Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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ECS (Cushing) – das Wichtigste in Kurzform (Gelesen: 29430 mal)
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12. November 2005 um 13:49
 
ECS (Cushing) – das Wichtigste in Kurzform

Je früher die Therapie begonnen wird, desto eher bilden sich die Symptome zurück.
Grundsätzlich: wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum.
Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

Was ist Cushing:
Beim ECS bildet sich ein Adenom der Pars intermedia der Adenohypophyse (also eines Teiles des Vorderlappens der Hirnanhangsdrüse). Dieser Teil der HAD reguliert die Nebennierenrinde, in der das Cortisol produziert wird
Beim ECS-Pferd ist der Cortisolgehalt insgesamt zu hoch.
Das Hormon Cortisol beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem.
Dadurch entstehen schleichend eine Anzahl der unterschiedlichsten ,z.T. lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen
Kortisol stört den Proteinstoffwechsel , die Insulinproduktion wird gedrosselt, der Blutzuckerspiegel steigt.

Die Krankheit ist nicht heilbar, aber unter der Pergolidbehandlung haben die meisten Cushing-Patienten noch ein jahrelanges beschwerdefreies Leben. Mittlerweile sind schon 10 Jahre bekannt. (Dr.Assmann)

Mögliche Symptome:
- dickes langes Winterfell verzögerter,sich überlagernder Fellwechsel
- oft bleiben alte Haare zurück, langes Fell im Sommer, oft Löckchenbildung
- übermäßiger Durst mir häufigem Wasserlassen
- Abmagerung auch bei gutem Fressverhalten hoher Futtergaben
- Muskelrückbildung vor allem am Rücken (Hängerücken)
- mitunter begleitet von Fettpolstern an Bauch (Hängebauch) und Mähnenkamm
- Hufabzesse,Huflederhautentzündiung Hufrehe (auch zu ganz untypischen Jahreszeiten)
- schlecht heilende Wunden, Geschwüre im Maul
- Sehnenentzündungen
- Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum gelegentlichen Umfallen
- seltener auch massive Stoffwechselentgleisungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen
- häufige und hartnäckige Infekte
- nicht behandelbare Durchfälle/Kotwasser
- Knochenprobleme, Osteoporose
- Lethargie
- Futterverweigerung, bei abnehmender Schutzschicht der Magenschleimhaut und verstärkter Magensäureproduktion Gefahr von Magengeschwüren
- seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen GRUND
- Parasiten im Fell bis hin zum räudigen Erscheinungsbild (vor allem in den Wintermonaten) auch Scheuern ohne Parasiten wird oft beobachtet

Die Symptome sind nicht zwingend beim ECS Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten.
Dr.Froin empfielt, immer an Cushing zu denken, wenn 2-3 Faktoren aufeinander treffen und andere Krankheiten ausgeschlossen sind.

SPEZIELL BEI HUFREHE:
Gegen Hufrehe selbst wirkt Pergolid nicht, Hufrehe muss immer zusätzlich behandelt werden .
Allerdings verschwindet das Hufreherisiko unter der Pergolidbehandlung.

Welcher Test:
Am Sichersten ist der THR Stimmulations Test und Dexametason-Test. Die anderen Testverfahren nur bei positivem Ergebnis. Beim Low-Dex Test ist keine Hufrehe zu befürchten und auch nicht bekannt,
auch nicht bei einer bestehenden Hufrehe.

Welche Medikamente stehen zur Verfügung:
An 1. Stelle mit der größten Erfahrung gilt Pergolid (Pergolid / Permax / Parkotil hat alles den gleichen Inhaltsstoff) als das Mittel der Wahl.
Dosierung:
Niedrige Dosis 0,2mg/100kg reicht wenn diese nach 4-6 Wochen keine Verbesserung zeigt, wirkt auch die hohe Dosis nicht (Dr.Assmann.)
Unter dieser Dosierung ist die 10-jährige Erfolgsbilanz belegt.
Neueste Dosis als Empfehlung der Uni-Gießen: 0,1mg/100kg

Die leider noch gängige Lehrmeinung ist : gegen Cushing kann man nichts tun und die Dosisangabe von 1 mg/100kg mit Warnung vor den Nebenwirkungen.
Nebenwirkungen scheinen auch mit der Höhe der Dosis bei einzelnen Pferden zusammen zuhängen.

