Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fanney - Hufrehe/Borreliose/Herpes (Gelesen: 21911 mal)
Nicoletta
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03. Dezember 2005 um 11:22
 
Hallo, wird an der Zeit, dass ich mein Tagebuch bzw. das von Fanney hier eintrage, habe mich bisher gedrückt, weil es sicher lange dauert....also, werde es im Notfall zusammenstückeln Durchgedreht

Fanney, 1993 in Österreich geboren, Isländerstute (Eltern aus Island)

Ich kenne Fanney von Geburt an, da sie auf dem Hof geboren wurde, wo unsere 2 alten Isländer eingestellt waren...meine damals 16jährige Stute hatte ein Fohlen, mit welchem Fanney aufwuchs, das aber mit 6 Monaten tot auf der Koppel lag (über Nacht-Magenüberladung lt. Obduktion)...einige Zeit später kaufte ich Fanney zu meiner alten Stute dazu, ich habe sie also, seit sie 6 Monate alt war...

aufgewachsen in einer großen Herde im Offenstall, im SOmmer immer auf riesigen Weiden, sie war eigentlich ab ihrem 3.Lebensjahr immer schon eher dick...
mit 5 oder 6 Jahren holte ich sie zum Einreiten auf den Hof -da begannen unsere Probleme - abgesehen von ihrem Wahnsinns-Temperament war sie immer schon eher frech, aber trotzdem sensibel - wurde von einem Isländer eingeritten, der nicht gerade immer liebevoll mit ihr umging - nachher wurde sie nur mehr von mir geritten, hatte genug zu kämpfen, da sie beim Aufsteigen zuerst einmal stieg, dann, sobald ich oben war, Runde um Runde galoppierte - das nur einmal zu ihrem Temperament - denn es war meiner Meinung nach nicht verwunderlich, dass so ein Pferd dann Asthma bekam...

Nach ca. 1Jahr holte ich sie zu mir nach Hause-ebenfalls Offenstallhaltung, unsere 2 alten Pferde waren nicht bes. lieb zu ihr, da sie extrem frech war....damals begann sie mit den furchtbaren Hustenanfällen, wir (bzw. der TA) probierten alles, nichts half..dabei war meine alte Stute auch allergisch veranlagt, bei ihr haben wir alles in den Griff bekommen...leider war auch das Heu zu der Zeit nicht besonders schön..
nach fast einem Jahr holte ich mir auf Empfehlung einen TA, der Bioresonanz mit ihr versuchte, außerdem hatte er vorher eine Cortisonkur mit ihr gemacht, um einmal das ständige Pumpen zu unterbrechen...dann wechselte ich auch noch auf den Reithof (über WInter), wo sie Silage bekam...es ging ihr dort blendend, war aber nicht sicher, ob durch die Silage, die Bioresonanz oder vorher das Cortison..und mehr reiten konnte ich auch, sie bekam endlich etwas Kondition....
im SOmmer wieder Wechsel zu uns, da gab es leider immer wieder Tage, an denen sie zu pumpen begann, mit einer Cortisontablette konnten wir es immer abfangen (so 4-5x im Jahr) - dabei war sie bei uns auf der Wiese...
dann auf Empfehlung lernten wir einen Betrieb kennen, die Heu mit Unterdachtrocknung herstellten, welches so staubfrei wie möglich sein sollten - mit den Besitzern sind wir heute befreundet, sie haben ebenfalls mehrere Pferde in Eigenhaltung und kannten die Probleme mit verschimmelten Heu...
wir wechselten auf dieses Heu,welches zwar etwas teurer war als das von den umgebenden Bauern, aber auch tausendmal besser und wir sparten uns in der Folge Tierarztkosten, da es Fanney damit wirklich endlich gut ging...nur ganz ab und zu hatte sie noch Probleme, bis dahin half da immer nur das Cortison...

Also, Fanney hat natürlich davon etwas zurückbehalten und nach Überprüfung der TÄ letztes Jahr sehr wohl COP D/Asthma/ je nach Bezeichnung der verschiedenen Tierärzte...auf jedenfall einen chronischen Lungenschaden..
Achja, ganz am Anfang wurde sie untersucht, sie soll auf so ziemlich alles allergisch reagiert haben, was ein Pferd zum Überleben benötigt...ihre Mutter hatte schon ähnliche Probleme (stellte sich erst heraus, als ich Fanney schon hatte)...

So, endlich hatten wir das Lungenproblem mit dem Heu halbwegs im Griff, ging es los..nach einem strengen WInter mit wenig Bewegung begann es im März/April überall zu grünen, wir stellten unsere beiden Stuten also auf die WIese, nach einigen Eingewöhnungstagen dann schon einige Stunden...Ende April kam mir Fanney in der Früh aus der Box lahmend entgegen....ich konnte kaum erkennen, welches Vorderbein Probleme machte und holte für abends den TA..
Am Abend (nur auf dem Paddock, nicht auf der Wiese) lahmte sie kaum mehr, beim longieren (um es dem TA zu zeigen) bei jedem 5. Schritt nur im Trab auf dem rechten Bein - der TA meinte, es pulsierte auch kräftiger, gab ihr eine Spritze und einige Beuteln Buta (genaue Bezeichnung sagte er nicht, stand auch nichts drauf..) für die nächsten Tage - es wurde besser und ich fragte ihn, ob sie wohl wieder auf die Weide dürften...er zögerte, sagte dann aber zu (kein Wort von ev. Hufrehe),also stellten wir sie eine Woche später wieder auf die Wiese - und prompt, nach 3 Tagen holte ich sie am ABend runter und sie lahmte stärker, zeigte auch die typ. Ballenfußung (ich kannte mich nur nicht mit Hufrehe aus) und ich longiert sie kurz, um genaueres zu sehen, da ich mir nicht sicher war - danach konnte sie gar nicht mehr gehen, typ. Rehestellung, wir schoben sie in den Stall und holten den TA - der schickte seine Frau, die ich kaum kannte, auch TÄ:

Dann ging es los mit der Tortur für Fanney: zuerst einmal Spritzen, da diese nichts halfen, kam die TÄ am nächsten Tag und machte Aderlaß mit Infusionen, lt. meiner Rechnung kann ich es nur sol halb wiedergeben, da alles abgekürzt wurde und die TÄ mich anscheinend für einen Trottel hält, dem man nichts genaueres erklärt und der einem sowieso nichts glaubte (da ich immer wieder versuchte herauszufinden, was sie eigentl. machte) - dazu muß ich kurz erklären, dass ich selber an der Univ. für Bodenkultur Landwirtschaft studiert habe (mit Abschluss, also nicht nur ein paar Semester) und alle möglichen Fächer wie Anatomie und Physiologie der Haustiere, Fütterungslehre, natürlich Chemie, usw. hatte, außerdem seit ca. 1990 eigene Pferde (auch zu Hause gehalten) und meine alte Stute viele Problemchen hatte (u.a. ein hartnäckiges Sommerekzem und ein vollkommen kaputtes Sprunggelenk) und ich sie immer wieder (mit viel Homöopathie und Kräutern) hinbekommen hatte...also ganz so ahnungslos war ich auch nicht und ich setzte mich hinter den Computer und fand so einige Berichte über Hufrehe (von welcher ich bis dato keine Ahnung hatte)...

