Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Entscheidungshilfen: Ein Rehepferd übernehmen???? (Gelesen: 28252 mal)
Spookey
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30. Oktober 2005 um 18:49
 
Hallo,

vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir uns mal Gedanken zu diesem Thema machen würden…

Immer wieder kommt es zu der Situation, dass man kurzfristig die Möglichkeit hat, ein Rehepferd günstig oder geschenkt zu übernehmen, weil der Besitzer mit der Erkrankung seines Pferdes überfordert ist und sich nicht mehr in der Lage sieht, sich korrekt um das Tier zu kümmern.

Nicht immer sind Rettungsaktionen von Erfolg gekrönt – dafür ist Hufrehe eine zu heimtückische Krankheit, die gerade bei vorher vernachlässigten Pferden sehr oft bereits große Schäden insbesondere an den Hufen, aber auch am gesamten Organismus hinterlassen hat. Auf der anderen Seite kann man aber auch sagen, dass Rehe in sehr vielen Fällen HEILBAR ist – auch dann, wenn Schmied und Tierarzt sagen, „dass man da nicht mehr machen kann“. Trotzdem sollte man sehr ehrlich überlegen, ob man so einem Pferd wirklich gerecht werden kann. Einem Rehepferd geht es in der Regel wirklich schlecht, es hat große Schmerzen. Wer keine Erfahrung mit Rehepferden hat, kann sich selten vorstellen, was für einen Aufwand – zeitlich, aber auch finanziell – so ein Pferd macht, und wie schwierig die Behandlung oft ist. Aber ohne ein „Konzept“, was man selber anders machen will und auch KANN, sollte man es so einem Pferd nicht zumuten, womöglich vom Regen in die Traufe zu kommen. Liebe und Zuwendung alleine heilen leider keine Rehe.

Ich möchte nicht schwarzmalen – mit etwas Glück ist ja vielleicht auch alles halb so wild – aber ich finde es enorm wichtig, dass man weiß, was einen erwarten KÖNNTE. Gerade als „Rehe-Neuling“ weiß man in der Regel nicht, auf was man sich einlässt…

Zuerst muss man noch unterscheiden, ob das Pferd in der Vergangenheit mal Rehe hatte, oder aktuell unter Rehe leidet. Im ersten Fall sehe ich eher wenig Probleme, sofern die Rehe ausgeheilt ist, die Hufe sich gut erholt haben und man selber das Pferd rehegerecht halten kann. Problematischer ist Fall 2, da man da keinerlei Ahnung hat, wie die Chancen sind, dem Pferd helfen zu können.

Ich werde jetzt einfach mal aufschreiben, was für Fragen mir selber in den Sinn gekommen sind:

-      Warum will ich das Pferd übernehmen? Sehe ich wirklich eine Chance, dass es wieder gesund wird? D.h. sehe ich, was beim jetzigen Besitzer falsch gemacht wurde, so dass ich nun auch weiß, was man verbessern könnte? Habe ich konkrete Ansatzpunkte, was ich anders tun würde? Habe ich Erfahrung mit Hufrehe???

-      Habe ich kompetente Hilfe (Tierarzt, Schmied/Hufpfleger, andere Rehepferdebesitzer), wenn es darum geht, am momentanen Zustand etwas zu verändern? Das Wissen alleine, dass z.B. die Hufe in einem schlimmen Zustand sind, ändert noch nichts. Man muss auch jemanden finden, der da Abhilfe schaffen kann.

-      Bin ich bereit, Zeit und Energie zu investieren, um mich rund um Hufrehe, Haltung und Behandlung eines Rehepferdes zu informieren? Nur selten bekommt man vom Tierarzt wirklich umfassend Informationen, meistens kommt man nicht drum rum, selber danach zu suchen (Internet, Zeitschriften…). Viele der Rehepferde hier würden nicht mehr leben, hätten die Besitzer nicht selber nach Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten recherchiert.

-      Habe ich generell genügend Zeit für ein Rehepferd? Habe ich Zeit (und auch Lust), z.B. über Wochen oder Monate Hufverbände zu machen, mit dem Pferd Minispaziergänge zu unternehmen, wenn es wieder laufen kann, ihm auch stundenweise Auslauf zu ermöglichen (Rein- und Rausbringen!), Zeit zu investieren, um mich zu informieren, um rumzutelefonieren, zu diskutieren?

-      Habe ich die Möglichkeit, ein Rehepferd auf Dauer artgerecht zu halten? Auch so, dass weitere Reheschübe vermieden werden können? Es wird vermutlich nie wieder voll auf die Weide dürfen, sollte sich aber nach Möglichkeit trotzdem frei bewegen dürfen und Gesellschaft haben. Während einer akuten Rehe lässt es sich oft nicht vermeiden, dass das Pferd auch mal längere Zeit in der Box bleiben muss, aber später sollte man versuchen, ihm ein pferdegerechtes Leben zu ermöglichen. D.h. z.B. ein grasfreier Paddock (je nach Hufzustand mit weichem Boden), später stundenweiser Weidegang oder portionierte Weiden. Idealerweise zusammen mit anderen Pferden/Ponys (wenigstens stundenweise!), oder zumindest mit Sichtkontakt.
Gerade als Einsteller hat man oft nicht so viele Möglichkeiten, auf die Haltung Einfluss zu nehmen. Hier darf man nicht nachgiebig werden – dem Pferd nützt es wenig, wenn der Stallbesitzer darauf besteht, dass Weidegang noch keinem Pferd geschadet hat! Oft muss man erst den perfekten Stall finden, das Pferd in Eigenregie halten oder zumindest auch selbst Zeit investieren, um das Pferd z.B. selber auf die Weide zu stellen und nach ein paar Stunden wieder reinzuholen, Weiden abzustecken usw..
Auch die Fütterung ist oft ein Problem: Kann ich garantieren, dass niemand dem Pferd Brot zusteckt oder Kraftfutter gefüttert wird, ohne dass ich es so bestimmt habe?

