Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Winnetou (Gelesen: 14158 mal)
Mari
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29. Mai 2006 um 20:24
 
Hallo, hier kommt jetzt endlich das Tagebuch von Winnetou, nachdem ich ja schon ein paar Mal versprochen hatte eines zu schreiben.

Hintergrunddaten zu Winnetou: Winnetou ist 16 Jahre alt, New-Forest-Araber Mischling, 143 cm groß und das liebste Pony im Stall. Er frisst für sein Leben gern, war deswegen auch immer ein bisschen zu dick und er liebt Ausritte, die über sämtliche Stoppelfelder führen. Er war sein ganzes Leben gesund bis auf eine Heustauballergie, durch die er im Winter immer Husten hatte.

2004: Im Frühling bekam er auf einmal ein dickes Vorderbein, das vom Tierarzt als Sehnenscheidenentzündung erkannt wurde. Er durfte weder geritten werden, noch auf die Weide. Deswegen stand er, bis auf einen täglichen Spaziergang, den ganzen Sommer im Stall. Zum Winter hin bekam er dann heftige Strahlfäule, der Tierarzt sagte sogar, dass es schon an Hufkrebs grenzt und dass er jetzt unbedingt absolut trocken stehen muss. Wir versuchten alles, um ihn trocken zu stellen, aber spätestens nach einem halben Tag, war seine Box wieder komplett nass.

2005:  Zum Glück durfte er im Sommer wieder auf die Weide und so besserte sich die Strahlfäule schnell. Wir verbrachten einen schönen Sommer zusammen mit vielen Ausritten. Leider kam im Dezember, kurz nach Beginn der Stallsaison, die Strahlfäule wieder. Diesmal nahmen wir es aber nicht so hin.

Januar/Februar 2006: Wir versuchten wieder alles um die Box trocken zu halten, aber wir kamen einfach nicht gegen sein Saufen und Pinkeln an. Meine Vermutung lag immer darin, dass er das nur aus Langeweile macht, doch eine Bekannte sagte uns dann, dass Pferde auch Diabetes bekommen können. Ich holte mir daraufhin zwei Teststreifen vom Tierarzt, die Glukose im Urin anzeigen sollten. Beide Streifen verfärbten sich von Gelb in Dunkelgrün. Zwei Tage später kam der Tierarzt, um Winnetou Blut abzunehmen. Es wurde ein großes Blutbild gemacht, das auch einige Werte anzeigte, die nicht normal waren:
Eisen               173      (80-140)
Magnesium               2,26 mg/dl(1,8-2,2)
ges. Eiweiß      7,18 g/dl      (6,0-7,0)
Cholesterin      108 mg/dl      (40-90)
CK            139 U/L      (0-90)
Glucose               161 mg/dl      (70-120)

März/April 2006: Wegen dem hohen Glukosewert ließen wir auch noch einmal den genauen Wert im Urin bestimmen. Heraus kam ein unglaublicher Wert:
Glucose im Urin      1251(Einheit weiß ich nicht)            (0-16)

Der Tierarzt machte mir dann total Angst. Er sagt das Labor habe ihn sogar angerufen und gesagt, dass dieses Pferd ja fast nicht mehr Leben könne, denn normalerweise sei das schon eine Überzuckerung, die bis zum Koma führe. Er las dann noch mal in seiner Fachliteratur nach und sagte mir dann, dass es ganz seltene Fälle gäbe, bei denen diese Werte zustande kommen.

Ich beschloss also sofort Winnetous Futter umzustellen, so wie ich es hier gelesen habe (vorher hab ich es nicht übers Herz gebracht). Wir bestellten die Speedy Beets, die Winnetou auch sofort gerne fraß. Heu gibt es nur noch gewaschen und mit einem Teelöffel Zimt versetzt. Leckerchen sind komplett vom Speiseplan gestrichen worden. Leider verstehen viele Leute nicht, dass sie Winnetou nichts mehr zustecken sollen. Ich hab zwar ein riiiieeesen Schild vor der Box, allerdings hab ich auch schon einige dabei erwischt, wie sie ihm etwas gegeben haben. Als Antwort bekomme ich immer: „Das ist doch gemein, wenn alle was bekommen und er zugucken muss!“
Leider hab ich sogar seine Pflegerin schon dabei erwischt, obwohl ich ihn lang und breit erklärt hatte, dass sie ihm mit ihren Leckerlies mehr schadet als einen Gefallen tut.

