Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Nugget - EMS-Hufrehe, Borreliose?! Chrom (Gelesen: 42524 mal)
Likorade
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05. März 2006 um 10:38
 
Hallo zusammen,

hier entsteht im Schnelldurchgang Nuggets Hufrehetagebuch. Habe das Forum schon länger als Gast betrachtet, nun mich auch angemeldet.

Es geht um unseren fast 13jährigen Connemara-Wallach Nugget.
Er hat seitdem er 7 Jahre alt war, mehrere Reheschübe hinter sich gebracht, zu Anfang war die Diagnose immer ein Verdacht auf Hufgeschwür, jeder Schub begann mit einer steifen Hinterhand.
Im Jahr 2001 war er zum ersten Mal deswegen in der Klinik (Rehe auf 4 Hufen). Danach die Jahre ging es besser, den Sommer 2004 verbrachte er auf einer "Diät-Weide", weil wir dachten, seine Rehe kämen irgendwie von der Fütterung. Mittlerweile sind wir klüger und wissen, dass es auch viele andere Gründe gibt, besonders, weil er ja auch im Winter Schübe hat.
Im Winter 2004/5 hatte er einen sehr schlimmen Schub und war erneut in der Klinik. Er wurde auf Cushing getestet -> negativ. Zu dieser Zeit habe ich auch schon mal mit Pony dazu kommuniziert - erinnerst du dich? Nach Rückkehr aus der Klinik war alles wieder gut, er bekam eingeweichte Rübenschnitzel verordnet, die er morgens und abends warm bekam. Den Sommer über war er mit der Herde auf der Weide, mit Maulkorb und Rübenschnitzel - Ernährung. Das klappte alles ganz gut, nur ein leichter Schub im Juli, den er mit ein paar Tagen Stallruhe und Equipalazone gut überstand. Am 1.Nov.05 hatte er dann erneut einen leichten Schub und seit 9. Dez. ist es ganz schlimm. Mittlerweile haben wir die Rübenschnitzel abgesetzt.
Die Lahmheit geht nicht weg, es kamen immer wieder neue Schübe, im Januar war er wieder in der Klinik, wieder auf Cushing in allen Formen getestet, diesmal kam ein Cushing-Verdachtswert raus, er bekam Pergolid verschrieben, dann wurde es aber wieder ganz schlimm. Unsere TÄ hat dann den Verdacht auf Borreliose geäußert,  auf Grund eines Missverständnisses habe ich gedacht, er wäre im letzten Jahr schon darauf getestet worden. Naja, lieber spät als nie: der Befund kam: ein klarer Fall von Borreliose. Wir dachten und hofften, es sei des Rätsels Lösung.  Zur Behandlung mit Antibiotika (Excenell) mussten wir Pergolid absetzen. Nun bekommt er seit Dienstag tägl. das Antibiotikum gespritzt, es ging ihm aber seitdem 2x (Mittwoch und heute morgen) so schlecht, dass er sich kaum bewegen konnte.

Was soll ich nur machen? Bin total am Ende und verzweifelt. Wenn es das wieder nicht ist, was bleibt dann noch?
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Antwort #1 - 05. März 2006 um 11:04
 
Hier vielleicht noch ein paar Zusatzinformationen:

Nugget ist immer schon beschlagen, z.Zt. hat er aus der Klinik vorne einen Beschlag mit "schwebender Zehe", zur Entlastung.

Die Zusammenarbeit mit unserer jetzigen Tierärztin klappt ausgezeichnet, sie hat ihr Pferd selbst in unserem Stall stehen.

Der Stall ist normalerweise ein Offenstall, Nugget steht aber in der "Krankenbox", auf Hobelspänen.

Zur Zeit kommt auch 1x pro Woche eine THP zur Akupunktur, das hilft ihm, er entspannt sich.
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Antwort #2 - 05. März 2006 um 11:26
 
Antworte mal hier auf Eddis Frage nach den Insulinwerten:

Habe ich im Januar in der Klinik bestimmen lassen: keine erhöhten Werte feststellbar.

Ansonsten waren seine Blutwerte auch immer alle ganz gut, sagt die TÄ, nichts außergewöhnliches.