Als das 2.Mittel gilt Trilostan

Neuerdings wird auch eine homöopathische Behandlung empfohlen.
Bei einer alleinigen Behandlung damit kommen mir aber trotz Erfolgsmeldungen Zweifel:
Die überhöhte Kortisonausschüttung kommt aufgrund des Melanoms zustande.
Fraglich ist, ob eine ein bis zwei mal jährliche Spritzenkur dies in der Zwischenzeit unterdrücken kann.
Langzeitstudien sind meines Wissens noch nicht belegt.

Gute Unterstützungsmöglichkeiten bieten: von Hilton Herbs Cush- X sowie Hormonise

Grundsätzlich: wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum.
Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

Bitte tut etwas für euer Pferd und gebt nicht auf!
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Antwort #1 - 28. Oktober 2006 um 11:11
 
Bitte beachten:
Gerade bei solch schwerwiegenden Erscheinungsbildern wie Zucker MUSS der Therapieverlauf durch erneute Cushing-Tests kontrolliert werden! ferner MUSS eine häufigere Kontrolle des Blutzuckers stattfinden, die Ernährung entspricht dem des Pferdes mit Metabolischem Syndrom.


Alle Futter und Zusätze, die den Glukosespiegel steigen lassen, sollten vermieden werden.

Bitte keine Getreide oder Pellets füttern, oder Futtermittel die solche Bestandteile beinhalten
- kein frisches Gras
- keine Karotten oder Äpfel da sie Zucker enthalten
- keine Mineral- und Vitamin-Zusatzfutter

Heu oder Heu und aufgeweichte UNMELASSIERTE Rübenschnitzel (s. dazu auch unter Fütterung) Vorzugsweise stengeligeres Heu, nicht das weiche,feine, welches wir als gutes Heu bezeichnen. Das Pferd benötigt mindestens 1,5% des Körpergewichtes als Minimum. Wenn das Pferd zu dünn ist, bemisst sich die Menge nach dem Zielkörpergewicht.
Das Heu sollte vor der Fütterung mind. eine halbe Stunde gewässert werden, besser eine Stunde und warmes Wasser wäre das Optimalste.
Bitte lasse das Heu überprüfen auf die Inhaltsstoffe, bis das geschehen ist füge bitte
den Rübenschnitzel einen halben TL Speisesalz, 1 TL Zimt pro 125kg Körpergewicht, Chrom 2,5mg je 250kg Körpergewicht, Jod 2,5 mg/250 kg Körpergewicht, Magnesium 1,5g / 250kg Körpergewicht und Vit. E 1000 IE/ 250 kg Körpergewicht (alles Apotheke)
zu.
Stelle das Pferd auf Sägespäne, das ist besser als Stroh.


[mem]Die Ludwig-Maximilians-Universität München / Tierärztliche Fakultät hat einen möglichen Plan zum Einschleichen von Pergolid ins Internet gestellt:      
   
Pergolidmesilat      
- einschleichende Dosierung      
- gute Veträglichkeit      
   
   Einschleichende Dosierung:      
- 1. Tag: 0,25 mg / 500 kg p.o.      
- 2.-6. Tag: tägliche Steigerung um 0,05 mg      
- 0,5 mg / 500 kg über 4 - 8 Wochen      
- Kontrolle, dann ggf. Dosiserhöhung      
Nebenwirkungen:      
wenn keine einschleichende Dosierung    
   
Die Enddosis sollte zwischen 0,9 und 1,4 mg / 500 kg Körpergewicht des Pferdes liegen.      
     
   
Quelle:
http://www.vetmed.lmu.de/med1/sammel/SS2005/6.%20Semester/Endokrinologie/22.06.P...      
   
   
Die oben angegebene Enddosis von durchschnittlich 1mg/500kg Pferd stellt die derzeit aktuelle Angabe dar und ist keine Therapieanweisung![/mem]
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Antwort #2 - 12. November 2005 um 22:00
 
und Angaben der Uni Zürich:

Klinische Symptomatik und diagnostische Möglichkeiten des Hypophysenadenoms beim Pferd

D. Gohm, E. Schelling, L. Audigé, B. Thür
Klinik für Wiederkäuer- und Pferdemedizin, Veterinär-Chirurgische Klinik und Institut für Veterinärpathologie der Universität Zürich

Zusammenfassung

Hirsutismus trat als häufigstes Symptom im Zusammenhang mit einem Hypophysenadenom bei allen 13 untersuchten Pferden auf. Muskelatrophie (n = 10) und Hyperhidrosis (n = 8 ) waren weitere Symptome. Polyurie/Polydipsie (n = 5), ein supraorbitales Fettpolster (n = 3), Polyphagie (n = 2), Apathie (n = 2) und Synkopen (n=2) kamen dagegen seltener vor. Die häufigste Begleitkrankheit war Hufrehe (n = 8 ). ...
Der Dexamethason-Suppressionstest war bei allen untersuchten Pferden (n = 9) .... positiv. Die Computertomographie erlaubte die Darstellung des Hypophysenadenoms bei jedem untersuchten Pferd (n = 7).
... Ein positiver Dexamethason-Suppressionstest erlaubt die sichere Diagnose.
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Benjamin