Mai 2006: Die Weidesaison hat angefangen und ich habe mir eine Fressbremse für Winnetou besorgt. Leider hat er die schon beim ersten Weidegang kaputt gemacht. Jetzt kommt er trotzdem jeden Tag für zwei Stunden auf die Weide, einfach um seine Hufe auch zu entlasten, denn die nächste Strahlfäule bahnt sich schon an.
Ich muss sagen, Winnetou sah noch nie besser aus. Sein Fell glänzt, er ist sehr gut zufrieden und auch sehr fit. Außerdem hab ich das Gefühl, dass er weniger trinkt.
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Antwort #1 - 21. November 2006 um 18:41
 
Hallo
Den Sommer über gab es bei Winnetou keine besonderen Vorkommnisse. Er war gut zufrieden, fit und gesund. Leider lässt seine Kondition immer mehr nach, so dass er nach kurzer Zeit schon nass geschwitzt war/ist, auch wenn man nur Schritt und Trab reitet.

Im Mai stand er, wie ich oben geschrieben habe, nur 2 Stunden täglich auf der Weide. Sonst hielt ich eine sehr strenge Diät und er hat ganz schön abgespeckt. Im ganz heißen Sommer stand er dann sogar die Nächte draußen, denn die Weide war komplett leer gefressen und verdorrt. Deswegen und wegen der Hitze kamen die Pferde tagsüber rein und wurden dort gefüttert. Leider stand er auch noch im September auf der Weide als das Gras wieder gewachsen ist. Er bekam eine leichte Hufrehe, die aber nach einer Woche wieder viel besser war. Natürlich kam er sofort in den Stall und danach auch nicht mehr auf die Weide.

Vom Tierarzt habe ich mir eine ganze Packung Urinteststreifen für Glukose gekauft, die ich ab und zu mal ausprobiere, wenn ich ihn gerade beim Pinkeln erwische. Letztes Wochenende war es mal wieder so weit und ich konnte einen Teststreifen drunterhalten. Im Sommer zeigten die Teststreifen immer nur ganz niedrige Glukosewerte, diesmal allerdings wurde es wieder dunkeldunkelgrün.

Ich habe noch einmal allen lang und breit erklärt, dass Winnetou mit NICHTS gefüttert werden darf, wenn ich es nicht erlaubt habe. Leider wollen es einige Leute nicht verstehen. Ich hoffe, dass diese hohen Urinwerte die nächste Zeit wieder runtergehen.

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Antwort #2 - 17. November 2008 um 11:38
 
Hallo
Ich war vor längerer Zeit schon einmal hier und hatte auch ein Tagebuch angelegt, aber mit dem neuen Forum wurde es glaub ich gelöscht. Mein Pferd heißt Winnetou, vielleicht erinnert sich ja noch irgendjemand an ihn.

Ich habe Winnetou jetzt seit fast 15 Jahren und er war sein ganzes Leben übergewichtig und immer auf der Suche nach was Fressbarem. In all den Jahren hatte er ca. 2 Mal Hufrehe. Ich weiß nicht mehr genau, wann es war, aber irgendwann vor ein paar Jahren ist uns aufgefallen, dass er sehr viel trinkt und pinkelt. Wir haben daraufhin einen Urinsticktest gemacht, ob er Glukose im Urin hat, was positiv war. Dann hab ich (unter großen Mühen) eine Urinprobe von ihm genommen und der TA hats eingeschickt, auch da hatte er viel Glukose drin. Der darauf folgende Bluttest war der Hammer: Sein Blutzuckerwert war über 1500! Weder das Labor noch der TA konnten diesen Wert richtig glauben. Zu dem Zeitpunkt fingen wir dann mit der Diät an und er bekam Speedy Beets. Nach einem Monat war der Blutzucker auf über 600 und noch ein oder zwei Monate später war er fast normal. Das Heu bekommt Winnetou auch immer eingeweicht, das machen wir aber seit Jahren schon so, weil er ne Heustauballergie hat.

Da er jetzt aber schon ca. 19 Jahre alt ist, hat er auch andere Problemchen. Seit Jahren kämpfen wir gegen eine Sehnenscheidenentzündung. Wir haben ALLES probiert. Von normaler Schulmedizin von unserem TA, über nen Heilpraktiker, der ihn mit Laser, Globuli und ner Creme behandelt hat, bis hin zur Pferdeklinik. Im April wars das letzte Mal richtig schlimm, die Sehenscheide war fast so dick wie ein Ei. Im Moment ist sein Bein aber wieder super. Ich fange gerade wieder an langsam zu reiten.