Gerade habe ich den Thread zum Thema "Equipalazone" gelesen. Dabei wurde mir ein bisschen anders. Das bekommt er schon so lange.... Hat jemand Erfahrung mit Metacam? Oder sonst eine Alternative? Nach Aspirin hat er nicht mehr gefressen -> Magenunverträglich.
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Antwort #3 - 05. März 2006 um 16:57
 
So, bin aus dem Stall zurück, habe mit der TÄ gesprochen, wir sind auch auf die - wahrscheinliche - Ursache des jetzigen Schubes gekommen:
Durch einen dummen Zufall hat er seit Freitag abend kein Equipalazone mehr bekommen (derzeitige Dosis war 2x 1/2 Beutel am Tag) und heute morgen stand er dann da und rührte sich nicht.

Einerseits schlecht, weil wir sehen, es geht nicht ohne Equi, andererseits haben wir einen Grund.

Er hat dann gleich einen Beutel bekommen, ich habe gekühlt. Jetzt sollte er noch Heparin gespritzt bekommen, das ist aber in sämtlichen Notdienst-Apotheken im Umkreis nicht in der nötigen Stärke vorrätig. Also bekommt er es erst morgen. Aspirin hätten wir zwar da, da wollen wir aber die Finger von lassen wg. schlechter Verträglichkeit.

Puh, mal wieder kein bisschen weiter....
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Antwort #4 - 26. März 2006 um 12:50
 
Bitte entschuldigt, dass ich so lange nichts geschrieben habe, aber die Zeit war so knapp!

Mittlerweile sind wir 3 Wochen weiter.

Nugget lief an diesem Tag kaum, am nächsten nachmittag kam die THP und wollte ihn am Huf zur Ader lassen, um den Druck herauszunehmen. Morgens hatte ich noch geschaut, da ging es ihm noch schlecht, als sie dann da war, lief er plötzlich normal. Das Heparin haben wir dann trotzdem über drei Tage gespritzt.
Mittlerweile ist die Antibiotika-Kur mit Excenell 1 Woche vorbei. Ob sie gewirkt hat, können wir laut TÄ erst demnächst bestimmen.
Außerdem bekommt er seit 2 Wochen Ginkgo-Globuli und die Hufe sind seitdem selten bis gar nicht mehr warm. Hat also positiv darauf reagiert.

Soweit hört sich das jetzt erst einmal ganz gut ein, richtig über den Berg sind wir aber wohl noch nicht. Unser derzeitiges "Projekt" ist es, endlich vom Equipalazone herunterzukommen. Er bekam immer noch 1 Beutel täglich. Seit 2 Tagen geben wir Ingwer und haben mit dem Ausschleichen des Equi bekonnen. Hoffe, das funktioniert, habe da etwas Bammel vor. Er frisst es jedenfalls sehr tapfer und gleich in den vorgeschriebenen Mengen.

Vor 2 Wochen war der Schmied da und hat den Beschlag, den er in der Klinik bekommen hat, entfernt. Das lief soweit ganz gut, ich habe mich nur wahnsinnig über den Klinik-Hufschmied und den Arzt aufgeregt. Bisher hatte Nugget immer aufgepolsterte Eisen, die hinten geschlossen waren. Darauf ist er auch immer gut angesprungen. Man hat ihm den Beschlag jedoch entfernt, weil "Sie sind da auf dem besten Weg, aber unser Beschlag mit der Schwebenden Zehe ist besser." Er bekam  dann vorne Eisen, die vordere Hälfte geschlossen, darüber sollte die Zehe schweben, hinten gepolstert. Das Ende vom Lied war: als der Schmied die Eisen abnahm, war vorne ein klarer Abdruck vom Eisen auf dem Huf zu sehen, von wegen schwebend! Viel schlimmer war allerdings, dass der Strahl angefangen hatte, zu faulen, und er so nur Eier-Eisen druntermachen konnte, zwar mit Stoßdämpfer, aber ohne Polster!!! Er läuft zum Glück ganz gut und der Strahl sieht auch ganz gut aus.

