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Beitrag begonnen von Ulrike Pohl am 18. März 2015 um 21:47

Titel: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ulrike Pohl am 18. März 2015 um 21:47
Hallo, vielen Dank für die Aufnahme. Mein Pferd gehört leider zu denen, wo die Ursache viel zu spät erkannt wurde. Aber der Reihe nach: Geronimo ist ein 22-jähriger Vollblutaraber. Schon seit vielen Monaten geht es ihm schlecher. Er fiel auf durch grundloses Schwitzen, Leistungsabfall, ab und zu lahmte er. Eigentlich ging er eher so, als hätte er einen Stock verschluckt. Aber dazu mehr im entsprechenden Thread, den ich noch suchen muss hier. Inzwischen weiß ich, er hat EMS (Insulinresistenz) und Cushing, und die Rehe ist eine Folge davon.
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll hier jedoch erst mal geschrieben werden, wie das Pferd gehalten und gefüttert wird. Er lebt auf einem eigenen Paddock alleine (mein anderes Pony ist letztes Jahr verstorben :'() Tagsüber stehen alle zusammen, im Winter auf Sand und im Sommer auf der Weide bis ca. 14 Uhr und dann zusammen auf Sand, bis sie abends jeder auf seinen Platz kommen. Weide ist wohl erst mal für Gero gestorben. Er hat Heu zur freien Verfügung. Bei uns stehen große Rundballen. Er hatte bis zur Rehe abends ein wenig Müsli bekommen, auch das ist nun gestrichen, ebenso Obst. Ich frage mich nur, was darf er? Er steht nun seit drei Wochen in der Klinik und wurde heute mit einer halben Tablette eingestellt. Also alles sehr neu für mich. Noch hat er Hufverbände, da noch Schmerzen. Er wurde höher gestellt, um die tiefe Beugesehne zu entlasten. Ich habe gelesen, dass das umstritten ist. Entschuldigt, wenn ich noch etwas wirr schreibe, bin echt durch den Wind. Ich freue mich, Euch gefunden zu haben.
Viele Grüße

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von cheyenne am 19. März 2015 um 05:34
Hallo und willkommen,
ja Du hast Recht, Weide, Obst, Leckerli etc sind nun leider tabu. Es wäre optimal wenn Du ihm sein Heu abwiegen könntest, hast Du denn mal Fotos von ihm? Lies Dich am Besten mal durch die Tagebücher..da findest Du ne Menge an Informationen..und wenn Du Fragen hast...her damit :) lg Cheyenne

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von Ayra am 19. März 2015 um 08:16
Willkommen bei uns... :)

Dein Geronimo steht also seit 3 Wochen wg Rehe in der Klinik....?
Das ist ja schon ganz schön lange... ich hoffe, das erkannte Cushing und die Prascendgabe hilft ihm schnell aus dem Schub.

Die Fütterung eines Cushing-Pferdes ist nicht so schwierig. Gutes Heu reicht den meisten Pferden aus. Wie ist er denn von der Figur her ?  Braucht er wirklich mehr ...?
Ich würde mich über Fotos freuen.
Wenn du magst, kannst du ein Tagebuch eröffnen, dann wandeln wir diesen Thread hier in den Antwortthread um, denn in dein Tagebuch ist nur für dich und deine Beobachtungen da.

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von Nucki Nuss am 19. März 2015 um 08:48
Hallo Nachbarin :)

Willkommen in unserem Kreise...
Mich würde auch interessieren, wie die Figur ist. Wie hoch war der ACTH-Wert?

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von GeroViko am 19. März 2015 um 19:55
Hallo,

ich würde sehr gerne ein Tagebuch erstellen und fotos einstellen. Noch weiß ich nicht, wie...
Gero hat eine gute Figur und Heu reicht ihm eigentlich aus. Ich weiß nur nicht, ob ihm dann nicht noch wertvolle Mineralien und Viatmine fehlen, wenn er nun nur noch Heu bekommt.

Die Blutwerte muss ich noch holen und stelle sie dann ein. Ich weiß nur, dass bei dem Cushing-Test im November nichts auffälliges war. Da wurde jedoch nur einmal Blut abgenommen. In der Klinik wurde der "ordentliche" Test gemacht und da war es dann klar. Wäre der im November richtig gemacht worden, hätte ich ihm vielleicht die Rehe ersparen können :'( :'( :'( :'(
ich gehe mal auf Tagebuchsuche,kann mir jemand helfen?

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von Eureka23 am 20. März 2015 um 00:43
Willkommen im Club, auch wenn der Anlass wie immer hier nicht so schön ist.


GeroViko schrieb am 19. März 2015 um 19:55:
Ich weiß nur, dass bei dem Cushing-Test im November nichts auffälliges war. Da wurde jedoch nur einmal Blut abgenommen. In der Klinik wurde der "ordentliche" Test gemacht und da war es dann klar. Wäre der im November richtig gemacht worden, hätte ich ihm vielleicht die Rehe ersparen können :'( :'( :'( :'(


ich gehe mal auf Tagebuchsuche,kann mir jemand helfen?


Vielleicht, vielleicht aber auch nicht... Ich habe mein Pferd im November 2013 testen lassen, weil es nochmal Rehe bekam. Da war alles in Ordnung mit den Blutwerten. Erst im April 2014 gab es dann eine ECS-Diagnose. Beide Male mit einmal Blut abnehmen.

Ich kann dir mein TB anbieten (es geht auch um VA  ;)), das zieht sich jetzt über 10 Jahre. Unter meinem Beitrag hier sind die Links dazu (in hübscher Farbe). Wenn du die Schrift anklickst, kommst du direkt dahin.

Ich habe gerade dein TB gelesen und sage mal kurz was aus Erfahrung mit (mindestens) 2 Reheschüben:

"Mindestens" heißt, es gab wahrscheinlich noch mehr, die schleichend verliefen, das merkst du nicht. Da geht das Pferd mal etwas steif, am nächsten Tag ist das weg. Der Schmied sieht nichts, auch wenn er das Pferd seit Jahren macht, die Rehegeschichte kennt und auch drauf achtet.

Viele Wege führen nach Rom, sagt man, das gilt auch für Rehebehandlung. Bei den 2 "großen" Reheschüben haben wir Verschiedenes durch:

Einmal mit Aderlass, Verbänden, Gipsen und Rehebeschlag mit hinten höher, Schmerzmitteln, Heparin und der Beruhigungspaste (ich komm grad nicht auf den Namen, es ist wie Ventraquil, heißt aber anders).

Einmal mit Aderlass, eine Woche Heparin, Pferd in Sandbox gesperrt; als es Hufe geben konnte, Eisen ab und seitdem barhuf. Sonst nix! Und der Schub war um einiges schlimmer als der erste.

Beides war von Erfolg gekrönt, es muss also nicht zwingend eine einzige Methode sein.
Ich habe da immer auf den TA gehört (auch, als es um schleichende Schübe ging, ich gebe das wieder, was der dazu sagte, denn die Selbstvorwürfe diesbezüglich kenne ich gut) und gemacht, was der gesagt hat, das war nicht, weil ich das so wollte nach Internetrecherche. Damit bin ich vorsichtig geworden, denn oft weiß man nicht, wer da was von sich gibt, woher er das hat, welche Interessen er damit verfolgt und ob es überhaupt noch dem neuesten Kenntnisstand entspricht.

LG  Eureka23


Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von Nucki Nuss am 20. März 2015 um 10:33
Ich habe Deine Vorstellung mal hierhin verschoben. Hier schreiben wir, im Tagebuch schreibst nur Du :)

Röntgenbilder wurden also gemacht. Da würde ich von der Klinik erwarten, dass sie Dir einen Rat geben, ob ein Beschlag sinnvoll ist oder Verbände vorerst reichen! Wo steht denn Dein Pferd? In Seeburg oder Düppel?

Mich würde der ACTH-Wert noch interessieren.

Bei meinem Pony wurde damals auch die Trachte hoch gestellt. Ihm hat es geholfen. Ist natürlich nur für eine kurze Zeit gedacht.

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von takrima am 20. März 2015 um 17:01
Hallo Ulrike,
auch ich habe leider erfahrung mit Rehe gemacht, allerdings aus Unwissenheit durch "zu fett auf zu strapazierter Weide" ohne Vorerkrankung.
Bei meinem Pferd wurden die Trachten auch hochgestellt, allerdings mit gepolstertem Rehebeschlag, der das Hufbein von unten her stützt und die Last somit besser verteilt. Das kenne ich als "üblichen Rehebeschlag" (natürlich gibt es da auch tw. unterschiedliche Meinungen...). Darauf sollest du deinen TA und Schmied mal ansprechen.
Nur Heu rationiert (zum Abspecken) hat bei uns ebenfalls geholfen, aber Pferd war wirklich zu dick.
Generell wuedere ich auch sagen, dass Gero auch zu hause stehen kann (er soll sich so wenig wie möglich bewegen). Bis mein Pferd schmerzfrei war hat es recht lang gedauert, sie war allerdings gar nicht erst in der Klinik. Wenn du den Klinik-TAs misstraust, solltest du vielleicht noch eine zusätzliche Meeting einholen - vielleicht gibt es doch einen triftigen Grund?
Ich wünsche schnell gute Besserung!

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von GeroViko am 20. März 2015 um 20:02
Hallo, nein dem Klinikarzt misstraue ich nicht (die Ärztin davor hat es verbockt). Gero hat noch Hufverbände und an Rehebeschlag ist wohl noch nicht zu denken, bei der Schmerzsymptomatik. Er läuft schlechter als zur Klinikeinweisung. Massiver Wendeschmerz. Das ist ein Grund, ihn nicht mit nach Hause zu nehmen, oder? Habe ein wenig Angst vor dem Transport wegen der Schmerzen. Rampe rauf, Rampe runter... Auf der anderen Seite wird außer Verbandswechsel nichts weiter gemacht. Ein Aderlass hätte noch mal gemacht werden müssen, Tabletten kann ich selbst geben, Verband wird alle 4 Tage erneuert.

Was würdet Ihr machen?
Ich habe schon wieder die Blutergebnisse vergessen, ich hole das nach.

Wie kann ich hier Fotos hochladen?

Titel: Re: Ein neues Pferd in Eurer Gemeinschaft
Beitrag von Nucki Nuss am 20. März 2015 um 20:38
Bilder lade ich bei picr.de hoch und kopiere den Link hier rein. Klappt gut und ist einfach

Tja, etwas zu raten ist schwierig... Auf der einen Seite sagt die Klinik nicht nach Hause aber wie du schreibst, wird auch nicht so viel gemacht. Auf der anderen Seite ist er da unter ständiger Beobachtung. Wäre er zu Hause und es würde eine Verschlechterung eintreten, müsstest du wieder einen TA kommen lassen, evtl auch mehrere Male. Das kostet dann auch. :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 21. März 2015 um 10:05
Mein 12-jähriger Sohn war klar in seiner Meinung. Während ich überlegen und überlege, sagte er einfach: Na, nach Hause, aufs eigene Paddock, an die Luft... frei nach dem Motto "Zuhause heilen alle Wunden besser...." Kindermund ::)

So, die Blutwerte habe ich rausgeschrieben:

12.11.14

Glucose          135  (63-101)
CK                 435  < 260
Triglyceride     53    <50
Zink               491   (500-1300)
Selen             55     (100-200)

Es wurde nur eine Selen und Zink-Kur verordnet. Glucose und Triglyceride nicht beachtet (und ich hatte noch kleine Ahnung)

28.11.14 Cushing-Test (nur eine Blutentnahme)
ACTH   31,4
Insulin  10
Glucose  89
Triglyceride  58+   <50
y-GT 13 

Laut Ärztin kein Cushing, nicht beachtet, dass Triglyceride wieder erhöht






In der Klinik Cushing-Test (Stimulationstest) (hier fällt mir das Lesen schwer, ich schreibe ab)       vom 5.3.15 
      
                      Ergebnis      Referenzbereich
Leber
y-GT                  17                 -45
Triglyceride       +0,66              <0,57
Glukose              4,12              4,4-6,7

T4gesamt           1,43               1,00-4,10
ACTH                 24,7               <36

Insulin                23,5               5-36



In der Klinik auf EMS getestet: Referenzbereich 4,4-6,7       (Klinik hat leider anderes Labor)   11.3.15

5,26
12,50
10,30
9,27
8,91
8,12
7,39
6,62
6,01

Interpretation der Klinik = EMS

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 22. März 2015 um 00:04
Ich finde das gut, dass du ihn nach Hause geholt hast.
Aber ich finde keinen Anhaltspunkt für Cushing. Die ACTH-Werte waren immer sehr niedrig, da wurde doch noch nicht mit Prascend behandelt, oder?
Welcher TA hat aufgrund von welchen Werten Prascend verordnet?