Sein zweites Problem ist die Strahlfäule vom vielen Pinkeln. Wir haben 3 Hufe im Moment echt gut im Griff, doch ein Vorderhuf ist total zerfressen. Der Hufschmied hat uns schon mal gesagt, dass wir aufpassen müssen, dass daraus kein Hufkrebs entsteht. Wir behandeln immer mit Jodoformäther und stopfen schon Watte in die Löcher. Aber wir bekommen es nicht hin, dass Winnetou trocken steht. Er bekommt bereits mehr als doppelt so viel Stroh wie die anderen Pferde und schafft es trotzdem innerhalb weniger Stunden in nem Matschloch zu stehen. Jetzt bestelle ich allerdings das Zeug von bestes Futter, das kannte ich noch nicht. Ich hoffe das bringt Besserung.

Sonst gehts Winnetou echt gut. Er ist ein richtiger Teddybär und total gut zufrieden. Fit und frech wie immer  Smiley.

Ich weiß nicht, ob ich bei den Hufrehetagebüchern richtig bin mit Winnetous Tagebuch, aber es kann ja sicherlich ins richtige Forum verschoben werden, oder?
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Antwort #3 - 17. November 2008 um 11:51
 
schupps
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Antwort #4 - 21. November 2008 um 15:59
 
Hier mal ein Foto von September/Oktober, leider nur sehr klein.

......
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Antwort #5 - 21. November 2008 um 16:01
 
Und noch eins...
......

Man kann auf die Fotos draufklicken, dann öffnet sich ein neuer Tab und geht man dann auf "Thumbnails" erscheint das Bild in größer.

Auf dem ersten sieht man deutlich, dass Winnetou dünn geworden ist, aber sein Fell ist sehr schön.
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Antwort #6 - 02. Dezember 2008 um 21:02
 
Meine Mutter hat nun die Zwiebel-Honig Paste ausprobiert, bis jetzt sieht man aber noch keine Besserung. Auch das Strahlfäule Zeug von Bestes Futter bringt noch nicht die Erleichterung. Aber so lange probieren wir das ja noch nicht. Ich habe auch einen Hufschuh bestellt, der ist heute angekommen. Wie lange kann man einen Hufschuh denn dranlassen? Bis eine Besserung eintritt? Oder muss der Huf atmen?

Jetzt Freitag kommt sehr wahrscheinlich der Tierarzt für die Blutuntersuchung. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass Winnetou Cushing hat  Griesgrämig. Wieviel kostet denn das Pergolid im Monat?
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Antwort #7 - 08. Dezember 2008 um 21:07
 
Soooo, ich habe Neuigkeiten:
Und zwar hat der Tierarzt natürlich NICHT den ACTH-Test gemacht, sondern nur ein großes Blutbild. Ich war ja nicht da (hatte ja gesagt, dass ich erst Weihnachten wieder nach Hause fahre), deshalb musste Mama sich mit ihm auseinandersetzen. Sie hatte ihm gesagt, dass wir den Test wollen, deshalb wurde der Termin extra von Freitag auf heute Morgen verschoben. Warum er das jetzt doch nicht gemacht hat, weiß ich nicht. Er hat mich gerade angerufen, um mir das Ergebnis mitzuteilen und ich hab ihm noch mal deutlich gesagt, dass ich Winnetou auf Cushing testen lassen möchte. Er war wieder der Meinung, dass Winnetou top gesund aussieht (obwohl er langes Fell hat, s.M.n. liegt das am Alter) und es nicht Not tut. Er hat Winnetou auch noch abgehört und meinte der hat ein super gutes Herz. Naja, jetzt bestellt er aber mal die Röhrchen im Labor in Hildesheim, weil das angeblich besser ist als die TiHo in Hannover. Bin echt verärgert, dass er sich so querstellt  Ärgerlich. Wenigstens ist das große BB auch mal wieder ganz gut zu wissen. Ein paar Werte sind bisschen erhöht und zwar (ich weiß die Einheiten leider wieder nicht):
Glukose 146
Cholesterin 127
CK 115
Eiweiß
Eisen
und Kalium ist zu niedrig
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Antwort #8 - 26. Dezember 2008 um 18:29
 
Hier mal zwei Fotos von gestern, Ganzkörperfotos muss ich morgen mal machen, hab ich gestern vergessen.
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Antwort #9 - 26. Dezember 2008 um 18:33
 
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Antwort #10 - 30. Dezember 2008 um 16:23
 
Hier noch Fotos von heute Nachmittag:
...

...