Ja - und seit ca. 10 Tagen bewegen wir ihn täglich. Angefangen mit 5 min, jetzt sind wir bei 8 min. Auf hartem Boden ist er immer noch etwas fühlig, deswegen gehen wir mit ihm auf Sand. Eigentlich tut es ihm ganz gut, aber seit dem 3.Tag wurde er auf der Hinterhand jeden Tag ein bisschen steifer. Ich hatte nun (und habe noch) Panik, es könne ein neuer Schub kommen, die fangen immer mit einer steifen Hinterhand an, oder sonstwas sein. Bisher ist aber von Schub nichts zu sehen, zum Glück!! Weiß aber nicht, was es sonst sein sollte??!?

Nach Rücksprache mit TÄ und THP bewegen wir ihn weiter, beide meinen es seien Muskelverspannungen, wie ein Muskelkater, weil er so lange gestanden hat. Ich will es hoffen!!! Morgen kommt die HP und will ihn noch mal zur Entspannung akupunktieren.

Ach ja, habe mal vorsichtshalber Blut abnehmen lassen, um den Mangan-Wert zu testen. Habe mal gelesen, dass Mangan-Mangel zu einem steifen Gangbild führen kann. Hat da jemand Ahnung von? Oder sonst eine Idee?

Der Mangan-Wert ist noch nicht da, das restliche Blutbild aber wohl top, keinerlei Abweichungen durch die lange Medikamentengabe.

Das war es für heute, ich hoffe, wenn ich gleich in den Stall komme, ist der Stand der Dinge weiterhin so!!
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Antwort #5 - 26. März 2006 um 14:01
 
Was mir gerade noch eingefallen ist:

Gestern, als es plötzlich von einem Tag auf den anderen so warm war, hat er sehr stark geschwitzt. Erst habe ich Panik geschoben, aber nachdem ich bei unserer 8-Min-Runde ebenfalls schnell warm wurde, obwohl ich wesentlich dünner angezogen war, als am Vortag, schiebe ich es auf das Wetter.

Er ist gerade übrigens im problemlosen Fellwechsel - eine Tatsache, die m.E. dann wieder gegen Cushing spricht. An Cushing-Symptomen lassen sich bei ihm ja nur die Rehe und die Beulen über den Augen festmachen...
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Antwort #6 - 27. März 2006 um 22:13
 
27.3.06

So ein Mist! Heute ist es wieder schlimm!!!

Gestern war ja noch alles ok (s.o.). Heute nachmittag auch, da war die THP da und war sehr zufrieden (ich selbst war nicht dabei). Als ich heute abend um 8 in den Stall kam, ging er wieder lahm und hatte hinten warme Hufe!!
Vermute, dass es daran liegt, dass er bis gestern abend 2x 1/2 Beutel Equi bekam, heute morgen dann nicht mehr. Denn seit Freitag füttern wir ja Ingwer.
Haben nach Telefonat mit der TÄ ihn trotzdem die obligatorischen  8 min bewegt, dabei lief er sich auch ein - auf weichem Boden läuft er ja besser. Anschließend haben wir jetzt für 2 Std. vorne geeiste Springglocken und hinten die Eisbandagen von Professional's Choice zum kühlen drauf gemacht. Außerdem noch etwas mehr Ingwer gefüttert.
Hoffentlich hilft es, die TÄ guckt morgen früh nach ihm!

Ich kann echt bald nicht mehr..................................
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Antwort #7 - 28. März 2006 um 22:07
 
28.3.06

Eben bin ich aus dem Stall gekommen. Heute abend lief er wieder ganz gut, hat heute morgen von der TÄ 1 Btl. Equi bekommen, heute abend 1/2, plus jeweils 15 g Ingwer.
Wir haben ihn 8 min bewegt und die Hufe gekühlt, sie waren auch nicht mehr so heiß, nur warm, allerdings war doch Puls gut zu fühlen.

Puh - wie kommen wir aus dieser Equi-Teufelsspirale raus? Kaum bekommt er es 1x nicht, flammt eine Entzündung auf.
Wahrscheinlich nur über das Herausfinden der wirklichen Ursache. Habe mir von der TÄ die Werte des letzten Blutbildes geholt, die werde ich gleich mal abtippen. Die Werte von den Cushing-Untersuchungen muss ich von der Klinik anfordern, Borreliose auch nachliefern.