-      Habe ich genügend Geld, um die Behandlung und auch die Haltung zu finanzieren?
Ein sehr wichtiger Punkt! Tierarzt ist teuer, und meistens erwartet einen bei einem Rehepferd eine Tierarzt-Odyssee, da nur sehr selten die erste Behandlung gleich erfolgreich ist, viele Tierärzte wenig Ahnung haben und man das oft erst hinterher weiß. Da können durchaus einige tausend Euro zusammenkommen.
Wenn man ein Rehepferd WISSEND übernimmt, sollte man nicht sparen müssen. Es wäre dem Pferd gegenüber äußerst unfair, nach einigen Wochen dann festzustellen, dass man pleite ist und sich eine weitere Behandlung nicht leisten kann.
Oft brauchen Rehepferde spezielles Futter und Zusatzfutter, da das normale Futter zu gehaltvoll ist bzw. man den angegriffenen Organismus unterstützen will.
Mitunter stellt sich auch heraus, dass das Pferd eine Grunderkrankung hat und teure Medikamente braucht, manchmal lebenslänglich. Kann und will ich das finanzieren?

Ebenfalls nicht unterschätzen sollte man die Ausgaben für Hufpflege. Bei Rehehufen ist eine regelmäßige Korrektur extrem wichtig, in der Regel muss alle 4-6 Wochen der Schmied oder Hufpfleger (viele Hufpfleger arbeiten sogar mit 3-Wochen-Intervallen) kommen. Wenn das Pferd einen Spezialbeschlag braucht, kann das also bedeuten, dass man alle 4 Wochen über 100 € für den Schmied berappen muss. Auch ein guter Hufpfleger kann je nach Anfahrtskosten sehr teuer werden. Es wäre jedoch verheerend, wenn man aus Kostengründen die Bearbeitungsintervalle verlängern müsste! Die typischen Knollenhufe bei chronischer Rehe entstehen in den meisten Fällen durch zu seltene und/oder mangelhafte Hufkorrektur, während bei korrekter Pflege ohne weitere Reheschübe wieder eine ganz normale Hufform erreicht werden kann. Leider wird das oft EXTREM vernachlässigt!

Vielleicht hat man auch Glück und die Kosten fallen insgesamt sehr viel geringer aus als befürchtet, aber verlassen darf man sich da drauf NIE! Jeder hier im Forum hatte schon horrende Tierarztkosten…
Man hat die Verantwortung, dem Pferd die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen. Es darf nicht vor sich hin vegetieren.

-      Bin ich bereit, mich um ein Pferd zu kümmern, bei dem ich nicht weiß, ob ich es jemals werde reiten können? Werde ich auch in 5 Jahren noch so motiviert sein wie jetzt? Bin ich bereit, auch Durststrecken auf mich zu nehmen? Nicht selten gibt es Höhen und Tiefen - Rückschläge, wenn man dachte, man hätte endlich alles hinter sich. Die Heilung dauert lange, gerade bei einer chronisch gewordenen Rehe. Die Schäden am Huf sind oft so groß, dass es selbst bei bester Betreuung Jahre dauern kann, bis die Hufform wieder okay ist und die Hufe wieder richtig belastbar sind. Und manchmal muss man sich nach Monaten oder Jahren dennoch eingestehen, dass man den Kampf verloren hat und dem Pferd nicht auf Dauer hat helfen können. Natürlich gibt es viele Erfolgsgeschichten, eine Chance gibt es immer. Aber man darf nur darauf hoffen, und nicht fest damit rechnen...

Bei allem Idealismus und dem Wunsch, dem Pferd zu helfen, ist es ungemein wichtig, ehrlich zu sein - mit sich selbst, und damit auch dem Pferd gegenüber!

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast!", sagte der Fuchs zum kleinen Prinz.

Das sollten wir nie vergessen...


So – mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein! Ich bin gespannt, wie Ihr es seht. Gut wären natürlich auch Erfahrungsberichte von denen, die so ein Pferd übernommen haben. Würdet Ihr es wieder tun?

LG Spookey
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Spookey
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Antwort #1 - 30. Oktober 2005 um 18:50
 
Noch was:

Bevor ich mich entscheide, würde ich neben der Analyse, was ICH dem Pferd bieten kann, auch noch genau auflisten, was der Stand der Dinge beim Pferd ist:

-seit wann hat es Rehe? Gab es bereits mehrere Schübe?

-wie wurden diese behandelt?

-wie wird das Pferd gehalten?

-wie sehen die Hufe aus? (Röntgenbilder machen lassen! Fotos von den Hufen machen und in versch. Foren zeigen!)

-was sagen TA, Schmied/Hufpfleger? (mehrere Meinungen einholen!)

-wie ist der Gesamteindruck? Wirkt das Pferd munter und lebensfroh? Könnte es eine Grunderkrankung haben? (Cushing, Metabolisches Syndrom, Borreliose...)


Ein eindeutig zu dickes Pony mit einer Futterrehe bekommt man vermutlich eher wieder gesund als ein Pferd, bei dem die Rehe aus heiterem Himmel kam und wo die Ursache einfach nicht gefunden werden kann. Das heißt nicht, dass es da aussichtslos ist, aber es wird mit Sicherheit schwieriger.

Wenn man gleich weiß, wo man bei der Behandlung ansetzen könnte (oder eben auch nicht), kann man sich vielleicht auch eher für oder gegen das Pferd entscheiden..
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Dani
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Antwort #2 - 30. Oktober 2005 um 18:51
 
Hey Spookey!