Aber was ich auch fragte, die TÄ sah es anscheinend als persönliche Beleidigung Ihrer Person, sie fuhr mich nur an: ob es die ganzen Berichte über Strasser oder Biernat waren, meine Fragen über die Medikamente etc.

und mein Hauptproblem mit ihr: sie war der Meinung, dass Fanney in die Box gehörte (klar, bei den Mengen an Schmerzmitteln..), ein freiheitsliebender immer nur Offenstall gehaltener Isländer wurde in die Box verbannt (sie selber hatte Großpferde, vermutl. kennt sie nichts anderes..) und zwar meinte sie, bis die Pulsation in den Beinen vorbei ist und dann noch 6 Wochen(!!!)....die Pulsation in den Beinen verging aber trotz Mengen von Schmerzmitteln nicht, es wurde auch nie geschaut, wie Fanney eigentlich ging (keine Ahnung,ob sie noch lahmte), sie Tä kam fast täglich, meistens schaute sie, dass sie keinen von uns traf - manchmal versuchte sie meine Mutter aufzuhalten oder ich rief sie per Tel. an - immer die gleiche Auskunft - keine Änderung...
in der Zwischenzeit versuchte Fanney mehrmals aus der Box auszubrechen, obwohl sie täglich so ein Mittel zur Ruhigstellung von der TÄ bekam, schaffte sie es eines Tages, den 7mm Stahlriegel zu verbiegen und auszubrechen (mein Mann war sprachlos, da er den Riegel montiert hatte)...sie galoppierte wie eine Irre auf dem Paddock herum und die Tä am Abend: "ihr müßt sie da drinnen halten,sowas ist gefährlich!" ..als ob wir ein Pferd an sowas hindern könnten, wenn es durchdreht...

Lt. den Aufstellungen auf der Rechnung hat sie bekommen:

Inj. (keine Ahnung,was...), Fin. (schätze, Finadyn??), Rescave Heparen (hat sie sehr ungern gefressen), Wattestöckel für die Hufe, wieder 4x Fin. , 20Buta (mehr steht nicht drauf, Phenylbutazon??), immer wieder Sedalin zum Ruhigstellen, wieder 20 Buta, nochmal 10 Buta in einer Zeit von 28.4. bis 24.5., ab 7.6. sind nocheinmal 20 Buta verzeichnet, die wir aber nicht vollständig gaben, da wir extreme Zweifel hatten...

In dieser Zeit wurde sie einmal geröntget (nach dem Ausbruch), lt. TÄ. 3° Rotation auf einem Huf, auf dem anderen 1° (der spätere zugezogene TA meinte, es wäre kaum etwas darauf erkennbar, so könnte es vorher auch schon ausgeschaut haben)...sie wurde also eingesperrt und bekam während 1 1/2 Monate 70 Säckchen "Buta"

Meine Fragen auf " ist es nicht gefährlich, so viele Schmerzmittel, schlägt sich das nicht auf den Magen??" wurden mit "na, die ist eine robuste Natur" ignoriert..außerdem erklärte sie uns, sie wäre auf Orthopädie spezialisiert und schimpfte durchgehend auf unseren Hufschmied...
Der HS war der Meinung, Fanney gehöre beschlagen und rausgelassen, aber die TÄ meinte darauf: " dann winkt sie euch demnächst mit dem Hufbein entgegen.." - war immer ihr Kommentar auf mein Drängen, Fanney doch wenigstens am oberen Platzerl rauszulassen...ich muß dazu sagen, dass Fanney immer ein sehr positives lustiges Pferd war und auch in dieser Situation immer noch so lieb war und sich auf ihr Heu freute (gottseidank fraß sie gerne trotz der Schmerzmittel) und sich über jeden Besuch und jede Karotte extrem freute....
Ich plante zu der Zeit übrigens gerade meine Hochzeit (am 29.Mai), bekam zwischendurch Heulkrämpfe, wenn ich an mein Pferd dachte und mußte mich aber trotzdem auf die Organisation der Hochzeit konzentrieren...

und die Hochzeitsreise war für Juni festgesetzt...ich konnte es meinem Mann ja nicht antuen, alles sausen zu lassen, weil mein Pferd so krank war...

meine alte Stute war 27 Jahre zu dieser Zeit, freute sich über jeden geschnittenen Grashalm und konnte trotz schlimmer werdenden Sommerekzem nicht in den Stall gehen, da dort ja Fanney eingesperrt war...sie neigte schon seit Jahren zu Koliken, 2 Tage vor unserer Hochzeit war es dann soweit: sie hatte eine Kolik, nach der Spritze der TÄ führten wir sie 3 Stunden im Kreis herum, dann mistete sie und es ging aufwärts...aber die TÄ hatte nach unseren Erzählungen auf Magengeschwüre getippt...und Stress hatte sie ja durch Fanney´s Krankheit genug...außerdem bekam sie eher Koliken,wenn sie nicht auf der Wiese war...

so, muß jetzt mal Pause machen, Rest folgt, kommen noch einige Wendungen...

lg,
Nic
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Nicoletta
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Antwort #1 - 03. Dezember 2005 um 11:22
 
So, weiter geht´s: gleichzeitig mit Fanney hat auch das Pferd meiner Bekannten Hufrehe bekommen, ich redete daher immer wieder mit ihr, sie hatte einen Tierarzt, der homöopathische behandelte und ihre Stute durfte rausgehen, pulsierte zwar auch noch leicht, war aber viel schneller als Fanney wieder am Wege der Besserung...ich bekam starke Zweifel an der TÄ, da ich sie ja vor dieser Geschichte nie hatte und daher kaum kannte..meine alte TÄ (war gerade in Karenz, aber begann schon wieder zu arbeiten) wollte ich nicht hinzuziehen, da ich die Rechnung noch nicht gezahlt hatte (die TÄ wollte am Schluss abrechnen) und mir dachte, wenn ich sie jetzt zum Teufel jage, zahle ich das Doppelte und darf von vorne mit der Behandlung beginnen...wenn ich gewußt hätte, was mir das Ganze noch gekostet hatte, wäre es vernünftiger gewesen, beim ersten Zweifel meine vertraute TÄ hinzuzuziehen...außerdem war es mir unangenehm, ihr zu erzählen, dass ich bei einer anderen TÄ war, sie hatte ja zu Beginn von Fanney´s Problemen auch schon wieder gearbeitet - aber ich habe es ehrlich gesagt am Anfang unterschätzt und dachte ja, Fanney hätte sich nur verknöchert...
In der Zwischenzeit warnten mich Freunde und Bekannte vor dieser TÄ, der Freund einer Freundin ist Hufschmied und mit ihm telefonierte ich lange, er warnte mich vor diesen vielen Medikamenten und meinte, ich solle meinem HS doch vertrauen---ich fragte wieder, ob ich sie nicht beschlagen lassen solle, sie war schon so lange eingesperrt, aber das übliche: "die winkt Dir mit dem Hufbein entgegen, ich kann Dir dann nichts versprechen, aber einen Klebebeschlag könnte man mal machen lassen" und "Dein HS kann das sowieso nicht, ich kenne eine HS, die das machen würde.." nach mind. 60 Packerln Buta...

