Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Infoblätter - Equines Cushing Syndrom zum Ausdruck (Gelesen: 28156 mal)
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30. Oktober 2005 um 13:32
 
...


ECS (Equines Cushing Syndrom)

Je früher die Therapie begonnen wird, desto eher bilden sich die Symptome zurück.
Grundsätzlich: wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum.
Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

Was ist Cushing:
Beim ECS bildet sich ein Adenom der Pars intermedia der Adenohypophyse (also eines Teiles des Vorderlappens der Hirnanhangsdrüse). Dieser Teil der HAD reguliert die Nebennierenrinde, in der das Cortisol produziert wird
Beim ECS-Pferd ist der Cortisolgehalt insgesamt zu hoch.
Das Hormon Cortisol beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem.
Dadurch entstehen schleichend eine Anzahl der unterschiedlichsten ,z.T. lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen
Kortisol stört den Proteinstoffwechsel , die Insulinproduktion wird gedrosselt, der Blutzuckerspiegel steigt.

Die Krankheit ist nicht heilbar, aber unter der Pergolidbehandlung haben die meisten Cushing-Patienten noch ein jahrelanges beschwerdefreies Leben. Mittlerweile sind schon 10 Jahre bekannt. (Dr.Assmann)



Mögliche Symptome des Equinen Cushing Syndrom

Die Symptome sind im Einzelfall sehr unterschiedlich.
Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten.
Bitte immer an Cushing denken, wenn 2-3 Faktoren aufeinander treffen.

Das jüngste nachgewiesene Cushing-Pferd war erst 3 Jahre alt.
Die Krankheit tritt aber mit zunehmendem Alter gehäuft auf.

Fell
-      häufig dickes langes Winterfell (Hirsutismus)
-      häufig verzögerter Fellwechsel
-      übermäßige Haarfettung, Schuppenbildung (Seborrhoe)
-      Anfälligkeit für Parasiten im Fell, Scheuern ohne Parasiten, bakterielle Hautentzündungen, Mauke, Pilze
-      teilweise Löckchenbildung v.a. beim Schwitzen
-      Pigmentveränderungen / Aufhellung
-      Haarausfall in Einzelfällen (Alopezie)
-      allgemein schlechte Haut (Papierhaut u.ä.)
-      evtl. Berührungsempfindlichkeit der Haut

Futterverwertung
-      übermäßiger Durst (Polydipsie) mit häufigem Wasserlassen (Polyurie)
-      Adipositas, Fettleibigkeit ODER: Abmagerung (auch bei hohen Futtergaben)
-      Insulinrestistenz / Diabetes mellitus
-      regelmäßig „supraorbitale, subkutane“ abgrenzbare Fettpolster
     (Mähnenkamm, Schulter, über den Augen, Nieren, Schweifansatz, Präputium), „Stammfettsucht“
-      teils übersteigerter Appetit (Polyphagie = krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme infolge des
     Fehlens eines Sättigungsgefühls)
-      Futterverweigerung bei verstärkter Magensäureproduktion und abnehmender Schutzschicht der
     Magenschleimhaut, Gefahr von Magengeschwüren
-      Regelmäßig Muskelrückbildung vor allem am Rücken (Senkrücken, Muskelathropie)
-      Hängebauch / Weidebauch
-      Durchfälle / Kotwasser

Hufe & Bewegungsapparat
-      Häufig Hufrehe (auch zu untypischen Jahreszeiten, z.B. Herbst/Winter),
teils heftige Schübe und nicht ansprechend auf reine Hufrehebehandlung,
teils „schleichende“ oder leichte Schübe, chronisch wiederkehrend
-      Hufabzesse
-      Durchtrittigkeit / weiche Bänder
-      Sehnenentzündungen, Gelenksentzündungen
-      Knochenprobleme, Osteoporose (durch Proteinabbau und Mobilisation von Calcium aus dem Skelett)
-      Strahlfäule

Bewegung & Kreislauf

-      Muskelzittern
-      zentralnervale Ausfallerscheinungen, ataktischer Gang
-      Krämpfe, auch epilepsieartig
-      „in-die-Knie-gehen“ = plötzlicher, kurzdauernder Verlust der für die Körperhaltung notwendigen
     Muskelspannung (Tonusverlust), diese „Kataplexie“ ist auch Symptom einer Narkolepsie ohne
     Bewusstseinsverlust, kann Sekunden oder Minuten dauern, auch durch Emotionen verursacht
     (Einkicken bei Erschrecken u.ä.)
-      Ohnmachten (Synkopen)