Den Threat finde ich wirklich gut! Wie oft hört man von Leuten die die keine oder kaum wirklich Ahnung von Pferden haben und sich kranke Pferde anschaffen weil sie günstig oder sogar geschenkt sind. Und wenn man dann nachfragt erzählen sie einem das es ja ein Schnäppchen war und sie das Geld was sie gespart haben ja notfalls in den Tierarzt investieren könnten. Aber das gerade bei Rehepferden (fast) immer mit Folgekosten zurechen ist sehen sie nicht, weil sie keine Ahnung haben und sich auch nicht damit auseinandergesetzt haben.
Mein Pferd ist zB mehr oder weniger gesund, zumindest wenn es um die Rehe geht, aber trotzdem muss er spätestens (!) alle 6 Wochen mit einem Spezialbeschlag beschlagen werden, der mich im günstigsten Fall 90 € Kostet.

Oft ist es ja auch generell so das die zukünftigen Pferdebesitzer sich überschätzen, auch wenn es ein gesundes Pferd ist. Ich weiß gar nicht mehr wievielen Leuten ich schon erklären mußte das es nicht nur bei der Boxenmiete im Monat bleibt, geschweige denn das sie ihren Kindern ein Pony in den Garten stellen können, da das ja nichts kostet (glaubt mir, sowas habe ich schon 2x gehört und das war ernst gemeint!).
Im besten Fall sind es monatlich die Boxmiete, eine Rücklage für den TA(Impfung/Entwurmung.etc) und das Ausschneiden der Hufe, wie gesagt, im besten Fall, aber leider ist das nicht der Normalfall.

LG, Daniela
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Spookey
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Antwort #3 - 30. Oktober 2005 um 18:52
 
Hallo Daniela,

oft ist es aber eben auch wirklich guter Wille und der Wunsch, zu helfen. Gerade wir Frauen sind ja oft mit einem ausgeprägten Helfersyndrom ausgestattet, und bei Pferden möchte man dann eben gerne das Vertrauen des wilden Problempferds erlangen, oder beweisen, dass man mit der richtigen Pflege ein krankes, vernachlässigtes Pferd wieder gesund bekommt. Das ist ja im Grunde auch nix Negatives, im Gegenteil.

Das Problem ist, dass man sich oft eben hoffnungslos überschätzt. Beim verhaltensgestörten Pferd ist das insofern nicht so schlimm, weil man es dann eben für ein paar Wochen auf die Weide stellen kann und in dieser Zeit überlegen kann, was man nun unternehmen will. Bei einem Rehepferd geht das nicht, das braucht ständige Betreuung und verursacht laufende Kosten. Und wer keine Erfahrung mit Rehe hat, kann das vorab einfach nicht richtig einschätzen.

Von daher ist es sehr wichtig, dass man wenigstens halbwegs weiß, was einen erwartet bzw. erwarten könnte.

Es gehört ja schon sehr viel Kraft und Energie dazu, den Kampf gegen die Rehe anzutreten, wenn es das eigene Pferd erwischt hat. Wie oft geht man dabei an seine Grenzen! Natürlich ist die emotionale Bindung an ein Pferd, das man schon jahrelang hat, sehr viel größer, d.h. es wird einen psychisch sehr viel mehr belasten, als bei einem Pferd, das man krank übernimmt. Aber auf der anderen Seite ist es ja gerade auch oft genau diese Liebe zu unserem Pferd, die uns nicht aufgeben lässt. Und auch finanziell ist man ja oft eher bereit, mehr auszugeben als für ein Pferd, das man kaum kennt.

Wenn man ein krankes Pferd aufnimmt, würde ich selber das aber eben nur tun, wenn ich wirklich für es kämpfen würde. Halbherzig zu sagen, "man kann's ja mal probieren, ob das noch mal wird", halte ich für keine gute Lösung. Entweder - oder! Und um das konsequent durchziehen zu können, muss man sich eben schon im Vorfeld überlegen, welche Möglichkeiten man überhaupt hat.
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Silvia Gremmler
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Antwort #4 - 30. Oktober 2005 um 18:54
 
Ich hätte damals gern das Pony Max von Speedy übernommen!
Aber leider wollte es der Besitzer dann doch behalten!
Das Pony hatte vor einigen Jahren Hufrehe,da es zu dick war!
Für mich wäre es persönlich kein Problem gewesen,da ich mit dieser Krankheit umzugehen
weiß.
Hufrehe ist bei vielen Pferden eine Sache der nicht sachgemäßen Fütterung oder von zu üppigen
Haltungsformen auf Weiden!
Vor allem wenn im Sommer die Tiere auf den fetten Wiesen gehalten werden,die man lieber Milchkühen überlassen
sollte!!
Über einige Dinge,sollte man sich jedoch wie Spookey schreibt,im klaren sein:
Ponies/Pferde mit Hufrehe können ein zusätzlicher Kostenfaktor sein!
Außerdem muß es für das Tier noch Lebenswert sei,und zu keiner Qual werden!
Vlg,
Silvia
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In Gedenken an Gipsy Dancer 14.04.1981- 14.09.2005
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Gipsy Dancer ECS-Hufrehetagebuch

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Denk immer an Dein Ziel, dann wirst Du es erreichen!!
 
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Antwort #5 - 30. Oktober 2005 um 18:55
 
ich wüßte nicht ob ich es machen würde....

Bewußt eins kaufen....Nein

wenn es eins meiner jetztigen Pferde betrifft behandeln und versuchen zu helfen bis es nicht mehr geht!!! Ja

lg
Petra
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Dani
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Antwort #6 - 30. Oktober 2005 um 18:59
 
Ich meinte auch eher unerfahrene Leute die sich das erste Pferd kaufen. Da ist schon mal schnell ein krankes Pferd gekauft weils günstiger ist und hinterher ist das Gejammer groß, weil vorher nicht genau überlegt, geschweige denn sich informiert wurde.
Vielleicht sehe ich das ja auch nur so weil ich sowas schon erlebt habe (meine nicht mich und mein Pferd).