das war kurz vor meiner Hochzeit, meine Bekannte sagte zu dieser Zeit, sie hätte ihren TA bei sich, ob ich nicht mal kommen und mit ihm sprechen wolle...das machte ich, wir redeten nur einmal so über Fanney und mir gefielen seine Ansichten...außerdem meinte er, er kenne genug angeblich nicht rettbare Fälle, die sich dann als keine Hufrehe herausstellten, sondern ein ganz anderes Problem hatten - das Pferd meiner Bekannten war zu dieser Zeit schon wieder fast in Ordnung, wurde aber vorne orthopädisch beschlagen, und hatte eigentlich im Herbst davor Borreliose mit Hufrehe gehabt und jetzt einen Rückfall, der aber gleich abgefangen werden konnte....

Er warnte mich noch vor einem Klebebeschlag und meinte, das könnte auch ins Auge gehen, er wäre für einen bestimmten Beschlag, aber der HS meiner Bekannten hatte eigene Vorstellungen (und auch ein eigenes Rehepferd, hatte sich daher intensiv mit diesen Problemen beschäftigt..) , die erklärte er dem TA, worauf dieser sehr begeistert war...dem Pferd meiner Bekannten ging es mit diesem Beschlag rel. schnell wieder gut...zusätzlich wurde es nur homöopathisch behandelt (aber mit eigenen Mischungen des TA´s)..

Ich war noch mehr ins Wanken bekommen, in der Zwischenzeit war auch meine Mutter nicht mehr auf der Seite der TÄ, bis dahin meinte sie ja immer, man müsste der TÄ eine Chance geben, man kann nicht immer gleich Behandlungen abbrechen und TA wechseln - aber mein Gefühl sagte mir von vornherein, dass es mit dieser TÄ nicht werden würde, alleine ihre Ansichten, ich stritt mich dauernd mit ihr (sie war so ca. in meinem Alter und noch gar nicht so lange fertige TÄ )- sie KONNTE noch nicht so viel Erfahrung haben...und der TA meiner Bekannten war locker 20- 30 Jahre älter...ich kann mir vorstellen, dass ein TA nach der Uni noch viel lernen muß, aber wenn er auf seinem Standpunkt beharrt und den Besitzer nicht einmal ein kleines bisschen mitreden läßt - ich verstehe solche Leute nicht...noch dazu einen Isländer monatelang in der Box einsperren, nur weil man selber Großpferde hat und sowas nicht verstehen kann...was anderes ist bei einem gebrochenen Bein, oder wenn die Behandlung wenigstens angeschlagen hätte - aber sie gab sogar selber zu, dass nichts half- und dann, ich war schon fest entschlossen, TA zu wechseln, gab sie es endlich zu: sie wußte nicht mehr weiter, vielleicht hatte Fanney ein Rosseproblem, ihre Behandlung schlägt nicht an---wir sollten Fanney auf die Uniklinik Wien bringen zum Durchchecken und außerdem könnte sie ja auf den verschiedensten Abteilungen durchuntersucht werden...

...und das mit einem Pferd, das seit Monaten in der Box eingesperrt war und mir zusätzlich nicht in einen Pferdehänger einsteigt....ich war zu der Zeit gerade auf Hochzeitsreise (mußte auch sein, genießen konnte ich sie eh nicht, aber meine Mutter kümmerte sich um die Pferde), gottseidank hatten wir nur eine WOche geplant, und als ich zurückkam, rief ich sofort bei dem Homöopathen meiner Bekannten an...

so, muß wieder mal weg, weitere Geschichte folgt....

Nic
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Nicoletta
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Antwort #2 - 03. Dezember 2005 um 11:23
 
An dem Abend, an dem der TA kommen sollte, ging es Fanney plötzlich schlecht...sie fing zu pumpen an (davor hatte ich mich die ganze Zeit gefürchtet, Cortison war ja ausgeschlossen bei Hufrehe..), fraß ihre Karotten nicht auf und dann hatte sie auch noch Fieber, das im Laufe des Abends noch ordentlich anstieg...der TA war sich nicht sicher, ob es sich noch ausging, aber auf mein Drängen hin kam er noch spät am Abend (ist von rel. weit her und fährt in ganz Ö und D und auch andere Länder herum...immer zu den "schwierigen" Fällen)-gottseidank, denn Fanney ging es gar nicht gut..ein Blick von ihm und der Kommentar "na, die hat aber alles andere schlimmer als die Hufrehe..." ,dann wurde sie abgetastet und an bestimmten Punkten gedrückt - sie ging teilweise ein dabei, anscheinend hatte sie am ganzen Körper Schmerzen...bei der Prüfung der Hufe mit der Hufzange reagierte sie überhaupt nicht...alleine von ihrem Erscheinungsbild war es dem TA klar, dass da etwas anderes dahintersteckte, er tippte sofort auf Borreliose und ev. Herpes, machte einen Bluttest und gab ihr alle möglichen Tropfen...achja, und das Herz war ganz furchtbar beinander, lange hätte sie dieses eingesperrt sein vermutlich nicht mehr durchgehalten..bei Borreliose ist ja nochdazu Bewegung ganz wichtig...

Sie bekam also homöopathische Tropfen (aber von ihm gemischte Spezialrezepturen..) für Lunge, Sehnen (die waren auch angegriffen-lt. ihm eine ältere Sache..), Herz-Kreislauf und - ganz wichtig- eine Blutnosode, schon einmal in diese Richtung angesetzt...und einen Hustensirup dazu...
Weiters sagte er, sie solle am nächsten Tag rausgelassen werden...er würde uns dann wegen des Bluttestes Bescheid geben, dann müßten wir Antibiotika geben...

