Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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@Kirstin fragen zu Araber "Blacky" (Gelesen: 142478 mal)
Pony
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28. Dezember 2006 um 13:12
 
@Hi
ich denke hier ist es einfacher mit dem schreiben....geh einfach auf antworten wenn du schreiben magst
lg
Petra
wie alt ist denn dein Pferd
welche Rasse
was noch für Probleme sind vorhanden
z.b. Fettpolster,viel trinken,Fellwechsel Probleme usw

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Pony
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Antwort #1 - 28. Dezember 2006 um 13:55
 
Himmel kann dieses Pferd froh sein dich zu haben.....

sag mal hast du auch mal Borna und Borreliose testen lassen??
hast du mal ein Bild für uns von deinem Pferd gerne per mail ich stelle es dann ein
petra@hufrehe.org

lg
Petra
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Kirstin
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Antwort #2 - 28. Dezember 2006 um 13:57
 
Hallo petra, das habe ich noch vergessen - zu Deinen Fragen: aegyptischer Vollblutaraber, super Fell - Winter wie Sommer, extrem guter Fellwechsel, keine Fettpolster - eher rippig - fuer einen Arbaer eher zu gut bemuskelt (aber wirklich Muskeln und kein Fett), sehr gut durchtrainiert, futtersensibel.
Ein einziges Stueck Brot oder Brotleckerli kann bei ihm eine Rehe ausloesen. Er bekommt darum getriedefreie Leckerli - ausschliesslich - und die brauche ich in rauhen Mengen, da er bewegung und Gymnastik braucht, aber mit den Fuessen nicht viel laufen darf - also viel Gymnastik und Fitnesstraining im Stand und Schritt - und natuerlich jede Menge Kopfarbeit - taeglich - das haelt fit - nicht nur mein Pferd Zwinkernd
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Kirstin
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Antwort #3 - 28. Dezember 2006 um 14:01
 
Borna wurde 2 x getestet, Borelliose mittlerweile 5 mal, Herpes in allen varianten mindestens 5 mal, ansteckende Anaemie 3 mal und alle Seuchen selten oder nicht, die es sonst noch so gibt in USA und bei uns auch.......alles - absolut alles negativ!
Wir haben auch schon alle Tests fuer Cushing hinter uns unn EMS - was ich noch fuer das wahrscheinlichste gehalten haette ist auch eher unwahrscheinlich, da alle Tests 1 a waren. Ich habe es aufgegeben, einen Namen fuer die Ursache zu suchen - ich arbeite einfach daran, mit dieser namenlosen Problematik beschwerdefrei zu leben - udn die Folgen der alten Geschichten endlich beseitigt zu bekommen.....
Mit Foto - das laesst sich machen. Wohin soll ich sie mailen?
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Pony
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Antwort #4 - 28. Dezember 2006 um 14:21
 
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Kirstin
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Antwort #5 - 28. Dezember 2006 um 15:12
 
Hallo Petra,
vielen Dank fuer die Links. Verschlagsverwandte Erkrankungen koennen wir wohl definitiv ausschliessen. Blacky haelt sich zwar fest, wenn er laeuft - seit er die kaputten Vorderfuesse hat - aber sowie er wieder steht, ist die gesamte Muskulatur absolut locker und durchlaessig. Und sowie er in der Vorhand auch bei Bewegung absolut schmerzfrei bist, kannst Du zuschauen,wie er innerhalb weniger Tage auch wieder komplett durchlaessig arbeitet und sich bewegt. Es gibt nicht das geringste Anzeichen auch nur von Verspannung. Abgesehen davon, dass sogar waehrend der akuten Krankheitsschuebe alle Muskelwerte immer im gruenen Bereich waren. 

lg Kirstin
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lindaglinda
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Antwort #6 - 28. Dezember 2006 um 15:54
 
hallo kirsten,

ich lese mit schrecken, was du seit jahren durchmachst! und dein pferd natürlich auch...

rein vom lesen würde ich sofort auf mindestens borna tippen, vermutlich mit borreliose zusammen.

erzähl doch mal, wo du die tests hast machen lassen. wäre noch schöner, du könntest die ergebnisse scannen und einstellen. damit wir mal ne vorstellung davon bekommen, worüber wir reden.

der borreliose-test (westernblot) meines eigenen pferdes war nur schwach positiv, von allen ärzten wurde er als negativ bezeichnet... will sagen, wir können uns nicht immer darauf verlassen, was man uns erzählt.