Daniela
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Antwort #7 - 21. Juli 2007 um 08:14
 
den Thread mal hochhole

lg
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Hab ein Hufrehepferd übernommen - Fragen
Antwort #8 - 09. Juni 2008 um 11:30
 
Hallo, eigentlich wollte ich im passenden Treat schrei ben, aber der ist ja gesperrt.
Also, ich habe eine 14jährige Hafistute übernommen, die vor 2 Jahren Hufrehe gehabt hat(wahrscheinlich durch falsche Fütterung - Bauer fütterte Unmengen Gebäck).
Linker Vorderhuf hat etwas mehr Hufbeinanbsenkung als Rechter, Röntgenaufnahmen liegen vor, bekomme ich noch.
Die weiße Linie ist verbreitert, meine Hufortho sagt, das kriegt man wieder hin, wird alle zwei Wochen behandelt, hab auch was zum einschmieren auf die Linie, damit sich das wieder regeneriert.

Anfangs lief sie äußerst steif(hab sie jetzt seit einer woche und sie war vorher nur in Box und Paddock und das ein halbes Jahr), nachdem wir die Hufe gemacht haben, wurde es täglich besser und jetzt läuft sie schon ganz gut.
Bin vorsichtig am Auffüttern, da sie äußerst dünn ist, weil die Tierhalter angst hatten, ihr was zu füttern(sie hatte nur Heu).

Meine Frage ist jetzt, habt ihr Erfahrung(eigentlich blöde Frage, deshalb bin ich ja im Forum) mit Hufbeinabsenkung, wie und ob kann man diese Pferde freizeitmäßig reiten? Auf was muß ich sonst achten?

Zur Info, hab diese Stute nicht gekauft, sondern übernommen, wohlwissend, das sie Hufrehe hatte.

Vielen Dank schon mal für eure Infos
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Antwort #9 - 09. Juni 2008 um 12:35
 
hmm welchen Thread meinst du denn??

du schreibst
Bin vorsichtig am Auffüttern, da sie äußerst dünn ist, weil die Tierhalter angst hatten, ihr was zu füttern(sie hatte nur Heu).


fütterst du sie damit auf
Revital "Klinikum" prebiotic??
da wäre ich vorsichtig mit bei einem Hufrehe und Verdacht EMS Pferd

kannst du bitte mal Fotos von dem Pferd einstellen??
auch von den Hufen, seitlich von vorne und unten
die Röntgenbilder wären auch nicht schlecht....

ich denke wenn seit 2 Jahren keine Rehe mehr war......das Pferd jetzt nach der Hufbearbeitung wieder besser läuft kann man langsam anfangen zu Arbeiten aber vorsicht!!

lg
Petra

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Antwort #10 - 09. Juni 2008 um 13:18
 
Ich meinte den Treat"Rehepferd übernehmen..."

Nein, sie darf dosiert auf überständiges Gras, bekommt natürlich Heu, wird nass gemacht, weil ich Allergiker habe. Als Zusatzfutter, etwas Hafer und bißchen Müsli dazu(Müsli von Mühldorfer 5Korn - das Revital Klinikum ist ja auch von Mühldorfer

Ich  versuch das mal mit Bilder
geht nicht, muß ich erst alle kleiner machen, dann müßte es gehen
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Antwort #11 - 09. Juni 2008 um 13:35
 
jetzt steht es in dem Thread  Zwinkernd

das dürfte noch Interessant für dich sein
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1131655605

wobei ich ein eigenes Thema zu deinem Neuzugang besser finden würde sonst geht es ja unter

lg
Petra
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Antwort #12 - 10. Juni 2008 um 14:08
 
Hallo Petra,
vielen Dank für den Link, habs mir gleich durchgelesen.
Meine Hufortho(übrigens nach Biernat) kommt jetzt ja auch alle zwei Wochen damit wir da am Ball bleiben.
DAs Pferdchen hat auch Hufschuhe, aber so mit Krallen, das gefällt mir nicht so ganz. Welche könnt ihr mir empfehlen?

Da sie ja ein halbes Jahr nur auf sandpaddock gestanden hat, hatte sie anfangs schon Probleme mit Hubbeln auf dem Auslauf(ganz eben ist er nun mal nicht).
Aber es geht täglich besser und sie bewegt sich sehr viel, was ja wiederrum für Rehepferde schon gut ist.
Antrainieren will ich sie jetzt noch nicht, da sie noch so furchtbar dünn ist. Aber ich denke, nächste woche so langsam kann ich dann mal anfangen, je nachdem wie sie halt läuft.

Wenn du willst , kannst freilich einen eigenen Treat mit meiner Missisippi machen.
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Julia
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Antwort #13 - 01. August 2008 um 11:13
 
Bewusst ein rehepferd kaufen? NEIN!

Außerdem weiß ich nicht, wie ich reagieren würde, wenn eines meiner Pferde an Rehe erkranken würde...  Ich glaube nicht, dass ich diesen Kampf nochmal kämpfen könnte, wenn es am Ende eh doch keinen Sinn hat...
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mambo
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Antwort #14 - 01. August 2008 um 13:02
 
hallo julia,

diese aussage in einem hufreheforum klingt in meinen ohren hart.
denn wie viele haben hier den kampf gewonnen.
und wenn ich es richtig gelesen habe, ist die frage dazu längst überholt.

das es nicht leicht ist, ein hufrehepferd zu haben, kann ich bestätigen. auch wir haben ( hatten??, denn ich hoffe, wir sind nun ein für alle mal durch ) ) eines.
aber der kampf lohnt sich in meinen augen immer.  Zwinkernd
es gibt hier beispiele, denen es weitaus schlechter, als uns ging. und auch sie wurden teilweise wieder gesund, oder kämpfen noch.
und sie machen denen mut, die sich tag für tag hier an dasforum wenden, um hilfe zu bekommen.

ob es sinn gemacht hat, alles durchzustehen? es macht immer sinn, einem lebewesen zu helfen. außer der TA stellt die eindeutige diagnose, dass es nur eine quälerei für das tier wäre. aber selbst da würde zumindest ich eine zweite meinung einholen.