Sofort nach seinen Tropfen ging es ihr besser, sie hörte auf zu pumpen (war bis dato immer nur mit Cortison geglückt..) und schaute gleich wieder frecher herum und bettelte nach Futter...
Am nächsten Tag ließen wir sie raus: es war eine Freude ihr zuzuschauen, zuerst galoppierte sie herum, aber da die alte Stute bei sowas sowieso nicht mitmachte, hörte sie bald damit auf, aber sie marschierte den ganzen Tag herum, als hätte sie nie etwas gehabt und jedes Blatt, jeder Grashalm (waren kaum vorhanden auf dem Paddock), alles wurde genauestens untersucht...sie war eindeutig glücklich und die Tropfen halfen ihr zusätzlich...eine Woche später bekam ich den Bescheid: Borreliose und Herpes!!

Gegen Herpes half nur die Blutnosode und das eigene Immunsystem, aber gegen die Borreliose bekam sie dann für 4 Wochen Antibiotika, zusätzlich spritzte ich ihr einmal in der Woche ein Tonikum....anfangs bei der Antibiotikabehandlung ging es ihr plötzlich wieder viel schlechter, aber nur für ein paar Tage, dann ging es langsam aufwärts...wir gingen auch wieder ein bisschen grasen und einmal konnte ich sie dabei kaum halten, da sie mit mir am Strick zu galoppieren anfing vor lauter Freude und Übermut...der TA kam zur Kontrolle und stellte fest, dass das Herz und die Lunge wieder viel besser dran waren, aber das Herz mußte weiter mit Tropfen unterstützt werden, da es ihr damit sehr schlecht gegangen war...die Sehnentropfen konnte ich auch schon aufhören,nur die Blutnosode sollte ich noch lange geben (bekommt sie heute noch), da die Borrelien schwer zu bekämpfen sind...

wäre alles sehr schön gewesen, aber eines Tages Freitags in der Früh rief meine Mutter bei mir im Büro an: meine alte Stute hätte Kolik, sie würde die Tierärztin (diesmal unsere alte vertraute TÄ) anrufen...ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl, da die letzte Kolik erst ein Monat zurücklag und sie selten so knapp hintereinander Kolik bekam (außerdem habe ich Angst vor Kolik, da mein Fohlen daran starb, u.zwar einfach über Nacht, ohne Voranzeichen)..zu Mittag rief meine Mutter nochmal an,ich wollte mich gerade in der Fa. entschuldigen und nach Hause fahren: es ging ihr schon viel besser, ich brauche keine Sorge zu haben, und die Geschichte von Fanney habe sie auch gleich erzählt...unsere TÄ sagte nicht viel dazu, da sie sowieso sehr fair ist (und jeder Fehler machen konnte), nur eingesperrt hätte sie einen Isländer max. 3 Tage...aber an Borreliose und Herpes wollte sie auch nicht glauben...

naja, als ich am Nachmittag nach Hause kam, lag meine alte Stute gerade wieder, nochdazu an einem unüblichen Platz und ich merkte sofort, dass es ihr gar nicht gut ging...meine Mutter war ganz erstaunt, da sie vorher schon besser beinander war und hinlegen dürfte sie sich lt. TÄ ja, weil der Kreislauf auch nicht so oütimal war...ich rief sofort die TÄ wieder an, und ging hinüber...die TÄ konnte erst 3 Stunden später kommen, sie war gerade alleine in der Praxis, ich führte also meine Stute etwas im Kreis, merkte aber, dass es ihr sehr schlecht ging..und zu allem Überfluß lahmte mir Fanney plötzlich wieder entgegen....2 Tage vorher hatten wir meinen HS da gehabt, der hatte den Huf nur bearbeitet und nicht beschlagen, meinte aber, so würde sie nicht gehen können...und warum lahmte sie schon wieder, mit der Antibiotikabehandlung waren wir fast zu Ende???

Die TÄ kam (unsere eigentliche , ist ebenfalls ca. in meinem Alter, aber mir tausendmal lieber und wirkt sehr kompetent), sie behandelte also doppelt, meine alte Stute gegen Kolik und Fanney bekam Spritzen in die HUfarterien oder so(???) - fragte da nicht viel nach, da meine alte Stute mir viel mehr Sorgen machte, sie bekam eine Nasenschlundsonde gesetzt und tat mir so furchtbar leid...lt. TÄ zersetzte sich schon die Magenschleimhaut...sie hätte jedes jüngere Pferd in die Klinik geschickt, aber bei meiner 27jährigen fand sie, das müßten wir entscheiden...ehrlich gesagt hatte ich in der letzten Zeit viel von älteren Pferden gehört, die in der KLinik noch die schlimmsten Torturen durchmachen mußten und dann doch eingeschläfert werden mußten und ich dachte mir, wenn wir sie hinbekommen würden, wer weiß, für wie lange?? Also entschieden wir uns, sie zu Hause zu lassen und selber die Nacht hindurch mit Zäpfchen und homöop. Tropfen alle 2 Stunden zu behandeln...es war furchtbar...Fanney ging es zwar besser, aber meine alte Stute hatte eindeutig Schmerzen und nichts half....am nächsten Tag, wir waren gerädert und die TÄ hatte eigentlich einen Vortrag zu halten, es war Samstag und ihr freier Tag, rief ich gleich in der Früh wieder bei ihr an, sie kam, wir versuchten noch alles mögliche, aber ohne Erfolg, ich sah es meiner Stute an, dass sie nicht mehr wollte...wir entschieden uns also schweren Herzens für´s Einschläfern...aber diesen Punkt überspringe ich mit genaueren Details, weil ich noch nicht darüber hinweg bin und diese Bilder in mir immer wieder auftauchen und mich martern, auch bei Alpträumen....und die Vorwürfe, mehr zu der Zeit auf Fanney geschaut zu haben und meine alte Stute konnte ihre letztes halbes Jahr auch nicht mehr genießen, da sie nicht auf die Weide durfte und reiten konnte ich alleine mit ihr auch nicht gehen - Fanney drehte so schon durch, wenn man nur außerhalb des Zaunes mit der anderen Stute grasen ging...und sie war fähig, über die Boxentüre zu kommen, einmal hatte sie es ja schon geschafft...es ist halt nicht immer von Vorteil, seine Pferde zu Hause stehen zu haben, es hat auch Nachteile, die man sich auf einem Hof gar nicht vorstellen kann...Fanney war am Hof ein angenehmes Einzelpferd, ich konnte locker mit ihr wegreiten etc...zu Hause klebte sie nur so an meiner alten Stute und war nicht gewillt, irgendwohin ohne sie zu gehen oder gar zurückzubleiben....