Infektionsanfälligkeit
-      häufige und hartnäckige Infekte , z.B. Nasennebenhöhlen (Sinusitis, auch mit eitrigem
     Nasenausfluß), Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Zahnfleischentzündung (Parodontitis),
     Blasenentzündung (Zystitis), Atemwege/Pneumonie, Hautentzündungen
-      Verzögerte Wundheilung
-      Geschwüre im Maul

Innere Organe u.a.
-      Gestörter Wasser- und Elektrolythaushalt (Niere)
-      Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum Umfallen
-      gelegentlich Tachypnie (gesteigerte Atemfrequenz)
     bzw. Hypoxämie (erniedrigter Sauerstoffgehalt im Blut)
-      gelegentlich Myokardschäden / Tachykardie (Herzfrequenz zu schnell)
-      seltener auch massive Stoffwechselentgleisungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen
-      schlechte Leberwerte (Heptopathie)
-      Blindheit (sehr selten)

Sonstige Hormonelle Veränderungen
-      seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen Grund (Hyperhidrosis)
-      Bei Stuten: verändertes Rosseverhalten, Scheinträchtigkeit, Milchproduktion, Unfruchtbarkeit, Infektionen
     [bei Stuten PCO = Polycystische Ovarien ausschliessen, verursacht ebenfalls Hirsutismus]
-      Lethargie, Apathie, Trägheit, "Depressionen", abnorme Schläfrigkeit (Somnolenz),
     andere Verhaltensänderungen (z.B. Unterwürfigkeit)
-      Ständiger oder sporadischer Tränenfluss
-      evtl. Schilddrüsenfehlfunktionen [verursachen auch Hirsutismus]

SPEZIELL BEI HUFREHE:
Gegen Hufrehe selbst wirkt Pergolid nicht, Hufrehe muss immer zusätzlich behandelt werden .
Allerdings verschwindet das Hufreherisiko unter der Pergolidbehandlung.

Welcher Test:

N E U
Neues Profil EMS / ECS
Besonders in Anfangsstadien können sich die Symptome von ECS und EMS sehr ähneln:
Insulinresistenz, Hyperinsulinämie sowie klinische oder subklinische Hufrehe begleiten beide
Erkrankungen. Vor allem ältere Pferde und Ponies mit regionaler Adipositas und Hufrehe sollten darum
auf beide Syndrome getestet werden. Da jüngere Tiere, die an EMS erkrankt sind, ein ECS entwickeln
können, empfiehlt sich in diesen Fällen ein regelmäßiges Monitoring.
Das neue EMS/ECS-Profil von biocontrol umfasst die Bestimmung von ACTH, Insulin, Glukose,
Fruktosaminen, Triglyceriden und γ-GT. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft bietet diese
Kombination aus hormonellen und klinisch-chemischen Parametern bei einmaliger Blutentnahme die
größtmögliche Aussagekraft bzgl. einer Differenzierung zwischen EMS und ECS.
Dieses Profil ging aus einer Studie hervor, die an der Klinik für Pferde der Justus-Liebig-Universität
Giessen durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden die Methoden validiert und ein Stabilisator
getestet, der es erlaubt, die ansonsten instabilen Peptidhormone ACTH und Insulin ungefroren an ein
Labor zu senden.
Bei der Bestimmung von ACTH gilt es allerdings zu beachten, dass es in den Wintermonaten auch bei
gesunden Pferden zu deutlichen Überschreitung des Normalwertbereiches kommen kann.
Untersuchungsmaterial: 1 ml stabilisiertes EDTA-Plasma und 1 ml Serum. Die Blutentnahmeröhrchen mit
Stabilisator sind vorab bei biocontrol erhältlich.
Die Untersuchungskosten belaufen sich auf EUR 42,00 zuzüglich MwSt.

