Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Zwangsbewegung ja oder nein (Gelesen: 19628 mal)
Lucky
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Beiträge: 32

NRW, Germany
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Antwort #20 - 02. Juli 2010 um 19:35
 
Ich bin auch der Meinung, dass ein Rehepferd im akuten Schub auf gar KEINEN Fall bewegt werden sollte. Meiner stand auch am liebsten in seiner Box auf weichem Stroh.... da habe ich ihn auch gelassen.

Was ich mich nun frage ist.... wenn die akute Phase überstanden ist und das Pferd sich schon von sich aus wieder mehr als gerne bewegt, was kann man dann machen?
Mein Ta sagt er könne wieder mit den anderen raus (natürlich mit Fressbremse) und ich könne auch schon wieder reiten. Irgendwie kann ich dem nicht so ganz zustimmen und frage mich nun ob dies der richtige Weg ist.
Was meint ihr dazu?
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Debbie
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Antwort #21 - 11. Juli 2010 um 15:23
 
Gleich wieder raus auf die Weide halte ich für mehr als fahrlässig.
Ung gar in diesem Stadium schon wieder reiten für unverantwortlich.
Wenn man sich mal ansieht wie es in einem Rehehuf aussieht wenn dort eine Rotation oder eine Absenkung statt gefunden hat............
Meiner Meinung nach also beides in keinem Fall.

LG, Sigi
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Verena
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Antwort #22 - 16. Februar 2012 um 09:03
 
Hallo,
Mein dicker steht noch unter Schmerzmittel und ich bin mir mit der Bewegung sehr unsicher mir ist auch gesagt worden, dass ich das Schmerzmittel ruhig über mehrere Monate geben kann aber dann sehe ich ja garnicht ob er schmerzfrei ist oder nicht
Der TA sagt ich solle ihn einfach mit wenig Futter und Medikamenten im offenstall lassen und sonst nichts tun
??????
Ist nicht Grade eine hilfreiche Aussage
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GeroViko
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Antwort #23 - 04. April 2015 um 22:29
 
Dieser Therad ist 8 Jahre her. Gibt es inwischen neue Erkenntnisse, bewegen odet nicht?

Gero steht seit ca.5 Wochen. Davon 3 Wochen fest in der Box. Als ich ihn aus der Klinik geholt habe, habe ich ihn auf sein Paddock gestellt welchen ich verkleinert habe. Hier kann er sich ein wenig bewegen, rein und raus gehen, wie er mag.

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Futter: Heu tagsüber offen, abends ein Bottich, ergänzend Heucobs, Nach N-Sulin, nun Rehevital von Actom
Bewegung: 30 Minuten Schritt,
seit 18.3.2015 von 0,5, auf 0,375 Prascend
Rehebehandlung begonnen 4.3.2015

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Lugi
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Antwort #24 - 05. April 2015 um 11:42
 
Es ist gut, wenn er sich selbst etwas bewegen mag, dass er es tut, das regt die Durchblutung an, was für die Heilung gut ist. Er sollte aber weder galoppieren noch auf der Stelle hüpfen und buckeln - zumal dann, wenn er noch Schmerzmittel bekommt. Auch wäre es schlecht, wenn er in der Gruppe ständig vor anderen weichen müsste. Das würde den instabilen Hufträger zu sehr belasten und eventuell ein Nachrotieren oder Absenken des HUfbeines befördern.
Aber ich würde ihn ruhig sich ein wenig die Beine vertreten lassen, wenn er es selbst möchte.
Aber von der durch manche selbsternannte Reheexperten verordnete Zwangsbewegung halte ich absolut nichts!! Gegen den Schmerz arbeiten, das Pferd zur Bewegung zwingen ist das falscheste, was man machen kann. Das Schmerzempfinden hat durchaus seinen Grund, das Pferd soll sich schonen!

Mir hat jener Schmied, den ich Dir empfohlen habe, mal erzählt, dass die Armeepferde im Krieg durchaus auch Rehe bekommen habe (entweder durch Überlastung, oder ungeeignetes oder verdorbenes Futter). Damals hat man die, die noch laufen konnten einfach hinten an die Wagen gebunden und zum Mitlaufen gezwungen. Das wird heute häufig von den Zwnagsbewegungsbefürwortern zitiert und deshalb als das beste Rehe-Mittel empfohlen. Nach dem Motto: "Die Pferdeleute in der Armee wussten am besten Bescheid". Mein Schmied sagte aber, den Pferden, die nur eine leichte Rehe hatten, hat es manchmal tatsächlich geholfen, die Durchblutung förderte die Heilung und die Bewegung regte den Stoffwechsel an. Die mit der schweren Rehe und schlimmen Schmerzen haben dann irgendwann ausgeschuht - ihr Todesurteil. Das war dann auch nicht unbedingt unwillkommen, denn dann gab es eine unvorhergesehene Fleischration für die Soldaten. Tierärztlich helfen konnte man den Pferden im Krieg sowieso nicht und es blieb einem nichts anderes übrig, als zu diesen groben Methoden zu greifen.

Mir hat das sehr eingeleuchtet!
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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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GeroViko
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Antwort #25 - 05. April 2015 um 23:42
 
Das ist ja grausig.... weinend
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