naja, zuviel Nachdenken darf ich da nie...also, zurück zu Fanney: als meine alte Stute vom Platz geholt wurde und mit dem Traktor hinausbefördert wurde, drehte Fanney durch...ich hatte früher schon einmal mit einer Bekannten besprochen, ob sie uns eines ihrer Pferde dazustellen könnte, wenn etwas passieren sollte, jetzt mußten wir schnell handeln....unsere TÄ hatte Fanney nochmal untersucht, nachdem sie B. eingeschläfert hatte, der Reheschub war vorüber, sie reagierte nicht mehr auf die Zange und es ging ihr eindeutig besser - dann war Fanney eben ca. 1-max.2 Stunden alleine, während dieser Zeit buckelte sie über die Koppel, da sie plötzlich alleine war und drehte durch...dann kam die junge Stute, der lief sie noch eine Zeitlang hinterher und freute sich, nicht mehr alleine zu sein - dann ging gar nichts mehr- sie konnte nicht mehr laufen und stand die ganze Zeit vor der Heuraufe und ev. noch ein paar Schritte rundherum....

wieder TA geholt, diesmal der Kollege, der mit unserer TÄ zusammen arbeitet und eigentl. unser ursprüngl. TA war (auch schon älter mit viel Erfahrung v.a. bei Isländern), der meinte, keine Hufrehe, sondern eher eine Art
Hufbeinprellung durch das viele Laufen auf dem steinigen Boden...Schmerzmitteln und Injektionen halfen gar nichts...so schlecht war es ihr die ganze vorherige Zeit nie gegangen...sie konnte sich auch nicht hinlegen, sie stand wackelig auf den Beinen, zumindest über ihr Futter (die Schüssel mußten wir ihr immer bringen, von selber konnte sie sich kaum vorwärts bewegen..) freute sie sich noch....besonders die Hinterbeine hat sie immer wieder entlastet und mir kam vor, sie lahmte mehr hinten als vorne...und auf den Vorderhufen stand sie mit dem vollen Gewicht....
Wir holten dann wieder den TA mit der Borreliose-Diagnose, da unsere Bekannte ihm alles erzählt hatte, und er stellte jetzt doch einen Hufrehe-Schub fest, gab ihr zusätzlich Hufrehe-Tropfen und meinte, sie gehöre jetzt dringend beschlagen, am besten von dem HS meiner Bekannten, der so tolle orthop. Beschläge machte....ich hatte schon vorher mit ihm gesprochen gehabt, und da mein alter HS mir einfach zu unzuverläßig war (rief nie zurück, meldete sich oft wochenlang nicht und daher hatte Fanney bei ihm immer zu lange Zehen gehabt...) und ich nichts mehr falsch machen wollte, holte ich mir diesen HS....so einen Einsatz kannte ich übrigens gar nicht, er kommt von rel. weiter weg nur für 1 Pferd, ist immer verläßlich, ruft zurück, erklärt auch alles ganz genau und ist auch vom Preis her in Ordnung...er machte Fanney am nächsten Tag schon einen Spezialbeschlag mit Polstereinlage und Silikon....und meinte, sie müßte eigentlich gleich besser gehen können...was auch stimmte, kurze Zeit später gingen bei uns Pferde vorbei, und Fanney vergaß kurz, dass sie ja nicht gehen konnte und lief ohne zu lahmen zum Tor...beim runtergehen sah man ihr die Verwunderung an, dass sie wieder gehen konnte - sehr vorsichtig zwar, aber immer besser...

Von da an ging es wieder mal bergauf, ich machte mir zwar immer Sorgen, weil ich es nicht glauben konnte, aber mit dem Beschlag konnte sie bald auch wieder ein kleines bisschen auf die Weide, dort buckelten sie und unsere junge Stute (die meine Mutter in der Zwischenzeit gekauft hat, da sie seit 3 Jahren kein eigenes Pferd mehr besaß..) herum und von der Hufrehe/Borreliose wa r fast nichts mehr zu sehen....nur später beim Longieren merkte ich,dass sie sich eingehen mußte, dann wurde es immer besser...
Die Tropfen gebe ich zum Teil heute noch, aus Angst vor einer neuerlichen Hufrehe auch die Hufrehe-Tropfen vorbeugend...Fanney geht in der Zwischenzeit mit einem Sonderbeschlag ohne Polster und Silikon, der HS ist sehr zufrieden mit ihr, die weiße Linie ist vorne leider noch verbreitet (auf einem Huf, am anderen schon fast normal), hinten war sie nur kurz verbreitet, da hatte sie seiner Meinung nach keine Rehe, die Rillen sind auch nicht allzu schlimm, allerdings haben wir sie nicht mehr röntgen lassen, da der TA nichts davon hält...

aber wie gesagt, insgesamt hatte ich 4 Tierärzte bei ihr, nur einer glaubte an Borreliose und half ihr auch am meisten, jeder tippte auf was anderes....habe in der Zwischenzeit viel über Borreliose gelesen und hoffe, dass wir es noch rechtzeitig erwischt haben...

Trotzdem sitzt die Angst tief, momentan geht sie eine halbe Stunde auf die Wiese, diesmal möchte ich es sehr langsam angehen und hoffe doch,dass sie wieder relativ normal auf die Weide kann (mit Absperren und portionieren halt...).

Lg,
Nic
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Antwort #3 - 03. Dezember 2005 um 11:23
 
Bin ganz entsetzt, habe gerade Fanney 3 (!!) kleine Zecken entfernt!!!!! Habe ich bisher nie so beachtet, aber jetzt wird sie mehr untersucht!!!

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Antwort #4 - 03. Dezember 2005 um 11:23
 
Waren jetzt eine Woche auf einem Hof, eigentl. weil die junge Stute einen Jungpferdekurs mitmachen mußte, Fanney hat es anscheinend Spaß gemacht (bis auf die Hängerfahrt, da wurde sie praktisch in den Hänger gehoben....hatte etwas Angst, da es eindeutig Streß war..), wir haben dort auch mit dem Reiten wieder begonnen, mal sehen,wie es weitergeht, jetzt sind wir wieder zu Hause und sollten öfter was machen...außerdem waren sie heute eine halbe Stunde auf der Weide, sind dabei galoppiert und herumgefetzt, nachher habe ich eindeutig wieder Pulsation gespürt, also hoffentlich geht es ihr morgen weiterhin gut.. auf dem Hof haben sie mich gewarnt, dass ich beim Füttern aufpassen muß, da sie zu dick ist...hat allerdings recht viel dort abgenommen, jetzt werden wir zuHause auch das Heu etwas reduzieren...