Also, hier das Blutbild vom 23.3.06, so, wie es da steht, habe keine Ahnung:

Vollblut-Untersuchung

CK 18,2 U/L
Creatinin 1,14 mg/dl
GGT 4,04 U/L

Messgröße      Ist      Referenzwert
Mangan      folgt      <20
Selen      126,9 microgr./l      50-150
           
Blutbild (Laserstreulicht-Methode)            
Erythrozyten      6,98 T/l      6,0 – 12,0
Hämatokrit      0,34 l/l      0,30-0,50
Hämoglobin      123 g/l      110-170
Leukozyten      6,1 G/l      5,0-10,0
Segmentkernige      51 %      45-70
Lymphozyten      43 %      20-45
Monozyten      3 %      0-5
Eosinophile      2 %      0-4
Basophile      1 %      0-2
Stabkernige      0 %      0-6
Hypochromasie      neg.      neg.
Anisozytose      neg.      neg
Thrombozyten      172 G/l      90-300
           
Differentialblutbild (absolute Zahlen)            
Segmentkernige      3,1 G/l      3,0-7,0
Lymphozyten      2,6 G/l      1,5-4,0
Monozyten      0,2 G/l      0,04-0,4
Eosinophile      0,1 G/l      0,04-0,3
Basophile      0,1 G/l      0,0 – 0,15
Stabkernige      0,0 G/l      0,0 – 0,6


Schade, ist so eine schöne Word-Tabelle, aber wie hier hinein bugsieren? Kann mir jemand sagen, wie? das rechte ist immer der Referenzwert.

Laut TÄ ist es dafür, dass er schon so lange unter Drogen steht, einwandfrei.

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Antwort #8 - 28. März 2006 um 22:37
 
Hilfe!
Wie stelle ich denn die Fotos ein?

Thanks!
Lisa
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Antwort #9 - 29. März 2006 um 22:59
 
29.3.06

Habe die Bilder gerade geschickt. Dabei fiel mir auf, dass ich gar nicht weiß, ob ich schon gesagt habe, dass Nugget auch Schimmelkrebs hat?!? Die ganze Schweifrübe voll, schon seit einigen Jahren. Habe nie etwas zu einem Zusammenhang mit Rehen gefunden - oder gibt es einen? Weiß da jemand was?

Heute lief er eigentlich ganz gut - bis er sich wälzte (das lassen wir ihn tun, normalerweise auch kein Problem.) Heute hat er sich allerdings etwas "verknackst" - jedenfalls konnte er erstmal nicht richtig stehen, stand auf drei Beinen, lief sich dann ein. Aber er hat schon noch Probleme mit dem rechten Hinterbein und ist dort steif. Außerdem knackt es bei jedem Schritt.
Jeden Tag ein neues Drama!!!!!!!!

Die TÄ war gleich da, sie hat uns geraten, einen Osteopathen zu konsultieren, werde ich morgen gleich machen.

Soweit die News of today!
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Antwort #10 - 30. März 2006 um 08:11
 
und hier die Bilder

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mambo
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Antwort #11 - 30. März 2006 um 13:13
 
hallo,

nur kurz zum schimmelkrebs.
unsere beiden schimmel haben auch melanome an der schweifrübe. sie haben sie ca seit ihrem 12 lebensjahr. oder besser, da sind sie uns aufgefallen.
bei dem einen stagniert es, bei meinem beginnt es nun wieder etwas zu wachsen, wobei es kein vergleich zu den melanomen deines schimmels ist.

als unser THP letztes mal da war, habe ich ihn gefragt, ob man da etwas machen kann. er sagte, er habe gute erfahrung mit einem homöopathischen mittel gemacht. es würde die melanome in der regel zum stillstand bringen, und in einigen fällen hätte es auch zu einer größenverringerung geführt.

wir haben es noch nicht ausprobiert, da dies am ende der behandlung steht, und zumindest der eine schimmel noch tropefne bekommt.
zuvor hatte ich mal einen anderen thp gefragt. der hatte mir auch gesagt, das man etwas dagegen tun kann, wollte mir aber nicht verraten, was, damit er sicher war, das wir nochmal einen termin machen. er nahm pro termin 150 euro. nun, seine arbeit hatte bei uns allerdings wenig gebracht.
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Antwort #12 - 30. März 2006 um 23:17
 
30.3.06

Tja, der Schimmelkrebs steht bei uns ja erst an 2.-3. Stelle, so blöd das klingt. Müssen uns erstmal um die Rehe und vor allem um ihre Ursache kümmern.