Ich würde mal auf EMS tippen und die Fütterung danach einstellen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. März 2015 um 15:16
Hallo Suse,

EMS hat er und Cushing wurde auch mittles Stimulationstest gemacht. MMh, mehr als ich eingestellt habe, habe ich nicht bekommen. Die Tablette bekommt er erst seit ein paar Tagen. Die Klinikärztin sprach von einem verdeckten Cushing, was auch nur mit Hilfe des Stimulationstest nachgewiesen wurde. So sagte sie "eindeutig"...

Ich bin mit den Hufverbänden unsicher. ich habe das Gefühl, die sind unangenehm und drücken... Die Meinungen gehen so dolle auseinander. Manche sagen, stell ihn weich oder in tiefen Sand und dann ab damit...

Er bekommt noch 2x täglich 3g ASS, das geht bestimmt total auf den Magen.

Gibt es hier eine Ecke, wo über Leberunterstützung und Entgiftung gesprochen wird, nach all den Medis unserer Rehepferde????

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 22. März 2015 um 19:44
Hm.... "verdecktes" Cushing......

Lies mal hier...
http://equivetinfo.de/html/cushing_-_ecs__-_ppid.html

Zu den Hufverbänden.... ich kenne Fälle, bei denen die durch die Hufverbände entstehende Hitze nicht gut getan hat..  Das ist alles sehr schwer aus der Ferne zu beurteilen...
Wir haben die Hufe ja nicht gesehen.
Magst du mal Fotos einstellen..? Vom Pferd, von den Hufen... usw...?
ASS geht schon auf den Magen... vielleicht nicht auf nüchternen Magen füttern.
Entgiftung ist aktuell nicht das Thema.... entgiften kann auch über die Hufe gehen und das wollen wir im Moment auf keinen Fall. Du kannst aber Mariendistelsamen zufüttern. Das unterstützt die Leber.


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 24. März 2015 um 07:50
das war ein sehr wichtiger Hinweis mit dem Entgiften über die Hufe, Danke!

Wo bekomme ich die Mariendiestelsamen her und wie viel gibt man einem ca. 450 Kg Pferd?

Bilder von den Hufen kann ich machen, wenn die Verbände ab sind. Muss noch Termin zum Wechseln machen für möglichst Donnerstag.

Den Artikel habe ich gerade gelesen, so ganz verstanden im Hinblick auf "verdeckt" habe ich das gerade nicht. Muss aber auch jetzt los. Symptome passen einige (Insulinresistenz, Schwitzen, Huferehe, Leistungsabfall)

Liebe Grüße Ulrike

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 24. März 2015 um 09:28

GeroViko schrieb am 24. März 2015 um 07:50:
Wo bekomme ich die Mariendiestelsamen her und wie viel gibt man einem ca. 450 Kg Pferd?



schau mal hier:
http://www.makana.de/pferd/produkte-m-z/mariendistel/

Allerdings würde ich im Schub  auch die Mariendiestel nicht füttern. Denn auch die führt zu einer Entgiftung und Ausleitung.
Lass die Hufe erstmal zur Ruhe kommen.

Das einzige, was jetzt auch im akuten Zustand der Rehe sehr gut als Kraut ist, ist Weidenrinde und Mädesüß - sozusagen ein natürliches Aspirin, das aber nicht auf den Magen schlägt, blutverdünnend und schmerzlindernd wirkt.
siehe hier:
http://www.shop-pernaturam.de/Pferde/Spezialkraeuter/Weidenrinde-Maedesuess.html

Alles Gute.



Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 24. März 2015 um 11:08
Lugi hat recht... warte noch ein bisschen mit den Mariendistelsamen.
Du kannst sie auch hier günstig bekommen
http://natural-horse-herbs.de/

Wahrscheinlich hat Anke auch Weidenrinde usw.

Aber du kannst prima auch Weidenzweige verfüttern. Das beschäftigt ein wenig... :)
Später dann auch Birkenzweige (für die Nieren)

Tja... in Bezug auf "verdecktes" Cushing weiß ich auch nicht so richtig weiter. Selbst in der Equiinfo steht nicht viel dazu.... 
Was ich schon kenne, das ist die Diskussion über EMS und ob das sich später zu ECS, also Cushing, entwickeln könnte.
Bei deinem Pferd sehe ich im Moment nur EMS-Anzeichen.
Beobachte gut, wie das Pergolid vertragen wird.

Wäschst du jetzt zu Hause das Heu...?
Ich würde ihm nun 1,5 % Heu seines Sollgewichts in engmaschigen Netzen geben, 1 Stunde in Wasser eingeweicht. Wasser dann wegschütten.
Damit hatte ich mein Shetty aus dem Schub bekommen, nachdem 6 Wochen lang 4 TÄ und 2 HS  nicht fähig waren eine Rehe zu diagnostizieren. Ich war damals völlig unerfahren. Aber man lernt ja dazu...  ::)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. März 2015 um 22:47
Lieben Dank für Eure Ratschläge und Hinweise

Morgen kommt der Doc zu uns und macht einen Verbandswechsel. Ich möchte eigentlich den Verband loswerden. Dann lieber Rehbeschlag kleben und endlich die Zehen kürzen, mal sehen was er sagt dazu...

Das Heu lasse ich im Netz und in der Tuppe einweichen, das Wasser mache ich jeden Tag neu. Gero frisst nicht so viel. Wenn ich abends komme, ist im Heunetz von morgens noch was drin.

Cushing-Symptome waren das Schwitzen, die Leistungsabnahme, und das steife Gehen. Ich hoffe die Insulinresitenz bessert sich mit dem Medikament. Die Klinikärztin meinte, das ist möglich

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. März 2015 um 22:55
Probe, ein paar Wochen vor der Rehe auf einem Spaziergang




Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. März 2015 um 21:29
Gibt einen Thread zur Mineralsoffversorgung bei Rehepferden mit InsulinresistenZ

Er bekommt nur Heu, wie stelle ich sicher, dass keine Mängel auftreten.

Wie sieht es mit ReforminPlus aus? Wahrscheinlich viel Zucker?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 26. März 2015 um 21:46
Was für ein Hübscher.... :)
Auf den Fotos könnte man vom Fell her schon an Cushing denken oder täuscht das...?
Hat er in der kurzen Zeit diesen Senkrücken entwickelt...?

Mifu: Meine Shettys hatten laut BB keine Mängel bei Heufütterung und im Fellwechsel ein paar Mal Heucobs mit Bierhefe und Algenmehl. Das verträgt auch meine IR/EMS+ECS-Shettystute.  Wir fahren gut damit.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 27. März 2015 um 20:14
Hallo Suse,

bei steht: Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten

kannst Du mir behilflich sein und sagen, wo man dies am besten bezieht. Chromhefe ist mir neu, welche Kräuter, und Vit E, usw....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 27. März 2015 um 21:21
Ich kriege meine Chromhefe, Hagebutten und Kräuter von Anke
http://natural-horse-herbs.de/

Die Kräuter stellt sie individuell zusammen. Schreib sie einfach mal an.
Bierhefe kriege ich von einer Mühle hier um die Ecke. Vit E vom Discounter... :P
Aber alles nur kurweise, nicht ständig. Im Moment kriegen meine auch Algenmehl, damit werden die alle ganz schön lustig... :)
Chromhefe hilft bei IR/EMS. Ich glaube, das ist nicht euer Thema.
Meine Kleine hat halt auch damit zu tun, ab von ECS....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von hummel am 27. März 2015 um 21:22
Hallo,
du kannst z.B. das Atcom Rehe Vital füttern. Mögen aber viele nicht. Lass ihn erstmal richtig aus dem Schub kommen - so schnell gibt's keinen Mangel.

Zum Beschlag: mein Joschi hat nach dem Schub die Dallmer Rehe Cuffs geklebt bekommen. Hat er jetzt fast ein Jahr danach immer noch, weil man da auch gut mit nem Polster unterstützen kann. Er lief von Anfang an super damit. Die Keilplatte ist natürlich jedesmal weiter runter geschliffen worden so dass er nach einiger Zeit ganz gerade stand. Kann ich nur empfehlen.
lg

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 28. März 2015 um 08:11
"Chromhefe hilft bei IR/EMS. Ich glaube, das ist nicht euer Thema."

Doch, doch - er hat ja alles abgegriffen: IR und ECS

Das mit der Entscheidung, welcher Beschlag oder Bekleb ist bei meinem Schmied nicht so einfach. Er spricht sich aber mit dem Doc ab, die sind auch per "Du" - ich habe mangels Knowhow noch wenig Möglichkeiten zu "widersprechen" oder anderes Vorzuschlagen... Wahrscheinlich ist das jetzt alles vom Röbi abhängig. Montag Nachmitag kommt der Schmied, dann mache ich sofoert Fotos.

Er hat Hunger, das nasse Heu frisst er nur mäßig. Und er zieht sich jeden noch so kleinen Strunk aus der Erde...deshalb Frage ich so viel. es muss doch einen Magenfüllefr geben, der völlig unbedenklich bei Rehe, ECS und IR ist????

Ich werde mir jetzt Eure Anregungen zusammensammeln und versuchen nach und nach alle Tagebücher zu lesen.

Und eine Futterliste / Einkaufsliste erstellen mit Produkten, die gefahrlos sind. Für Anfänger, wie für mich  :D

- Sonnenblumenkerne
- Chromhefe
- Algenmehl
- Vit E
- Hagebutten
- Mariendiestelsamen
- Birkenzweige / Weidebzweige

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 28. März 2015 um 09:05
"Ich kriege meine Chromhefe, Hagebutten und Kräuter von Anke "

Wie heißt Anke hier?


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 28. März 2015 um 09:27

- Sonnenblumenkerne - für Selen, Vit E mit Schalen, gereinigt kaufen, auch mal als Leckerli, aber in Maßen, ein oder 2 Händchen voll pro Tag, so viel vertägt jedenfalls meine Shettystute
- Chromhefe - gegen IR
- Algenmehl - organische Mineralstoffversorgung ohne iwelche anderen Zusätze
- Vit E - übernimmt die Funktion von Selen und hilft bei Muskelsteifigkeit
- Hagebutten- Vit C und Leckerli
- Mariendistelsamen - zur Lebersanierung
- Birkenzweige / Weidebzweige, Pappelzzweige zur Beschäftigung und Mineralstoffversorgung

Ankes HP hab ich dir eingestellt.... : http://natural-horse-herbs.de/
Sie heißt hier Jimmy, ist aber nicht oft hier.

Du könntest mal probieren, ob er das nasse Heu lieber mit einem Apfelessig-Wassergemisch besprüht mag.... Apfelessig ist eh gut - entsäuert und liefert auch Spurenelemente usw.

Dann könntest du Kwik beets oder Heucobs verfüttern zum Sattwerden.
Kwikbeets hatte ich damals auch im Schub verfüttert. Frisst aber auch nicht jedes Pony.

Heucobs können zwar auch dick machen, aber ich habe die von Semhof - Topline
http://sem-hof.de/bio-luzernepellets-topline/
Sind zwar etwas teurer, aber dafür auch richtig gut und inhaltsreich.
Lies dir das mal durch.... 

Übrigens wird bei mir auf dem Paddock derzeit auch furchtbar rumgemäkelt. Ich glaube, die mögen um diese Jahreszeit einfach ihr Heu nicht so richtig....  :-X

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 28. März 2015 um 09:34
Lieben Dank  :) :) :) :)

Gero spuckt das Heu wieder aus (Zähne wurden gerade gemacht)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 28. März 2015 um 22:27
Macht er "Röllchen" aus dem Heu....?>
Das wäre cushing-typisch

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 29. März 2015 um 14:12
Warum, was passiert da? :-?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 29. März 2015 um 17:50
Ich weiß nicht genau..... ich hab das nur ein oder zwei mal bei Gusti gesehen.
Iwie kauen sie dann wohl nicht koordiniert und es fallen Grasröllchen wieder aus dem Maul.
Vielleicht kann jemand anders das besser beschreiben oder erklären.
Ich lese nur immer mal wieder, dass besonders Cushis das tun...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 29. März 2015 um 20:24
Ich habe mich gerade mit Stuhl zu ihm gesetzt. Er zieht sich das Heu und lässt es sofort wieder fallen. Er macht keine Röllchen, die er einspeichelt und dann wieder ausspuckt. So kannte ich das von meinem Viko.
Er zieht nur und spuckt gleich. Ich habe ihm dann trockenes Heu gegeben und zu Beginn das gleiche, aber dann hat er gefressen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 29. März 2015 um 21:24
Die Luzernepelletts scheinen ausverkauft

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 30. März 2015 um 22:26
Also, ich würde meinem Schmied da blind vertrauen. Nur er kann sagen, in welchem Fall was das Richtige ist. Er hat aber auch eine Menge Erfahrung mit Rehepferden und spricht mit den TÄ, guckt sich Röbis an etc.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 30. März 2015 um 22:28
Ich stelle meine Frage besser huer im Fragenbuch:

Wie sind Eure Erfahrungen. Mein Schmied will morgen einen Rehebeschlag NAGELN. Wir hatten eine kräftige Diskussion. Er sagt, Kleben sein schädlicher, mache mehr kaputt. Er würde das morgen nur machen, wenn nageln nicht ginge.