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Antwort #5 - 03. Dezember 2005 um 11:23
 
Vor vier Tagen war der HS wieder mal da: die weiße Linie ist wieder fast normal, kaum Schäden an den Hufen geblieben, die Trachten wachsen auch schon wieder normal und die Hufe schauen im Ganzen schon wieder viel besser aus...Fanney hat seiner Meinung nach deutlich abgenommen, beim Eisen abnehmen hat er sich nachher angeschaut, wie sie ohne Eisen geht, kein Wendeschmerz, keine Ballenfußung etc.. er meinte, sie wäre wieder fast in Ordnung, nur warnte er mich vor dem Gras...sie ist jetzt wieder max. 3 Stunden auf der Wiese, bis Juni müssen wir sie an den Offenstall & kleiner Wiese gewöhnt haben, damit sie oben bleiben können und zusätzlich möchte ich Portionsweiden abteilen...damit meine Mutter mit ihnen alleine zurechtkommt, wenn wir auf Urlaub sind...habe trotzdem Bauchweh davor, da es oben nirgends ein Stück ganz ohne Gras gibt, und was ist jetzt besser, eine abgemähte oder abgefressene Wiese oder wegen weniger Stress eine überständige Wiese..??
Heute waren wir kurz ausreiten, ohne Sattel und nur mit gebissloser Zäumung, da war sie wiedermal viel zu frech und lustig unterwegs, macht ihr wieder Spaß, werde daher langsam steigern und mehr machen...nur mit Sattel und Trense, da ist sie leichter zu halten...
lg,
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Antwort #6 - 03. Dezember 2005 um 11:23
 
Fanney geht es von den Beinen her sehr gut (nicht verschreien!!!), obwohl sie wieder ganz auf der (überständigen oder abgefressenen) WIese (mit Offenstall) ist, allerdings hat sich durch das viele Regenwetter das Asthma verschlimmert und sie pumpt beim Fressen wieder stärker...bekommt die Tropfen und den HUstensirup, aber Cortison traue ich mir nicht mehr zu geben, da es ja nicht gut für die Hufrehe ist...wenn jem. eine Idee hat, welche Variante noch einen Asthmaanfall verhindern oder eindämmen hat, bin ich sehr dankbar...
lg,
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Antwort #7 - 03. Dezember 2005 um 11:24
 
Hallo!
Melde mich nach langer Pause einmal wieder!!! Fanney geht es sehr gut, v.a. von den Beinen her!!! Nur leider hat ihr das Asthma ohne Cortison mehr Probleme im Sommer bereitet...jetzt ist es seltsamer weise vorbei und auch die Schwellungen in der Kehlgegend sind weg...seltsam?? Der steirische TA (ich höre nur über meine Bekannte von ihm, habe gottseidank außer Tropfenbestellen in letzter Zeit nichts von ihm gebraucht) ist der Meinung, dass es der Herpes-Virus ist, außerdem soll es eine extreme Zahl an Borna-infizierten Pferden in Ö geben -seltsamerweise scheint die Hauptuni das nicht zu wissen, da meine Freundin (TA_Studentin in den letzten Semestern) nicht daran glaubt, Borna soll es nur ganz selten geben...was soll man noch glauben ... von Borreliose sagen auch sehr viele, dass es dann von den TÄ festgestellt wird, wenn man sonst nicht mehr weiter weiß...und Herpes?? Der TA warnt gegen die Impfungen, meine eigentl. TÄ nicht...eindeutig hat aber Fanney immer Anfälle darauf bekommen...
das Pferd meiner Bekannten hatte übrigens wieder einen Schub und wurde wieder mit Antibiotika behandelt - geht ihr aber jetzt wieder besser, aber es dauert immer, bis sie darauf anspricht...soll auch Borna haben...
Bei Fanney bin ich immer noch nicht sicher, ob es nicht auch die Madikamente (Phenylbutazon) waren, man hört ja immer mehr - die ursprünglichen Symptome waren nicht die einer Hufrehe...im Sommer war sie ganz auf der Wiese (Tag und Nacht), und hatte nur mit der Atmung Probleme, ab August waren sie auf dem Reithof (unsere junge Stute ist jetzt eingeritten) und waren dort täglich 5-6 Stunden auf der Wiese, haben aber dort deutlich abgenommen, Fanney´s Asthma wurde auch besser -seit letzter Woche sind sie wieder zu Hause und sind jetzt auch so ca. 6 Stunden auf der Wiese -Fanney wird seit August wieder voll geritten (waren auch schon 2 1/2 Stunden ausreiten) -und momentan (toi toi toi) geht es ihr sehr gut...

lg,
Nic
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Antwort #8 - 28. Februar 2007 um 22:46
 
...nach langer Zeit wieder mal ein Lebenszeichen von uns (wink an Pony!) Laut lachend - Fanney geht es sehr gut mit den Beinen, sie wird wieder ganz normal geritten, letztes Jahr war sie im Hochsommer (davor und danach nur mit starker Portionierung) 24 Stunden auf der Wiese - da die Atmung damit viel besser zurecht kommt , habe ich es ausprobiert - keinerlei Probleme...lt. HS ist sie wieder vollkommen fit! Momentan sogar ohne Eisen,dazwischen wurde sie wieder normal beschlagen...Kraftfutter bekommt sie aber kaum, momentan wegen der Probleme der anderen Stute Speedi Beets...demnächst möchte ich ein Blutbild machen lassen - mit der Lunge hatte sie leider gröbere Probleme- scheint aber das Heu gewesen zu sein, seit wir es nass machen, geht es ihr wieder gut...hatte im November eine leichte Kolik - seither Magemmittel bekommen - war vorher auf einem Hof (1 Monat), wo sie es sehr genau mit dem Abnehmen nehmen - war anscheinend zu hart für sie...muss immer aufpassen, dass mir meine 2 Stuten nicht zu dick werden, genug zu fressen sollten sie halt auch haben....mal schauen, wie es diesen Sommer wird, wir sind ja übersiedelt und im Herbst hatte die andere Stute Probleme mit Hufrehe ...

Das war´s mal einstweilen,

ciao, Nic und Fanney
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Antwort #9 - 01. Juli 2007 um 15:02
 
Hallo, da ich jetzt endlich fähig bin, auch Fotos hineinzustellen, kann ich vielleicht ein interessanteres Tagebuch gestalten - habe mit Erschrecken gesehen, wie lange meine ersten Threads waren  - habe halt erst reingeschrieben, als das Schlimmste schon vorbei war und daher ist es so lange geworden....muss mich dafür entschuldigen, ist sicher nicht einfach, diese "Wurst" zu lesen... Zwinkernd