*ergebnissesehnwillvonkirsten*

bis bald und alles gute solange.

lg linda
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Antwort #7 - 28. Dezember 2006 um 15:56
 
wobei ich sagen muß das PSSM – Polysaccharide Storage Myopathy hört sich schon so an als ob es in eure richtung geht

lg
Petra
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Antwort #8 - 28. Dezember 2006 um 16:00
 
Himmel Kirstin  -  Willkommen im Forum!!!  Da habt Ihr ja schon eine richtige Odysee hinter Euch!!!

Ich mußte jetzt direkt lachen, bei Blacky stellt man sich unwillkürlich einen Rappen vor.....  Smiley

Bei den vielen Test die Ihr wohl schon gemacht habt, traut man sich schon gar nichts mehr anzumerken....  Zwinkernd ..... aber mir kommt auf den Fotos die Hinterhand, speziell um den Schweifansatz etwas "gepolstert" vor..... allerdings wenn Ihr schon auf EMS untersucht habt, will ich das absolut nicht in Zweifel ziehen.

Ich habe eine VA-Stute die EMS/IR hat. Wenn Du magst, dann schau doch mal in unser Tagebuch und schau Dir mal die Fotos dazu an, speziell die Hinterhand. (Der Link zum Tagebuch ist unten in der Signatur  Zwinkernd)

Ich wünsche Euch alles, alles Liebe und Gute und hoffentlich bleibt Dein Blacky jetzt stabil.

Ganz liebe Grüße

Claudia    Zwinkernd
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Antwort #9 - 28. Dezember 2006 um 16:11
 
Hallo Kirstin,
auch von mir - als "altem" Alfonso-Fan - ein herzliches Willkommen hier im Forum. Gehe mal davon aus, dass Du die Kirstin Z. bist?  Zwinkernd
Ich drücke Dir und Deinem Pferd sämtliche Daumen, dass Ihr die ganzen Probleme endgültig in den Griff bekommt, und von weiteren Schicksalsschlägen verschont bleibt.
Gruß
Beate
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Kirstin
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Antwort #10 - 28. Dezember 2006 um 16:15
 
Hallo linda,
die Testergebnisse muss ich aus den "Katakomben" meiner Leitzordner raussuchen. Scannen geht nicht - habe keinen Scanner - wuerde aber vermutlich auch nicht mehr lesbar sein, da ich die meisten Ergebnisse seinerzeit von den jeweiligen  Kliniken oder Labors  via Fax erhielt - und ich hatte da noch ein Thermofax.
Aber falls ich meinen alten Rechner noch einmal in Gange bekomme, dann kann ich die Exceldatei versuchen da runter zu bekommen. Da habe ich seinerzeit alle Ergebnisse immer akribisch uebertragen, so dass ich bei z.B. 20 Blutbildern in 40 Tagen (verschiedene Labors) direkte Einzelwertgegenueberstellungen hatte.
Die neueren Ergenisse muesste ich noch im Rechnungsordner haben. Die sind aber eher Kurzuebersichten. Ich habe mir nach den ersten 3 Schueben abgewoehnt staendig alles moegliche im Blut suchen zu wollen, da die Ergebnisse meist unbefriedigend waren. Letztes gutes Beispiel:
Vor ca einem halben Jahr hatte ich einen totalen Wachstumsstillstand von Blackys Hufen. Ursache unbekannt. Mein spontaner Verdacht: irgendein mangel. Blutbild: alles im gruenen bereich. absolut nicht die kleinste Abweichung.
Daraufhin habe ich meinen Hausarzt konsultiert (Human). Der man per Bioenergiefeldtest Allergietests fuer Pferde.
Ich habe ihn gebeten, Blacky auszutesten - er hat zunaechst gezweifelt, dass das geht, war aber dann einverstanden und kam in den Stall. Wir haben Blacky ausgetestet und Zink zeigte immer wieder an. Also habe ich Zink substituiert - und siehe da - das Hufwachstum kam wieder in gange - wie gesagt - das Blut hat da nichts gesagt.....
Ich habe dann auch noch gleich Blacky s Futtermittel und Leckerli durchgetestet  und ca 1/3 der Zutaten weggelassen und anderes hinzugenommen und seine Ernaehrung funktioniert jetzt optimal.