Ich finde da sieht er echt gut aus. Er ist die letzten Tage auch wieder viel besser zufrieden. Ich bin heute sogar mit ihm ausgeritten und er hat wieder rumgesponnen, wie zu alten Zeiten.
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Antwort #11 - 30. Dezember 2008 um 17:43
 
Und hier einmal ein kleines Video Smiley.

http://www.youtube.com/watch?v=LOmOnH5WNvQ
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Antwort #12 - 29. Januar 2009 um 18:30
 
Morgen kommt das Ergebnis, die Blutprobe wurde genommen!!
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Antwort #13 - 03. Februar 2009 um 17:38
 
So, mal wieder alles zeitverzögert.... wir haben das Ergebnis.

Winnetou hat KEIN Cushing. Der Tierarzt hat jetzt nur kurz angerufen und gesagt, dass es kein Cushing ist. Die genauen Werte holen wir Samstag ab. Er schiebt die ganzen Beschwerden auf Winnetous schlechte Nierenwerte.
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Antwort #14 - 25. Mai 2009 um 13:58
 
Das ist ja so liiiieeeb von euch, vielen Dank für die Glückwünsche  Smiley. Freu mich total darüber!

Und ich hab mal wieder Neuigkeiten zu Winnetou. Und zwar geht er seit ca. einer Woche lahm hinten links. Er setzt den Huf kaum noch auf, würde wohl am liebsten auf drei Beinen laufen, entlastet das Bein im Stehen und man kann kaum hinten rechts auskratzen. Deshalb hat er am Dienstag einen Angussverband bekommen, in den wir jeden Tag Rivanol gegossen haben, um ein Hufgeschwür zu finden. Donnerstag war der TA dann da, aber es wurde kein Hufgeschwür gefunden. Wir haben dann seinen Huf und sein Sprunggelenk geröngt und siehe da: hochgradig Spat. Das war aber eher eine Zufallsentdeckung, denn es erklärt nicht die starke Lahmheit. Wahrscheinlich ist das wohl eine Hufbeinprellung, die bald wieder besser wird.

Eigentlich sollte Winnie dann heute Tildren bekommen, doch wir haben vorhin erfahren, dass das Medikament weit über 300€ kostet und der TA meinte jetzt, dass der Umbau schon so weit fortgeschritten ist, dass es sich nicht mehr lohnt das Medikament zu dem Preis zu geben (am Donnerstag sagte er nämlich was von ca. 110€). Jetzt bekommt Winnetou wohl nur was gegen die Schmerzen und wir sollen ihn in Ruhe lassen.

Der Rest ist im Moment recht gut, die Strahlfäule durch die Weide endlich trocken und die Sehnen fast normal.
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Antwort #15 - 11. Februar 2010 um 20:40
 
Hallo ihr Lieben,

auf Petras Nachfrage melde ich mich mal wieder Smiley.

Bin beruflich mittlerweile sehr eingespannt und komme kaum dazu das Tagebuch regelmäßig zu führen. Abgesehen davon gibts bei Winni nicht viele Neuigkeiten.

Die größte Neuigkeit ist, dass Winnetou nun auf einer anderen Weide steht. Nachdem er auf der alten Weide zwei Mal von einem anderen Wallach verprügelt wurde (so doll, dass ich den Tierarzt rufen musste) und die Besitzerin fröhlich zugeguckt hat, habe ich ihn aus dem Stall heraus genommen. Er steht jetzt auf einer privaten Weide mit nur einem anderen Wallach zusammen. Mit ihm versteht er sich sehr gut. Ein weiterer Vorteil ist, dass er jetzt im Offenstall steht. Meistens kann er frei entscheiden, ob er rein oder raus möchte. In den ganz kalten Nächten wurde er eingesperrt, allerdings hat er schon raus, wie man die Tür öffnet und ist dann trotzdem auf der Weide spazieren gegangen und sah am nächsten Tag aus wie ein Schneemonster  Laut lachend

So hat er diesen Winter zwar ein Winterfell, mit dem er aussieht wie ein Mammut, aber die Strahlfäule ist nicht so schlimm. Gesundheitlich geht es ihm auch viiieel besser, er blüht richtig auf, seitdem er dauerhaft draußen stehen kann. Allerdings fällt es schon sehr auf, dass er ein Opa wird. Der Widerrist wird immer höher und man kann schon ein bisschen die Rippen sehen, obwohl er sonst gut im Futter ist. Ich denke das ist auch normal, er ist ja jetzt 20.

Joar, das wars eigentlich schon an Neuem. Da die Leute, bei denen er steht sich noch nicht sooo gut mit der Erziehung von Pferden auskennen, wird er leider immer frecher. Im September wollten die Leute auf der Weide frühstücken, was Winnetou ihnen sehr erschwert hat. Er hat einfach mal die Brötchentüte geklaut und ist damit über die Weide galoppiert. Die Leute mussten natürlich hinterher laufen. Naja, sowas ist zwar ungezogen, aber auch irgendwie witzig  Laut lachend.