Ich habe doch aber so oft gehört, dass ein Rehepferd nicht genagelt werden soll. Schmied meint, er werde doch schon seit 4.3. behandelt.
Aber er hat doch noch Schmerzen, vor allem in der Wendung. Schmied meint, das wird mit dem Beschlag besser...


HILFE :-[ :-[

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Eureka23 am 31. März 2015 um 01:53
Mein Pferd hatte ja wochenlang Gipse, dann gabs erst den Beschlag.
Der wurde genagelt, aber die Nägel wurden nicht mit dem Hammer versenkt, sondern mit einer Zange umgebogen. Die Hufe wurden nicht mit der Hauklinge bearbeitet, sondern mit einer Zange abgeknipst. Ich habe auch eine halbe Stunde vorher Schmerzmittel gegeben. Das hat gut geklappt, der Rehebeschlag war meinem Pferd eine große Erleichterung, das hat man richtig gesehen beim Hufe absetzen.
Kleben wollte mein Schmied auch nicht. Es ist schon lange her, aber soweit ich mich erinnere, sprach er: aufkleben ist nicht das Ding beim Rehepferd, aber das Abmachen wenns neu muss, ist nicht so der Bringer.

LG

Eureka23

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 31. März 2015 um 07:26
Wenn Du mich fragst: Ich würde noch nicht beschlagen. War Gero denn vorher schon immer beschlagen? Bei einem ehemaligen Barhuf-Pferd würde ich das ganz lassen und nur mit Hufpolstern in Schuhen oder sehr tiefem Sand arbeiten.
Viele Hufschmiede halten nichts vom Kleben. Sie haben das Nageln und Schmieden gelernt, das Kleben ist eine Neuerung, die sich bei vielen erst durchsetzen muss. Beide Methoden haben sicher Vor- und Nachteile - aber ich habe den Eindruck, dass die wenigstens Hufschmiede dem Kleben eine Chance geben wollen. Zumal: Kleben dürfen auch Hufpfleger, das Nageln ist die einzige Methode, die die Schmiede den Hufpflegern noch "voraus haben". Beide stehen noch immer in einem ziemlichen Konkurrenzkampf. Wenn der Schmied das Kleben befürworten würde, dann würde er den Hufpflgern das Feld räumen.
Ich kann mir vorstellen, dass das auch eine (mindestens) unbewußte Überlegung ist.
Dabei möchte ich nicht behaupten, dass alle so denken, es gibt auch einige wirklich gute, die tatsächlich nur nach dem Wohl des Pferdes entscheiden und auch so versiert sind, dass sie alle möglichen Methoden anwenden können, je nachdem, was für den jeweiligen Patienten am passendsten ist.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von hummel am 31. März 2015 um 19:37
Also meine Hufschmiedin hat schon öfter bei Ponys mit Hufrehe erfolgreich geklebt. Sie meint bei grossen Pferden würde sie auch lieber nen Rehebeschlag nageln, aber bei Ponys hat sie damit durchweg gute Erfahrungen. Und wie gesagt mein Pony läuft super mit den Klebeschuhen. Das abmachen ist auch kein Problem. Da geht sie mit der Hauklinge an den Schuhrand und der Schuh geht problemlos ab. Die Hufe sehen top aus. Kein Hornverlust oder irgendwas. Man hat keine Probleme mit Naglellöchern oder sonstigem Hornbruch. Also ich kann kleben nur empfehlen. Tut dem Huf besser als Nageln.
lg

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von ISI Rider am 31. März 2015 um 20:10
Der Beschlag hört sich erst mal gut an. Magst du bitte mal Bilder machen?!

Vg Karin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 31. März 2015 um 22:04
Fotos wollte ich heute schon machen, aber das Wetter ließ es nicht zu. Wir sind weggeflogen... hole ich nach

Zum Kleben sagte mein Schmied, man müsse die Hornhaut sehr dolle aufrauhen, damit der Kleber genügend Verbindung bekommt. Das empfindet er als schädlicher.

Ich habe keinerlei Erfahrung, ich hoffe nur, dass es Gero morgen besser geht  :'(

Ich habe total Bammel, er ging echt schlecht nach dem Beschlag :'(

Mache mich schon wieder fertig

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 31. März 2015 um 22:25
Der Beschlag hört sich erstmal gut an. Ich hoffe ganz doll für euch, dass er morgen besser läuft. Prüfe bitte die Temperatur an den Hufe. Wenn sie wärmer erscheinen als bei anderen Pferden, bitte kühlen!
Wie war denn das Nageln für ihn? Bei unserem Schub waren die Eisen super und haben wirklich gut getan.
Kopf hoch, das wird schon!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 31. März 2015 um 23:08
Das Nageln war nicht schlimm, davor hatte ich ja Angst.

Aber nun ist wieder was auf der Sohle drauf, und es tut weh. Kann man hier eigentlich kleine Videos enstellen? Ich mache immer kurz mit dem Handy, damit ich vergleichen kann.

Was ich noch gar nicht erzählt habe. Er entlastet ständig hinten. RÖbis waren aber unauffällig. Er stand ständig auf zwei Beinen, und zwas diagonal. Also der Schmied nahm vorne rechts auf, stand er hinten links auf der Fußspitze und umgekehrt. Das gefiehl auch dem Schmied nicht, aber er hatte auch keine Idee...

Drei Wochen Klinik.... und da sprach ich das mit dem Entlasten hinten auch schon an >:(

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 01. April 2015 um 06:42
Lass ihn doch mal von Physiotherapeuten oder Osteo untersuchen. Durch das viele Schonen, Lahmen und Entlasten wegen der Schmerzen vorne kann es schon sein, dass er sich Verhärtungen und "Blockaden" (z.B. im Rücken) zugezogen hat, die ihn zusätzlich schmerzen und er deshalb nun auch hinten zu entlasten versucht.

Wegen des schlechteren Laufens: Ich habe das richtig verstanden, dass er bisher wochenlang hinten erhöht stand und nun nicht mehr? Das würde mir seine Laufschwierigkeiten erklären. Die Beugesehne wäre dann inzwischen nicht nur entlastet, sondern bereits leicht verkürzt. Deshalb ist langes hinten hochstellen bei einigen Rehe-Behandlern inzwischen auch umstritten. Wenn, dann sollte man langsam, in kleinen Schritten, wieder auf den Boden kommen, damit sie sich wieder langsam dehnen kann. So habe ich es gehört.
Ansonsten klingt der Beschlag für mich auch sehr durchdacht und gut.

Ich drücke die Daumen, dass es bald mal aufwärts geht.

LG

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Bjalla am 01. April 2015 um 08:51
Für mich hört sich der Beschlag sehr gut an. Vielleicht ist es tatsächlich die Umstellung (vorher hochgestellt, jetzt nicht mehr), die ihn erst einmal schlechter laufen lässt.

Ich kann dir auch empfehlen, einen Osteopathen kommen zu lassen. Es kann sein, dass durch die Schonhaltung und Verspannungen wegen der Schmerzen Blockaden im Rücken entstanden sind. Bei meinem Pony war das so. Nach einer osteopathischen Behandlung lief sie wieder völlig normal, obwohl sie vorher trotz überstandenem Reheschub grauenhaft gelaufen ist.

LG
Kerstin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. April 2015 um 11:13
Bin heute Morgen hin. Es geht deutlich schlechter, warm und Pulsation. Schmied meint, ich solle ihn jetzt mal zwei Tage in Ruhe lassen und morgen noch mal anrufen.

Ich könnt grad nur heulen, hab solche Angst um meinen Gero.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 01. April 2015 um 11:15
Ich habe das häufig erlebt, dass die Umstellung von Hufverbänden oder Gipsen zunächst mit Problemen verbunden ist. Rehepferde haben auch eine sehr empfindliche Sohle (Sohlenlederhaut), weshalb sie auf die unterlegten Platten mit Druckschmerz reagieren. Du könntest ihm ja für die Zeit der Umstellung (ca. 4 - 5 Tage) eine niedrige Dosis Phenylbutazon, Metacam oder Finadyne geben.
Ansonsten hört sich der Beschlag gut an.
Wenn er auf die Zangenprobe hinten nicht reagiert, kann es ein Verspannungsproblem sein.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 01. April 2015 um 11:22
Lese gerade Deine neueste Nachricht. Gebe ihm eines von den oben genannten Schmerz- und Entzündungshemmern. Viel Ruhe und Kühlung. Durch den Beschlag wird die Lederhaut auch gereizt, was nicht erwünscht ist und deshalb sollte man einer Zunahme der Entzündung entgegewirken. Wenn die Schmerzen zunehmen, werden diese durch eine mittlere Dosierung nicht vollständig aufgehalten, so dass man noch eine Kontrolle über den Verlauf hat. Eventuell, was ebenfalls nicht wünschenswert ist, muss der Beschlag wieder runter oder der ganze Huf muss mit dem Beschlag durch einen dicken Verband abgepolstert werden.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 01. April 2015 um 11:23
Kühle die Hufe! Geht gut mit einem Nylon-Stumpf mit Crush-Eis gefüllt. Hält lange und ist nicht aufwändig!

Ich drücke euch weiterhin die Daumen!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. April 2015 um 13:55
Er bekommt ja bereits ASS morgens und abends je 3g...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 01. April 2015 um 14:48
ASS ist eher das Mittel, das auch die Durchblutung der Huflederhaut fördert. Das bessere und bei Rehe wirksame Schmerz- und Entzündungsmittel ist eines der oben genannten.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. April 2015 um 22:04








Tierärztin hat ihm noch ein zusätzliches Medikament da gelassen. Warme Hufe, Pulsation und tänzeln von einem auf das andere Bein.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 01. April 2015 um 22:58
Ich persönlich finde, dass sie nun sehr, sehr steil stehen. War das vorher auch so?
Ich möchte dir vorschlagen, morgen mal Sarotti, Christina Staab, anzurufen.....
Sie hat sehr, viel Erfahrung und ein Herz aus Gold.
Vielleicht kann sie Dir ein paar Tipps geben und evtl auch sagen, wie Du homöopathisch unterstützen kannst.  Ruf sie einfach mal an.... Tel. steht oben im Forum.
Gusti hat sie das Leben gerettet...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. April 2015 um 23:23
Ja, steil

Seit 4.3. stand er erhöht und nun flach. Was lediglich durch das Kürzen der Zehen kompensiert wird.

Aber die Polster üben auch Druck auf die Sohle aus, was ja wohl gewünscht ist. Aber die Sohle ist so empfindlich

Man, bevor ich mir ein neues Pferd anschaffe werde ich Schmied und Tierarzt. Der arme Bube. hat hier jemand Erfahrung mit dieser Umstellung?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 01. April 2015 um 23:32

Wieso nun flach...? Auf den Bildern sieht es doch steil aus....?
Sorry, wenn ich was nicht richtig verstanden habe... ich bin hochgradig vergrippt..  :P
Wenn Du Fotos von den Hufen so : http://hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1345574788
machen könntest, würde ich mal eine Hufspezialistin anschreiben, um etwas dazu zu sagen.  Und Christina anrufen... sie hat uns geholfen, als der TA Gusti einschläfern wollte...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 02. April 2015 um 00:50
Ich meinte damit, dass die Trachten vorher mit einem Keil erhöht wurden, der dann jetzt unter dem Eisen nicht mehr da ist. Das ist vielleicht jetzt u.a. sein Problem.

Gute Besserung wünsche ich Dir, ich habe meine bereits hinter mir


PS: Fotos kann ich zur Zeit nur im Sand machen, weil ich ihn nicht zur Platte führen möchte. Ich versuche es morgen noch mal

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 02. April 2015 um 08:57
Wenn die Stellung ordentlich verändert wurde, kann es gut sein, dass nun die Sehnen  stark belastet sind und weh tun. Hatte ich bei Gusti auch mal. Da wurde sie von entenfußflach auf normal gestellt, leider auf einen Schlag. Sie hat dann ein paar Wochen gebraucht, bis die Sehnen sich dran gewöhnt hatten...  :-X

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 02. April 2015 um 09:20
Der Ärmste hat eindeutig große Schmerzen. Vielleicht drückt ein Nagel???! Hab´ich alles schon erlebt - leider.
Wenn nicht, vielleicht kannst Du die Hofe doch etwas weich einwickeln, ihn in dicke weiche Einstreu stellen und kühlen. Homöopathisch könnte Belladonna hilfreich sein (Christina weiß da bestimmt gut Bescheid). Was hat denn die TÄ für ein Mittel gegeben?

