sondern erst alle 2 Tage, dann alle 3 Tage. Ansonsten wurde empfohlen, 2mal im Jahr eine 3 Monatskur zu machen. Ich entscheide das, wenn ich sehe, ob sie wirklich deutlichen Nutzen davon hat. Im Moment ist sie nicht deutlich besser drauf, als vorher. Es ging ihr ja schon vorher recht gut. Und Husten und Kotwasser hat sie immer noch häufig.

Sie ist wie gewohnt wetterfühlig. Reagiert oft auf kommendes Regenwetter mit Lustlosigkeit und es fehlt ihr dann an Kraft. Ist dabei aber häufig motivierbar, wenn sie warm wird. Die Atmung ist überwiegend gut. Der Husten ist jetzt bei dem naßkalten Wetter wieder häufiger, aber erträglich.
Sie frißt meist gut. Manchmal aber läßt sie noch Heu und Rübenschnitzel liegen. Die Rübenschnitzel mußte ich vor 10 Tagen auf 2 Portionen a' 1Ltr. (naß) verringern. Sie fraß sie einfach nicht. Ihr Futterzustand ist aber stabil. Offensichtlich hat sie keinen Hunger und braucht sie auch nicht unbedingt. Gras gibts nur noch selten für einige Minuten, da es zu kalt ist. Sie hat es akzeptiert ohne großes Gemecker.

Vor 3 Wochen habe ich noch einmal gegen die "innere Nässe" akupunktieren lassen. Seitdem sind ihre Beine absolut trocken, ebenso die Augengruben.
Das Fell hat sich bisher nicht weiter verändert. Es ist noch immer nicht sehr dicht und glänzt. Sie schwitzt nie und wird oft nicht mal richtig warm.
Beim Reiten im Gelände ist sie gehfreudig und ich muß sie meist zurückhalten, da sie im Trab oder Galopp begeistert rennen will. Einmal ist sie im starken Trab vorne in ein kleines Loch getreten und hat sich etwas vertreten. Sie lahmte nicht, aber das Bein war etwas angelaufen. Ta war gerade mal im Stall und meinte, ist die Sehnenscheide, die ist gefüllt. Habe sie dann 4 Wochen geführt und dann langsam wieder anlongiert. Ist alles abgeheilt. Seitdem bin ich vorsichtiger mit ihren Temperamentsausbrüchen und halte sie mehr unter Kontrolle.
Reiten in der Halle ist ja nicht so ihr Ding. Aber wenn sie Lust hat, ist sie sehr übereifrig. Es darf nur nie zu lange dauern.

Sie roßt nach wie vor nicht. Insgesamt macht sie einen munteren und gut gelaunten Eindruck. Sehr selten mal, daß sie ganz daneben ist. Wir gehen auch immer noch viel zu Fuß durchs Gelände in zügigem Tempo. Sie ist richtig flott geworden.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #36 - 18. Januar 2008 um 17:39
 
18.01.2008

So, einen Teil Winter haben wir ja nun schon überstanden.  DurchgedrehtIm Dezember hatten wir lange Frost und leider war ich die ganze Zeit mit einer nicht enden wollenden Grippegeschichte beschäftigt. Ärgerlich Ärgerlich Denn Jerziba war sehr gut drauf und leider konnte ich sie meist nur in der Halle frei oder an der Longe bewegen. Doch sie war sehr bewegungsfreudig und arbeitseifrig und machte die ganze Zeit gut mit und ich bedauerte es sehr, daß ich nicht reiten konnte. Auch bei einigen Spaziergängen war sie sehr lebhaft. Sie zeigte nur selten mal wenig Wassereinlagerungen und ihr Kreislauf und damit ihre Atmung waren gut und sie war belastbarer. Sie frißt nach wie vor gut, brauchte aber viel Energie wegen der Kälte, sodaß ich bis zu einer halben Tasse Öl ins Futter gegeben habe. Ihre Verdauung hat sich im Laufe dieser Zeit immer weiter verbessert und ist jetzt völlig normal. Kein Kotwasser mehr. Nur einmal am Freitag letzte Woche produzierte sie plötzlich jede Menge Kotwasser, aber ohne Durchfall. Dies war auch bei einem weiteren Pferd im Stall so. Am nächsten Tag war es wieder vorbei. Wetterbedingt? Ich füttere seit Anfang November morgens und abends eine Handvoll Ringelblumenblüten zu. Ob diese die Verdauung beinflußt haben? Gelesen habe ich, daß Ringelblumen auch bei Verdauungsproblemen helfen können. Gegeben hatte ich es wegen der gelben Farbe zur Stimmungsaufhellung, auf Anraten einer THP, die Farblichttherapie macht. Ihre Stimmung ist gut. Hängt aber auch vom Wetter ab. Und da ist wieder das Problem.  Schockiert/Erstaunt

