Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Nährstoffansprüche des IR-Pferdes und Cushing (Gelesen: 3183 mal)
Jumanji
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Nährstoffansprüche des IR-Pferdes und Cushing
06. Dezember 2005 um 22:45
 
Nährstoffansprüche des IR-Pferdes und Cushing-Pferdes


Eine spezielle Diät ist ausgesprochen wichtig für das Insulin-Resistente-Pferd (IR-Pferd) und kann dazu beitragen, gesundheitliche Störungen wie etwa enorme Gewichtszu- oder -abnahmen, Muskelverlust, abnormale Fettpölsterchen und Hufrehe zu vermeiden. Manche dieser Informationen könnten neu für Dich sein und vieles hört sich sehr wissenschaftlich an, aber mit der Zeit gewinnst Du darin eine gewisse Routine und alles ist gar nicht mehr so schwierig, als es zunächst scheint.

Der erste Schritt ist immer die Notfall-Diät, die ich hier schon einmal niederschrieb. Sie hilft zunächst die wichtigsten Bedürfnisse des Pferdes abzudecken und reduziert die Menge an Kohlenhydraten. Sollte sich herausstellen, daß das Pferd nicht IR ist, hat diese Diät Deinem Pferd jedoch nicht geschadet. Diese Diät ist quasi die Futtergrundlage für jedes Pferd. Viele Pferde erfahren durch die Notfall-Diät eine enorme Verbesserung ihres Zustandes innerhalb weniger Tage oder weniger Wochen.
Allerdings ist die Notfall-Diät nur eine Hilfslösung und es sollte eine Anpassung der Mineralien und Vitamine an Dein Raufutter erfolgen.

Für eine optimale und langfristige Futterkontrolle und Gesundheit Deines Pferdes brauchst Du eine Heuanalyse, damit spezifische Mineralgehalte, Protein, Aminosäuren und Vitamine optimal aufeinander abgestimmt werden können. Du brauchst eine gute Analyse des Heus auf Zucker, Stärke und Mineralgehalte.
Sobald dann die Analyse vorliegt, kannst Du mit Hilfe des Heu-Analyse-Arbeitsbogens die Berechnungen für Dein Pferd tätigen.
Wichtig ist, daß Du weißt, das manche Werte nicht immer optimal getroffen werden können.Viele Faktoren können Einfluß nehmen auf die Werte des Pferdes:
- Fütterung in der Vergangenheit über einen längeren Zeitraum von Heu, das auf nicht im Mineralgehalt ausbalancierten Weiden geschnitten wurde
- Belastung des Heus durch toxische Mineralien wie Aluminium, Molybdenum, Sulfur, Boron oder anderer Mineralien in der Erde, im Grundwasser, wo das Heu wuchs.
-regionale Mindergehalte des Bodens an wichtigen Mineralien, die auch meist nicht in der Heu-Analyse ermittelt werden, wie etwa Kobalt
- die Verwendung von Wasser aus natürlichen Quellen (Teiche, Seen,etc.) oder ungefiltertes Grundwasser
Einfluß anderer gesundheitlicher Probleme in Verbindung mit Mineralien- Bedürfnissen wie z.B. Fell- und Huf- Probleme, Arthritis, Allergien, Hautprobleme, Nervositätsprobleme, zeitweise Infektionen, chronische Infekte, langsames Hufwachstum

Einige dieser möglicherweise notwenden Ergänzungen des ein oder anderen Minerals, Aminosäure oder Vitamins wird in der Menge abweichen von den Werten, die gewöhnlich in der Pferdefütterung zugrunde gelegt werden.
Wenn auch diese Richtlinien meistens enorme Verbesserungen im Wohlbefinden des Pferdes bewirken, kann dies nicht für jeden Einzelfall versprochen werden. Diese Sache ist nicht ganz einfach und manche Stoffe, die bei einem Pferd mit chronischem Hufschmerz durch Hufrehe helfen, können kontraproduktiv bei akuter Hufrehe sein.

Sollte einer dieser oben genannten gesundheitlichen Probleme bestehen, sollte ein Spezialist zu Rate gezogen werden.

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