Nuggets Zustand ist als stabil zu bezeichnen, leichte Pulsation, leicht warme Hufe, läuft auf weichem Boden gut. Allerdings wirkte er heute nicht so munter wie sonst, wir vermuten, er hat Rückenschmerzen, weil er sich irgend was verrenkt hat gestern beim Wälzen.....

Haben mal vorsichtshalber Kontakt zu einem Osteopathen aufgenommen. Morgen kommt erstmal die THP zum akupunktieren. Vielleicht hilft das ja auch schon.

Ansonsten frisst er den Ingwer prima, als hätte er nie etwas anderes bekommen!
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Antwort #13 - 02. April 2006 um 21:52
 
2.4.06

Seit 2 Tagen bekommt Nugget morgens 1/2 und abends 1/4 Beutel Equipalazone, plus 2x 15g Ingwer.
Auf die Reduzierung des Equi hat er bisher nicht mit einer Krise reagiert, heute abend hat er allerdings Puls auf der Hinterhand gehabt, habe mal die geeisten Springglocken angewandt.

Die THP hat ihn wieder eingerenkt, es ging ihm vorgestern besser, gestern und heute ist er allerdings wieder etwas schlechter gelaunt gewesen, d.h. ziemlich lustlos und für seine Verhältnisse fast apathisch.  - Er ist ja sonst sehr lebendig, knabbert an allem herum und lässt niemanden in Ruhe.

Nun frage ich mich, ob es doch Cushing oder EMS sein kann?
Er hat ja nun mal Beulen über den Augen. Momentan schwitzt er auch in der Box, sobald die Sonne etwas wärmt. Und Rehe hat er auch.

Aber sein Fellwechsel geht derzeit wieder problemlos über die Bühne - ich bin etwas ratlos. Muss mogen mal wg. der Mangan-Werte mit der TÄ sprechen.

Konnte einer von Euch irgendwas aus den Blutwerten erkennen? und was machen wir bloß als nächstes?

Ratlose Grüße,
Lisa
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Antwort #14 - 03. April 2006 um 21:23
 
3.4.06

Heute dachte ich erst, er kommt überhaupt nicht voran, hat vorne rechts ziemlich gelahmt. Habe ihn dann aber trotzdem die vorgegebenen 15 min bewegt, er lief sich auf dem Sandboden auch gut ein, auf dem Rückweg in den Stall stakste er aber wieder arg.

Gekühlt habe ich die Beine, kann ja nicht schaden. Huftemperatur war zufriedenstellend, nur am Kronrand warm.

Fotos von den Hufen wollte ich machen, habe ich aber vergessen, werden nachgeliefert.
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Antwort #15 - 05. April 2006 um 09:10
 
5.4.06

So, es ist amtlich: Werden ab heute die EMS-Diät beginnen. Habe gestern mit der TÄ gesprochen und ihr meine gesammelten Unterlagen zum Thema vorgelegt.

Wir haben dann beschlossen, auf den Test zu verzichten, weil er für uns hier vor Ort praktisch nicht durchführbar ist, und wir ihn nicht schon wieder in die Klinik schicken wollen. Das klinische Erscheinungsbild ist uns eindeutig genug.

Werde gleich mal Speedy Beets bestellen und heute abend die Heuwässerungsanlage am Stall reinigen, die ist vor einigen Jahren extra für die Allergiker gebaut worden, heute braucht sie keiner mehr.

Und wir wollen das Risiko mit mehr Bewegung eingehen - hoffe, der Schuss geht nicht nach hinten los, aber die Hufe sind in den letzten Wochen weniger zum zentralen Problem geworden als die Steifheit.

Wollen wir hoffen, dass wir auch auf dem richtigen Weg sind!
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Antwort #16 - 13. April 2006 um 09:10
 
13.04.06
Wir sind auf dem richtigen Weg !!!

Nach 5 Tagen deutlich sichtbarer Besserung traue ich mich endlich, die Neuigkeiten offiziell im Tagebuch zu verkünden. Bisher hatte ich immer Angst, es könnte nur eine verbesserte Tagesform sein.