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 02. April 2015 um 09:39
Stimmt, mit Belladona kann ich Gustis Hufe wieder kühl kriegen, wenn sie mal aus irgendwelchen Gründen gereizt sind.... innerhalb von 1 Stunde oft...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Emo Pony am 02. April 2015 um 09:47
Ich frage mich gerade warum der HS die Trachten so extrem lang gelassen hat.. :-?
Kann mich da einer aufklären? Hat das einen Sinn? Vllt weil die Hufe hochgestellt waren?

LG Anni

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 02. April 2015 um 10:32
Bei Rehehufen wachsen die Trachten schneller als die Zehe, weil das Hufhorn der Zehenwand durch die Rehe (Ablösung der Lederhaut von der Wand) von minderer Qualität ist. Und diese Tatsache sollte eigentlich nur nach und nach, wenn überhaupt, korrigiert werden. Ihm jetzt die Trachten radikal runterzukürzen, würde in einer Katastrophe enden.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Emo Pony am 02. April 2015 um 11:01
Ahh, danke für die Erklärung, Renate  :)

LG Anni

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 02. April 2015 um 15:23
mmh, und warum werden die Zehen auf der anderen Seite so dramatisch gekürzt? Die sind bis zur weißen Linie abgeraspelt, ich konnte gar nicht hinsehen...???? der Schmied meinte etwas von druck rausnehmen, aber dadurch wirken die Hufe in der Tat sehr steil.

Ich weiß nicht, wie das Medikament heißt. Es ist eine weiße, cremige Flüssigkeit, die mir in 4 Spritzen abgefüllt wurde. Heute und morgen soll ich 20 ml und dann zwei Tage 10 ml oral verabreichen.

Heute ging es Gero deutlich besser, ich würde gerne ein Video einstellen, weiß aber nicht, wie das geht. Das Medikament hat ihm geholfen, ich habe heute wieder Hoffnung. ich habe mir von einer Freundin ein paar Heucops geben lassen von ihrem PSSM-Pferd, die man auch trocken als leckerlie genem kann.  Ich brauche eine Belohnung für die ganzen ollen Medis. Hat er mir erst mal gut abgenommen...er ist ja so mäkelig

Und ich habe heute wieder schön dick nach gestreut. Er wandert heute viel rein und raus, aber ich denke, das muss er selbst entscheiden, ein wenig laufen tut bestimmt gut.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 02. April 2015 um 16:26
" mmh, und warum werden die Zehen auf der anderen Seite so dramatisch gekürzt? Die sind bis zur weißen Linie abgeraspelt, ich konnte gar nicht hinsehen...???? der Schmied meinte etwas von druck rausnehmen, aber dadurch wirken die Hufe in der Tat sehr steil."

Wenn Du Dir vorstellst, dass durch die Entzündung bei der Rehe die Wandlederhaut anschwillt, sie braucht Platz und drückt die Wand nach außen, dann kannst Du Dir auch vorstellen, dass die Verbindung zwischen Hufwand und Hufbein  dadurch gelöst wird. Das geschieht bei der Rehe, das ist der Grund, warum das Hufbein rotieren und/ oder absinken kann, weil das "Klettband" gelöst ist.
Auf der Wand lastet dann ein hebelnder Druck, wenn die Zehe nun länger wird, wird der Druck auf die Wand immer größer, die Hufe beginnen dann irgendwann zu "schnabeln", die Verbindung hat keine Chance wieder zusammen zu wachsen.
Aus dem Grund wird die Zehe sehr gekürzt (mancher Schmied macht das noch deutlich radikaler, als bei Deinem Gero), damit wird, wie Dein Schmied sagt, die Wand entlastet, es wirken keine Hebelkräfte mehr und der Druck ist damit weg. Wenn der Huf kein, oder nur noch wenig Gewicht mit den Hufwänden trägt, sondern mehr auf die Sohle verlagert wird, dann besteht gute Hoffnung, dass der Hufträger wieder mit der Wand zusammenwachsen kann - sich das "Klettband" sozusagen von oben runterwachsend wieder schließen kann. Wie ein Reißverschluss, der nur zu schließen ist, wenn die beiden Teile nicht auseinanderklaffen.
Normalerweise sollten auch die Trachten deutlich gekürzt werden, damit er nicht so steil steht - aber ich denke  auch, dass der Schmied die Trachten so lang gelassen hat, weil vorher die Keile drunter waren und er nicht solche gravierenden Stellungsänderungen vornehmen wollte.

Entlastet er denn hinten  nach wie vor? Oder ist das auch besser seit gestern?
Ich drücke weiter Daumen für eine gute Besserung.
Was macht die Pulsation?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 02. April 2015 um 17:09
Lieben  Dank für die tolle Erklärung ;-))

Ja, entlasten tut er noch immer, und hat er auch schon immer, nur nicht sooo extrem...

Hatte heute niemanden, der für mich die Pulsation fühlt, ich selbst bekomme das nicht hin ;-((

Ich habe mir hier jetzt in tagebüchern einen Rehebeschlag angesehen, ich glaube vom Shetty Jimmy. Dessen Eisen waren z.B. vorne offen, also die Zehe blieb frei... Bei Gero nicht??

Und ich glaube, dass Beschlag doch im Hinblick auf kurze Intervalle der Bearbeitung doch eher hinderlich ist. Ich kann ja nicht alle 4 Wochen nageln lassen, also wird es wahrscheinlich in 6 Wochen sein.


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 02. April 2015 um 20:15
Das Mittel ist Phenylbutazon. Es ist ein Schmerz- und Entzündungshemmer, der bei Reheschmerzen gut hilft, auch wenn es nicht zur Langzeitbehandlung eingesetzt werden soll. Aber solange er so geplagt ist, würde ich es begrüßen, es ihm zu geben.
Deshalb fühlt er sich auch besser, weil die Schmerzen damit weitgehend beseitigt werden. Außerdem wird die Entzündung damit bekämpft. Aber er braucht viel Ruhe (Boxenruhe) und nur die Bewegung, die er in der Box oder dem Paddock (keine Bocksprünge) unbedingt machen will. Toll, dass Du so dick eingestreut hast. Und - kühlen, kühlen, kühlen.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. April 2015 um 21:57
Der Tierarzt meinte, EMS sei eine "Vorstufe" zum Cushing, das habe ich nicht verstanden?
Eine andere Ärztin meinte, die IR könnte sich verbessern, wenn mein Pferd auf das Pergolid gut anspreche. Sie sieht also auch Zusammenhänge

Ich weiß manchmal nicht so richtig, wo ich mich hier einordnen muss, Gero hat Cushing, EMS und Rehe. Dass Rehe eine Folge von beidem sein kann, habe ich hier inzwischen gelernt.

Aber wo genau besteht der Zusammenhang zwischen ECS und EMS, beides kann ja auch unabhängig von einander existieren.

Gero hat ja ein sog. verdecktes Cushing. D.h, der ACTH-Wert war nicht sehr hoch, 31,4- Erst der Stimulationstest zeigte wohl eindeutige Ergebnisse.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. April 2015 um 22:34
Ich habe noch eine Frage mit der ich mich sehr beschäftige:

Gero hatte immer nur hinten Eisen, geschlossene wegen der Strahlbeinbrüche. Und das seit 2004. Vorne war er bis eben barhuf.

Jetzt überlege ich, die Eisen langsam abnehmen zu lassen. Dies muss vorsichtig geschehen, denn er steht sehr hoch, also hohe Trachten und Keile. Die Sehnen sind also definitiv inzwsichen zu kurz.

Da er sowieso nun nicht gearbeitet werden kann, wollte ich die Zeit nutzen. Aber ist das währende einer Rehe sinnvoll, weil bestimmt zusätzliche Belastung?

Hat hier jemand Anhnung/Erfahrung???

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 05. April 2015 um 09:47
Sorry, habe aus Versehen ins Tagebuch geschrieben.

LG
Renate


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. April 2015 um 14:54
Ja, gerade eben gesehen  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 05. April 2015 um 16:35
Gastrogard bekommst Du beim TA.
Dosierung zum Schutz vor Magenproblemen: 1 mg /100 kg Körpergewicht. Man kann es ganz einfach stufenweise an der Ampulle einstellen.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. April 2015 um 20:04
Ich habe vorhin in der Klinik angerufen, um zu fragen, ob ich mit dem ASS aufhören kann. Es geht zuende und er bekommt es Es schon viele Wochen. Ich soll es weiter geben....
In der Klinik haben sie Ulcosan für den Magen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 05. April 2015 um 20:20
Ulcosan ist auch sehr gut. Rein pflanzlich und super verträglich.

LG
Renate

Titel: Re: Geronimo´s Tagebuch
Beitrag von Maedchen am 05. April 2015 um 09:45
Ach ja, einen Magenschutz zu geben ist sicher nicht verkehrt. Gastrogard ist super.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 06. April 2015 um 20:51
Ich war vorhin in der Klinik nach Ulcosan fragen, aber bei den Inhaltsstoffen habe ich verzichtet, das klingt doch sehr "süß", oder?

Apfeltrester, Karottenpulver, Johannisbrotmehl Bananenpulver, Süßholzwurzel, Leinkuchen, Marien distel, Yucca schidigera, Biertreber, Magnesiumcitrat, Traubenzucker, Traubenkernmehl, Kohlen saurer Algenkalk, Zuckerrübenmelasse, Bierhefe, Artischockenblätter

Gastrogard kostet mal eben 230 Euro, hallo???? da ist doch nur Omeprazol drin???

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. April 2015 um 11:24
Habe soeben Röntgenbilder eingestellt im Tagebuch. Leider nur vom Bildschirm abfotografiert, hoffe, es ist trotzdem gut zu erkennen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 08. April 2015 um 12:25
So schlimm sehen die Röbis ja nicht aus.... das ist doch wieder hinzukriegen mit guter Hufbearbeitung.

Liest sich wirklich sehr, sehr süß.....  die Inhaltsstoffe... :/

guck mal hier:
http://hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1210617080/192#192

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. April 2015 um 14:07
Danke für den Link, ich lese das heute Abend in Ruhe durch. Muss jetzt kurz los, Palmin besorge ich schon mal.

tja, gute Hufbearbeitung ist so eine Sache. Ich bin dem Schmied so ausgeliefert, er behauptet ja, sich bestens mit Rehe auszukennen. Und dennoch habe ich doofes Bauchgefühl, vor allem wenn ich die Eisenbilder der Anderen hier vergleiche

Die sind z.B. vorne offen, Geros nicht....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Emo Pony am 08. April 2015 um 14:33
Vorne beide Seiten leichte Veränderung, rechts mehr als links. M.M. sind die Zehen zu lang, da muss ein Stück ab vorne, damit es nicht wegschnabelt. Bin aber kein Hufprofi. ;)
Hinten sieht gut aus!
Danny hatte damals genau so die Eisen vorne wie Gero sie hat - das mal zur Beruhigung. ;) Wir hatten vorne rechts noch 1cm Sohne. :-[ :o Aber haben selbst das wieder hinbekommen. ;)
Lass dich nicht entmutigen! Hat dein HS die Röbis schon gesehen?

EDIT: Sehe grade - die Röbis sind vorm Schmiedtermin gemacht ja?  ::) Dann seid ihr auf jedenfall auf dem richtigen Weg! Zehe ist ja kurz und nun nach und nach die Trachten noch kürzen. Das braucht aber Zeit. ;)

LG Anni

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. April 2015 um 21:56
Liebe Anni,

die Röbis stammen noch aus der Klinik und danach war zuhause der Schmied da. Er war jedoch säerlich, denn die Klinik hätte wohl die Zehe längst kürzen können. So fand die Hufbearbeitung knappe 4 Wochen später statt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 21. April 2015 um 08:15
Gero hat eine sehr juckende Stelle am Hals, die nun auch krustig wird-
Kann das eine Nebenfolge des Pergolids sein?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 21. April 2015 um 09:43
Mit Nebenwirkungen des Pergolids habe ich keine Erfahrung -

aber ich denke, diese Hautgeschichte kann auch Ausdruck eines Stoffwechselgeschehens sein. Auch bei Lugi hat immer die Haut reagiert, vor allem zu Zeiten des Fellwechsels. Wenn Du Parasiten und Pilz ausschließen kannst, würde ich zunächst beobachten und den Stoffwechsel arbeiten lassen - der Organismus entgiftet über die Haut! Man sollte das - soweit es geht - nicht unterdrücken (auch nicht mit Zinksalbe z.B.).
Ich habe nicht nachgelesen, begleitest Du ihn eventuell homöopathisch? Das wäre etwas, zu dem ich raten kann.
Bei Rehe ist meist auch die Leber u.a. beteiligt - die wiederum als Entgiftungsorgan auch mit der Haut "zusammenarbeitet".
Ansonsten weiterhin sparsam füttern und den Stoffwechsel in die Reihe kommen lassen - das wäre mein Rat.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 21. April 2015 um 10:01
Ich denke eher an einen Insektenstich. Die gibt es ja jetzt schon. Traumeel-Salbe hilft recht gut und wenn Du den Eindruck hast, dass die Stelle eher infiziert ist, kannst Du zunächst 2 Tage Jodsalbe draufgeben.

