Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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frage an alle zum westernblot (Gelesen: 5249 mal)
lindaglinda
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14. Oktober 2006 um 17:25
 
moin leute,

ich muß jetzt mal was von euch wissen. undzwar:

wir haben ja sicher so gut wie alle die borreliose unserer pferde anhand des westernblot bei zecklab UND des klinischen bildes diagnostiziert?!

so, nun haben wir unsere pferde auch alle brav behandelt.

jetzt hört man ja des öfteren, daß der ein oder andere eine gewisse zeit nach dem behandlungsende einen weiteren westernblot machen läßt.

also, um auf den punkt zu kommen, nehm ich mal mein eigenes pferd als beispiel:

mein pferd hatte einen positiven westernblot in den IgG banden. das heißt: er hatte mal kontakt mit ner zecke, die infiziert war. nicht mehr, aber auch nicht weniger.

in verbindung mit den symptomen, die er zeigte, konnte man auf borreliose schließen.

also habe ich eine AB-therapie begonnen.

das ergebnis der hautstanze kam in diesem fall erst eine woche nach beginn der behandlung. erst dann konnten wir sicher sein, daß tatsächlich borrelien im pferd waren.

so. nun sind die 6 wochen der behandlung seit 4 wochen um.

ich weiß nicht, ob mein pferd gesund ist oder ob es nur so aussieht.


so, und nun gehts los:

ein westernblot ist ja nun ein antikörper-test. d.h. wenn ein pferd eine infizierte zecke hatte, hat sich sein organismus damit auseinandergesetzt und antikörper gebildet.
fast alle von uns haben nur diesen anhaltspunkt für die diagnose gehabt, abgesehen von dem klinischen bild.

spontanheilungen scheint es, wenn überhaupt nur selten zu geben, von daher lagen wir alle richtig und unsere pferde waren/sind erkrankt.

was ich nun wissen möchte, ist folgendes:

wenn mein pferd diese krankheit hat/hatte, dann hat es die antikörper. antikörper verbleiben für jahre im blut, meistens sogar für den rest des lebens.

wenn ich nun also diesen westernblot wiederhole, kann ich doch von vorneherein sicher sein, daß er genauso (oder ähnlich) ausfällt wie der erste, als mein pferd noch symptome hatte.

die antikörper hat er lebenslang, das ist normal.

so. ich hatte eigentlich nicht die leiseste absicht, diesen westernblot zu wiederholen, da ich das ergebnis ja kenne, logischerweise.

die hautstanze zu wiederholen halte ich auch für unsinn, weil man sich auf ein negatives ergebnis nicht verlassen kann, denn nur positive ergebnisse sind 100% sicher. also auch knicken.

ich würde nun gerne von euch wissen, warum ihr diese westernblots nach behandlungsende wiederholt und was diese erneuten tests anzeigen.

haben eure TÄ gesagt, ihr sollt das machen, oder habt ihr das selber entschieden? meine TÄ sagen zum beispiel das gleiche wie ich: ist unfug, wir kennen doch das ergebnis eh schon...

ich hoffe, ihr wißt, was ich meine.

wenn nicht, fragt nochmal nach... Smiley

lg linda





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Pony
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Antwort #1 - 14. Oktober 2006 um 19:39
 
Hi Lindaglinda
ich kann dir da leider nicht weiter helfen da wir zu so einem Vergleich Test ja nicht mehr gekommen sind..

aber les mal hier von Finnegan
das Pferd war nach der Behandlung negativ

http://www.kater-karlo.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_0059/YaBB.cgi?board=501;ac...

und auch Mambo schrieb doch heute das der Test negativ ausgefallen ist??!!

http://www.kater-karlo.com/cgi-bin/yabbserver/foren/F_0059/YaBB.cgi?board=502;ac...

vielleicht eine Frage an Zecklab durch eure Tierärzte wie das funktioniert
lg
Petra
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mambo
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Antwort #2 - 14. Oktober 2006 um 21:16
 
hallo,

das scheint man früher nicht gemacht zu haben. bei dino wurde mir im letzten jahr nicht dazu geraten, den test zu wiederholen.
als nun auch mambo borreliose-kandidat wurde, sprach ich erneut mit meinen TA´s und auch mit zecklab. und alle rieten mir zu einem 2. test.
mir wurde erklärt, das bei dem IGg die spätbanden und die form der auseinandersetzung nachgewiesen werden.
das heisst auf dino bezogen, er wird immer einen titer im blut haben, aber der sollte sich verringert haben. was er bei dino ja auch gott sei dank hat. sein wert lag bei 14. nun ist er bei 5. unterhalb von nun 8 ( im letzten jahr waren es noch 5 ) gilt dieser wert als negaitiv. und - er hat keinerlei klinische symptome mehr!