Während der Frostperiode war der Stall vor allem nachts geschlossen. Dann wurde es wärmer und regnerisch und sofort bekam Jerziba wieder deutliche Probleme mit der Atmung, die sich bis jetzt nicht gebessert haben. Sie atmet kurz, schnell und meist mit leichtem Pumpen. Dazu fing sie an, vermehrt trocken zu husten. Einmal sah ich an den Nüstern klaren aber etwas zähflüssen Schleim. Und natürlich sind die Beine und die Augengruben wieder häufig wässrig. Ich versuchte es mit Bronchikum Tropfen, ihr zu helfen, da diese mir immer sehr gut helfen abzuhusten. Das ging leider nach hinten los. Sie hustete nun sehr viel und man hörte das Schleimrasseln in der Kehle. Jerziba scheint gegen Thymian allergisch zu sein. Das hatten wir kurz vor der Rehe schon mal. Da bekam sie wegen akutem Husten Antibiotikum und im Anschluß einen Hustensaft aus Kräutern und fing sofort wieder an zu husten. Der Ta meinte damals, ich sollte ihr diesen Saft nicht mehr geben, wegen möglicher allergischer Reaktionen. Dann kam die THP und machte wieder die Akupunktur gegen innere Nässe und dazu den Lungenpunkt. Beim Abhören fand sie Schleim in den Bronchien und der Luftröhre. Es gab was Schleimlösendes und was für die Leber ( Der Gamma GT war wieder grenzwertig. Das neue Blutbild stelle ich demnächst noch ein.) zum Regenerieren. Das Öl sollte ich trotzdem weiterfüttern, das würde den Gamma GT nicht beeinflußen, laut TA und THP. An den nächsten Tagen besserte sich der Husten sofort und seitdem ist es wieder wie vorher. Mal hustet sie etwas, mal nicht. Gestern kam wohl etwas heller Schleim wurde mir gesagt. Gesehen hab ich es nicht. Ich hatte ja eigentlich gedacht, daß die Hustenprobleme mit den anderen Symptomen zusammen verschwinden würden, aber vielleicht dauert es ja auch noch. So ganz durch ist sie eben noch nicht. Und ich weiß auch nicht, ob nicht was zurück bleibt, nach dem hohen ACTH Wert. Ich bin mit Jerziba gestern abend draußen durch die Feldmark gelaufen und da ist ganz klar der Anreiz zu gehen größer, als nach Wochen in der Halle. Sie hat nicht gehustet, die Atmung hörte sich frei an (Ohr an die Nase gehalten) und sie ging nach 20 Minuten Warmlaufen zügig vorwärts, trotz der Atemprobleme, die ich auch nicht so gravierend fand. Vielleicht hatte sie einen besseren Tag. Ein bißchen schwankt das auch. Die Atmung war vor und nach der Bewegung gleich, wie in den letzten Tagen oft. Teilweise war sie danach aber tiefer und gleichmässiger. Allerdings ist sie draußen deutlich gehfreudiger und verlangt keine Pausen, wie sie das in der Halle tut. Allerdings ist das Gehen in dem Sandboden auch sicher anstrengender, langweiliger allemal. Einmal bin ich geritten in der Halle und sie war sehr eifrig und hätte gern mitgemacht. Doch sie mußte ständig stehen bleiben um wieder zu Atem zu kommen. Am Wochenende soll es noch wärmer werden. Ich fürchte dann wird sie noch schlapper sein.  Griesgrämig

Jetzt haben wir einen großen Teil der Cushingprobleme in den Griff bekommen und die blöden Atemprobleme kommen immer wieder. Dazu muß ich sagen, daß Jerziba diese Kurzatmigkeit in Verbindung mit dem Wetter bereits mit 5 Jahren zeigte. Vor allem im Sommer kroch sie in den folgenden Jahren bei Ausritten im Schritt hinter dem Pferd meiner Freundin her und kein TA konnte mir sagen, was das Problem ist. Alle meinten, sie wäre halt wetterfühlig. Jetzt im Zusammenhang mit dem Cushing wurden die Atemprobleme aber deutlich stärker und häufiger. Bereits im Sommer vor der Hufrehe, also etwa ein Jahr vorher war es schon sehr störend. Da stand sie auf der Weide und atmete kurz und schnell, sodaß ich oft nur mit ihr spazieren ging, statt sie zu reiten. Im Sommer war sie dank der Weide dann auch bald schon zu gut genährt. Ich frage mich, ob es nicht auch mit der Ernährungssituation zusammen hängen könnte. Im Moment hat sie wieder etwas zugenommen. Man sieht die Rippen noch immer, aber insgesamt sieht sie runder aus. Das hatten wir ja im Sommer schon mal. Als sie runder wurde, kam das Wasser in den Beinen. Und dies ist ja oft eine Folge von Kreislaufproblemen. Und sie zeigt Symptome von zu niedrigem Blutdruck, reagiert meist, wenn auch ich mit meinem niedrigen Blutdruck Schwierigkeiten habe. Braucht lange, bis der Kreislauf hochgefahren ist. Insgesamt ist sie aber meist wach und neugierig im Umgang und kommt auch mit den anderen im Galopp vom Auslauf zurück.