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Antwort #3 - 12. November 2005 um 22:01
 
aus einer Dissertation von Christina Brüns, Tierärztliche Hochschule Hannover (2001):

"Die Altersgruppenverteilung dieser 63 Cushing-Pferde zeigt ein neues, von dem bisher in der Literatur beschriebenen abweichendes, Bild auf. Neben den alten (20-40 Jahre) und den mittelalten (10-20 Jahre) Pferden, die auch in dieser Studie den größten Anteil bilden, fällt eine
Gruppe junger Pferde (bis 10 Jahre) auf, die nach den hier gewonnenen Ergebnissen eine ernstzunehmende Patientengruppe darstellt
.
Bei der Auswertung der Symptomatik wird deutlich, das diese
jungen Pferde klinisch nur durch eine Hufrehe auffällig
wurden oder als Zufallsbefund durch die Plasma-ACTH-Bestimmung als Cushing-Pferde diagnostiziert wurden. Vierzig der 63 Pferde zeigten einen Hirsutismus, 38 Pferde hatten Hufrehe und in 22 Fällen lag eine Kombination der beiden Symptome vor.
Im weiteren konnte festgestellt werden, dass sich das "Kardinalsymptom" der Hirsutismus nicht immer vorhanden ist und somit auch Pferde, denen das lange lockige Fell fehlt, potentiell als verdächtig angesehen werden müssen.
Sie sollten beim Auftreten weiterer Symptome unbedingt durch den Dexamethason-Suppressionstest oder die ACTH-Bestimmung kontrolliert werden."
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Antwort #4 - 05. August 2006 um 13:04
 
1.Dexamethason-Screening-Test (low dose)

Am Sichersten ist der Dexametason-Test. Die anderen Testverfahren nur bei positivem Ergebnis. Beim Low-Dex Test ist keine Hufrehe zu befürchten und auch nicht bekannt, auch nicht bei einer bestehenden Hufrehe. Indikation: Screening-Test zur Sicherung der klinischen Verdachtsdiagnose Morbus Cushing. Untersuchungsmaterial: 2x 0,5 ml 3x 0,5 ml Testdurchführung: Untersuchungsmaterial: Serum Bestimmter Parameter: Cortisol Aufgrund eines deutlichen circadianen Rhythmus sollten die angegebenen Tageszeiten eingehalten werden. 1. erste Blutentnahme = Basalwert (Blutentnahme gegen 16-18 Uhr) 2. Injektion von 40 µg/kg bzw. 2 mg/50 kg Dexamethason i.m. 3. Blutentnahme ca. 16 Stunden p.i. ca. 8 -10 Uhr = Suppressionswert 1 (4. Es kann noch ein 2.
Suppressionswert nach ca. 20 Stunden p.i. = ca. 12 Uhr mittags genommen werden.)

Bewertung:
Unverdächtig: Basalwert im Normbereich oder geringgradig erhöht (stressbedingt) beide Suppressionswerte < 10 ng/ml Morbus Cushing: Basalwert im Normbereich oder erhöht und einer oder beide Suppressionswerte >10 ng/ml
20% der negativen Ergebnisse sind falsch negativ

2. ACTH-Test

Indikation: Einzelparameter mit der besten Aussagekraft beim Pferd, da beim Pferd fast ausschließlich hypophysenabhängiger Morbus Cushing beschrieben sind. Bei Tieren, bei denen sich aufgrund bestehender Rehe-Symptomatik oder anderer Besonderheiten ein Screeningtest mit folgend steigenden Cortisolkonzentrationen verbietet, ist die ACTH-Bestimmung eine annehmbare Alternative. ACTH ist ein guter Parameter zur Therapiekontrolle bei bestehendem Morbus Cushing. Untersuchungsmaterial: EDTA-Plasma (kühl), 1 ml Bewertung: < 50 pg/ml: M. Cushing ist unwahrscheinlich, allerdings können durch die episodische Sezernierung zeitweise bei Hypophysenadenomen Konzentrationen im Normbereich auftreten. Eine Nachtestung muss erwogen werden. > 50 pg/ml: Das Vorliegen eines Hypophysenadenoms ist wahrscheinlich, es können aber vereinzelt erhöhte Konzentrationen auch unter Stress gemessen werden.
Falsch erniedrigte oder normale Werte können auch durch unsachgemäßen Probentransport (zu warm bzw. nicht abzentrifugiert) sowie durch Einsendung von falschem Probenmaterial (kein EDTA-Plasma) auftreten.