Viele Grüße
Mari
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Antwort #16 - 12. Februar 2010 um 22:30
 
Aktuelle Fotos hab ich leider doch nicht, dafür aber eben ein Video von Silvester Nachmittag.

http://www.youtube.com/watch?v=-t1Kf0tH8yA
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Antwort #17 - 26. April 2010 um 10:09
 
Guten Morgen,

leider habe ich nicht so gute Neuigkeiten über Winnetou. Ich bin mit der aktuellen Weidesituation nicht mehr zufrieden. Die Leute haben einfach ZU wenig Ahnung von Pferden (nur als kleines Beispiel: die haben Winnetou letztens Gamaschen drum gemacht, weil die Tochter reiten wollte. Winnetou hat aber nur gebockt. Zu mir sagten sie dann, dass Winnetou keine Gamaschen mag. Das war für mich nicht nachvollziehbar, weil ich seit Jahr und Tag mit Gamaschen reite und er sich nie dabei angestellt hat. Jetzt hab ich aber gesehen, warum er gebockt hat. Die haben die komplett falsch drangemacht. Die haben das, was nach innen muss, einfach nach hinten gebaut und so tief, dass es das Gelenk schon blockiert hat. Kein Wunder, dass Winnetou da gebockt hat, er konnte ja nicht mal richtig laufen  Schockiert/Erstaunt). Die geben sich echt viel Mühe, aber da fehlt so viel Basiswissen, dass ich Angst habe, dass die schlimme Dinge nicht erkennen – gerade jetzt zur Rehezeit.

Ich war jetzt am Wochenende mal wieder bei Winnie und hab ihn besucht. Als ich ankam, war ich geschockt! Er hat wahnsinnig abgenommen, man sieht nun alle Rippen, die Wirbelsäule oben ist zu sehen und die Beckenknochen stehen auch schon ein bisschen raus. Er hat in kurzer Zeit sehr doll abgenommen. Dann hab ich mir mal die Menge an Futter angesehen, die er bekommt. Die Leute denken er bekommt genug. Dabei bekommt er pro Mahlzeit nur 2 Lagen Heu (also diese gepressten Dinger von den kleinen Ballen). Das ist viel zu wenig. Ich hab dann mal mit denen geredet, er wird jetzt (laut deren Aussage) mehr bekommen. Aber so richtig glaub ich nicht dran. Ich vertrau denen nicht. Außerdem hab ich erfahren, dass der Mann wohl regelmäßig auf Winnetou reitet. Das habe ich nie erlaubt. Ich bin der Meinung, dass Winnetou keinen erwachsenen Mann mehr tragen kann. Die Kinder können gerne drauf, aber kein Mann mehr. Das verstehen die aber nicht. Die sehen, dass er viel Unsinn macht, gefordert werden möchte und sich freut, wenn die ihn bewegen. Nur würden die halt nicht erkennen, wenn er wieder dicke Beine davon bekommt und man ihn nicht reiten darf.

Was mir aber im Moment die größten Sorgen macht, ist die Wasserversorgung. Ich hab das Gefühl, dass dort Öl auf dem Wasser ist. Das Wasser hat einen silbrigbunten Film auf der Oberfläche. An den Stellen, wo das Wasser schon mal war und getrocknet ist, glänzt auch der Bottich in diesen Farben. Auf Nachfrage sagten die Leute, dass das Eisen sei. Eisen ist aber meiner Meinung nach braun. Wir hatten nämlich im Stall vorher viel Eisen im Wasser, das hat nie so geglänzt.
Ich habe nun gestern eine Wasserprobe genommen und meine Mutter bringt das heute in ein Labor. Ich habe große Angst, dass es tatsächlich Öl ist. Das muss doch giftig sein oder nicht?  weinend

Das sind nun so viele negative Dinge, dass ich mit entschieden habe Winnetou dort wegzustellen. Ich möchte ihn gerne nach Frankfurt holen. Allerdings kenne ich mich mit den Ställen hier kaum aus und habe bisher nur von superteuren Ställen gehört.

Also ein Hilferuf an euch: Kennt jemand einen guten und „günstigen“ (bis 200€ im Monat) Stall in Frankfurt am Main bzw. im Umland, der einen Platz für Winnetou hätte?
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Antwort #18 - 29. November 2012 um 19:33
 
Ich hab mich ewig nicht mehr hier gemeldet, tut mir sehr Leid. Ich hoffe ich darf trotzdem wieder mal ein bisschen über Winnetou schreiben. Bin ansonsten leider nicht so oft im Internet.