An eine Nebenwirkung von Pergolid glaube ich nicht.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 21. April 2015 um 14:10
An eine Nebenwirkung glaube ich auch nicht. Ich habe eher die Insekten in Verdacht. Bei uns auf dem Hof haben auch ein paar Pferde komische Krüstchen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. April 2015 um 21:38
Was mir außerdem aufgefallen ist, aber kein Tierzt eine Idee hat... er beißt sich plötzlich in die Seite, so als ob ihn ein Floh gebissen hat. Das scheint mir aber nichts mit der juckenden Stelle am Hals zu tun zu haben

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 22. April 2015 um 22:44
Vielleicht zecken? Wells hatte das am Vorderbein. Ich dachte sie will mich veräppeln und grasen, habs unterbunden und beim Anmachen der Gamasche krabbelte solch ein Biest aus ihrem  fell  :P :o
Beobachte mal weiter  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 23. April 2015 um 21:46
Nein, glaubt mir. Keine Insekten oder Ähnliches. Er macht das schon sehr lange.  Und ich War gedanklich bei der Frage, ob Stoffwechselprobleme auch zwacken können?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 24. April 2015 um 10:38
Es könnte vielleicht auch psychisch sein - eventuell  Frust? - eine Übersprungshandlung wegen seinem Einzelknast?
Neo von ponyx hat ähnliches auch schon mal gemacht (war wohl eine Phase von Überforderung o.ä., wenn ich mich recht erinnere).  Ihn findest Du im Quasselforum unter "unsere gesunden Pferde".

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 24. April 2015 um 12:07
Es könnte sich, nachdem Du sagst, dass das schon länger besteht, auch um ein Ekzem handeln. Ausglöst kann es werden durch Kontakt mit unverträglichen Substanzen....oder es kann im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel (auch Hormonhaushalt wie z. B. Cushing) stehen.
Wie groß ist die Stelle denn und wie sieht sie aus? Wenn Du Bilder dazu einstellen könntest, kann ich evtl. mehr sagen.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. April 2015 um 12:16
Stoffwechsel dachte ich auch. Also, es gibt eine Stelle am Hals, wo kleine Verkrustungen sind, das seht aus, wei Ekzem oder Pilz??

Aber die anderen Stelle, wo er sich plötzlich zwackt und mit den Zähnen intensiver kratzt sind links und rechts an der Seite/Bauch und ich kann keine Hautirritation finden. ich weiß aus der Humanmedizin z.B. dass juckender körper bei Leukämie vorkommen kann...
Oder wie sieht es mit Leber aus. Die Werte waren zwar ok???
Ich fische im Trüben.

Ich meine Frust hat er definitiv, aber es war wie gesagt schon vorher.

Im übrigen komme ich trotz Anmeldung nicht ins Quasselforum, bin noch immer "unberechtigt"

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 25. April 2015 um 12:39
Meines Wissens  nach kann nur Pony (Petra) für das Quasselforum berechtigen.
Schreib sie doch einfach mal per PN an... :)


EDIT
Hab ihr Bescheid gesagt. Sie will Dich heute abend freischalten, sobald sie zuhause ist. :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. April 2015 um 13:40
Ich glaube, das hatte sie schon. Ging nur trotzdem nicht. Ich danke Dir1

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 25. April 2015 um 21:04
Dann musst du in diesem einen ersten Thread einen Beitrag posten...
Warum das so ist, weiß ich auch nicht...
Ein "Hallo"  o.ä. reicht... ;)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 30. April 2015 um 19:44
So sehen die Füße fast 5 Wochen nach dem Schmied aus



uups hinten, sehen viel zu lang aus, Trachte so untergeschoben











Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 30. April 2015 um 19:55


Hier zufällig ein Schnappschuss von seinem plötzlichen Gebeiße

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. Mai 2015 um 22:22
Gero läuft jetzt leider permanent im Kreis auf seinem Paddock, das ist sicherlich nicht förderlich ist.
Irgendwas muss ich mir einfallen lassen.
Wir haben ein Pferd, was gerade stehen muss wegen eines Hufabzesses und morgen wollen wir ausprobieren, ihn zu Gero zu stellen tagsüber (getrennt durch Litze). Vielleicht bringt das wieder ein wenig Ruhe in meinen Araber...

Ich stehe nun an so einer Schwelle. Wenn er er jetzt vor Langeweile beginnt Mätzchen zu machen, ist eine kontrollierte Bewegung sicherlich besser. Ich will aber nichts falsch machen :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. Mai 2015 um 22:22
Gero läuft jetzt leider permanent im Kreis auf seinem Paddock, das ist sicherlich nicht förderlich.
Irgendwas muss ich mir einfallen lassen.
Wir haben ein Pferd, was gerade stehen muss wegen eines Hufabzesses und morgen wollen wir ausprobieren, ihn zu Gero zu stellen tagsüber (getrennt durch Litze). Vielleicht bringt das wieder ein wenig Ruhe in meinen Araber...

Ich stehe nun an so einer Schwelle. Wenn er er jetzt vor Langeweile beginnt Mätzchen zu machen, ist eine kontrollierte Bewegung sicherlich besser. ich will aber nichts falsch machen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 01. Mai 2015 um 23:44
Das wäre super, wenn er Gesellschaft bekommen könnte, voraus gesetzt, die beiden machen sich nicht gegenseitig Laune und Bewegung...

Den Balanceakt zwischen Langeweile und unkontrollierbare Bewegunng gegen etwas mehr kontrollierte Bewegung muss man bei jedem Pferd neu abwägen.
Mit Gusti bin ich iwann über die weiche kühle Wiese gelaufen... dann auch mal länger, wenn ich gesehen habe, dass sie interessiert und engagiert flüssig weiterlief.
Eine schwierige Zeit...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 02. Mai 2015 um 07:52
Ich drücke Euch die Daumen, dass mit einem Nachbarn mehr Ruhe einkehrt. Wie Suse schon schrieb, das ist eine sehr schwierige Zeit. Wenn es den Füßen schmerztechnisch etwas besser geht und sich viel Energie im Pferd ansammelt, neigen sie leider dazu, sich zu überschätzen.
Mein Lugi hat dann auch schon mal ziemlich wild rumgebockt - glücklicherweise haben spätere Röntgenbilder keine Verschlechterung gezeigt, aber mir ging die Pumpe.
Kopfarbeit ist auch eine gute Sache, die dem Pferd viel Energie abverlangt, die Füße aber nicht strapaziert. Ich habe damals viel Bodenarbeit gemacht, bei unseren Schrittrunden z.B. mit Führen in Stellung begonnen, später auch Biegung (,wenn es keinen Wendeschmerz mehr gibt, und natürlich nach dem Ausschleichen der Schmerzmedikamente). Wir sind vom Boden aus gefahren und natürlich ist es gut, die Führrunde zu variieren.
Ich kann Dir noch was wärmstens empfehlen, das habe ich erst  entdeckt, als der Winter uns so im Griff hatte und wir weder im Gelände noch auf dem Platz irgendwie Dampf ablassen konnten. Da hat mein Pony leider auch so am Rad gedreht, dass es mir gar keinen Spaß mehr machte. Da habe ich das Clickern entdeckt. Das kann man zur Not auch am Anbinder machen, oder auf der Stallgasse, oder in der Box. Pony ist begeistert.
Ich empfehle den Clickerkurs von Babette Teschen (http://www.wege-zum-pferd.de/shop/). Da kommt man endlich auch mal auf andere Gedanken, macht sich nicht nur noch Sorgen, sondern hat richtig Spaß miteinander.

Natürlich ist es schwierig mit den Leckerlis, die man dazu braucht - aber ich nehme  LuzerneCobs. Man braucht nur winzige Fitzelchen. LuzerneCobs sind  erstens klein und zweitens deutlich weniger zuckerhaltig (weniger als unmelassierte Rübenschnitzel und ein Drittel von Heu- oder WiesenCobs). (Z.B. die vom Semhof - da gibt es genaue Analyse-Werte und die haben auch eine leichte Sorte für EMS-,Ekzem- oder Cushing-Pferde). Ich nutze sie ebenfalls, um Kräuter oder Bierhefe zu füttern, dann eingeweicht, damit sie das Staubige binden. Sie sind mir inzwischen viel lieber als unmelassierte Rübenschnitzel. Man benötigt nur ein Händchen voll und sie sind in der Zusammensetzung (Aminosäuren, Mineralien usw.) ideal.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 03. Mai 2015 um 21:08
Nach den Luzernecops wollte ich mich schon umhören und hatte mir Semhof schon rausgeschrieben und angemailt- Sie haben dann auch gleich zurückgeschrieben. Nur eine Heuanalyse bringt bei uns nichts, da wir ständig anderes Heu haben. Je nach dem wo unsere SB einkauft.

Mein Gastpferd ist ein Riese , dagegen sieht Gero wie ein Shetty aus. Aber er ist sehr lieb. Er wird nun ca. 4 Wochen bei uns stehen bis er wieder gesund gesund ist und dann muss ich weitersehen, wie ich Gesellschaft bekomme. Ich erwische mich schon wieder dabei, wie ich Annoncen lese. Aber ein neues Pferd kommt nicht in Frage.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 03. Mai 2015 um 22:11

GeroViko schrieb am 03. Mai 2015 um 21:08:
Nur eine Heuanalyse bringt bei uns nichts, da wir ständig anderes Heu haben. Je nach dem wo unsere SB einkauft.


???
Warum Heuanalyse?

Klar, so grundsätzlich ist sowas perfekt, wenn man die Analysedaten seines Heus wüsste - aber für pragmatische Fütterung nun nicht lebensnotwendig. Es sei denn, man hat den Verdacht, dass giftige Sachen drin sind, wie z.B. extreme Schimmelsporen oder Kreuzkraut.
Aber: was meinst Du?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Mai 2015 um 22:17
Ich hatte den Semhof angeschrieben und unsere Problematik erklärt mit EMS, Cushing und Rehe. Ich habe eine sehr nette Antwort erhalten mit Frage nach einer Heuanalyse, das meinte ich. Wenn Gero aus dem Gröbsten raus ist, werde ich dort bestellen. So langsam siehr man seine Rippen :-/


Morgen kommt der Schmied und dann werden nach 11 Jahren sie Eisen hinten abgemacht. Ich habe so einen Bammel, das könnt Ihr Euch nicht vorstellen, Aber wann, wenn nicht jetzt. Er wird nicht gearbeitet, steht nur rum, außer der paaar Minuten und im tiefen Sand ist nicht viel mit erhöhtem Stehen. Ich hoffe, die Strahlbeinbrüche sind stabil nach 11 und 7 Jahren und ich hoffe so sehr, dass er auf diese Umstellung nicht so sensibel reagiert, wie auf die Eisen vorne.
Diese lässt er morgen noch unberührt, obwohl die bereits 5 Wochen drauf sind. Bin auch da unsicher....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 11. Mai 2015 um 22:28
Himmel, manchmal ist es schwer auszuhalten. Heute war eine Tierärztin/Osteopathin auf dem Hof. Ich fragte sie, ob sie eine Idee hat, wie man Gero unterstützen könnte. Er ist matt, hat sehr blasse Schleimhäute und frisst nicht gut. Sie machte so ihre "Verrenkungen", steckte 4 Nadeln.
Als sie die Hufe sah, war sie entsetzt. Zufällig war auch eine Huforthopädin da, die war dann auch gleich entsetzt. Ich konnte die Argumente des Entsetzens nur teilweise verstehen, weil mir die nötige fachliche Kompetenz dafür fehlt. Sie meinten er sei schief, fanden es sehr schlimm, dass die Zehen so gekürzt wurden und überhaupt, dass er einen Rehebeschlag erhalten hat. Sie boten mir an, ihm sofort die Eisen zu entfernen und einzugipsen. Hinten, wo die Eisen erst seit ein paar Tagen entfernt wurden, wollten sie ebenfalls drastischer korrigieren.
Nun stehe ich als Pferdebesitzerin dazwischen, fühle mich hiflos und überrollt- schließlich hat Gero auch seine Geschichte, die sie nicht kennen-