42 Euro bei Rechnungstellung den 1,4fachen Satz.
42 x 1,4 =
58,80 Euro
.

Weitere Informationen bei:
biocontrol, Labor für veterinärmedizinische Untersuchungen, Postfach 1630, 55006 Mainz, Tel.:
06132/781234, Fax: 06132/781385, e-mail: info@biocontrol.de

Quelle
http://www.bioscientia.com/biocontrolDeDe/De/home.htm

bitte Preis beachten

http://www.bioscientia.de/biocontrolDeDe/De/abrechnung.htm

Am Sichersten ist der Dexametason-Test. Die anderen Testverfahren nur bei positivem Ergebnis. Beim Low-Dex Test ist keine Hufrehe zu befürchten und auch nicht bekannt,
auch nicht bei einer bestehenden Hufrehe.
Von deutschen Laboren wird der TRH-Stimulationstest mit einer 99%igen Sicherheit empfohlen.
Es finden sich da allerdings widersprüchliche Angaben in den USA zu.
Bitte Mangan-Werte überprüfen

Labordiagnostik
Häufig veränderte Laborparameter beim ECS Im Blutstatus mit Differentialblutbild:
- Leukozytose (häufig relative oder absolute Neutrophilie)
- Eosinopenie- Lymphopenie
- Ggr. Anämie Klinische Chemie:
- Glukose:Hyperglykämie: 7.8 - 11.1 mmol/lTritt häufig auf, die Bestimmung der Blutglukose eignet sich deshalb auch zur Therapiekontrolle!
- γ-GT: oft erhöht (Hepatopathie durch vermehrte Glykogen- und Lipidspeicherung)
- AST, CK, AP: oft erhöht
- Trigyzeride: oft erhöht (verstärkte Lipolyse undKetogenese)

Endokrinologie:
- Schilddrüsenhormone: T3 und T4 meist im Normbereich oder erniedrigt
- Keine Aussagekraft besitzt die Bestimmung des Plasmakortisolspiegels!
In den meisten Fällen werden im Normbereich liegende oder sogar erniedrigte Werte gemessen, da nur die zirkadiane Sekretionsrhythmik des Kortisols aufgehoben ist, ohne dass es zur Veränderung des Blutspiegels kommt.Möglicherweise sind auch andere, aus dem tumorösen Gewebe freigesetzte, biologisch aktive Substanzen an der Entstehung der klinischen Symptome beteiligt.Eine einzelne Kortisolbestimmung kann aus diesen Gründen nicht zur Diagnosestellung führen!
In der Harnanalyse fällt vor allem eine Glukosurie auf bei Überschreiten der Nierenschwelle (8.9-10 mmol/l).
Die immer wieder erwähnte Bestimmung des Kortisol-Kreatinin-Quotienten eignet sich beim Pferd aufgrund der schwierigen Harngewinnung und der geringen Aussagekraft dieses Parameters weniger zur Diagnosefindung


Welche Medikamente stehen zur Verfügung:

ab 18.10.2010 ist es nicht mehr Möglich das Pergolid über ein Rezept von einem TA zu beziehen

N E U

Prascend von Boehringer

An 1. Stelle mit der größten Erfahrung gilt Pergolid (Pergolid / Permax / Parkotil hat alles den gleichen Inhaltsstoff) als das Mittel der Wahl.
Dosierung:
Niedrige Dosis 0,2mg/100kg reicht wenn diese nach 4-6 Wochen keine Verbesserung zeigt, wirkt auch die hohe Dosis nicht (Dr.Assmann.)
Unter dieser Dosierung ist die 10-jährige Erfolgsbilanz belegt.
Neueste Dosis als Empfehlung der Uni-Gießen: 0,1mg/100kg

Die leider noch gängige Lehrmeinung ist : gegen Cushing kann man nichts tun und die Dosisangabe von 1 mg/100kg mit Warnung vor den Nebenwirkungen.
Nebenwirkungen scheinen auch mit der Höhe der Dosis bei einzelnen Pferden zusammen zuhängen.

Als das 2.Mittel gilt Trilostan

Neuerdings wird auch eine homöopathische Behandlung empfohlen.
Bei einer alleinigen Behandlung damit kommen mir aber trotz Erfolgsmeldungen Zweifel:
Die überhöhte Kortisonausschüttung kommt aufgrund eines Adenoms zustande.
Fraglich ist, ob eine ein bis zwei mal jährliche Spritzenkur dies in der Zwischenzeit unterdrücken kann.
Langzeitstudien sind meines Wissens noch nicht belegt.