l.g.
Kirstin
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Antwort #11 - 28. Dezember 2006 um 16:31
 
Hallo Petra,
wie gesagt, PSSM halte ich fuer ziemlich ausgeschlossen. Abgesehen davon, dass die Blutergebnisse keine derartigen Hinweise ergaben, haben meine beiden TCVM TA s diesbezueglich keine Hinweise in der chin Diagnostik. Dort wuerde sich ein verschlag sofort aeussern - vermutlich schon bevor auesserlich symtomatisch auch nur das kleinste Anzeichen sichtbar wird.
Hallo Claudia,
tja Blacky - ich wollte nie einen Araber und schon gar keinen Schimmel - als ich Blacky fand war er schwarz - der Name erinnert an meinen groessten - und besten Irrtum Zwinkernd
Mit den Fettpolstern hast Du recht - direkt hinter der Schulter ist er auch etwas schwammig - einer der Gruende, warum ich EMS auch immer wieder fuer wahrscheinlich hielt - bisher liess sich das aber nie bestaetigen
Hallo Beate,
ja, die bin ich. Sind wir uns mal auf einem Alfonso Kurs begegnet?

lg. Kirstin
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Antwort #12 - 28. Dezember 2006 um 18:08
 
ich denke es wird einfacher wenn wir anders herum fragen
was wurde denn bisher Untersucht und was war auffällig z.b. in den Blutbilder
wie wird Blacky jetzt
-gehalten
-gefüttert
-auf was reagiert er mit Schüben
mich würden ja auch die Blutbilder interessieren z.b
wo wurde die Borreliose untersucht mit welchem Test
-wie waren die Insulin und Glukose Werte
-wie war der Cushing Test
ACTH oder Dexamethason Test??
ohh je ich weiß viele fragen
lg
Petra
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Antwort #13 - 28. Dezember 2006 um 18:57
 
Mensch, ich krieg die Kriese...... habe erst vor ca. 2 Wochen eine Bucas Decke für Angel erstanden und hab mich riesig gefreut, weil sie so gut paßt und ich das Gefühl habe/hatte, daß es Ihr damit gut geht.....  Zunge

Ob die alle so belastet sind???

Leicht irritierte Grüße

Claudia    unentschlossen
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Antwort #14 - 28. Dezember 2006 um 20:16
 
Toxische Polyneuropathie:
http://www.poly-neuropathie.de/toxische-polyneuropathie/

ENZEPHALITIS
http://www.1-enzephalitis.de/

chronische Infektion
Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann es zu einer Erregerpersistenz kommen. Das heißt, die Krankheit kommt immer wieder (rezidiviert). Das kann sich über Monate und Jahre hinziehen und verursacht dem Patienten starke Schmerzen durch Muskel- und Gelenkentzündungen. Außerdem kommt es häufig zu einem Befall des zentralen und peripheren Nervensystems. Hier können Erkrankungen auftreten, wie Polyneuropathie, oder Borrelien-Meningitis, sehr selten eine Enzephalitis. Ebenso sind chronische Erkrankungen der Sinnesorgane und der Gelenke und Muskeln möglich. Die chronischen Erkrankungen der Gelenke werden Lyme-Arthritis genannt. Es kann aber auch zu einer entzündlichen Bursitis oder Arthrose kommen. Das dermatologische Leitsymptom ist die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer.

Bei etwa 20% der unbehandelten Patienten wurden Komplikationen wie wochen- bis monatelange Lähmungen der Gesichtsnerven, Hirnhautentzündung, Reizungen der Nervenwurzeln am Rückenmark oder Herzrhythmusstörungen beobachtet.

http://www.doktor.ch/krankheiten/Lyme-Borreliose.html
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Antwort #15 - 29. Dezember 2006 um 10:08
 