mir wurde daher auch im fall von mambo geraten, einen erneuten test nach 4 wo zu machen, weil ( so zecklab und einer meiner ta´s ) nur dieser eine aussage darüber geben würde, ob er sich noch immer mit der borreliose auseinandersetzt, und sich somit die werte nach oben erhöhen.
bei dino gab es damals klinische symptome. bei mambo ist das nun schwierig, da er auch einen herzklappenfehler hat. seine müdigkeit ist der einzige hinweis. und die ist nicht konstant und hat sich mit craetegus gebessert.

das ist das, was mir erklärt wurde. ich bin dazu keine fachfrau. im bedarfsfall einfach mal bei zecklab anrufen und genau danach fragen. sie erklären es eigentlich recht gut.

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lindaglinda
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Antwort #3 - 14. Oktober 2006 um 22:25
 
danke für deine antwort mambo.

ich werd ja immer verwirrter...

nun hab ich das gelesen:

Eine Verlaufskontrolle nach antibiotischer Behandlung ist mit den üblichen Antikörpertests so gut wie nicht möglich (Ausnahme: sekundärer Therapieversager nach Latenzzeit, progrediente Aktivität nach Therapie).

Therapieversager:  Meist ist die Antibiotikatherapie erfolgreich. Gründe für ein Versagen können sein::  falsches Antibiotikum 
zu kurze Therapiedauer 
ungenügende Dosierung 
mangelnde Compliance des Patienten: der Patient hat sich nicht an die Einnahmeanweisung gehalten. 
die Borrelien sind in schlecht perlfundierten Geweben lokalisiert. 
die Borrelien befanden sich zum Zeitpunkt der Therapie nicht in  einer teilungsaktive Phase. 
Re-Infektion   
Fehldiagnose




Hinweise:

Eine frühe Antibiotika-Therapie kann Titerbewegungen (z.B. Ausbildung eines IgM-Antikörpers) inhibieren
eine präventive Behandlung mit Doxycyclin nach jeden Zeckenbiß ist scheinbar effektiv, wird jedoch z.Z als übertriebene Maßnahme bewertet.
Auch nach einer (erfolgreichen) Therapie fallen die Werte nur langsam ab. Kontrollen sind frühestens 2 Monate nach der Therapie ratsam.
oft persistieren die IgM-Titer trotz ausreichender Therapie über mehrere Jahre.


das steht auf der seite, die pony verlinkt hat:

http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Borrelia-Antikoerper.htm

tja, die frage ist, was ist denn nun richtig?

vielleicht können ja noch andere was dazu sagen, die auch haben nachtesten lassen.

is ja nu nich so, daß ich nicht neugierig bin, ob mein pferd noch immer diese tiere hat oder ob sie tot sind...

nur: kein bock auf ergebnisse, die null aussagekraft haben, ihr versteht, oder??

lg linda
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mambo
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Antwort #4 - 14. Oktober 2006 um 23:07
 
hallo linda!

was du eben in deinem antwort als info´s geschrieben hast, war, was meine TA mir in kurzfrom gesagt hatte. daher hatte ich mich damals gegen antibiotika entschieden und wollte zuerst versuchen, es ohne in den griff zu bekommen.
mir wurde von allen seiten gesagt, jetzt auch bei mambo wieder, das man die tierchen auch mit antibiotika nicht komplett erwischt.
im tagebuch von dino ist die antwort einer laborantin, die überwiegend mit diesesn tests arbeitet. sie hatte es dort ein bisschen erläutert.

bei mambo bin ich nun auch unsicher, was richtig, und was falsch ist.
ich gehe nun erst einmal den mittelweg. habe mir ein homöopathisch wirkendes antibiotikum geholt. hat zwar keiner so richtig erfahrung mit. aber mit dem anderen sind die ergebnisse ja auch nicht wirklich eindeutig.

in ein paar wochen werde ich mehr wissen.
und werde in ca 6 wo nochmals nachtesten, um zu schauen, ob die banden zurückgegangen sind.

mich würde auch interessieren, wie ein test nun bei dir ansehen würde.
du hast dein pferd langzeitmäßig behandelt. es gibt keine klinischen befunde mehr. das müsste bedeuten, das sein wert nun auch unter 8 liegen müsste.

mich würde auch interessieren, ob andere kontrolltests mit gutem negativergebnis haben?
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Antwort #5 - 14. Oktober 2006 um 23:42
 
ja, das interessiert mich ja eben auch!!

na, mal abwarten, melden sich bestimmt noch welche zu wort...