Zusätzliche Unterstützungsmöglichkeiten bieten z.B.: von Hilton Herbs Cush- X sowie Hormonise

Folgende Mittel/Inhaltsstoffe sollten bzgl.Nutzen/Risiko bei Cushingpferden überdacht werden,da diese entweder zum Komplex Diabetes zuzuordnen sind bzw. eine Einlagerung im Gehirn möglich ist:

Yukka
MSM
Glukosamine


Sollte ein Cushingpferd zu Arthritis neigen oder solche Beschwerden haben,
bitte auf Hyaluronsäure (Hyalun) ausweichen. Bitte TA kontaktieren.

Grundsätzlich:
wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum.
Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

Eine weitere Sammlung an Informationen u.a. von betroffenen Pferdebesitzern unter:
www.hufreheforum.de


© By www.Hufrehe.org/info und www.Hufreheforum.de
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Antwort #1 - 30. Dezember 2006 um 23:14
 
die Tierärztliche Hochschule Hannover hat ein neues Serum-Röhrchen entwickelt in welchem das Blut nicht mehr eingefroren werden muss. 
Wer Interesse hat:

Verantwortlich ist Prof. Bollwein. 
Telefon Labor: 0511/856-7493  bzw. 856-7427 
Fax 0511-856-7673


die Röhrchen und Anforderungsscheine werden nur direkt an TÄ abgegeben.



Hier eine Bildergalerie Cushing Pferde vorher und nachher
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1144781445
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Antwort #2 - 30. Oktober 2005 um 12:59
 
Was ist Cushing? (ECS)
Definition: Als Cushingsyndrom wird ein Krankheitsbild bezeichnet, dem ein Überangebot an endogenem Cortisol oder exogen zugeführtem Glucocortcoid zugrunde liegt. Ursachen können sein: * NNR-Adenome (primäre Überfunktion) * NNR-Hypoplasie als Folge einer verstärkten ACTH-Sekretion der Hypophyse * von ACTH-produzierenden Tumoren oder der Verabreichung hoher Dosen ACTH (sekundäre Überfunktion) * sowie die exogene Zufuhr von Glucocorticoiden . Beim ECS bildet sich in den meisten Fällen ein Adenom an einem Teil des Vorderlappens der Hirnanhangsdrüse. Dieser Teil der HAD reguliert die Nebennierenrinde, in der das Cortisol produziert wird Beim ECS-Pferd ist der Cortisolgehalt insgesamt zu hoch. Das Hormon Cortisol beeinflusst zahlreiche Stoffwechselfunktionen, das Herz-Kreislaufsystem und das Immunsystem. Dadurch entstehen schleichend eine Anzahl der unterschiedlichsten ,z.T. lebensbedrohlichen Gesundheitsstörungen Kortisol stört den Proteinstoffwechsel , die Insulinproduktion wird gedrosselt, der Blutzuckerspiegel steigt.

Mögliche Symptome des Equinen Cushing Syndrom

Die Symptome sind im Einzelfall sehr unterschiedlich. 
Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten. 
Bitte immer an Cushing denken, wenn 2-3 Faktoren aufeinander treffen.
Das jüngste nachgewiesene Cushing-Pferd war erst 3 Jahre alt. 
Die Krankheit tritt aber mit zunehmendem Alter gehäuft auf.

Fell
-      häufig dickes langes Winterfell (Hirsutismus)
-      häufig verzögerter Fellwechsel
-      übermäßige Haarfettung, Schuppenbildung (Seborrhoe)
-      Anfälligkeit für Parasiten im Fell, Scheuern ohne Parasiten, bakterielle Hautentzündungen, Mauke, Pilze
-      teilweise Löckchenbildung v.a. beim Schwitzen
-      Pigmentveränderungen / Aufhellung
-      Haarausfall in Einzelfällen (Alopezie)
-      allgemein schlechte Haut (Papierhaut u.ä.)
-      evtl. Berührungsempfindlichkeit der Haut

Futterverwertung
-      übermäßiger Durst (Polydipsie) mit häufigem Wasserlassen (Polyurie)
-      Adipositas, Fettleibigkeit ODER: Abmagerung (auch bei hohen Futtergaben)
-      Insulinrestistenz / Diabetes mellitus
-      regelmäßig „supraorbitale, subkutane“ abgrenzbare Fettpolster 
      (Mähnenkamm, Schulter, über den Augen, Nieren, Schweifansatz, Präputium), „Stammfettsucht“
-      teils übersteigerter Appetit (Polyphagie = krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme infolge des 
      Fehlens eines Sättigungsgefühls)
-      Futterverweigerung bei verstärkter Magensäureproduktion und abnehmender Schutzschicht der 
      Magenschleimhaut, Gefahr von Magengeschwüren
-      Regelmäßig Muskelrückbildung vor allem am Rücken (Senkrücken, Muskelathropie)
-      Hängebauch / Weidebauch
-      Durchfälle / Kotwasser 