Sie waren so drastisch in ihrer Meinung, dass ihm jetzt sofort geholfen werden müsse. Das gab mir natürlich das Gefühl. komplett alles falsch gemacht zu haben. Es war echt krass.
Ich entschied mich, jetzt nichts zu verändern und drüber zu schlafen. Ich weiß, dass die Meinungen dazu sehr auseinander gehen, aber jetzt bin ich schlaflos, ich möchte doch nur alles richtig machen weinend weinend weinend

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 11. Mai 2015 um 23:07
So richtig gut sehen sie auch noch nicht aus, die Hufe.... auf den letzten Fotos.
Aber Hufbearbeitung braucht Zeit und es sollte vorallem langsam korrigiert werden, Stückchen für Stückchen.... Millimeter für Millimeter.
Die gekürzte Zehe und die leichte Rundung vorne finde ich sinnvoll.
Ansonsten waren sie ja sehr steil und gehen auch recht stark auseinander... für meinen Geschmack und was ich auf de Bildern sehe.  Aber auch das sind Sachen, die erst mit der Zeit ganz langsam korrigiert werden können...
Richtig finde ich auf jeden Fall, dass du erstmal drüber schlafen willst und nicht gleich einfach was hast machen lassen.  Das will wohl überlegt sein.
Es ist so schwer, gute Hufbearbeiter zu finden und ich kann deinen nicht beurteilen.
ich würde gerne mal ein Foto von der Sohle sehen, sauber und ohne Eisen.
Vielleicht kann dir aber jemand anders mehr dazu sagen....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 12. Mai 2015 um 17:15
Die meisten Leute, auch TÄ und Hufbearbeiter, stellen sich die Hufe einfach anders vor, weil sie sie nicht viel anders als normal kennen. Ein Rehehuf ist kein normaler Huf. Deshalb ist es sinnvoll, die Hufe nach und nach zu bearbeiten. Das dauert bis zu einem Jahr, d. h. bis der Huf einmal komplett runter gewachsen ist.
Lass´Dich bloß nicht verrückt machen von Leuten, die nur die Idealhufe kennen. Mache genau so weiter, wie bisher. Langsam. Dein Schmied hat keinen schlechten Beschlag drauf gemacht und die Zehenkürzung ist ein Muss bei Hufrehe.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 13. Mai 2015 um 19:50
Ihr hättet das erleben müssen. Gerade die Zehenkürzung sei katastrophal und völlig daneben. Damit hätte man Stabilität genommen und noch was mit Blutzirkulation hat sie gesagt.
Ich bin absolut kein Eisenfan, und habe große Angst vor dem nächsten Beschlag. denn er war bei dem ersten stockelahm und hat furchtbare Schmerzen. Wenn man einmal mit Eisen anfängt kann mach doch nicht plötzlich was ganz anderes machen, oder? Sie wollte Eisen ab und Gipse raufmachen

herrje, ich hab so Kopfkino

Und nun gerade mit der Stallbesitzerin eine Heudiskussion. Waschen ist Schwachsinn, wir haben kein Heu, was gewaschen werden muss, also kein Blattheu. Häh???
hab dazu gerade ein Thema neu eröffnet bei Fütterung

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 13. Mai 2015 um 19:54

Und wann wird man die Eisen wieder los?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 13. Mai 2015 um 20:07
Du hast es echt nicht einfach.....
Bleib einfach ruhig und mach so weiter wie bisher...

Heuwaschen ist im akuten Schub gut um den Stoffwechsel zu entlasten und bei Pferden, die bisschen abnehmen sollten. 
Wenn deine Stallbesi weiß, dass ihr Heu sehr fruktanarm ist, dann hat sie sicher eine Heuanalyse machen lassen. Sonst könnte sie das nicht so sicher sagen. :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 14. Mai 2015 um 08:20
Lass Dich nicht verunsichern, viele Osteop. oder Huforthopäden kennen sich nicht so gut aus mit Rehehufen, möchten aber mitreden. Die Zehe zu kürzen war richtig,es entlastet und nimmt Druck. Auch das sie hinten gleich mal viel "korriegieren" wollte, läßt mich den Kopf schütteln. Rehehufe sind sehr empfindlich, man bearbeitet sie in Minischritten, zu große Korrekturen können nämlich nach hinten los gehen, und erneut zu einer Rehe führen. Das mit dem Heuwaschen sehen viele SB in der Tat nicht so gerne, warum auch immer, manche meinen ihr Heu wäre ja wohl nicht dreckig oder so, das man da auch noch waschen muss...weiche doch das Heu mal ne Stunde ein, und dann lass den SB mal das Wasser probieren...es ist recht süß. lg Cheyenne ;)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 14. Mai 2015 um 09:18
Seit Gero aus der Klinik ist weiche ich es eine Stunde ein. Morgens macht es der Frühdienst im Stall und abends ich. Nun bekomme ich ab 1.6. ein Pferd fest auf mein Paddock, und da ist es ihr schlicht und ergreifend zu viel Arbeit, zwei Netze zu machen. Damit will sie sich endlich durchsetzen bei mir. Denn ich habe es die ganze Zeit durchgezogen mit gebadetem Heu.
Nur würde ich gerne nachvollziehen, was sie mit einblättrig und zweiblättrig meint. Finde dazu aber nichts.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 17. Mai 2015 um 19:52
Bis ich was Ordentliches habe, füttere ich jetzt erst mal die Mühlendorfer Low Cobs zu, nur so eine Hand voll:

Produktbeschreibung
Low Cobs ist ein Zucker- und stärkereduziertes Kraftfutter,
Verd. Energie: 13,50 MJ/kg

Low Cobs wurden speziell für Pferde entwickelt, die an einer Stoffwechselerkrankung wie z.B. EMS, Cushing, PSSM oder Hufrehe erkrankt sind und daher stärke- und zuckerreduziert gefüttert werden sollten.Um eine ausreichende Energieversorgung zu gewährleisten werden für dieses Futtermittel alternative Energieträger wie Reiskleie, Leinkuchen und Leinöl verwendet. Die zusätzlich in Mühldorfer Low Cobs enthaltene Bierhefe wirkt sich zudem positiv auf die Verdauung aus. Mühldorfer Low Cobs sind daher ein vollwertiger Kraftfutterersatz für die üblichen getreidehaltigen Kraftfutter und können auch vorbeugend in der Pferdefütterung eingesetzt werden.

Low Cobs sind pelletiert – dadurch wird eine Entmischung der Futtermittelbestandteile verhindert und der Einsatz dieses hochwertigen Kraftfutters in der computergesteuerten Automatenfütterung ermöglicht. Auf die Beimischung minderwertiger Mühlennebenprodukte wurde konsequent verzichtet.

- empf. bei Störungen des Kohlehydratstoffwechsels (EMS, Cushing, PSSM, KPU, Hufrehe etc.)
- geeignet für den Einsatz in computergesteuerten Fütterungsautomaten
- stärkereduziert, da ohne herkömmliches Getreide
- zuckerreduziert
- melassefrei
- ohne minderwertige Mühlennebenprodukte

Zusammensetzung:
45% Luzerne- und Grasgrünmehl, 38% Reiskleie (stabilisiert),
7,5% Leinkuchen, 4% Bierhefe, 3% Leinöl, 1% Calciumcarbonat,
0,5% Magnesiumoxid.

Analytische Bestandteile :
Rohprotein 13,00 %
Rohöle und -fette 7,80 %
Rohfaser 12,40 %
Rohasche 11,70 %
Calcium 1,81 %
Phosphor 0,82 %
Magnesium 0,58 %
Natrium 0,07 %

Pony: 0,5-1 kg
Großpferd: 1-2 kg
Hochleistung: 2-4 kg

Jeweils nach Bedarf und Leistungsanforderung oder zur Futteraufwertung.
Doping Karenzzeit: 48 h.
Tipp: Mineralfutter, z.B. Mühldorfer MultiVital, kann nach Bedarf zugefüttert werden.

Wäre das erst mal ok???

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von ISI Rider am 17. Mai 2015 um 20:08
Ich würde es nicht füttern! Die verdauliche Energie soll 10% nicht überschreiten. Schon gar nicht nach einem Schub!
Meine Meinung!  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 17. Mai 2015 um 20:54
verstehe, den Wert kannte ich noch nicht. uff, es ist so schwer füe einen Laien wie mich

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 17. Mai 2015 um 20:59


Nur was kann ich ihm dann ungestraft Gutes tun :'(

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 17. Mai 2015 um 22:12
Er sieht ja ganz schön schlank aus :-/
Mehr Heu? Kraftfutter würde ich auch nicht geben. Das brauchen sie nicht, um zuzunehmen.
Wann wurden die Zähne richtig gemacht?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 18. Mai 2015 um 06:28
Die Zähne wurden im März gemacht. In der Klinik noch. er hatte schon immer eine gute Figur. Ihm fehlt die Wiese....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 18. Mai 2015 um 07:13
Hast Du mal Sarotti angerufen? Wenn nicht, dann mach' es doch mal, sie hat immer gute Tipps, die manchem Pferd sehr aus einem akuten oder lange andauernden Schmerzzustand heraus geholfen haben.

Ich finde, dass er auf den Bildern schon noch sehr nach Schmerzen aussieht, als wenn er nicht wüßte, wie er stehen sollte.

Kann Deine Verunsicherung und Verzweiflung gut verstehen.
Also, zum Waschen des Heus: Der Zucker, die Fruktane, die man rauswaschen will, sitzen vermehrt in den Stengeln, gar nicht so sehr in den Blättern. Stengel hat zwangläufig jedes Heu. Also ist waschen auch bei Eurem Heu schon sinnvoll. Natürlich gibt es darüber immer wieder Diskussionen, weil es viel Arbeit ist. Aber im Schub ist es erfahrungsgemäß ein sehr gutes Mittel, den Stoffwechsel zu unterstützen.

Das Müsli würde ich auch nicht füttern, ist zu viel drin, was er jetzt nicht braucht. Wobei der hohe Luzerneanteil für mein Empfinden nicht schlecht ist.
Er sieht tatsächlich ziemlich dünn und energielos aus. Ich würde es mit einer Handvoll Semhof-Luzerne pro Tag probieren (und zwar die für Stoffwechselpferde). Aber das ist nur meine Meinung. Das mit dem Wert der verdaulichen Energie ist vor allem für EMS-Pferde wichtig, die zu dick sind

ZU den Hufen kann ich nichts sagen. Aus der Ferne den Beschlag zu beurteilen, auch wenn Fotos vorliegen, ist schwierig, vor allem als Laie. Ich weiß nur, dass mancher Beschlag vom Prinzip gut ist und individuell dann doch nicht passt, weil ein Detail nicht stimmt, oder das betreffende Pferd mit Beschlag einfach gar nicht zurecht kommt. Aber wie gesagt, ich bin kein Experte, und Laienmeinungen hast Du eh schon genug gehört.
Ich wünsche Euch, dass es bald mal bergauf geht!


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 18. Mai 2015 um 09:43
Ich kann auch nur zu Sarotti und Sem-Hof Luzerne raten.
Alles andere an Müsli/Kraftfutter und was die Industrie so zusammen mischt, belastet den Stoffwechsel allein durch die vielfältigen Zusätze. 
Lieber eine Sache füttern, die die richtigen Inhaltsstoffe hat.
Wieviel gewässertes Heu kriegt er aktuell?
Und frisst er es gut? Würde er mehr wollen...?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 18. Mai 2015 um 20:28
Mit Sarotti habe ich telefoniert, sie riet mir u.a. trockenes reinzumischen, was ich jetz mache, da er das nasse Zeug nicht mehr gerne frisst.
Mit Sem-Hof stehe ich auch im Kontakt und bestelle mir dann jetzt die Luzerne turbo.

Schleimhäute sind so blass, vielleicht hat das olle ASS doch eine Blutung verursacht? Sein Fell bekommt er nicht los, gut das dauert ja auch.

Das mit den Fruktanen im Heu oder in den Stengeln, wo könnte ich darüber Literatur finden? hat jemand dazu was, z.B. in einem Rehe-Buch?

Ich komme auch noch gar nicht darüber hinweg, dass er nicht bei den anderen auf der Wiese stehen darf. Im sommer sah er immer toll aus :'( :'( :'(

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 18. Mai 2015 um 20:28
PS: was bedeuten diese Kastanien, sie wuchern schon wieder???

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von ISI Rider am 24. Mai 2015 um 21:59
Evtl mal auf Borellien und Anaplasmose testen lassen?!