Also, kurzer Lagebericht: Fanney geht es sehr gut, aber momentan spüre ich mal wieder die Pulsation mehr - könnte aber auch sein,dass die Hufe schon zu abgerieben sind, der HS war sich ja nicht sicher, ob sie ohne Eisen einen Sommer schafft, im Winter mit Feuchtigkeit ist es gut gegangen...sie ist seit letzten Herbst ohne Eisen...und hat seit langer Zeit keine Symptome mehr..."auf Holz klopf".....
Sonst wird sie aufgrund der Problemstute Fjörgyn auch Richtung EMS gefüttert (schadet ihr nicht, wie ihr an den Fotos bald sehen könnt)- allerdings nimmt sie viel schneller ab als Fjör und ist insgesamt auch viel zarter und nicht so massig...Weide gibt es momentan auch nur max. eine Stunde gegen Abend...ich passe halt bei ihr nicht so extrem auf wie bei Fjör, da sie die letzten Jahre (nach der Hufrehe) überhaupt nicht anfällig war - aber schaden tut es ihr auch nicht - v.a. geht es ihrer Lunge in diesem SOmmer blendend, seit wir das Heu lange einweiken und sie abgenommen hat - und reiten tu ich am Platzl- mit dem Ausreiten beginnen wir erst wieder, momentan reitet ja meine Mutter auch Fjör schon wieder bis max. 20 Minuten am Abreiteplatz - ich reite mit Fanney meist auch nicht mehr, dafür nicht nur Schritt, sondern zu ihrem Leidwesen üben wir uns wieder in Tölt (eigentlich ist sie ja ein Isländer, obwohl sie sich manchmal wie ein Araber verhält...rollende Augen, das weiße gut sichtbar und sehr leichtfüßig, dafür nicht so eine tolle Aktion wie Fjör...und traben ist ihr lieber - obwohl sie auch Paß beherrscht...)

So, einstweilen reicht es - zur Auflockerung werde ich jetzt versuchen , ein paar Bilder reinzustellen...vielleicht finde ich auch welche von früher...

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Antwort #10 - 01. Juli 2007 um 15:07
 
Also, hier einmal eines von letztem Winter, kurz nach Fjör´s erstem Hufreheschub - Fanney ist rechts!! Wir sind ja auch erst im Herbst umgesiedelt, daher waren wir bei den Weidezeiten nicht sehr genau und anscheinend war das zuviel für Fjör -Fanney hat es gut überstanden...

...
Shot with DSC-W1 at 2007-07-01
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Antwort #11 - 01. Juli 2007 um 15:13
 
..und hier ein Foto vom März, einige Wochen später bekam Fjör ihren zweiten Schub (mehrere Faktoren hatten mitgespielt) - auf das abgefressene Platzl durften sie immer nur ganz kurz - haben wir dann aber eingestellt...erst seit Juni sind sie wieder 30 (fjör) bis max. 50 (Fanney) Minuten auf der hohen Wiese...

...
Shot with DSC-W1 at 2007-07-01r

P.S: von Fjör mache ich absichtlich kein Tagebuch, weil es nicht mein Pferd ist und meine Mutter das auch nicht will - daran halte ich mich...
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Antwort #12 - 01. Juli 2007 um 15:32
 
Fotos sind irgendwie noch recht klein, aber ich übe ja auch noch  Laut lachend wenigstens kann ich es mal so halbwegs reinstellen...

hier ein paar von ca.  Juni:

...
Shot with DSC-W1 at 2007-07-01


hier war Fjör noch nicht so weit zum Reiten, daher bin ich Fanney immer ohne Sattel geritten - jetzt machen wir schon mehr - und mit Sattel, weil ich sie dann schon besser im Griff habe (sie nutzt das immer aus..)

...
Shot with DSC-W1 at 2007-07-01


na, erstes Foto ist nicht von Juni, sondern Mai - glaub ich, habe nämlich ein ähnliches Foto von später - verwechsle ich so immer...

so, einstweilen war´s das - brauche immer sehr lange dafür,weil ich kein Breitband internet habe sondern ISDN (bei uns gibt es leider sonst noch nichts moderneres - sind ja in der Einöde zu Hause... Augenrollen dafür ist es sonst sehr schön hier...


lg,Nic (muss mich jetzt um das UNkraut in meinem Garten kümmern, bis bald)
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Antwort #13 - 14. Juli 2007 um 11:03
 
Gestern war der Hufschmied da, habe ursprünglich vorgehabt, Fanney wieder beschlagen zu lassen, da ich das Gefühl hatte, dass sie manchmal etwas fühlig auf unserem Platz mit Steinchen geht.. aber er hat sich alles genau angeschaut und gesagt, dass sie noch genug Horn hat und es nicht ausschaut, als hätte sie Probleme mit dem Barhufgehen - ich bin da halt auch immer so unsicher, da ich früher immer nur beschlagene Pferde hatte und durch die Hufrehe bin ich ja auch leicht hysterisch (gebe ich zu), wenn sie etwas fühliger geht. Außerdem spüre ich in letzter Zeit immer wieder Pulsation bei ihr, zwar normal, aber da ich es vorher nie gespürt habe, habe ich da halt etwas Sorge...
Der HS hat mit der Zange alles abgedrückt, sie hat nicht mal mit der Wimper gezuckt- scheint wirklich nichts zu spüren..
Außerdem hatte sie bisher immer eine normale Form der Hufe, in letzter Zeit hatte sie 2 starke RIllen, und es hat sich auch ein leichter Schnabel gebildet (lt. HS nicht von der Hufrehe, die ist ja lange her) - wir vermuten, dass es etwas mit der Selengabe zu tun hat---bin mir aber nicht sicher... Fanney hatte ja im Blutbild einen Se-Wert von 20, dann hat sie ca. 1 Monat Selen zugefüttert bekommen und der erste Ring hat sich gebildet - auf Drängen von mir hat die TÄ dann einen weiteren BLuttest machen lassen -. und siehe da, der Selenwert war über 100.. und das, obwohl die Tä meint, absolut nicht möglich, dass der Selenwert in kurzer Zeit so steigt (gottseidank habe ich auf Überprüfung gepocht) ..
Jetzt soll ich immer 10 Tage Pause machen, dann 5 Tage Selen geben usw. damit sie bei dem Wert bleibt - ich will aber nicht dauernd Bluttests machen lassen und überlege schon, wie es anders gehen könnte...vielleicht sollte ich doch den Balancer füttern?? Als normale Zufuhr von Mineralstoffen - da unsere Beiden ja außer Speedi Beets und Heu (und wenig Wiese) nichts bekommen...Fjör bekommt auch Selen, bei ihr ist es aber nicht so drastisch angestiegen... (war noch unter 100) - und bei ihr hatte ich auch das Gefühl,dass der niedrige Selenwert ihr Probleme machte bei der Hufrehe - bei Fanney hab ich trotz niedrigen Wert keine ANzeichen gemerkt, dass es ihr schlechter ging (vielleicht die ALlergiebereitschaft - Lunge?)..

lg,Nic
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Antwort #14 - 13. Januar 2008 um 14:01
 
So, versuche wieder mal ein Foto von meinem Zottel reinzustellen - es geht ihr gut!! Beine vollkommen in Ordnung, Lunge auch seit einiger Zeit schon (seit wir das Heu im Notfall bzw. bei wärmeren Wetter einwässern...)- nur zum Reiten/Bewegen kommen wir nicht - momentan haben wir überall Eisflächen, jetzt taut es gerade - also Matsch wohin man sieht...
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Antwort #15 - 13. Januar 2008 um 14:52
 
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Antwort #16 - 13. Januar 2008 um 14:56
 
Petra wird so lieb sein, und die Fotos reinstellen - danke!!!
Nur noch kurz: Fanney ist viel dünner als letzten Winter, unter dem Zottelfell spürt man es - bei Fjörgyn ändert es sich nicht so wirklich, dabei sollte sie mehr abnehmen - ist so schwierig, weil sie schon so massig gebaut ist...