ich bin nicht sicher, ob ich nun den test wiederholen soll... und wenn, ist es doch jetzt noch zu früh, oder nicht? die behandlung ist morgen ja erst 4 wochen her.

also, daß man die borrelien keinesfalls erwischen kann, ist aber schon längst wiederlegt. es kommt schon relativ häufig vor, daß mensch und tier vollständig geheilt werden.

das problem ist es ja nur, das auch beweisen zu können, und darum meine anfrage hier...

am ende stellt sich natürlich noch die frage, was für spätschäden man behalten darf, aber das ist ja wieder ne andere geschichte... die ja nichts mit der frage gesund oder nicht gesund zu tun hat. jedenfalls nicht borreliose-technisch...

ist aber vielleicht auch noch ein interessantes thema?!

also, ich kann zur zeit jedenfalls von meinem pferd nichts verdächtiges berichten. außer, daß er seinen yeti-vorfahren alle ehre macht und pelz bastelt wie ein irrer Zwinkernd ...

...was natürlich nicht gerade fit macht. aber heute war ich ausreiten, da hat er den pelz mal vergessen und ordentlich geschnorchelt...

so leute, schreibt euch den wolf, wir wollen es wissen!!

lg linda

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Antwort #6 - 14. Oktober 2006 um 23:50
 
also, wenn jetzt 4 wo seit der behandlung rum sind,dürftest du doch schon den test machen können.

zecklab hat doch ein beratungstelefon. ruf doch dort mal an und frag nach, wie lange man sinnvollerweise warten sollte, bevor man einen kontrolltest durchführt.

zudem hast du doch, wenn ich richtig informiert bin, auch deinen test dort machen lassen. die haben die werte abgespeichert und schauen dann gezielt in den fall deines pferdes. haben sie zumindest bei dino.
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Antwort #7 - 14. Oktober 2006 um 23:55
 
jo, erster test is von zecklab, ergebnisse im tagebuch.

waren damals 13 punkte, mein ich.

ich trau mich nich... schwitz.
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mambo
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Antwort #8 - 15. Oktober 2006 um 00:02
 
linda, du bist so überzeugt, das es die richtige behandlung war. du siehst, das es ihm gut geht.
wieso traust du da nicht?
ich verstehe es schon, klar!

ruf dort an. dann weisst du mehr.
ich ich denke, die werte werden in jedem fall runter sei. ganz klar.
aber du wirst sehen, wie weit er unten ist. und dann kannst du immer noch schauen, in wieweit du sein immunssystem weiterhin stabilisierst, um die gefahr eines erneuten schubes zu minimieren.
so zumindest hatte ich es verstanden. das so oder so noch borrelien im körper böleiben. und das es künftig gilt, sie in schach zu halten.
ich passe bei jedem fellwechsel auf, setze ihn nicht bewusst stress aus etc etc etc.
bisher sind wir bei dino damit gut gefahren.
mambo kann da aber wieder ein ganz anderer fall sein. da bin ich derzeit ziemlich verunsichert, weil er so eine hohe zahl hat.

ist wohl ein ziemlich offenes thema. ich merke aber, im gegensatz zu oktober letzten jahres bei dino, das sich immer mehr TA´s mit der thematik auseinandersetzen und immer mehr wissen haben. im letzten jahr wurde ich noch abgetan. nun diskuttieren wir gemeinsam, was gut wäre.

also trau dich! du verlierst nichts!
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lindaglinda
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Antwort #9 - 15. Oktober 2006 um 00:09
 
na mambo, das war ein schäähäärz!! natürlich trau ich mich.

aber ich bin halt hin und hergerissen, aus genannten gründen. was hätte ich davon, wenn die antikörper bleiben? dann werd ich womöglich verunsichert...

na, gerade auch wegen dem fellwechsel geb ich ihm nun erstmal das zylexis weiter. der is im januar erst fertig mit durchhaaren und dann gehts bald wieder mitm sommerfell los.

das is wirklich schlimm bei meinen tieren. bei beiden. aber der andere konnte da immer gut mit um und patchouli is immer schlapp im fellwechsel.

ich überlegs mir mit dem test. ich informiere euch natürlich, wenns losgeht.

lg linda
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Antwort #10 - 16. Oktober 2006 um 22:00
 
moin,

so, ich hab nun (aus gegebenem anlass) sehr viel auf menschen-borreliose-seiten gelesen. und bei der gelegenheit darauf geachtet, was man dort zu diesem thema berichtet:

also, die am so gut wie einhellige meinung dort ist:

es gibt keine kontrollmöglichkeit.

hmm, und hier will wohl keiner außer uns was dazu sagen?!

lg linda
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