3.TRH-Stimulationstest

Morbus Cushing ist beim Pferd fast ausschließlich durch Hypophysenadenome verursacht. Diese können mit dem TRH-Stimulationstest erfasst werden. Testdurchführung: Patientenvorbereitung: Aufregung und Streß vermeiden Medikament: TRH Thyreoliberin. Bestimmter Parameter: Cortisol 1. erste Blutentnahme = Basalwert 2. Injektion von 1 mg TRH langsam i.v. über eine Minute 3. Blutentnahmen 15 und 60 Minuten nach TRH-Injektion = Stimulationswerte Bewertung: unverdächtig: ein Anstieg um <Ø 17 % der Basalkonzentration nach 15 Minuten und ein Absinken um 5 % nach 60 Minuten

Hypophysenadenom: ein Anstieg um Ø 90 % der Basalkonzentration nach 15 Minuten und um Ø 65 % nach 60 Minuten

Bitte Mangan-Werte kontrolieren lassen

seit neustem Unterscheidet man jetzt unter Pferd und Pony

Info zu den ACTH Normwerte  pg/ml  
[mem]Pferd: 6,5-30,8  
Pony: 4,9-13,6
eine Unterscheidung zwischen Pferden und Ponies wird in der aktuellen Literatur nicht mehr unterstützt und erscheint daher auch nicht sinnvoll.  
 
Die Arbeit von Couetil et al. (Plasma adrenocorticotropin concentration in healthy horses and in horses with clinical signs of hyperadrenocorticism. (1996) Journal of Veterinary Internal Medicine, 10 (1), pp. 1-6),  welche in statistisch signifikante Unterschiede fand, wurde inzwischen durch eine neuere Studie mit einer größeren Pferdepopulation widerlegt (Donaldson, M.T., McDonnell, S.M., Schanbacher, B.J., Lamb, S.V., McFarlane, D., Beech, J.: Variation in plasma adrenocorticotropic hormone concentration and dexamethasone suppression test results with season, age, and sex in healthy ponies and horses.(2005) Journal of Veterinary Internal Medicine, 19 (2), pp. 217-222).  
 
Diese Autoren geben einen Referenzbereich von 9 – 35 pg/ml sowohl für Pferde, als auch für Ponies an, betonen jedoch auch, dass die Diagnostik des  Equinen Cushing – Syndromes in vielen Fällen leider kein eindeutiges Ja - oder Nein – Ergebnis liefert, da das ECS einen langsamen Verlust der Funktion der Hirnanhangsdrüse darstellt. In der Übergangphase können Grauzonen bestehen, welche eine klare Abgrenzung zwischen natürlichen Altersprozessen und krankhafter Entartung erschweren. Oft ermöglichen erst Verlaufsuntersuchungen die Erstellung einer eindeutigen Diagnose.  
 
Wie immer bleibt nur zu betonen, dass das klinische Bild in solch uneindeutigen Fällen eine wichtige Rolle in der Beurteilung der Laborparameter, die doch immer nur eine Momentaufnahme darstellen können, spielt![/mem]
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Benjamin


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Antwort #5 - 21. Februar 2007 um 19:23
 
Ich hab mal eine neue Liste von Cushing-Symptomen zusammengestellt:


Mögliche Symptome des Equinen Cushing Syndrom

Die Symptome sind im Einzelfall sehr unterschiedlich.
Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten.
Bitte immer an Cushing denken, wenn 2-3 Faktoren aufeinander treffen.

Das jüngste nachgewiesene Cushing-Pferd war erst 3 Jahre alt.
Die Krankheit tritt aber mit zunehmendem Alter gehäuft auf.