Winnetou steht jetzt seit einem Jahr in einem Rentnerstall in Hessen. Es ist sehr sehr schön dort. Er steht in einer großen Wallachherde auf einer 800m langen Weide. Nachts kommen die Pferde rein, bekommen eine tolle Portion Futter und morgens dürfen sie wieder auf die Weide.

Gesundheitlich geht es bei ihm auf und ab. Im Grunde ist er recht fit. Ich hatte schon mehrfach den Tierarzt da, weil er lange geschwollene Lymphknoten hatte, aber nach den Blutwerten war alles ok. Auch die Zähne wurden vom Tierarzt mal geraspelt - dann war ich ratlos.

Da Winnetou auch nach dem Zähne raspeln noch viel Futter beim Fressen verloren hat, hab ich mal einen Pferdezahnarzt kommen lassen. Und siehe da: Ein Zahn war kaputt, hing nur noch am seidenen Faden und ein anderer wackelte schon. Beide wurden gezogen und nun sind die Lymphknotenschwellungen weg  Laut lachend.

Im Sommer hatte Winnetou sich einmal am Hinterbein verletzt. Als ich kam, lag er sogar! Als er dann aufstand, stand er nur noch auf 3 Beinen. Dann musste er eine Woche stehen, hat Equipalazone bekommen und durfte dann wieder auf die Weide.

Und meine neverending Story ist die Strahlfäule bzw. glaub ich mittlerweile an einen Strahlpilz. Ich habe mittlerweile ALLES gegen Strahlfäule gemacht. NICHTS hat richtig geholfen. Bis ich darauf gestoßen bin, dass es ein Strahlpilz sein kann, wenn die Strahlfäuletherapie nicht anschlägt. In der Apotheke habe ich  nun Boraxpulver besorgt und damit werden die Hufe einmal die Woche behandelt. Wir haben jetzt 2 Behandlungen hinter uns und die Hufe müffeln schon nicht mehr so und wirken deutlich "unmatschiger". Darüber bin ich sehr froh.

Weiter Neuigkeiten habe ich eigentlich nicht, ihm gehts soweit gut, er ist frech wie eh und je und fühlt sich wohl  Laut lachend (der Stallbesitzer empfing, nachdem Winnie 3 Wochen in dem Stall stand, mit den Worten: "Freches Pony habt ihr da. Er geht jede Nacht spazieren, weil er immer die Boxentür selber aufmacht.")

Eine Frage hab ich aber noch: Der Zahnarzt hat mir Heucobs empfohlen. Noch kann Winnetou noch selber kauen, aber es wird immer schlechter. Der Zahnarzt sagte, dass bei so einem alten Pferd eben große Zahnlücken entstehen und die Zähne immer kürzer werden. Daher soll ich jetzt schon mal anfangen ihm Heucobs zuzufüttern, damit wir gar nicht erst in die Situation kommen, dass er abmagert. Könnt ihr mir welche empfehlen? Heucobs hab ich noch nie gekauft.
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Antwort #19 - 30. November 2012 um 18:44
 
...

Das war glaub ich im Frühjahr, nachdem ich ihn so gut es ging geputzt hatte, weil er vorher wie ein Matschmonster aussah.
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Antwort #20 - 25. Januar 2014 um 22:08
 
Hallo zusammen,

ich wollte mal wieder ein Update zu Winnetou geben. Das letzte ist ja schon wieder über ein Jahr her.

Die Zeit vergeht rasend schnell hab ich das Gefühl. Winnetou ist jetzt 24 und steht immer noch im Rentnerstall. Im Februar gehört er seit 20 Jahren mir.

Im Moment macht ihm das feuchtkalte Wetter sehr zu schaffen. Er hat einen Hautpilz bekommen, der sich rasend schnell auf seinem Körper verbreitet. Gestern hat er die Impfung gegen Pilz bekommen, in zwei Wochen bekommt er die zweite Spritze. Letzte Woche haben wir ein Blutbild mit "Senioren-Check" machen lassen. Bis auf bisschen erhöhte Leberwerte ist alles ok.