Hufe & Bewegungsapparat
-      Häufig Hufrehe (auch zu untypischen Jahreszeiten, z.B. Herbst/Winter), 
      teils heftige Schübe und nicht ansprechend auf reine Hufrehebehandlung, 
      teils „schleichende“ oder leichte Schübe, chronisch wiederkehrend
-      Hufabzesse
-      Durchtrittigkeit / weiche Bänder
-      Sehnenentzündungen, Gelenksentzündungen
-      Knochenprobleme, Osteoporose (durch Proteinabbau und Mobilisation von Calcium aus dem Skelett)
-      Strahlfäule

Bewegung & Kreislauf
-      Muskelzittern
-      zentralnervale Ausfallerscheinungen, ataktischer Gang
-      Krämpfe, auch epilepsieartig
-      „in-die-Knie-gehen“ = plötzlicher, kurzdauernder Verlust der für die Körperhaltung notwendigen
      Muskelspannung (Tonusverlust), diese „Kataplexie“ ist auch Symptom einer Narkolepsie ohne
      Bewusstseinsverlust, kann Sekunden oder Minuten dauern, auch durch Emotionen verursacht
      (Einkicken bei Erschrecken u.ä.)
-      Ohnmachten (Synkopen)

Infektionsanfälligkeit
-      häufige und hartnäckige Infekte , z.B. Nasennebenhöhlen (Sinusitis, auch mit eitrigem
      Nasenausfluß), Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Zahnfleischentzündung (Parodontitis), 
      Blasenentzündung (Zystitis), Atemwege/Pneumonie, Hautentzündungen
-      Verzögerte Wundheilung
-      Geschwüre im Maul

Innere Organe u.a.
-      Gestörter Wasser- und Elektrolythaushalt (Niere)
-      Herz-Kreislaufprobleme bis hin zum Umfallen
-      gelegentlich Tachypnie (gesteigerte Atemfrequenz) 
      bzw. Hypoxämie (erniedrigter Sauerstoffgehalt im Blut)
-      gelegentlich Myokardschäden / Tachykardie (Herzfrequenz zu schnell)
-      seltener auch massive Stoffwechselentgleisungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen
-      schlechte Leberwerte (Heptopathie)
-      Blindheit (sehr selten)

Sonstige Hormonelle Veränderungen
-      seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen Grund (Hyperhidrosis)
-      Bei Stuten: verändertes Rosseverhalten, Scheinträchtigkeit, Milchproduktion, Unfruchtbarkeit, Infektionen 
      [bei Stuten PCO = Polycystische Ovarien ausschliessen, verursacht ebenfalls Hirsutismus]
-      Lethargie, Apathie, Trägheit, "Depressionen", abnorme Schläfrigkeit (Somnolenz), 
      andere Verhaltensänderungen (z.B. Unterwürfigkeit)
-      Ständiger oder sporadischer Tränenfluss
-      evtl. Schilddrüsenfehlfunktionen [verursachen auch Hirsutismus]

Keins dieser Symptome ist zwingend. Sie werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten.


In einem normalen Blutbild gibt es keine typischen Cushing-Parameter, sogar der Basalwert vom Kortisol ist oft normal oder sogar erniedrigt!


welche Diagnosemöglichkeiten gibt es? 1.Dexamethason-Screening-Test (low dose)
Am Sichersten ist der Dexametason-Test. Die anderen Testverfahren nur bei positivem Ergebnis. Beim Low-Dex Test ist keine Hufrehe zu befürchten und auch nicht bekannt, auch nicht bei einer bestehenden Hufrehe. Indikation: Screening-Test zur Sicherung der klinischen Verdachtsdiagnose Morbus Cushing. Untersuchungsmaterial: 2x 0,5 ml 3x 0,5 ml Testdurchführung: Untersuchungsmaterial: Serum Bestimmter Parameter: Cortisol Aufgrund eines deutlichen circadianen Rhythmus sollten die angegebenen Tageszeiten eingehalten werden. 1. erste Blutentnahme = Basalwert (Blutentnahme gegen 16-18 Uhr) 2. Injektion von 40 µg/kg bzw. 2 mg/50 kg Dexamethason i.m. 3. Blutentnahme ca. 16 Stunden p.i. ca. 8 -10 Uhr = Suppressionswert 1 (4. Es kann noch ein 2.
Suppressionswert nach ca. 20 Stunden p.i. = ca. 12 Uhr mittags genommen werden.)