Vg Karin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. Mai 2015 um 22:45
Ich werde es mit ansprechen. Wollte eh mal Blut kontrollieren lassen. Danke!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Mai 2015 um 21:23
rechts vorne im März bevor der Schmied kam



Röntgenbilder von heute, bevor heute der Schmied erneut kam



Vorne links vor erstem Beschlag


Vorne links heute kurz vor zweitem Beschlag


noch mehr Bilder habe ich ins tagebuch gestellt

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 29. Mai 2015 um 22:45
Die blassen Schleimhäute wirken ein wenig gelblich, irgendwas stimmt nicht. Er ist auch matt. Leber?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Arco29 am 31. Mai 2015 um 08:58
Habe gerade leider nur mal überflogen, aber das ist ein ganz hübsches Kerlchen den du da hast. Erinnert mich an meinen Arco. Mit den Kastanien hatte Wolan auch immer mächtig wuchs, ich hatte in meiner Putzkiste immer eine Gartenschere und habe sie abgezwackt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. Juni 2015 um 22:08
Gero geht es immer schlechter. Er frisst kaum, und baut immer mehr ab. Habe heute großes Blutbild machen lassen, morgen sind hoffentlich die Ergebnisse da.
Er bekommt nun trockenes Heu, damit er wenigstens ein wenig frisst

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 01. Juni 2015 um 23:21
Au wei, was kann das nur sein? :-/
Ich drücke euch ganz fest die Daumen!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 02. Juni 2015 um 07:23
Lieben Dank, es kann alles Mögliche sein. Tumor, Schmerzen, oder die Stoffwechselkrankheit ansich?  Pergolid-Nebenwirkungen, ?
Pferde werden wohl schnell gelblich, wenn sie nicht fressen. Bin durch den Wind :'(

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Bjalla am 02. Juni 2015 um 09:06
Du Arme. Ich kann gut verstehen, dass du dir Sorgen machst.
Beide Daumen sind gedrückt, dass der Tierarzt schnell die Ursache findet und ihr sie abstellen könnt.

LG
Kerstin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 02. Juni 2015 um 09:24
Hast du die Ergebnisse vom großen Blutbild schon...?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 02. Juni 2015 um 23:35
Hat er eventuell etwas mit dem Magen?
Durch das viele ASS?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 03. Juni 2015 um 14:11
Ich würde das ASS weglassen. Meiner Meinung nach wird es Gero schon viel zu lange gegeben, was dann den Magen angreift. Daher rührt mit ziemlicher Sicherheit die Appetitlosigkeit. Ich habe das bei Flora und auch anderen Pferden lange Zeit miterlebt.
Vielleicht kannst Du ihm ein wenig stärkereduziertes Mash geben und einen Magenschutz.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 03. Juni 2015 um 15:02
Von Agrobs gibts ein getreidefreies Mash, das sehr gern gefressen wird und gut päppelt. Allerdings würde ich es sehr maßvoll geben.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 03. Juni 2015 um 19:13
Den Gedanken, dass das ASS den Magen angegriffen haben könnte, finde ich sehr einleuchtend. Ich würde es weglassen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 03. Juni 2015 um 21:40
Danke für die Anteilnahme.

Das ASS bekommt er seit ca 4 Wochen nicht mehr, muss ich selber mal nach lesen.
Die Ärztin hat leider nur ein kleines BB gemacht, da war fast alles in Ordnung?

Heute habe ich sie noch mal kommen lassen, um ihm ins Maul zu gucken. Nichts. Dann zupfte sie Gras und er fraß.

Also, ich habe die Wahl: Gras und das Risko einer neuen Rehe oder verhungern. Ich bin also zum hohen Gras, was bereits blüht und habe ihn 10 Minuten zupfen lassen. Danach gelaufen. das ist eine verflickte Zwichmühle.
Ich habe ihm Luzerne geholt, guckt er nicht mal an. Ich habe Kwik Beet gemacht, micht ansatzweise...

Er ist entweder im Streik, weil er eigentlich nur Weidesaison kennt um diese Zeit oder aber, er hat etwas mit dem Magen, wie Ihr auch schon vermutet. Die Ärztin guckt nach, ob er Gastrogard als Sanierung bekommen kann, also ohne Magenspiegelung vorher zu machen.

ich muss ihn also antrainieren, damit er in Bewegung kommt... und das Gras verträgt :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 03. Juni 2015 um 21:41

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 03. Juni 2015 um 22:16
Probiers doch noch mal mit dem getreidefreien Mash von Agrobs - ich kann mir kaum vorstellen, dass er das nicht mag.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 08:21
Ich fürchte, er mag nichts mehr,  außer raus zu den anderen und auf die Wiese.  Sensibel war er schon immer, aber dass er so streikt????
Jetzt wird noch Magen saniert und dann fällt mir nix mehr ein. Drei verschiedene Futter stehen hier, nebst Leinöl...
Ich laufe durch den Stall und suche mir unterschiedliches Heu zusammen.  Bald kommt eine neue Lieferung. Das ist dann wieder gehaltvoller. Die Stallbesitzerin will mir einen alten Ballen zurückstellen. Und ich darf mit Gero in ihren Garten, dort hat sie gestern extra hohes Gras für ihn stehen lassen. Inzwischen beschäftigen sich zwei unterschiedliche Ärzte mit ihm und sind ratlos. E4 läuft,  keine Pulsation...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 08:23
Er hat auch schon was gespritzt bekommen gegen eventuelle Schmerzen und für den Appetit

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von ISI Rider am 04. Juni 2015 um 09:01
Bockshornkleesamen mit ins Futter! Das mögen alle, sind gut für den Darm und riechen köstlich!

Vg Karin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 04. Juni 2015 um 13:19
Bockshornkleesamen ist auch eine gute Idee... !
Warum bin ich nicht drauf gekommen.... :-X

Aber dafür haben wir ja die Karin...  :-*


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 19:23
Ihr Lieben, nur in welches Futter???? Er rührt doch nichts an. Ganze der ÄppelnHaufen waren heute da.
Ich war wieder 10 Minuten grasen...danach Frist er immer ein wenig Heu

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 19:24
Ich schreibe mit dem Handy. Sollte heißen 3 Äppelhaufen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 04. Juni 2015 um 19:56
Das habe ich bei meinen im Moment auch....
Ein bisschen Gras und schon fressen sie auch wieder das derzeit ungeliebte Heu.
Wie wäre es mit ein paar Spritzern Apfelessig auf dem Heu... macht es evtl frischer?
Heucobs oder Kwik beets kann man mit Tee aromatisieren. Das hilft auch manchmal...
Vielleicht mag er die auch dann mit Bockshornkleesamen? Haste mal probiert...?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 22:17
Nein, ich kenne die Bockshornsamen ehrlich gesagt nicht.  Wo bekommt man die her? Und Apfelessig?
Beim Leute Öl macht er direkt kehrt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juni 2015 um 22:22
Ich habe mich durchgerungen,  er bekommt am Samstag,  wenn alles gut geht, eine Kumpeline... oh man. Doch ein zweites Pferd... Aber er darf nicht mehr alleine sein... klingt komisch, aber das war der Hauptgrund für meine Entscheidung. ..
Das Stütchen muss noch durch den TÜV

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 04. Juni 2015 um 22:40
Gratuliere zur Kumpeline! :)

Meine Irish mag z. Zt. auch null Heu. Sie darf viel altes
Gras, mag aber auch gerne ihre Heucobs und kommt
sogar von der Koppel und wartet auf ihren Eimer Cobs. Die Rehe ist allerdings schon 5 Jahre her.
Mit "antraineren" wäre ich vorsichtig, das ist glaub noch zu früh.
Die Rehe kommt "nur" vom ECS - oder? Da wäre
glaub Fruktanarmes Gras nicht so schlimm.
Vielleicht fragst du mal Sarotti, die kennt sich super
gut mit Fütterung von Rehepferden aus. Vielleicht
hat sie auch eine Idee zu den gelben Schleimhäuten.

Bockshornkleesamen bekommt man z. B. bei Mankana.

Drücke die Daumen das es bald besser geht.

Lg Elisabeth



Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 04. Juni 2015 um 23:05
Bockshornkleesamen gibt es auf dem Markt oder im gewürzhandel

Ein neues Pferd? Ui, erzähle mal  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 04. Juni 2015 um 23:35
Kumpeline....?  Nun erzähl schon....

Bockshornkleesamen riecht nach Maggi. Solltest du das nicht im Gewürzhandel oder evtl auch im Supermarkt kriegen, kann ich dir auch mal einen Briefumschlag voll zu schicken... so als Test...  Ist blöd, wenn man alles kaufen muss und dann rumstehen hat.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Juni 2015 um 06:19
Suse,  das wäre so lieb...

Von der Kumpeline erzähle ich dann, wenn es geklappt hat, ja?
Sie ist ein Tinker-Mix? Eine eher schüchterne Persönlichkeit, so wie mein Gero. 7Jahre alt und ich wäre dann die dritte Hand...
Wenn klappt gibt es natürlich auch Fotos.

Ist eine komische Zeit, Gero braucht meine volle Aufmerksamkeit.  Die kann ich ihm aber nur nach der Arbeit geben...

Antrainieren, weiß auch noch nicht, was genau geht. Ich muss super aufmerksam sein. Werde alles Mögliche ausprobieren, was im Schritt geht. Doppellonge (bin hinten an gelaufen) klappte ganz gut. Unser Boden ist leider so tief...

Oh man, noch ein Mal schlafen...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Juni 2015 um 06:21
PS Die Rehe kommt von der IR und / oder vom Cushing

Es steht auch Appetitlosigkeit als Nebenwirkung...
Die Ärztin meinte nur, daß hatte sie noch nie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 05. Juni 2015 um 07:21
Ich drücke auch ganz doll die Daumen, dass es mit der Gesellschaft klappt. Die Überlegung ist bestimmt richtig. Einsamkeit ist doch oft der Grund, warum sich Pferde aufgeben - vielleicht regt das seinen Appetit auch wieder an - das würde mich sehr für ihn und für Dich freuen!!

Futteraufwertung klappt auch mit Apfelmus oder Apfelsaft - in Maßen natürlich! Luzernehäcksel ist, denke ich, weniger gut akzeptiert als LuzerneCobs. Ich würde es doch noch mal mit letzteren versuchen und mir Futterproben vom Semhof schicken lassen (damit Du dann keinen Sack zuhause stehen hast). Mit etwas ungesüßtem! Apfelsaft angeweicht, zusätzlich vielleicht Bockshornklee - vielleicht hast Du Glück. Und damit könntest Du ihn gut aufpäppeln.

Ich kann mir vorstellen, dass er den Schalter "einfach" wieder umlegen muss und sich zum Fressen entscheiden, dann geht es insgesamt wieder aufwärts und Appetit und Lebensfreude kommen zurück.
Daumen sind noch immer gedrückt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Emo Pony am 05. Juni 2015 um 08:18
Ach man...
Also ich bin ja der totale Fan von Tierkommunikation.
Vllt sagt Gero was los ist?
Man muss natürlich dran glauben, daber ich hab schon 3 mal sehr gute Erfahrungen damit gemacht!
Bei meinem Shetty war es auch so, dass er sich "aufgegeben" hat, hatte dann nach einer Haaranalyse u.a. die Bachblüte "Gorse" dafür.
Falls es für dich interessant ist, habe die TK bei http://tierkommunikation-nordlicht.de machen lassen.

LG Anni

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. Juni 2015 um 10:03
Er kriegt ja Prascend, richtig? Wieviel nochmal aktuell?
Hat mich jetzt gerade verwirrt, weil Dein TB ja nicht im Cushing-Bereich steht, sondern noch im Hufrehebereich. Soll ich es mal verschieben?

Da sein ACTH-Wert damals ja nicht erhöht war, würde ich das Medi eher runterdosieren. Korrigiere mich bitte, wenn ich in der Eile gerade auf dem Holzweg bin. Aber gerade Fressunlust und Apathie sind ein deutliches Zeichen der falschen Dosierung.

Ich bin sehr gespannt auf den Neuzugang und drücke die Daumen!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Juni 2015 um 20:02
Gero ist seit Mitte März bei einer halben Tablette, also von Anfang an. Sein ACTH war geringfügig erhöht. Jedoch waren die Cushing-Zeichen da. Er hat ja auch IR, deshalb habe ich hier bei Rehe angefangen zu schreiben. Ich habe auch überlegt ihn auf eine Viertel runter zu dosieren. Ich kann nicht einfach so testen lassen, da er ja verdeckte Cushing hat. Also das, was man bei dem Stimulanztest nur richtig sieht

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Juni 2015 um 21:05
Schaut mal, so sieht der arme Kerle aus  :'( :'(




Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 05. Juni 2015 um 23:07
Ich kenne diesen Anblick von Irish im Frühling 2014.
Erst als sie die doppelte Menge Cobs und fast 3/4
des Tages auf die Wiese gelassen habe wurde es wieder deutlich besser.
Bei ihr waren  die Zähne auch nicht so toll, erst
eine spezielle Dentistin hat das wieder besser gemacht.