Fell
-      häufig dickes langes Winterfell (Hirsutismus)
-      häufig verzögerter Fellwechsel
-      übermäßige Haarfettung, Schuppenbildung (Seborrhoe)
-      Anfälligkeit für Parasiten im Fell, Scheuern ohne Parasiten, bakterielle Hautentzündungen, Mauke, Pilze
-      teilweise Löckchenbildung v.a. beim Schwitzen
-      Pigmentveränderungen / Aufhellung
-      Haarausfall in Einzelfällen (Alopezie)
-      allgemein schlechte Haut (Papierhaut u.ä.)
-      evtl. Berührungsempfindlichkeit der Haut

Futterverwertung
-      übermäßiger Durst (Polydipsie) mit häufigem Wasserlassen (Polyurie)
-      Adipositas, Fettleibigkeit ODER: Abmagerung (auch bei hohen Futtergaben)
-      Insulinrestistenz / Diabetes mellitus
-      regelmäßig „supraorbitale, subkutane“ abgrenzbare Fettpolster
     (Mähnenkamm, Schulter, über den Augen, Nieren, Schweifansatz, Präputium), „Stammfettsucht“
-      teils übersteigerter Appetit (Polyphagie = krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme infolge des
     Fehlens eines Sättigungsgefühls)
-      Futterverweigerung bei verstärkter Magensäureproduktion und abnehmender Schutzschicht der
     Magenschleimhaut, Gefahr von Magengeschwüren
-      Regelmäßig Muskelrückbildung vor allem am Rücken (Senkrücken, Muskelathropie)
-      Hängebauch / Weidebauch
-      Durchfälle / Kotwasser

Hufe & Bewegungsapparat
-      Häufig Hufrehe (auch zu untypischen Jahreszeiten, z.B. Herbst/Winter),
teils heftige Schübe und nicht ansprechend auf reine Hufrehebehandlung,
teils „schleichende“ oder leichte Schübe, chronisch wiederkehrend
-      Hufabzesse
-      Durchtrittigkeit / weiche Bänder
-      Sehnenentzündungen, Gelenksentzündungen
-      Knochenprobleme, Osteoporose (durch Proteinabbau und Mobilisation von Calcium aus dem Skelett)
-      Strahlfäule

Bewegung & Kreislauf

-      Muskelzittern
-      zentralnervale Ausfallerscheinungen, ataktischer Gang
-      Krämpfe, auch epilepsieartig
-      „in-die-Knie-gehen“ = plötzlicher, kurzdauernder Verlust der für die Körperhaltung notwendigen
     Muskelspannung (Tonusverlust), diese „Kataplexie“ ist auch Symptom einer Narkolepsie ohne
     Bewusstseinsverlust, kann Sekunden oder Minuten dauern, auch durch Emotionen verursacht
     (Einkicken bei Erschrecken u.ä.)
-      Ohnmachten (Synkopen)

Infektionsanfälligkeit
-      häufige und hartnäckige Infekte , z.B. Nasennebenhöhlen (Sinusitis, auch mit eitrigem
     Nasenausfluß), Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Zahnfleischentzündung (Parodontitis),
     Blasenentzündung (Zystitis), Atemwege/Pneumonie, Hautentzündungen
-      Verzögerte Wundheilung
-      Geschwüre im Maul

Innere Organe u.a.
-      Gestörter Wasser- und Elektrolythaushalt (Niere)
-      Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum Umfallen
-      gelegentlich Tachypnie (gesteigerte Atemfrequenz)
     bzw. Hypoxämie (erniedrigter Sauerstoffgehalt im Blut)
-      gelegentlich Myokardschäden / Tachykardie (Herzfrequenz zu schnell)
-      seltener auch massive Stoffwechselentgleisungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen
-      schlechte Leberwerte (Heptopathie)
-      Blindheit (sehr selten)

Sonstige Hormonelle Veränderungen
-      seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen Grund (Hyperhidrosis)
-      Bei Stuten: verändertes Rosseverhalten, Scheinträchtigkeit, Milchproduktion, Unfruchtbarkeit, Infektionen
     [bei Stuten PCO = Polycystische Ovarien ausschliessen, verursacht ebenfalls Hirsutismus]
-      Lethargie, Apathie, Trägheit, "Depressionen", abnorme Schläfrigkeit (Somnolenz),
     andere Verhaltensänderungen (z.B. Unterwürfigkeit)
-      Ständiger oder sporadischer Tränenfluss
-      evtl. Schilddrüsenfehlfunktionen [verursachen auch Hirsutismus]
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Antwort #6 - 21. Februar 2007 um 19:49
 
es gibt einige merkmale, die auf emir zutreffen.

ihr habt es sicherlich irgendwo bereits beantwortet, aber ich möchte es bitte nochmal fragen.

kann ein pferd cushing haben, wenn acth und insulin im normbereich liegen?

und falls ja, warum?
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Antwort #7 - 22. Februar 2007 um 17:45
 
mambo schrieb am 21. Februar 2007 um 19:49:
kann ein pferd cushing haben, wenn acth und insulin im normbereich liegen?
und falls ja, warum?