Bewertung:
Unverdächtig: Basalwert im Normbereich oder geringgradig erhöht (stressbedingt) beide Suppressionswerte < 10 ng/ml Morbus Cushing: Basalwert im Normbereich oder erhöht und einer oder beide Suppressionswerte >10 ng/ml
20% der negativen Ergebnisse sind falsch negativ

2. ACTH-Test
Indikation: Einzelparameter mit der besten Aussagekraft beim Pferd, da beim Pferd fast ausschließlich hypophysenabhängiger Morbus Cushing beschrieben sind. Bei Tieren, bei denen sich aufgrund bestehender Rehe-Symptomatik oder anderer Besonderheiten ein Screeningtest mit folgend steigenden Cortisolkonzentrationen verbietet, ist die ACTH-Bestimmung eine annehmbare Alternative. ACTH ist ein guter Parameter zur Therapiekontrolle bei bestehendem Morbus Cushing. Untersuchungsmaterial: EDTA-Plasma (kühl), 1 ml Bewertung: < 50 pg/ml: M. Cushing ist unwahrscheinlich, allerdings können durch die episodische Sezernierung zeitweise bei Hypophysenadenomen Konzentrationen im Normbereich auftreten. Eine Nachtestung muss erwogen werden. > 50 pg/ml: Das Vorliegen eines Hypophysenadenoms ist wahrscheinlich, es können aber vereinzelt erhöhte Konzentrationen auch unter Stress gemessen werden.
Falsch erniedrigte oder normale Werte können auch durch unsachgemäßen Probentransport (zu warm bzw. nicht abzentrifugiert) sowie durch Einsendung von falschem Probenmaterial (kein EDTA-Plasma) auftreten.


3.TRH-Stimulationstest
Morbus Cushing ist beim Pferd fast ausschließlich durch Hypophysenadenome verursacht. Diese können mit dem TRH-Stimulationstest erfasst werden. Testdurchführung: Patientenvorbereitung: Aufregung und Streß vermeiden Medikament: TRH Thyreoliberin. Bestimmter Parameter: Cortisol 1. erste Blutentnahme = Basalwert 2. Injektion von 1 mg TRH langsam i.v. über eine Minute 3. Blutentnahmen 15 und 60 Minuten nach TRH-Injektion = Stimulationswerte Bewertung: unverdächtig: ein Anstieg um <Ø 17 % der Basalkonzentration nach 15 Minuten und ein Absinken um 5 % nach 60 Minuten

Hypophysenadenom: ein Anstieg um Ø 90 % der Basalkonzentration nach 15 Minuten und um Ø 65 % nach 60 Minuten


Bitte Mangan-Werte kontrolieren lassen

welche Therapiemöglichkeiten gibt es??
Je früher die Therapie begonnen wird, desto eher bilden sich die Symptome zurück. Grundsätzlich: wer einem Cushing-Pferd keine Therapie gewährt, beschwert ihm zumindest mittelfristig ein langes und qualvolles Siechtum. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt hat man mit etwas Glück in kurzer Zeit wieder ein beschwerdefreies voll einsetzbares Pferd.

An erster Stelle mit einer bereits 10-jährigen Erfolgsbilanz steht das verschreibungspflichtige Parkotil ( Pergolid, Permax). Als Richtdosis gilt 1mg pro 500kg/Pferd ,die Therapie sollte immer einschleichend begonnen werden.
Unverträglichkeiten wurden selten beobachtet, wenn dann bei einer zu hohen Dosis,bzw. einer zu hohen Anfangsdosis. Weiterhin stehen Trilostan und Cyproheptadin zur Verfügung. Über rein homöopathische Behandlugsmöglichkeiten oder Möglichkeiten der Phytotherapie sind m.W. keine Langzeiterfolge belegt.

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14.12.2004
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Antwort #3 - 30. Oktober 2005 um 13:00
 
welche Homöopathische Unterstützungsmöglichkeiten gibt es??

die Potenz nach Anweisung eines Therapeuten  bitte!!!
ACTH (Adrenocorticotropes Hormon)
Mit diesem Hormon wurden gute Erfolge erzielt.ACTH reduziert übermäßige Gewebsflüssigkeit und verbessert allgemein die Arbeitsweise der Nebennierendrüse.