Ich habe ein Blutbild machen lassen, um jetzt im Winter zu sehen, sie sich das darstellt. ACTH ist bei 14,9, im Mai bei 19,2. Mangan 1,9 Mai 1,6, die anderen Werte unauffällig, endlich auch Harnstoff normal, war imemr zu niedrig, Spurenelemente OK,Gamma GT auf 30. Das müssen wir im Auge behalten, Glucose minimal über dem Referenzwert. Allerdings wurde das Blut ca. 2 Std. anch dem Füttern genommen, das wäre dann noch Ok, sagen Ta und HP. Wie gesagt, das stelle ich demnächst unter Blutbilder ein.

Eine dritte Flasche Gladiator habe ich ihr noch gekauft und alle 3 Tage gegeben. Insgesamt kann ich nach Durchsicht meines Tagebuches aber keine wirkliche Veränderung feststellen. Es ging ihr ja auch vorher schon besser und ich hatte eigentlich gehofft, daß ich den Zustand stabilisieren könnte. Die versprochene Energie und Ausdauerfähigkeit haben sich nicht eingestellt. Die Vertriebsfirma kann sich das nicht erklären und wir haben besprochen, deshalb im Mai noch eine Blutanalyse zu machen, um dabei herausfinden zu können, wo das Problem wirklich liegt. Ich hoffe auch auf die warme Jahreszeit. Da ging es ihr letzten Sommer ja doch deutlich besser.

Den Gladiator habe ich aber versuchsweise mal meinen Kaninchen gegeben. Teddy ist knapp 7 Jahre alt und man sieht ihm an, daß er ein älterer Herr ist. Lotte ist knapp zwei und war endlich aus ihrer Flegelphase raus. Beide haben nach 2 Wochen positiv reagiert. Teddy ist energischer und setzt sich wieder voll als Chef durch und sieht zufriedener und energiegeladener aus und Lotte weiß leider nicht wohin mit ihrer Energie. Laut lachend

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #37 - 01. Februar 2008 um 18:42
 
01.02.2008

Hallo,

ich hab endlich mal wieder Fotos eingescannt. Die Fotos sind vom Spätsommer. Sie ist zur Zeit vielleicht etwas dicker. Leider nimmt mit dem Auffüttern sofort das Fettpolster am Mähnenkamm wieder zu, sodaß da Grenzen gesetzt sind. Das Fell ist winterlich länger, aber sehr deutlich weniger lang und dicht, als vor der Pergolid Behandlung. Sonst kein großer Unterschied.

LG
Maria

...

...

...

...

...











Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Teddy
Themenstarter Themenstarter
User ab 500 Beiträgen
*
Offline


Versuch macht klug...


Beiträge: 582

Wolfsburg, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #38 - 15. Februar 2008 um 17:17
 
Freitag, 15.02.2008

Jerziba blieb weiterhin schlapp, müde, kraftlos und atmete häufig zu schnell und über den Bauch, obwohl es ihr sonst eigentlich gut ging. Einmal war sie sogar asthmatisch. Beim Bewegen wurde das zwar fast immer besser, aber an Reiten war nicht zu denken und oft hatte sie nicht mal Lust, sich überhaupt zu bewegen. Und sie fühlte sich so nicht richtig wohl. Da die letzte Akupunktur auch nichts gebracht hat, habe ich sie nun von einer TCVM Ärztin behandeln lassen.

Sie wird jedes Mal komplett durchgecheckt und bekommt eine spezielle auf ihre jeweiligen Störungen abgestimmte Akupunktur mit nur einer Nadel (nach Christian Torp) und dazu Laserakupunktur. Zunächst nur, um sie zu stärken, da sie für Ausleitungen noch zu schwach ist. Außerdem soll ich drei Punkte akupressieren. Sie reagierte extrem heftig mit Erstverschlimmerung und ist jetzt nach der zweiten Behandlung deutlich besser drauf. Sie ist Kräftiger, ausdauernder, die Atmung ist deutlich besser, der Husten hat deutlich nachgelassen. Dafür kommt jetzt manchmal wenig cremfarbener Schleim aus den Nüstern, sogar ohne zu Husten. Sie schnaubt sogar wieder mal, statt zu husten.