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Pony
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Antwort #15 - 01. August 2008 um 13:07
 
da stimme ich Mambo zu....

sollte eines meiner beiden Pferde  (hoffe natürlich nicht) eine Hufrehe bekommen werde ich alles tun um ihnen zu helfen
aber ich würde nicht bewußt so ein Tier übernehmen

lg
Petra
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Anu




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Antwort #16 - 01. August 2008 um 15:30
 
Bei mir ist die Entscheidung ja nun gefallen.
Seit heute bin ich im Besitz eines Reheponys, welches ich jetzt seit fast 3 jahren reite und sie seit 4 Jahren keinerlei Schübe hatte. Sie hatte auch nur einen.
Sie hat mitlerweile super abgenommen, steht mom. noch auf magerkoppel. Ab nächster Woche geht sie mit Fresskorb wieder in die große Herde für ein paar Stunden.
Es geht ihr blendend.
Ich habe lange überlegt, ob ich es wirklich tun soll und habe entschieden, es zu tun. Ansonsten wäre sie als Freizeitpferd zu anderen Leuten gekommen, die sie zu hause auf ihre Wiese stellen wollten. der Besi wars egal, hauptsache weg. Der nächste Schub wäre vorprogrammiert. Habe sie allerdings für nen Euro bekommen, weil man ja nicht verschenkt.
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Kirstin
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Antwort #17 - 01. August 2008 um 16:20
 
Hallo Anu,
Smiley herzlichen Glückwunsch!!!
Laut lachend dann hast Du genauso viel bezahlt, wie ich für Justy Smiley

LG
Kirstin
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ronja-pony




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Antwort #18 - 01. August 2008 um 16:32
 
Von mir auch herzlichen Glückwunsch

und auf viele gesunde Jahre zusammen Smiley
wünsch Euch beiden viel Spass

Liebe Grüße
Conny
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mambo
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Antwort #19 - 01. August 2008 um 18:31
 
schliesse mich den glückwünschen an.

zudem muß man auch sagen, dass es auf die art der hufrehe ankommt. wie hier ja hinsichtlich bekannt ist, handelt es sich bei der hufrehe um eine multiple krankheitsform. es gibt so viele auslöser.
unser emir hat (te) die schwerwiegendere variante mit stoffwechselstörungen. bei ihm ist es viel langfristiger.
mambo hingegen hatte vor jahren eine belastungsrehe durch zu viel ausschneiden seitens des hufpflegers. absolut klassisch mit bilderbuchrehestellung etc.
das ganze war nach wenigen wochen ausgestanden und ich habe ihn nie wie ein rehepferd gehalten ( bis auf die paar wochen nach dem schub ).
während emir seit seines lebens danach leben werden muß.

von daher ist es sowieso schwer, ein rehefperd mit einem anderen rehepferd zu vergleichen.

drücke euch die daumen, das es der letzte schub war und ihr noch viele unbeschwerte jahre vor euch habt. dein pferdchen wird esdir sicher danken! Zwinkernd
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Antwort #20 - 13. August 2008 um 20:58
 
Ich würde nicht wieder ein Rehepferd übernehmen. Ich habe diesem Pferd viel zu verdanken, ich bereue meine damalige Entscheidung zwar nicht, trotzdem ist ein Rehepferd sehr problematisch.
Man unterschätzt diese Krankheit mit ihren Auslösern und teilweise untypischen Verläufen. Ich war 3 Jahre lang glücklich und dachte, ich bin mit dem richtigen Futtermanagment auf der sicheren Seite.
Dann 2 neue Reheschübe, obwohl Pony nur auf Sand stand. Ich hatte unterschätzt, daß Rehe im Endefffekt eine Stoffwechselkrankheit ist, d.h. als nächstes kam das massive Allergieproblem, das wir durch tägliches Inhalieren versucht haben in den Griff zukriegen. Das ging erstmal gut, trotzdem, danach lose Kniebänder, die in der Klinik geblistert wurden, hat aber nur 6 Monate angehalten, trotz sehr vorsichtigem Reiten. Seit Mitte Mai habe ich beschlossen, daß die Stute nicht mehr geritten wird, seither haben wir keinen Tierarzt mehr gebraucht. Sie bekommt jeden Tag ihr Thyrox-Tabeltten (gegen Schilddrüsenunterfunktion = Ursache der Reheschübe) und sie ist glücklich, da sie nachts auf die überständige Weide darf. Ich kann mir das leisten da wir Selbstversorger sind und ich habe eine junges Pferd, das ich reite.
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mambo
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Antwort #21 - 13. August 2008 um 21:28
 
off topic

hallo clara!
wie habt ihr die schilddrüsenunterfunktion bei eurem pferd festgestellt? ich war in diesem punkt mal ziemlich rührig und habe von allen seiten gesagt bekommen, dass es derzeit keine aussagekräftigen tests bei pferden gibt.
daraufhin haben wir inabsprache mit der behandelnden TA damals beschlossen, es  mit dem Thyroxin zu  versuchen. leider bekam unser pferd ca 8 wospäter einen reheschub. und es bestand die möglichkeit, dassthyroxin eine mögliche ursache dafür  war.
aber ich bleibe weiterhin interessiert daran, daher meine frage.
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mimimax2008




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Antwort #22 - 28. August 2008 um 21:02
 
Ich würde wieder ein Rehepferd übernehmen. Klar es ist viel arbeit ne menge TA besuche und auch einiges an Kosten.  Mein Wotan hat zum Glück nur Futterrehe. Er hatte bis jetzt insg 4 Süber die immer sofort vom VOrbesitzer behandelt worden sind. Ich habe ihm im  Schub bekommen und danke TA und hilfe von meiner FReundin, wo er derzeit steht, haben wir alles im Griff bekommen und er ist so dankbar was ich deutlich am verhalten merke.
Die weisse Linie war bei ihm auch verbreitert aber heute war der SChmied da und es ist deutlich zurückgegangen.