Hallo Claudia,

Prinzipiell denke ich, dass wie bei Textilien auch alle Stoffe eines Produktes auf die gleiche Art und Weise hergestellt werden und damit alle gleich belastet sind. ich habe nach dem Deckenbefund mit dem Laborleiter in Köln gesprochen. Er erklaerte mir folgendes:
Prinzipiell sollten diese Decken auf jeden Fall mehrere Male gewaschen werden, bevor sie zum Einsatz kommen. Bis auf Spuren wuerde sich das meiste rauswaschen. Die Spuren bleiben allerdings. Fuer einen gesunden Organismus sei das kein Problem und verkraftbar. Hat aber nun ein Mensch z.B. Asthma, Neurodermitis o.ae. dann koennten diese Spuren ausreichen, um das Fass zum Ueberlaufen zu bringen.
Ich bin auch ueberzeugt, dass Bucas nicht die einzige belastete Deckenmarke ist. Die armen hats nur getroffen, dass ich mich dahinter geklemmt habe....

l.g. Kirstin
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Antwort #16 - 29. Dezember 2006 um 10:24
 
Hi Kirstin
hast du die Fa. Bucas denn mal deswegen angeschrieben?
wie war deren Stellungsnahme??
Ich finde das schon hefitg denn das ist ja keine Ramschware zum Billigpreis!!!

lg
Petra
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Antwort #17 - 29. Dezember 2006 um 11:28
 
Hallo Petra - betr. Bucas,

das war der groesste Hammer. Ich haette fuer mich selber diese aufwaendige Texttiluntersuchung nicht machen lassen, denn die war teuer. Mir haette es gereicht, zu sehen, dass Blackys Leberwerte wieder besser sind. Da ich aber ein Reitsportgeschaeft fuehre und damit auch Kunden berate, wollte ich es genau wissen. Darum hatte eine eine neue Bucas aus dem Sortiment genommen und nach Koeln geschickt. Abgesehen davon, dass die neue Bucas (die ja zerschnitten wurde) teuer war, hat der Test auch nochmal knapp 300,-- € gekostet. Anyway - nachdem ich das Testergebnis schw auf weiss in der Hand hielt, sprach ich den Vertreter von Bucas drauf an.
Der kontaktete Bucas und kam dann wieder zu mir mit den Worten:
ich sollte es nicht uebertreiben und mit solchen Geschichten nicht an die Oeffentlichkeit gehen, schliesslich wuerde man ca 1 Mio Decken im jahr verkaufen und mein Pferd sei das einzige, was je Probleme damit gemacht haette!

Meine Antwort: die Frage ist nicht, ob mein Pferd das einzige ist. Die Frage ist, wieviele schon laengst mit unerkaerlicher Erkrankung eingeschlaefert wurden, schliesslich pflegen die wenigsten Leute ein Pferde, das ein halbes Jahr lang bewegungsunfaehig dasteht und wo einem 8 von 10 Tieraerzten sagen: chancenlos, der wird nie wieder - einschlaefern.

Die Firma hat´s nicht interessiert - meine Konsequenz war, dass ich die Decken aus dem Sortiment genommen habe und meine Bestaende mit 30 % Rabatt unter Angabe der Gruende (der Testbefund liegt im Geschaeft aus) abverkauft habe.

lg Kirstin
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Antwort #18 - 29. Dezember 2006 um 11:35
 
das finde ich ja eher schwach von Seiten der Firma  Lippen versiegelt
also mir kribbelt es echt in den Fingern dazu einen extra Thread zu eröffnen.....denn gerade hier im Forum sind viele die ihre kranken Tiere eindecken und dann sowas!!!  Schockiert/Erstaunt
lg
Petra
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Antwort #19 - 29. Dezember 2006 um 11:38
 
Anhang zu der Bucas Sache:

ich glaube uebrigends nicht, dass die Decke die Ursache der Erkrankung ist/war. Ich glaube, dass die Folgen der Decke lediglich jedesmal die Genesung blockiert haben, weil sie die Leber und vermutlich noch einiges anderes stark belastet und damit den Koerper zusaetzlich lahm gelegt hat.

Seit dieser Geschichte weise ich jeden Kunden mit unergruendlichen systemischen Erkrankungen beim Pferd darauf hin, dass sie auf jeden Fall mal versuchsweise ihr Equipment (Decken, Schabracken, Trensen) etc. weglassen oder austauschen sollen, denn letztendlich koennen Gifte in allem stecken

lg Kirstin
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