Füttere jetzt Speedi Beets, Balancer (Fanney bekommt weniger als Fjör) und Fanney bekommt auch noch die Fibre Beets und ganz wenig Sojaöl nach Beratungen von "Bestes Futter", da ich eine zeitlang Angst hätte, sie würde mir zu dünn werden - mit dem Pelz schaut sie ja nicht so dünn aus...und Kamille und Hagebutten...

Achja, und ca. 5,5kg Heu bekommen sie am Tag verteilt (pro Pferd) manchmal 6kg...da haben wir früher viiieel mehr gefüttert...

Mit den Tierärzten ist es ein Kreuz, ich bin nicht wirklich zufrieden, habe aber momentan aber auch keine wirklichen Probleme mit den Pferden, aber die Kommentare wie: Metabolisches Syndrom und Schilddrüsenwerte kann man nicht genau untersuchen, das bringt nichts - frustrieren mich - sieht man ja bei Muska, was es bringen kann...naja, bin immer noch auf der Suche nach einem Tierarzt, der sich hier ein klein wenig mehr auskennt als die normalen...falls ich wieder Probleme bekommen sollte...

Mal schauen...

lg,Nic
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Antwort #17 - 13. Januar 2008 um 15:01
 
Also, auf dem einen Foto, wo sie im GAlopp daherkommen, schauen meine Beiden aus wie DIE Tonnen - sind sie eigentlich nicht - aber beruhigt mich, wenn ich wieder mal denke, Fanney könnte zu dünn werden... Laut lachend

lg,NIc

P.S: hatten bis jetzt Schnee und Eis, jetzt taut es gerade...Fotos sind vom November und Dezember 2007...

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Antwort #18 - 24. März 2008 um 12:10
 
Fröhliche Ostern! Wir versinken in Schnee!!!! Ostereiersuchen ist sich gestern für die Kinder noch ausgegangen, über Nacht hatten wir wieder Wintereinbruch! Hoffentlich nicht mehr lange... Augenrollen

Fanney geht es gut, sie wird jetzt immer wieder beim Fressen von Fjörgyn getrennt - dieses Fressmonster (Fjör) schlingt so in sich hinein, dass sie 3/4 des Futters (Heu) frisst- da hat auch nicht viel geholfen, dass ich bei Fanney Zusätze und mehr Speedys gegeben habe! Heu ist nunmal das Wichtigste!

Trenne die beiden also so oft es irgendwie geht - da ich aber in der Früh in die Arbeit fahre, kann ich nicht warten, bis sie mit dem Futter fertig sind - jetzt wird wochentags abends getrennt und am Wochenende auch in der Früh---Fanney steht also im Stall, Fjör draußen ...
Geht ganz gut, aber wenn wir geritten sind und beide nachschwitzen, ist es sehr blöd - Fjör sollte dann auch hinein--- mein Mann hat mir draußen eine Extrabox für Fjör versprochen...dann fühlt die sich auch nicht immer so ausgeschlossen - sie steht vor Fanneys Box und versteht nicht, warum die immer noch so lange zu fressen hat --

Fanney frißt nämlich nicht nur langsamer, sie gustiert auch herum - sie sucht im Heu die besten Halme und frißt zwar im Endeffekt alles, aber wenn Fjör dabei ist, bleibt ihr halt nicht viel übrig...diese schlingt in sich hinein und gustiert kein bisschen - daher hat sie auch diesen Winter kaum abgenommen - und dabei sollte sie...bin neugierig, was der HS das nächste Mal sagt - meiner Meinung nach merkt man bei Fjör, dass sie jetzt langsam abnimmt - Fanney hat dagegen überhaupt eine tolle Figur, nur manchmal hab ich eben Angst, dass sie zu dünn wird...werde bald mal neue Fotos machen und reinstellen, dann könnt ihr mir ja mal Eure Meinung dazu sagen, ob sie zu dünn ist...bis dahin hat sie vielleicht auch das Winterfell schon mehr abgebaut, wir könnten momentan Pullover stricken!!! Laut lachend

lg,nic
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Antwort #19 - 03. Mai 2008 um 12:53
 
Also, in der Zwischenzeit hat auch Fjör eindeutig weiter abgenommen- die beiden werden, sooft es von der Arbeit her geht, beim Füttern getrennt und Fjör muss halt immer warten, bis Fanney endlich mit ihrer Ration fertig ist...
Um Fanney mache ich mir etwas Sorgen, weil sie so langsam frißt und schon recht dünn ist...sage ich ja seit einiger Zeit, aber jetzt, wo das Winterfell abgeht, sieht man das auch deutlicher....sie war zwar immer schon ein eher zartes Pferd (hat sie von ihrem Papa, der war immer sehr dünn), und vielleicht muss ich nur meine Einstellung ändern (nur ein dickes Pferd ist gesund stimmt ja nicht - hab ich leider eine leidvolle Erfahrung machen müssen), aber irgendwie kommt es mir auch so seltsam vor, dass sie so langsam frißt - müssen demnächst den TA holen (impfen, Blutbild), da werde ich ihn darauf ansprechen...
Noch dazu hat sie früher immer im Sommer mit Weide zugelegt und es ist ihr eigentlich auch nach der HUfrehe immer gut gegangen mit Gras...aber bei Fjörgyn traue ich mich nicht, und Fanney alleine auf die Wiese lassen, macht ihr zwar nichts aus, aber keine Ahnung, wieweit Fjör dann tobt - werde es aber sicher probieren...zumindest ein bisschen Gras...warte aber noch das BLutbild ab...
Mit der Lunge geht es ihr dafür sehr gut, da scheint es zu helfen, so dünn zu sein.. Zwinkernd
Sonst frißt sie schon gerne, aber eben das Heu langsam (Speedis schnell, Karotten bekommt sie ab und zu - auch schnell weg) - Zähne lasse ich dann vom TA kontrollieren...

lg, NIc
P.S: Wenn ich dazukomme, mache ich morgen Fotos von Fanney und Fjörgyn - wäre gespannt darauf, was ihr sagt..
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