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Benji




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Antwort #23 - 11. September 2008 um 22:51
 
Ich hatte ja das Glück die Stute 6 Monate "ausprobieren" zu dürfen...gestern waren 5 Monate rum...heute bezahlt...trotz Rehebefund (vorher ) und Reheschub..bei uns...Nun nehmen wir das Thema ernster..und die Süße macht sich prima...Wir packen das schon...
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Faynah
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Antwort #24 - 12. Oktober 2008 um 22:57
 
Hey Queeny,

erstmal ein willkommenes Hallöchen Smiley und Hut ab, dass du dich dafür entschieden hast. Aber mich konnte auch nix davon abhalten die Pferde zu übernehmen, die ich jetzt habe und davon hat auch jedes so sein Wehwehchen. Wo die Liebe halt hinfällt  Laut lachend Ich wünsche dir alles Gute für dein Hotti und bei entsprechender Haltung und etwas Glück kann auch eine Rehepferd alt werden. Zumindest hoffe ich das mal, habe nämlich auch ein Rehlein.

Liebe Grüße und viel Spass hier im Forum.
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Jeremy
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Antwort #25 - 23. November 2008 um 22:27
 
Ich kann mich Faynah nur anschließen.
Habe ebenfalls erst vor drei Wochen ein Rehepony übernommen.
Ich habe das Pony aus einer nicht Rehe gerechten Haltung geholt. Die alte Besitzerin hatte schon mit dem Gedanken gespielt, ihn zum Schlachter zu geben  Ärgerlich

Wünsche euch ebenfalls viel Glück und gutes Gelingen.
Rehe sind schließlich kein hoffnungsloser Fall. Dies beweist ja das Forum Smiley
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rahja
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Antwort #26 - 09. Dezember 2008 um 17:37
 
Nachdem was ich mit Rahja damals durchgemacht habe war ich mir sicher das ich NIE wieder so ein "Problempferd" haben wollte.
Als meine Freundin dann vor 2 Jahren Lissy anschleppte  bin ich innerlich zusammengezuckt und habe gedacht "Oh, Nein, wieso ausgerechnet ein Rehepferd? Ich wußte was auf mich zukommen würde und hatte vor allem Angst ob Lissy und wir es wirklich schaffen.

Ich muß mich meinen Vorrednerinnen anschließen besonders wichtig ist der lange Atem in finanzieller und nervlicher Hinsicht. Ich hatte ganz vergessen wie teuer und aufwendig die Behandlungen sind. Alleine der Spezial-Beschlag. Abgesehen von den Kosten sollte man sich im Klaren darüber sein, das ständig das Damokles-Schwert über einem schwebt und das besonders die Haltung einem zu schaffen macht (mir zumindest). Ich weiß nie genau wo die Grenze für den täglichen Weidegang ist. Ich bin mir sehr bewußt darüber, das zumindest bei Lissy ein Reheschub mit einer weiteren Absenkung ihr Todesurteil sein könnte. Und der Gedanke das ich die Situation vielleicht falsch einschätze und sie mit den Folgen leben muß macht mir schon zu schaffen.
Auf der anderen Seite blüht das Pferd auf, ist lebensfroh und scheint ihr Leben zu genießen. Dafür lohnt sich der Aufwand und das was sie uns gibt, ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Jeder der sich ein Rehepferd anschafft, sollte sich sehr genau mit dem Thema auseinandersetzen. Ich finde es sehr schwierig eine Entscheidung zu treffen ob man ein Rehepferd nimmt oder nicht. Auf der einen Seite stellt sich die Frage kann ich einem Rehepferd gerecht werden, es ist schon schwierig einem gesunden Pferd gerecht zu werden. Auf der anderen Seite haben die Pferde eine Chance verdient, denn häufig hat der Mensch seine Finger im Spiel gehabt.
Ich habe großes Glück meine beiden alten Tanten sind reitbar und es geht ihnen gut (wie es mit Hufrehe eben möglich ist). Auch wenn sie nicht reitbar wären, wäre es nicht schlimm solange sie sich nicht quälen bzw. leiden. Es käme mir nicht in den Sinn mich von ihnen zu trennen.
Die Frage ist ja auch immer was will ich von und mit dem Pferd.
Auf jeden Fall ist ein Rehepferd deutlich anspruchsvoller in der Pflege und kostenintensiver wenn jemand meint ein Schnäppchen zu machen dann ist demjenigen nicht bewußt was Hufrehe bedeutet oder er will es nicht zur Kenntnis nehmen.
Ich bereue es jedenfalls nicht, das meine Freundin (gegen meinen Willen  Traurig) Lissy angeschleppt hat und ich jetzt stolze Besitzerin von 2 Rehepferden bin.
Ich persönlich würde nach jetzigem Kenntnisstand jederzeit wieder ein Rehepferd übernehmen
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mady
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Antwort #27 - 26. August 2010 um 11:02
 
Das Thema passt ja zu uns  Smiley

Ich habe es getan! Ich hätte es aber nicht getan, wenn das Shetty nicht schon mal uns gewesen wäre.
Ich hatte das Gefühl, daß ich es ihr schuldig war, denn ich hatte sie verkauft. Sonst wäre es viell. nicht passier, denn bei uns kam sie nur max. 2 Std. auf Wiese, da ich immer schon Angst vor Rehe hatte und sowas eigentl. nie mit machen wollte.
Ich habe sie erst 2 Wochen zurück und seit dem sie wieder hier ist hab ich nur Stress und schlafe kaum. Geheult wegen dem Stress hab ich auch schon oft genug, aber ich möchte es einfach schaffen.
Es wird aber jeden Tag besser mit der Organisation und dann kommt denke ich die Rutine rein und der Stress ist weg  Zwinkernd
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Maeuschen
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Antwort #28 - 22. Februar 2011 um 07:21
 