Seit Samstag bekommt Nugget morgens und abends 1 Sack gewaschenes Heu, 250g Speedi Beets, 1 TL Zimt, 1 TL Salz und 25g Ingwer sowie 1/4 Btl. Equipalazone.

Er hat deutlich abgenommen (obwohl er auch vorher nicht soo dick war), werde noch mal Bilder machen.
Er bewegt sich seit Sonntag wesentlich flüssiger und ist viel fitter, als die Wochen zuvor. Im Jan/Feb ging es ihm auch schon mal was besser, aber immer nur tageweise.
Jetzt ist eine tägl. Besserung in der Bewegung und Wendung v.a. auf hartem Boden zu beobachten.

Ich will das ganze noch nicht beschreien, aber wir bewegen uns zielgerichtet auf das 1. Ziel zu, nämlich das Equi abzusetzen, nach Ostern soll es nur noch 1/4 Btl. sein. Und das 2.Ziel, Bewegung, auch von sich aus, ohne dass nach 3 Galoppsprüngen eine Pulsation im Huf ist, haben wir erreicht.

Mache mir natürlich jetzt schon wieder Gedanken darum, wie wir ihn wieder in die Herde integriert bekommen und wie das alles im Sommer gehen soll...

Aber immer schön eins nach dem anderen!
Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt!!

Liebe und freudige Grüße,
Lisa
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Antwort #17 - 19. April 2006 um 22:58
 
19.4.06

Zu früh gefreut? Ich will es nicht hoffen. Heute ging Nugget wieder etwas steif auf der Hinterhand, ich mache mir natürlich große Sorgen.
Aber gleichzeitig habe ich das Ganze ein bisschen relativiert - er hat viel getobt die letzten Tage, außerdem haben wir das Equi weiter runtergesetzt.
also heißt es abwarten. Es kann auch mal wieder einen Schritt zurückgehen. Haben eine neue Lieferung Ingwer erhalten und ich habe auch Hufe und Puls gefühlt, sowie Fieber gemessen - keine Auffälligkeiten.
Hoffe, es bleibt so!
LG
Lisa
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Antwort #18 - 24. April 2006 um 11:18
 
24.4.06

Nuggets Zustand ist stabil. Die etwas steife Hinterhand hat sich nicht verschlechtert, aber auch nicht verbessert. Das kann aber auch daran liegen, dass er ein paar Tage seine Speedis und damit auch Ingwer und Zimt nicht richtig gefressen hat. Habe in der letzten Woche angefangen, Magnesiumoxid (laut Annili gut für Rehepferde, weil ohne Zucker) zu füttern und daraufhin hat er sein Futter auch bei viel gutem Zureden nicht mehr angerührt.
Nach 4 Tagen  haben wir gestern dann das Magnesium weggelassen und er frisst das Futter wieder.

Hat jemand eine Idee, wie man das sonst füttern kann? Ich will es jetzt mal mit Einschleichen versuchen, vielleicht klappts ja.
Mit dem Ausschleichen kommen wir gut voran, jetzt nur noch 1/8 Tütchen Equipalazone am Abend, sodass wir es am nächsten Wochenende geschafft haben sollten!

LG
Lisa
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Antwort #19 - 28. April 2006 um 14:28
 
28.4.06

Vorgestern war der Hufschmied da. Hat sich Nuggets Hufe angeguckt, war sehr zufrieden. Allerdings musste er ein bisschen Strahlfäule beseitigen. In 2-3 Wochen soll er neu beschlagen werden.

Nugget hat dabei i.g. 30 Min auf dem Steinboden des Putzplatzes gestanden, er lahmte ordentlich, als wir dort losgingen, lief sich aber ein, seine mittlerweile 35 Min im Schritt ist er gut in der Halle gelaufen.

Gestern muss er aber wieder schlechter gegangen sein, meine Schwester war nicht zufrieden. Aber er lief sich wohl ein. Hoffe, mich erwartet nichts schlimmeres heute abend...

LG
Lisa
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EMS Chromtherapie Test Pferd-Borreliose-Hufrehetagebuch

Diskussion

dieses Pferd nimmt an einer Privat Studie teil (Chrom bei EMS)
 
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