Dabei ist mir deutlich aufgefallen, daß sie ganz besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit und nassem Wetter schlechter drauf ist, was laut Ta typisch für ihren Zustand ist. Sie braucht viel Wärme und ich lege ihr abends unter die Decke eine Wärmflasche in die Lendengegend. Alles Nasse bekommt ihr nicht. Selbst Beine abspritzen haßt sie und soll sie auch nicht haben. Bei trockenem Wetter mit trockener Luft ist sie sofort besser drauf. Ihre Laune ist seit einer Woche wieder besser drauf bis euphorisch. Außer Montag ist sie seit Sonntag richtig gut drauf. Gestern hat sie bei der Bodenarbeit und an der Longe wieder ihr Bestes gegeben und wollte richtig arbeiten und natürlich toben. Klar braucht sie noch viele Pausen, aber sie war eifrig. Dabei blieb die Atmung fast normal. Kein Husten.

Sie ist trocken an Beinen und Augengruben. Allerdings scheint sie noch so einiges abzubauen. An zwei Tagen hatte sie plötzlich dick angelaufene Hinterbeine und leichte Schorfstellen, wie bei Mauke. Die Ta sagte, sie würde sicher anfangen, nach dem Zwiebelprinzip der Reihe nach alle nicht wirklich ausgeheilten Probleme noch abzuarbeiten. Am dritten Tag waren die Beine völlig trocken und blieben es auch.

Heute hat sie die dritte Akupunktur bekommen. Wegen der starken Reaktion darauf will die Ta den Abstand auf 3 Wochen erhöhen, damit Jerziba genug Zeit hat, um zu regenerieren. Bis jetzt bin ich mit der Behandlung zufrieden und optimistisch, daß auch die längere Tageshelligkeit dazu beiträgt, daß sie wieder fit wird.

Sie fängt leicht an zu haaren. Seit der Akupunktur hält sie ihr Gewicht besser. Verdauung ist OK, nach der Aku ein paar Tage Kotwasser. Bin am letzten wochenende im Gelände eine paar Mal kurze Strecken geritten. Dabei war gehfreudig, aber nur kurz. Dann mußte ich wieder absteigen. Wir waren aber 3 Stunden unterwegs und sie war nicht müde.   

Am dritten Tag nach der ersten Aku bin ich ein kleines Stück im Gelände geritten und Jerziba stolperte öfter und war schlapp und hustete und trabte an, Nase tief und lag dann plötzlich auf beiden Karpalgelenken. Bevor ich das zu Ende denken konnte stand sie wieder. Keine Ahnung, ob ihr einfach die Beine weggeknickt sind oder sie am Boden irgendwo gestolpert war, hab nichts bemerkt. Bin dann zu Fuß weitergegangen und sie wirkte wach und munter. Deshalb soll sie jetzt die ersten drei Tage Arbeitspause haben, nur Bewegung.

LG
Maria
Zum Seitenanfang
  

Jerziba's Cushing Geschichte
   
Diskussion


Aktueller Gesundheitszustand:
Pferd ist für ihren Zustand normal belastbar.  Öfter  bzw. wetterbedingt noch mal hinten rechts etwas Probleme nach der Trittverletzung auf der Kruppe. Wetterbedingt Matschkot und minimal Kotwasser.

Das Pferd wird gearbeitet:
5mal pro Woche. Wir gehen 45 Minuten spazieren in ihrem Tempo bzw. 30 Minuten Longenarbeit/Bodenarbeit. Geht gut vorwärts, obwohl sie sehr schlecht nur noch sehen kann.

ACTH  Aug. 2017 = 63
          Aug. 2017 = 53
          Aug. 2016 = 48,
          Dez. 2015 = 83, Jan. 2016 = 19
          Nov. 2014 = 63, Anfang 2013 = 12,9
Pergolid 1 mg.

Fütterung:
Satt Heu, 1,2 l Eggersmann Revital, 1 l Mühldorfer Low Glycaemic, 1 l Rübenschnitzel, 1,5 l Heucobs, 130 gr Sojaschrot,  1,8 l Luzerne, einige Möhren, einige rote Beete, einige Leckerli, über 6 Grad 15 Min. Grasen.
.
 
IP gespeichert
 
Pony
Administrator
WEBMASTER
*****
Offline




Beiträge: 1903

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Jerziba's Cushing Geschichte
Antwort #39 - 17. Februar 2008 um 10:58
 
Zum Seitenanfang
  
 
IP gespeichert
 
Seiten: 1 2 3 4 ... 8
Thema versenden Drucken