Ich habe mein Pferd auch für 1€ bekommen. Da hatten sie aber noch keine Rehe, sondern ist nur schon etwas älter gewesen.
Sie hat im letzten Jahr Rehe bekommen. Ich hab ihr die Chance gegeben wieder fit zu werden, da TA und Schmied sehr zuversichtlich sind.
Sie wird zwar sicher nie wieder so unbeschwert leben können wir vorher, sprich 24h Weide wirds nicht mehr geben. Ich denke ich habe eine gute Lösung gefunden sie auf Sand zu stellen mit Sichtkontakt, ab und an in große HErde und ab und an ein anderes Pferd auf ihrem Paddock.
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Maeuschen
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Antwort #29 - 22. Februar 2011 um 07:22
 
Aber ganz bewusst so ein Tier zu übernehmen, NEIN.
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Gänseblümchen
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Antwort #30 - 01. März 2011 um 21:05
 
Mein erstes Pony habe ich mit einer Nachgeburtsrehe übernommen - ein ganz armes Ding vom Reiterhof. Ich habe dieses Pony geliebt - es war dort mein Pflegepony. Von daher war mir die Krankheit egal.

Ein fremdes Pferd bewußt mit Rehe kaufen?
Nein - nie!
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Hufrehe Tagebuch Davina

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Pony ist Rentnerin mit Mini-Job aufgrund von Verletzung am Hinterbein
Futter: Heu im Offenstall mit einem anderen Pferd zusammen - abends ad lib. - morgens bis frühen Nachmittag mit Fressi - Pony frisst aber von alleine nicht ständig; Salzleckstein

"Arbeit": z.Zt. 7 x Woche zwischen 20 Minuten Schrittarbeit und 1,5 Stunde Spazierausritt - auch mal 30 Minuten Bahnarbeit Schritt/Trab/Seitengänge und kleiner Ausritt in allen Gangarten

Verletzung am Hinterbein seit einigen Monaten ohne sichtbaren Befund

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spirit
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Ponypower forever


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Antwort #31 - 18. Mai 2011 um 01:06
 
Ganz bewußt ein fremdes Pferd mit Hufrehe kaufen?? Nein!!
Ich selbst habe ein Hufrehepony. Ich wußte aber vorher nicht das er Rehe hatte. Er wurde mir als Rehefrei verkauft.
Als dann ein knappes dreivierteljahr später der erste leichte Schub kam und mein Hufschmied dann meinte er hätte eine leichte chronische Rehe nahmen wir den Kampf auf.
Wir hatten bis jetzt insgesamt 4 Schübe auf 3jahre verteilt. Davon 1 richtig heftiger auf allen 4 Hufen und 3 sehr leichte.
Zuerst dachten wir an Futterrehe,doch es gab nie einen eindeutigen Auslöser dafür.
Das Thema Cushing drängte sich immer mehr auf, doch der erste test war Negativ. Der zweite dann eher dunkelgrau verdächtig,doch meine TÄ wiegelte ab.
Erst eine zweite meinung bescherte mir dann das Rezept fürs Pergolid und damit ging es Miro immer besser. Er blühte regelrecht auf.
das Pergolid bekommt er jetzt seit Anfang Dezember 2009 und seitdem geht es ihm richtig super.
Rehefrei sind wir jetzt seit knapp 3 Jahren.
Aber fragt mich nicht was es mich Zeit, Geld, Nerven und Tränen gekostet hat.
Aber für meinen Kleinen habe ich es verdammt gerne getan und würde es immerwieder tun, bis zum Schluß.
Genauso bei meinem Großen.  Smiley
Ich weiß seit der Zeit auch das ich mich in Sachen rehehufe voll udn ganz auf unseren Hufschmied verlassen kann, genauso wie auf meine TÄ.
Und natürlich nicht zu vergessen dieses Forum hier, in dem ich Nächtelang alles durchstöbert habe,um mich zu informieren, und dessen User mir immer mit Rat und, soweit es ging, auch Tat zur Seite standen.  Kuss
An dieser Stelle nochmal ein ganz ganz dickes Dankeschön dafür.  Kuss
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LG Dani
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Jacky.x
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Antwort #32 - 18. Oktober 2011 um 15:03
 
Hallo Leute,

auch ich habe meine Stute 20 Jahre, erst Anfang dieses Jahres übernommen. Ich wusste das sie schon mal Rehe hatte.

Habe aber null Plan gehabt. Schockiert/Erstaunt  Letztes Jahr im März habe ich sie angefangen zu reiten als totaler Anfänger.

Sie ist ein tolles Pferd, es war Liebe auf den ersten Blick/Ritt.
Dann zum Jahresende war ihr Schicksal erstmal ungewiss und da ich damit nicht Leben konnte ist es jetzt meine.

Obwohl sie so schwer krank ist bereue ich nichts (EMS und ECS).
Ich würde jedoch jedem Raten einen EMS ECS Test zu machen.
Jetzt ist sie krank...sehr krank, ich glaube natürlich dran das wir es schaffen. Aber ohne Freunde am Stall und meinen lieben Lebensgefährten und ohne dieses Forum wäre ich aufgeschmissen.

Bei aller Tierliebe Rehe ja...sollten aber auch schon Grunderkrankungen da sein. Klares NEIN!!!

Sprich ich finde alleine kann einer so etwas garnicht schaffen. Es ist zwar dem Pferd ggü. gut gemeint, man kann dann aber auch selber dran zugrunde gehen.