Was mich jedoch sehr verunsichert, sind seine dicken Beine, die er seit einigen Tagen hat. Erst nur die Hinterbeine, jetzt auch noch die Vorderbeine. Der Tierarzt hat ihn zwar abgehört und gesagt das Herz hört sich noch ganz gut an, aber ich hab trotzdem Angst vor einem Herzproblem  unentschlossen. Muss ja einen Grund haben, warum die Beine so anlaufen (sahen gestern aus wie dünne Baumstämme). Der Tierarzt findet das aber nicht groß besorgniserregend, er sagt das Wetter ist für Rentner echt fies. Die wissen gerade nicht, ob wir Winter oder Frühjahr oder Herbst haben und viele haben angelaufene Beine. Außerdem sagte er, dass vielleicht auch der starke Pilz mit Schuld ist. Dienstag haben wir den entdeckt, da war nur die Partie zwischen den Hinterbeinen betroffen. Gestern schon war die ganze Schlauchtasche verpilzt, der Bereich zwischen den Vorderbeinen und heute fängt es schon an den Hinterbeinen bis unten zu den Fesselgelenken an zu schuppen und zu haaren. Ab Montag werde ich zusätzlich mit Imaverol behandeln (obwohl der Tierarzt eigentlich meinte mit der Impfung wäre das überflüssig).

Ich hoffe nun, dass diese Impfung schnell anschlägt und der Winter einfach wegbleibt und es schnell Frühjahr wird, damit die Weide trocknet, er nicht immer im Matsch steht und hoffentlich die Beine abschwellen.

Für Tipps oder Anregungen, was noch hinter den dicken Beinen stecken könnte bzw. was ich checken lassen könnte, wäre ich dankbar. Vielleicht hat ja jemand ne Idee  Smiley.
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Antwort #21 - 27. Januar 2014 um 21:05
 
Also der zweite Tierarzt war heute schon da, aber ich konnte leider nicht dabei sein (bin im 8. Monat schwanger und musste selber zum Arzt...).

Der Tierarzt war ein bisschen gründlicher als der von letzter Woche. Er sagte die Wassereinlagerungen kommen nicht vom Herzen, denn das Herz hört sich noch gut an. Er hat auch die Temperatur gemessen. Da Winnetou zwar kein Fieber, aber erhöhte Temperatur hat, geht er von einer Infektion aus. Winnetou bekommt jetzt ein Antibiotikum und was Entwässerndes. Welche Infektion genau, hat er jetzt auch nicht getestet und dadurch dass ich nicht dabei war, konnte ich ihn auf den EVA-Titer leider nicht ansprechen. Hoffe aber, dass die Medikamente jetzt wirken. Wenns nicht besser wird, ruf ich natürlich wieder den Tierarzt.

Auf Mauke hab ich ihn Samstag noch kontrolliert, aber da ist zum Glück noch alles gut. Er hat relativ dicken Behang im Winter und ich hab mich gefragt, ob ich die Haare lieber abschneiden soll, weil er so viel in der Matsche steht und dadurch die Fesselbeugen immer nass sind. Oder ist es schlauer die Haare dran zu lassen?

Meine Mutter arbeitet beim Tierarzt, leider jedoch 400km weiter weg. Habe heute mit dem telefoniert und er war recht eindeutig in der Meinung. Da man wohl Pilz von Milben/Räude relativ schlecht mit Blickdiagnose unterscheiden kann, wäre es gut auf beides zu behandeln. Da er die Pilzimpfung nun schon bekommen hat, werde ich äußerlich mit Sebacil behandeln. Meine Mutter schickt mir das Zeug jetzt mit einer Anweisung, wie es zu benutzen ist. Ich glaub es ist etwas zum waschen bzw. auftragen.

Damit bekommt er jetzt echt die Keule, ich hoffe damit überfordern wir ihn nicht. Pilzimpfung, Antibiotikum, entwässerndes Mittel und äußerlich noch was gegen Milben... Aber ich glaub viel mehr können wir gerade nicht machen.

Bin zumindest mal sehr erleichtert, dass es nicht das Herz ist  Smiley.

Vielen Dank für eure Antworten! Ich find das Forum wirklich super, obwohl ich mich hier so selten blicken lasse.
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Mari
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Antwort #22 - 08. Februar 2014 um 16:32
 
Hab ein paar Neuigkeiten:
Winnetou fraß das Antibiotikum nicht, also kommt der Tierarzt jetzt seit 1,5 Wochen alle 2 Tage, um ihm das zu spritzen. Leider hat Winnetou nach wie vor erhöhte Temperatur bis leichtes Fieber (immer zwischen 38,5 und 39). Es lässt sich auch nicht absenken. Gestern hat der Tierarzt nun Blut abgenommen, um zu gucken, welche Infektion dahinter steckt. Die zweite Pilzimpfung fällt somit flach, denn der Tierarzt sagte Winnetou muss einige Tage fieberfrei sein, um ihm die Impfung zu geben.