1. kann aber muss ein Cushing-Pferd nicht zwangsläufig auch Insulinresistent sein

2. ACTH-Werte schwanken und sind nicht 100%ig zuverlässig in der Aussage.
Sicherer in der Aussage ist der Dexamethason-Supressionstest.

3. beim Pferd geht Cushing in der Regel von der Hirnanhangdrüse aus (hypophysäres Cushing), dadurch erhöht sich der von dort ausgesandte Botenstoff ACTH. In seltenen Fällen kann das Cushing auch von der Nebennierenrinde ausgehen (adrenales Cushing) oder durch die eine längere Gabe von Kortison-Medikamenten (iatrogenes Cushing).

LG
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Antwort #8 - 22. Februar 2007 um 19:03
 
hi asci,

acth wurde zweimal genommen. war zeimal unauffällig. dexa mache ich nicht, da hufrehe durch cortison ausbrach. und auch lt unserer TA das zu gefährlich bei ihm ist.

unterscheidet sich die erste cushingvariante zu den beiden andere ( nebenniere und cortison )? bei ihm brach ja damals alles durch das langzeitcortison aus. und niere ist immer wieder auffällig bei ihm.
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Antwort #9 - 22. Februar 2007 um 19:16
 
Hi mambo,

ich weiss, meine Aussagen waren eher allgemeiner Art und nicht auf Emir bezogen.

mambo schrieb am 22. Februar 2007 um 19:03:
unterscheidet sich die erste cushingvariante zu den beiden andere


Eine Kortisongabe dürfte bei allen Varianten gleich blöde Wirkung haben.

Zur diagnostischen Unterscheidung hypophysäres und adrenales Cushing stellt ich Dir gleich einen Link ein.
Iatrogenes Cushing kommt ja wohl bei Emir nicht in Frage?
(Einmal Langzeitcortison ist ja noch keine Langzeittherapie?)

LG Anne
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Antwort #10 - 22. Februar 2007 um 19:22
 
die rehe ist während einer langzeittherapie ausgebrochen. es war keine einmalgabe. allerdings bereits nach dem ersten drittel der gesamtzeit.

bin gerade kräftig am googeln nach dem präparat. komme aber irgendwie nicht auf die spanischen seiten. versuche es weiter Augenrollen
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Antwort #11 - 22. Februar 2007 um 19:42
 
bei diesem Test wird kein Kortison verabreicht, und er scheint ggf. adrenales Cushing diagnostizieren zu können (wird üblicherweise bei Hunden und Katzen verwendet, geht aber wohl auch bei Pferden):
ACTH-Stimulationstest (nach McGowan 2005)
Dient zum Nachweis einer abnormalen Funktion der Nebenniere, und ist daher nicht relevant für die Diagnose von ECS (welches in der Regel von der Hirnanhangdrüse ausgeht). Obwohl einige ECS-Pferde eine adrenale Hyperplasie und eine übertriebene Reaktion auf ACTH zeigen, unterscheidet dieser Test nicht verlässlich zwischen normalen und kranken Pferden.

Dieser Test verwendet ebenfalls kein Kortison, sondern das Hormon TRH, und kann zur Cushing-Diagnose dienlich sein (auch wenn er normalerweise nicht "1. Wahl" ist):
Thyrotropin Releasing Hormon (TRH) - Stimulationstest
(nach McGowan 2005)
Dieser Test wurde in Großbritannien vielfach verwendet, weil die Meinung vorherrschte, dieser Test sei „sicherer“ als der DST. Nach Erfahrungen der Autorin C. McGowan hat dieser Test aber sowohl eine geringe „Sensitivität“ als auch „Spezifität“. Es gibt Falsch Positive Ergebnisse besonders bei Pferden mit anfänglich erhöhten Plasma Cortisolwerten und bei Pferden, die aus anderen Gründen krank sind. Pharmazeutisches TRH ist in Australien teuer und der Test hat einen geringen diagnostischen Wert, so dass es wenig Gründe für seine Verwendung gibt.

Eine weitere Möglichkeit wäre der Cortisol-Rhythmus-Test, bei dem mehrmals täglich Basal-Cortisol bestimmt wird, um zu überprüfen, ob das Pferd wie bei Cushing üblich den täglichen Rhythmus verliert und stattdessen konstant Cortisol produziert. Allerdings schreibt McGowan (2005):
Basal Serum Cortisol Konzentration
Keine diagnostische Aussagekraft über ECS. Die Werte können bei ECS-Pferden gering, normal oder erhöht sein. ECS-Pferden verlieren zwar den „normalen“ Tagesrhythmus, trotzdem variieren die Serum Cortisol Werte generell so stark, dass auch eine mehrfache Messung zu verschiedenen Tageszeiten keinen Aufschluss über ECS bringen kann.