Nach dem schlimmen Befund (EMS / Cushing) ist meine größte Sorge wie halte ich sie weiterhin.
Vorallem muss es auch lebenswert für sie sein.

Wir haben Gott sei Dank schon eine Lösung.

Aber das ist glaube ich das schwerste daran ein Pferd zu halten was nie wieder auf die Wiese darf, dennoch in Gesellschaft sein will und nicht in der Box verrotten soll.


LG Jackyhttp://www.uploadmyfile.de/bild.php/5996,055MLK9M.jpg

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liselottchen
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Antwort #33 - 23. Mai 2013 um 00:38
 
So, das ist ein Thread, der mich sehr anspricht, aber auch beschäftigt. Unsere lotte ist schon 14 Jahr bei uns, aber wir können uns nicht so lieb, wie viel von euch um sie kümmern. unser Sohn kam chronisch krank zur Welt, das hat viel verändert, Maßstäbe verschoben. Wir wissen ,dass wir für Lotte nicht genug Zeit und Geld haben, aber niemand wollte sie übernehmen, was ja auch klar ist.
Heute, bei strömenden Regen und 5 Grad, hat es dann aber genau unser Sohn auf den Punkt gebracht: man macht es wegen der Liebe!
Ich weiß, dass wir uns viele der guten Diagnosen und Therapien nicht leisten können werden, falls Lotte wirklich ECS hat, aber mich hat das sehr berührt heute. keine Antwort, viele fragen...
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Lotte ist jetzt 25 Jahre alt. Sie hat Cushing und bekommt eine halbe Tablette Prascend. Sie wird geritten und lebt im Offenstall und Paddocktrail in kleiner Gruppe.

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Dagur
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Antwort #34 - 09. Juni 2013 um 13:59
 
Mir geht es ähnlich wie spirit. Ich habe vor zwei Jahren meinen Isi übernommen - mit ehemaligem Leberschaden, aber ansonsten "krankheitsfrei". Im Sommer letzten Jahres hatten wir dann eine positive ECS-Diagnose, Einstellung auf Prascend, soweit kein Problem. Einen Monat später kam dann der erste Reheschub, der nach zwei Wochen aber so gut wie vorbei war. In diesem Jahr haben wir nicht so viel Glück - wir kämpfen aktuell seit fast 11 Wochen gegen die Rehe. Ständige Röntgenkontrollen, eingipsen, diverse Entzündungshemmer, Rehebeschlag - ich denke, dass man die Kosten auf gar keinen Fall unterschätzen darf! Um Fakten zu nennen: teilweise liegen wir bei 1000 - 1500€ im Monat, da sollte sich doch jeder gut überlegen, ob er die finanziellen Möglichkeiten hat, sein Pferd bestmöglich zu unterstützen!!!
Der zweite wesentliche Punkt ist meiner Meinung nach die psychische Belastung. Ein Rehepferd benötigt so viel mehr Zeit, als ein gesundes Pferd... Ich habe das Glück, mit meinem Pony nahezu auf demselben Hof zu wohnen; anders wäre es für mich auch nicht möglich, Dag so zu halten, wie es für ihn gut ist. Konkret heißt das für mich momentan vor der Arbeit zum ersten mal zu füttern und 30min die Beine zu kühlen. Der Tag endet mit dem letzten Kühlen und der letzten Fütterung zwischen 23 und 24 Uhr. Dazu kommen die ständigen Überlegungen, auf welchem Paddock er stehen kann, um die Pferde zu sehen, die inzwischen rund um die Uhr auf der Wiese sind. Besitzer zu überreden, ihr Pferd wenigstens für einige Stunden in die Box zu stellen, damit Dag nicht alleine sein muss (ist inzwischen nämlich nicht mehr möglich). Zu organisieren, wie die Pferde reingeholt werden. Boxen zu misten, weil die anderen ja nur wegen meinem mit rein gehen. Und neben allem immer wieder die Angst, dass er es trotz allem nicht schaffen könnte, weil die Pulsation einfach nicht aus den Hufen gehen will...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich niemals ein FREMDES Rehepferd übernehmen würde. Ich würde auch niemandem dazu raten - es sei denn, er hat viel Erfahrung, viel Zeit und viel Geld und möglichst einen eigenen Hof mit optimalen Bedingungen. Etwas anderes ist es, wenn man das Pferd bereits kennt und eine Beziehung besteht - dann würde ich alles auf mich nehmen, mit dem Wissen, was es bedeutet. Und abgeben würde ich ein Rehepferd niemals - wer da ist, bleibt!!!
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"Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln."

Astrid Lindgren
 
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Jacky.x
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Antwort #35 - 20. Juli 2013 um 05:13
 
Hallo ihr Lieben,

im Oktober 2011 habe ich hier zuletzt mein Statement abgegeben. Meiner Maus geht es Gott sei Dank gut und ich bereue ihre Übernahme immer noch nicht. Mittlerweile haben sich durch das ECS und EMS auch noch ihre Zähne verschlechtert, einige mussten gezogen werden. Diese Begleitkrankheit EOTRH (Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis) ist ebenfalls nicht heilbar und wird uns jetzt bis an ihr Lebensende begleiten. Mandy bekommt mittlerweile 1 1/2 Tablette Prascent und ab und an etwas für ihre Zähne.

Ich liebe sie, sie ist voll reitbar (Freizeit / Gelände) und macht mir viel Spaß.
Trotzdem kann ich nur jedem Raten denkt bei der Übernahme eines Rehepferdes an die Kosten. Entweder für ein Haus sparen oder ein Rehepferd finanzieren  Smiley Durchgedreht und in der kleinen Wohnung 50 qm Wohnung bleiben  Zwinkernd Smiley Zwinkerndso ist das eben wenn man in ein süßes Pony verliebt ist.

Lg Jacky
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