Cortisonum
Diese Nosode hilft in verdünnter Form, die Wirkungen zuviel produzierten natürlichen Hormons zu bekämpfen. Potenzen dieses Steroids werden in der Praxis eingesetzt, um die Nebenwirkungen zuu bekämpfen, die durch die übermäßige Verschreibung der Grundsubstanz (Kortison) auftreten

Thallium aceticum
Das Medikament wirkt auf das endokrine (hormonbildende) System, jedoch auch auf Haut, Nerven und Muskeln. Dort werden Lähmungserscheinungen hervorgerufen, gefolgt von Muskelschwund. Es versorgt Haut und Haarfollikel mit Nährstoffen und hilft, dass sich das Fell normalisiert.

Nux vomica
Als Leiter-Medikament für den Organismus

Thuja occidentalis
Thuja ändert die im Körper existierneden Bedingungen so, dass andere Medikamente, die bisher nicht wirken konnten, nach Gabe von Thuja ihre heilende Wirkung entfalten. Es wirkt besonders auf Geistes- und Gemütssymptome. Die Nerven sind stark in Mitleidenschaft gezogen und üben reflektorisch auf die Muskelkontraktionen ein. Es liegt oft eine extreme Abmagerung vor mit gleichzeitig voluminösen Umfang des Bauches. Es liegt eine allgemeine Überempfindlichkeit der Haut vor. Das Pferd leidet unter Abgeschlagenheit und Erschöpfung. Steifheit in der Bewegung, Zuckungen und Zittern, Muskelschwäche,krampfartiges Zittern der Beine, krampfartige,reflektorische Muskelbewegungen. Starkes Schwitzen kann vorhanden sein.

Bitte IMMER mit Absprache eines THPs anwenden! . Weitere Unterstützungsmöglichkeiten bieten: von Hilton Herbs Cush- X sowie Hormonise

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14.12.2004
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Antwort #4 - 30. Oktober 2005 um 13:01
 
welche Weit verbreiteteten Irrtümer gibt es
- gegen Cushing kann man Nichts machen
- der Low-Dex-Test ist bei akuter Hufrehe gefährlich
- das große Blutbild ist untypisch für Cushing
- die Medikamente haben starke Nebenwirkungen
- das sind nur Alterserscheinungen
- Pferd ist zu jung für Cushing
- Cushing Pferde habe Locken

bringt eine Therapie was??
Benjamin ist Baujahr 81 hat 125cm Stockmaß Bild von 1996
...

8 März
...

...

...
links: Anfang März 2005, rechts: Anfang Juni 2005

22 August nach 3 Monaten Pergolid Behandlung
...

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Antwort #5 - 13. November 2005 um 12:07
 
Freßverhalten und Nebenwirkungen

es wird am Anfang bei einigen Pferden beobachtet das sie ihr Futter verweigern...anfangen Heu zu wickeln....keine Möhren und Äpfel mehr mögen.
Das sollte sich nach 14  -21 Tagen wieder geben.....ansonsten sollte man an eine Unverträglichkeit oder Über- Unterversorgung vom Pergolid denken



Veränderungen zu Beginn der Pergolid - Behandlung

siehe oben

den meisten Pferden geht es schon nach ein paar Tagen besser....
Schwellungen gehen zurück
sie werden wieder aufmerksam
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Antwort #6 - 27. April 2006 um 08:53
 
Dosierung Pergolid

An erster Stelle mit einer bereits 10-jährigen Erfolgsbilanz steht das verschreibungspflichtige Parkotil ( Pergolid, Permax). Als Richtdosis gilt 1mg pro 500kg/Pferd ,die Therapie sollte immer einschleichend begonnen werden.