Dann hab ich noch von CRH als Diagnose-Möglichkeit gehört. Allerdings finde ich es gerade nur in Kombi mit Dexamethason und kenne selber keinen Fall, wo das verwendet wurde. Man könnte sich aber mal erkundigen, ob man damit weiter kommt.
Darüber hinaus wurden wissenschaftlich auch diagnostische Möglichkeiten über POMC diskutiert, die mir aber leider nicht zugänglich sind.

LG Anne

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1141749651
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Antwort #12 - 22. Februar 2007 um 22:21
 
mmmh, die beurteilung der einzelnen tests macht wenig mut.
was macht man mit einem falsch positiven test.

den TRH-test hatten wir überlegt zu machen, da seine schilddrüsenwerte grundsätzlich niedrig sind. in allen bisherigen tests. aber die TA sagte, das sie davon wenig halte, da die aussage nicht verlässlich wäre. dazu hatte ich dann gegoogelt und ähnliche aussagen gefunden.

drucke das mal aus und zeigs der TA.
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Antwort #13 - 18. April 2007 um 17:41
 
mal hochhole für die Neuen  Zwinkernd

@ admin/mod:
evtl. mal anpinnen oben?

LG Anne
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Antwort #14 - 18. April 2007 um 18:32
 
erledigt  Zwinkernd
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mambo
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Der Weg ist das Ziel!


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Antwort #15 - 04. Februar 2009 um 01:26
 
frage!

ich kann den thread dazu nicht finden. denke, aber es passt auch hier.
hatte für ein shetty, wo bei uns verdacht auf cushing besteht, die anschrift aus dem forum für das neue acth-teströhrchen eingeholt.

wir hatten es uns damals für emir über unsere TAv on prof hoppen von der tiho schicken lassen. lief auch alles problemlos.

nun stand hier im forum, kontakt wäre nun bollwein. hatte extra nochmal nachgehakt,da ich mich die ganze zeit nicht um das thema cushing gekümmert hatte.

meine freundin hat es bei bollwein geordert. nun kam aber ein röhrchen, bei dem stand,das das ganze nicht nur zentrifugiert werden muß, sondern auch tiefgefroren werden.
meine freundin hat keine eigene praxis zum zentrifugieren. und wir möchten auch den  umstand des einfrierens sparen.
und bollwein ist wohl für die rinderabteilung zuständig, stünde dabei.

was ist da falsch gelaufen?
dem shetty geht es ziemlich mies weinend
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ronja-pony




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Antwort #16 - 04. Februar 2009 um 02:26
 
Hallo Moni,

hier können die ensprechenden Röhrchen angefordert werden

Zitat:
die Tierärztliche Hochschule Hannover hat ein neues Serum-Röhrchen entwickelt in welchem das Blut nicht mehr eingefroren werden muss. 
Wer Interesse hat:

Verantwortlich ist Prof. Bollwein. 
Telefon Labor: 0511/856-7493  bzw. 856-7427 
Fax 0511-856-7673


die Röhrchen und Anforderungsscheine werden nur direkt an TÄ abgegeben.


LG
Conny
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mambo
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Antwort #17 - 04. Februar 2009 um 07:50
 
hiconny,

genau dort haben wir angefordert und nicht das neue, sondern die alte version bekommen.
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Angie24
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Sind wir nicht alle ein
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Antwort #18 - 04. Februar 2009 um 12:30
 
Hey,

vielleicht solltet ihr nochmals anrufen, eventuell haben die euch falsch verstanden. Die Röhrchen selber sind ja vom Hoppen entwickelt, irgendwer hatte sogar rausgefunden wie die heissen??? Jedenfalls: Habt ihr gesagt dass ihr die Hoppenröhrchen wollt?
Bollwein ist Tatsache Chef von der Rinderklinik, aber soweit ich weiß trotzdem Spezie von der TiHo in Sachen Stoffwechsel....