Es ist echt zum verzweifeln. Ich würde ihm so gerne helfen, aber mehr machen als gerade, kann man glaub ich nicht.  unentschlossen

Wenigstens frisst er noch gut und wirkt weiterhin geistig noch fit. Reißt mir die Möhren aus der Hand und schmeißt den leeren Eimer um usw. Eben die kleinen Dinge, wenn ihm der Schalk im Nacken sitzt, sind noch da.
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Antwort #23 - 09. Februar 2014 um 20:17
 
Ich war jetzt vorhin wieder bei Winnetou.

Also seine Beine sind nicht mehr dick, er wirkt vom Verhalten wie 5 Jahre jünger und war ganz hibbelig und frech. Fiebrig wirkt er auch nicht mehr. Allerdings sieht er zum fürchten aus. Seine Beine sehen aus wie ein gerupftes Hühnchen, weil ihm einfach das Fell ausfällt. Man kann am Fell ziehen und es löst sich mit großen Hautschuppen. Das ist auch unterm Bauch so und an der Brust.

Außerdem juckt es ihn scheinbar so stark, dass er sich eine tiefe Wunde am Knie zugezogen hat. Bin sehr enttäuscht vom Tierarzt (ist ja jetzt schon der zweite), dass er das nicht gesehen hat. Die Wunde eitert und ist bestimmt 5cm lang und mindestens 1cm tief. Ich kanns mir kaum angucken. Die Wunde muss schon einige Tage  alt sein, weil die Wundränder schon bisschen verheilt sind, innen eitert es aber ganz ordentlich. D.h. morgen früh ist mein erster Anruf wieder der Tierarzt. Bin ja wenigstens froh, dass Winnetou schon so viel Antibiotikum bekommen hat. Vielleicht hat das schlimmeres verhindert.

Glaub aber kaum, dass man diese Wunde noch nähen kann. Also Winnie hat gerade echt ne Pechphase. Bin nur sehr froh, dass er wieder viiieeel fitter wirkt.

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Antwort #24 - 10. Februar 2014 um 13:45
 
Der Tierarzt war heute Morgen da. Winnetou hat jetzt ne Tetanus-Auffrischung bekommen. Wie cheyenne schreibt, kann man die Wunde nicht mehr nähen. Der Tierarzt sagte die ist richtig tief, aber das Gelenk ist zum Glück nicht beschädigt. Er hat die Wunde gesäubert, mal wieder Antibiotika gespritzt und ne antibiotische Salbe draufgemacht. Morgen wird er das wiederholen. Er sagte die Heilung wird ne langwierige Sache, weil das von innen nach außen heilen muss.

Habe dann auch erst heute erfahren, dass das wohl passiert ist, weil Winnetou einen Zaun kaputt gemacht hat. Scheinbar ist er irgendwie hängen geblieben. Toll. Da passiert ein Unfall und kein Mensch sagt mir Bescheid geschweige denn kontrolliert mal das Pferd ob es verletzt ist. Hätte man die Wunde gleich gesehen, hätte man es ja noch nähen können.

Hoffe jetzt, dass alles ganz problemlos und ohne wildes Fleisch verheilt. Das hatte er nämlich schon mal an der Brust und das war echt zäh das weg zu bekommen.
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Antwort #25 - 17. Februar 2014 um 20:26
 
Hier das nächste Bild, diesmal siehts nicht so eklig aus. Also ich glaub die Milben sind soweit besiegt, die nackten Stellen an Winnetou sind zum Glück schon wieder mit Flaum bedeckt. Samstag hat er das letzte Mal sein Antibiotikum bekommen. Ich hoffe das reicht, denn verheilt ist die Wunde noch lange nicht. Sieht jetzt unspektakulär aus, weil eine Kruste drauf ist, wenn die Kruste aber beim laufen aufreißt, suppt noch ganz gut so ein Eiter-Blutgemisch da raus. Bin nur heilfroh, dass wir gerade keinen Sommer haben. Ich glaub sonst hätte Winnetou mit Fliegen und Maden ein weitaus größeres Problem. Die Stelle ist auch echt doof. Man kann ja gar nichts drauf machen oder verbinden und wenn er auf der Weide einen kleinen Hügel raufläuft, ist das sofort so unter Zug, dass es aufreißt. Wobei - vielleicht ist es ja gut, wenn dann das Zeug wieder rauslaufen kann.... Ich werds beobachten und u.U. wieder mal den Tierarzt rufen. Bin sehr gespannt auf die Rechnung....
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