Wie oft Kontrolle Blutwerte?

nach Beginn der Therapie sollte man nach 2-3 Monaten eine Kontrolle machen um zu sehen ob das Pferd richtig eingestellt ist
Danach ist zu empfehlen 1-2 mal im Jahr

Wachstum des Langhaares unter Pergolid-Behandlung?
das kann bis zu 1 Jahr andauern einen Erfolg zu sehen
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Antwort #7 - 07. Oktober 2011 um 15:04
 
N E U

neues Profil bei ECS und EMS

Neues Profil EMS / ECS
Besonders in Anfangsstadien können sich die Symptome von ECS und EMS sehr ähneln:
Insulinresistenz, Hyperinsulinämie sowie klinische oder subklinische Hufrehe begleiten beide
Erkrankungen. Vor allem ältere Pferde und Ponies mit regionaler Adipositas und Hufrehe sollten darum
auf beide Syndrome getestet werden. Da jüngere Tiere, die an EMS erkrankt sind, ein ECS entwickeln
können, empfiehlt sich in diesen Fällen ein regelmäßiges Monitoring.
Das neue EMS/ECS-Profil von biocontrol umfasst die Bestimmung von ACTH, Insulin, Glukose,
Fruktosaminen, Triglyceriden und γ-GT. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft bietet diese
Kombination aus hormonellen und klinisch-chemischen Parametern bei einmaliger Blutentnahme die
größtmögliche Aussagekraft bzgl. einer Differenzierung zwischen EMS und ECS.
Dieses Profil ging aus einer Studie hervor, die an der Klinik für Pferde der Justus-Liebig-Universität
Giessen durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden die Methoden validiert und ein Stabilisator
getestet, der es erlaubt, die ansonsten instabilen Peptidhormone ACTH und Insulin ungefroren an ein
Labor zu senden.
Bei der Bestimmung von ACTH gilt es allerdings zu beachten, dass es in den Wintermonaten auch bei
gesunden Pferden zu deutlichen Überschreitung des Normalwertbereiches kommen kann.
Untersuchungsmaterial: 1 ml stabilisiertes EDTA-Plasma und 1 ml Serum. Die Blutentnahmeröhrchen mit
Stabilisator sind vorab bei biocontrol erhältlich.
Die Untersuchungskosten belaufen sich auf EUR 42,00 zuzüglich MwSt.

42 Euro bei Rechnungstellung den 1,4fachen Satz.
42 x 1,4 =
58,80 Euro
.

Weitere Informationen bei:
biocontrol, Labor für veterinärmedizinische Untersuchungen, Postfach 1630, 55006 Mainz, Tel.:
06132/781234, Fax: 06132/781385, e-mail: info@biocontrol.de

Quelle
http://www.bioscientia.com/biocontrolDeDe/De/home.htm

bitte Preis beachten

http://www.bioscientia.de/biocontrolDeDe/De/abrechnung.htm
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Antwort #8 - 08. Oktober 2011 um 10:42
 
habe noch mal ne frage zu fressverhalten:
2 von 3 fressen außer gras und heu, nix mehr, fangen sogar jetzt an, die äpfel zu verschmähen.
hat jemand ne idee woran das liegt?
mit diesen heuwickeln, ist das dann auch normal?
unser hat erst die zähne gemacht bekommen und ich beobachte an manchen tagen kaut sie schlecht und macht wickel, tag später ist wieder alles normal.
danke für ne antwort im voraus.
lg nicole
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Pony
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Antwort #9 - 08. Oktober 2011 um 11:16
 
das kann mit an der Dosis vom Prascend liegen und der Zähne
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europa
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Antwort #10 - 09. April 2014 um 11:18
 
da morgen der ta kommt zum blutabnehmen für ein blutbild und acth testen, würde ich doch gerne nochmal genauer wissen, welche werte auf jeden fall ausgewertet werden sollten, ich weiß, wichtig ist leber, zuckerwerte .... was noch bzw. sind die wichtigsten parameter nicht sowieso im blutbild enthalten?
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Antwort #11 - 10. April 2014 um 14:19
 
Weiss nicht, ob du's noch rechtzeitig liest, aber wenn du ein sogenanntes "grosses screening" machen lässt, dann hast du eigentlich alles Wichtige dabei. Man kann noch Minaralien mit testen lassen - und dann eh Insulin und ACTH.

Gruss Esther
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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
Fütterung: 2x täglich: 200g HorseLux Senior, 100g Lucerne Alfa Omega; über Nacht auf Gras, ca 6kg Heu auf 2-3 Mahlzeiten verteilt
das Pferd wird gearbeitet: gar nicht mehr


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Antwort #12 - 11. April 2014 um 10:08
 
danke madahn. er macht jetzt ein pferdeprofil, er meint, da wäre alles wichtige drin und wenn der acth-wert runter gegangen ist, müsste ich auch nicht extra gluckose testen lassen.
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