Viel Erfolg!
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Tine Pepunkt 572156393  
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mambo
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Antwort #19 - 04. Februar 2009 um 14:07
 
frage meine freundin gleich. sie ist ja mitinitiator von unserem sympsoium. ich hatte ihr dieanschrift unkommentiert gemailt. hab ihr gestern gesagt, sie soll den prof. hoppen direkt anrufen.

ich hatte die ganze zeit schon darauf hingewiesen,dass die kleine unbedingt getestet werden sollte. ihr geht es derzeit mal wieder richtig schlecht.
allerdings hat sie keine für mich typischen merkmale. aber das heisst ja nichts.
borreliose war negativ.ist ein superschlankes shetty und schon immer schlank gewesen.fellwechsel verläuft shettymäßig Laut lachend im winter supersuperdick, im sommer normal.
keine fettplacken oder dergleichen.
einzig, sie hat zwischen den hinterbeinen einen extrem starken unangenehmen geruch und ist immer ziemlich bappig verschmiert dort. sie hat in den letzetn jahren einen schub nach dem anderen gehabt. da fällt mir jetzt nur noch cushing ein.
ihr erster uns bekannter schub fiel mit emir zusammen auf februar 2005.
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Pony
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Antwort #20 - 04. Februar 2009 um 14:12
 
Dr Hoppen ist in Rente darum macht das jetzt der Dr. Bollwein!!!!
also ist das eurer Ansprechpartner

lg
Petra
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mambo
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Antwort #21 - 04. Februar 2009 um 14:26
 
ach so! danke!
frage mich nur, warum das falsche röhrchen kam. unentschlossen
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Antwort #22 - 05. Februar 2009 um 12:32
 
Hallo Moni,
die Röhrchen sollten den Zusatzstoff Trasylol enthalten. Ich erinnere mich von der Anleitung her (musste sie ja meinem TA übersetzen  Zwinkernd ), dass da was von Einfrieren steht! Daraufhin hatte ich auch nochmal in Hannover angerufen. Die nette Dame sagte mir aber, dass die Probe nach der Blutabnahme NICHT eingefroren werden muss, sondern die Röhrchen sollten, solange nicht gebraucht, im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

Allerdings muss die Blutprobe innerhalb einer ½ Stunde abzentrifugiert werden und das Serum dann in ein anderes ("neutrales") gefüllt werden. Dies wird dann nach Hannover geschickt.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen  Smiley

Gruss Esther
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mambo
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Antwort #23 - 05. Februar 2009 um 14:08
 
hi esther!

meine freundin hatte gestern dort angerufen und auch die infobekommen. sie sagte,essei absolut notwendig, zu zentrifugieren. und das das röhrchen vorher und auch hinterher kurz gefroren sein sollte.
wobei sich uns die logik nicht so richtig erschliesst.

tja, dann frage ich mich nun natürlich, inwieweit unser testergebnis damals stimmte. blut wurde,glaube ich,abzentrifugiert,weil wirdirekt an der koppelgleichzeitig auch den insulintest vorbereiten liessen. aber acth hatten wir nix eingefroren und auch direkt, ohne nochmal einzufrieren, zur post gebracht.
hmmh, dumm gelaufen???? obwohl die damlage TA direkt mit hoppen telefoniert hatte. von daher versteh ich das jetzt nicht.

danke in jedem fall nochmal für die info. dürfte ja nun für einige interessant hier sein.
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madahn
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Antwort #24 - 05. Februar 2009 um 21:10
 
Also, das finde ich jetzt auch merkwürdig. Der Zusatz ist doch eigentlich dafür da, dass nicht mehr eingefroren werden mus... Und bei Hicki war der ACTH-Wert schon erhöht. Also kann das nicht so verkehrt gewesen sein...

Gruss Esther
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Antwort #25 - 06. Februar 2011 um 09:32
 
habe ne frage: ganz oben steht, wenn nach 4-6 wochen keine besserung eintritt, dann wirken die tabletten nicht.
was soll man den dann machen? einfach absetzen und fertig?
mein mädchen bekommt jetzt seit 4 wochen die tabletten. bin mir nicht sicher ob sich wirklich was verbessert hat. am anfang ja, aber jetzt steht sie wieder oft apatisch da, als ob sie schmerzen hätte. frisst normal wie immer. hat schon wieder die rosse , beim reiten auch wie immer. nix auffälliges, munter und schnell, durchgeknallt wie immer. das hat mich dann doch etwas beruhigt. denke einfach mal abwarten oder???
lg nicole
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Benjamin


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Antwort #26 - 06. Februar 2011 um 10:16
 
nico 42 schrieb am 06. Februar 2011 um 09:32:
habe ne frage: ganz oben steht, wenn nach 4-6 wochen keine besserung eintritt, dann wirken die tabletten nicht.


das ist falsch zitiert, es heisst "dann wirkt auch die höhere Dosis (gemeint ist die früher übliche wesentlich höhere Dosierung als die heutige Empfehlung) nicht".

Von Absetzen ist niemals die Rede.

LG
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