Aber dein Schatz will ja nicht fressen. :-[
Ich könnte dir gerne Wiesencobs fruktanarm aus
dem Allgäu schicken. Vielleicht ist das Allgäuer Gras
ja leckerer? ;) Marstall Vito mag Irish auch gerne.
Hast du Sarotti angerufen? Sie sagt immer Lebenselixier für alte Pferde ist GRAS.
Bei der IR wäre ich allerdings auch unsicher.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. Juni 2015 um 23:09
Dann würde ich auf jeden Fall runter gehen mit der Dosierung!!
Eine halbe Tablette (0,5 mg) ist ja auch nicht wenig. Das hat mein Isi bekommen und der hatte einen acth-Wert von über 1000!  :o
Jedes Pferd reagiert anders auf das Medi bei dieser Erkrankung. Es gibt hier Ponys, die kriegen über 1mg und Kleinpferde, die sogar 2 mg kriegen und gut vertragen. Es gibt aber auch welche, die benötigen eine kleine Menge, obwohl sie laut Beibackzettel viel mehr bräuchten. Da hilft nur Erfahrung sammeln und sehr gut beobachten.

Er sieht wirklich erbärmlich aus...  :'( ich bin aber fest überzeugt dass er wieder frisst, wenn er weniger prascend bekommt. Ich hoffe es ganz doll und drücke euch fest die Daumen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 06. Juni 2015 um 07:11
Okay, die Ärztin wollte mich gestern zurückrufen und hat´s anscheinend vergessen. Ich habe einen Tablettenteiler gekauft. Bin skeptisch, ob das mit der Minitablette klappt, die noch mal zu teilen???

Heute kommt die Stute, das wird aufregend. Ich trenne die beiden erst mal durch Litze, damit sie langsam zueinander finden.

Gastogard, soll ich das ausprobieren, kostet immerhin auch 223 Euro, aber das kann ich wenigstens ins Maul spritzen, dann muss er es nehmen... die ASS-Gabe hat bestimmt auch Spuren hinterlassen.

Ja, Gras ist eben super wichtig, für Geist, Seele und Körper... er darf 15 Minuten fressen :'(



Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 06. Juni 2015 um 08:51
Das Teilen klappt eigentlich ganz gut. Einige hier sind wahre Künstler und achteln sogar!

Ich drücke die Daumen und bin sehr gespannt auf deinen Bericht  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 06. Juni 2015 um 09:55
Gastrogard ist zwar teuer, aber es hilft sehr gut.
Ich würde ihm täglich 1/2 Ampulle geben.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 06. Juni 2015 um 10:48
Ich glaube,  ich würde auch mal ein Achtel runterdosiseren.
Mit dem Tablettenteiler achtele ich problemlos. Hab das sogar mal beim Juwelier nachwiegen lassen und die Achtel sind nahezu perfekt.
Die Appetitlosigkeit kann wirklich ein Zeichen für Überdosiserung sein und ihr habt ja nicht wirklich einen erhöhten ACTH Wert. Wenn das Pergolid ohne die entsprechende Erkrankung gegeben wird, dann kann es genau die Symptome für Cushing hervorrufen, wie zum Beispiel dieses Abnehmen. Also fahre mal ganz sachte runter... mal ne Woche lang ein Achtel weniger, also 0,375 mg. Ich habe bei Gusti Veränderungen schon bei Dosisvariationen von 0,125 mg gehabt.  Probier das mal...
Und dann schick mir mal per PN deine Adresse...  ;)

Knabbert er eigentlich an Zweigen...?
Weide, Birke, Pappel wären z.B. geeignet...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Juni 2015 um 11:08
Gedanken überschlagen sich, ich sammel alles an Tipps und versuche das Richtige davon herauszufinden.
Nachher fahre ich in die klinik und hole Gastrogard. auch beim Grasen schmatzt er so komisch. klingt immer, als würde ihm was hängen bleiben, aber Zähne sind ok??? oder wie wiederkäuen??? ich kann das gar nicht beschreiben

Wenn ich einen guten Tablettenteiler finde, halbiere ich die halbe Tablette Pergolid- mein Teiler ist Mist

Er hangelt nach den Ahornblättern, die neben seinem Paddock stehen. Meine Nachbarn haben eine Trauerweide, geht die auch?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 07. Juni 2015 um 12:03
Trauerweide ist gut. Kannst Du füttern.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Juni 2015 um 20:08
Ok, danke...
Habe heute das Gastrogard gekauft und gegeben. Er wiegt nun ca. 430 Kilo laut Maßband
Außerdem habe ich das Pergolid reduziert um ein Achtelfinale erst mal. Blöd ohne Bluttest irgendwie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Juni 2015 um 20:10
Man, dieses Handy. Reduziert um ein Achtel.  ;)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 07. Juni 2015 um 20:42
Hübsche Maus, die Kira.... :)
Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit zusammen und hoffe, dass die beiden sich gut verstehen....  Also du dich mit ihr natürlich auch..  :)

Ich nehme mir bei Gusti auch die Freiheit, mal um ein Achtel zu reduzieren oder zu erhöhen. Ich denke, ich habe mittlerweile genug Erfahrung mit ihr und beobachte sie ja täglich und ständig. Beobachte du gut, was es für Veränderungen mit dieser Reduzierung gibt und schreib es dir genau auf.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 07. Juni 2015 um 20:47
So eine Hübsche!  :-* Ich wünsche Euch eine tolle gemeinsame Zeit!
Was weißt du so über sie?

Eine Reduzierung ohne bluttest finde ich gar nicht blöd!
Was würdest du machen, wenn der Wert optimal ist? Nicht reduzieren, obwohl einiges dafür spricht?
Ich hoffe mal, dass er sich jetzt erholt und erstmal wieder ordentlich Appetit hat und frisst  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 07. Juni 2015 um 21:26
Also wir lassen 2x im Jahr Blut abnehmen ob überhaupt ein Mangel vorliegt, sie bekommen auch nur Heu, und es wurde nie ein gravierender Mangel festgestellt. Wenn ein Wert "auffällig" ist, wird gezielt zugefüttert. lg cheyenne

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 07. Juni 2015 um 23:06
Ein tolle Stute hast Du Dir da ausgesucht! :) :)

Mit Ahorn wäre ich vorsichtig:http://www.giftpflanzen-fuer-pferde.de/Ahorn.htm

Wegen der Zähne die hintersten Zähne kann man eigentlich nur gut einsehen, wenn das Pferd sediert ist. Aber wenn eh schon nicht in guter Verfassung ist,
ist das Sedieren auch nicht so unproblematisch.
Ich würde weiter machen mit Gras,Heucobs und Heu.
Ist ja toll wenn er wieder mehr Heu frißt.
Zähne dann, wenns besser geht.
Lg Elisabeth


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Emo Pony am 08. Juni 2015 um 08:16
Was für eine hübsche Maus!! :-*
Vielleicht magst du für sie ein Thema in unserem Quasselforum anlegen, da sind die "gesunden" Pferde. ;)
Ich finde das Tagebuchschreiben hier immer so toll, dann kann man immer alles nachlesen und in alten Erinnerungen schwelgen. ;D

Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und, dass es Gero jetzt bald besser geht. Der Weg hört sich gut an!

LG Anni

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 08. Juni 2015 um 10:03
Hoffentlich frisst er bald wieder normal. Wenn er Magenprobleme hat, dann wird das mit dem Gastrogard besser und der Appetit kehrt zurück. Das süße Stütchen wird ihn vielleicht auch ein bisschen dazu motivieren?!
Die Sache mit den Zähnen wird häufig etwas überbewertet. Solange keine Haken da sind, die stören, sind die Zahnangelegenheiten bei Pferden meist keine so gravierende Sache.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. Juni 2015 um 20:38
Die Zähne sind ja nur geraspelt worden, Haken sind somit weg. Aber könnte ja auch was anderes sein im Maul. Oder doch im Zahn, was man nur per Röbi sehen würde?

Ich komme nur wegen des Schmatzens draus. Vorhin hat er sogar gekautes Gras wieder ausgespuckt. Er frisst dann zwar weiter, aber was ist das????

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. Juni 2015 um 20:54

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 08. Juni 2015 um 23:08
Nett deine neue Familie! :) :)

Ich will dich nicht ständig Nerven, wie es bei meiner
Irish ist. Aber sie macht genau das gleiche wie dein
Gero sie quietscht beim Gras fressen und spuckt das
gekaute teilweise wieder aus. Beim Heu macht sie auch
Heurollen. Sie kann von Heu sehr wenig fressen und
würde verhungern, wenn es keinen Heuersatz/Cobs
gäbe.
Ich hatte letztes Frühjahr habe ich auch immer auf Magen getippt, aber als im Sept. dann die Fachtierärtzin für Zähne das Gebiss angeschaut hat. Hat sie mir
erklärt, das die Backenzähne altesbedingt auf den Zahnnerv herunter gekaut sind und so natürlich Schmerzen verursachen. Die hinteren Zähne wurden dann, so abgeschliffen, das sie nicht mehr zusammen kommen beim kauen.
Jetzt kann Sie zwar fast gar kein Heu
mehr fressen, das sie aber eh nicht mehr richtig quetschen
konnte und somit auch viel zuwenig Nährstoffe herraus ziehen können.
Dafür ernährt sie sich von Heubrei und Gras.
Schau dir mal die Fotos von 2014 im Vergleich zu 2015 an.

Jetzt nerve ich dich nicht mehr mit der Geschichte meines Pferdes. Ist versprochen! ;)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. Juni 2015 um 23:17
Du nervst überhaupt nicht !!!

Erfahrungsaustausch ist wichtig. Nur geht es um Gero, nicht Viko.

Vielleicht war die Zahnbehandlung auch nicht gut. Davor konnte er fressen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 08. Juni 2015 um 23:25
Ist mir auch gerade aufgefallen mit dem Namen,
habe meinen Fehler wieder gut gemacht. ;)
Du hast ja Viko leider letztes Jahr verloren.
Aber bei den vielen Namen komme ich machmal
durcheinander.
Wann war den die Zahnbehandlung? Am Anfang brauchen sie oft eine kurze Zeit, bis sie sich an ihr neues Gebiss gewöhnen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 09. Juni 2015 um 05:35
Ich kann Dir nur raten einen Pferde-Zahnarzt drüber schauen zu lassen,ich denke die Zähne, oder ein Zahn sind nicht in Ordnung. lg Cheyenne

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 09. Juni 2015 um 07:47
Ich tippe auch auf Zähne! :-[
Eine richtige Horse-Dentistin kann Dir auch ohne Röbi sagen, ob ein Zahn "faul" ist. Sie ertasten es und erkennen das am Geruch.
Ich kenne eine gute TÄ, die auch auf Zähne spezialisiert ist. Wenn Du magst, schreibe ich dir ihren Namen per PN.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 09. Juni 2015 um 10:29
Ab von möglichen Zahnproblemen, die ich nicht wegreden will oder bezweifele,  ist es auch einfach ein Symptom für Cushing, wenn sie "Röllchen" kauen und spucken. Dann kommt das gekaute Gras/Heu Röllchen wieder raus...  Warum...? Vielleicht ein Koordinationsproblem... durch Cushing verursachte Fehlsteuerung wie sie bei Cushing eben in jedem Bereich wie Verdauung, Fell, Kreislauf, Immunsystem usw. auftreten kann.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 09. Juni 2015 um 20:48
Vielleicht liegen wir falsch.
Heute erhielt ich einen Anruf, das er liegt und nicht aufsteht, obwohl ihn ein Fremder dabei abtastet
Es soll wie Schmerzen ausgesehen haben, aber keine Kolik. Wisst Ihr noch? Ich wundere mich doch immer, warum Er sich plötzlich so beißt an der Seite. Vielleicht daher, irgendein Organ?
Oder ich habe ihm heute Früh auch Weide, Birke und Pappel angeboten, je ein Ast zum knabbern . Vielleicht war das zu viel?

Ich weiß wirklich nicht weiter, als ich dann kam, stand er wieder und knusperte ein wenig Heu.

Zahn, Bauchraum, Cushing????

Es macht mich irre

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 09. Juni 2015 um 21:55
Ich glaube nicht, dass je ein Zweig zuviel waren....
Aber nicht aufstehen wollen, das würde mich aber auch wahnsinnig machen...
Ich würde Rat bei Christina suchen... sie hat jahrzehntelange Erfahrung und hilft gerne.
Wenn er sich in die Seite beisst, dann ist da auch was...
Könnte es Sand im Darm sein...?  Vielleicht mal ein paar Äppel in ein Einmachglas mit Wasser auflösen und schauen, was sich da an Sand absetzt.
Dann würde Flohsamenschalen helfen...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Elia am 09. Juni 2015 um 23:15
Liebe Ulrike,
nochmal hier und nicht per PN:
Ich biete Dir Hilfe an in unserer Rehastation.
Ich weiß, daß es ein großer Schritt wäre und Dich Überwindung kosten würde.,....
Lass Dir helfen - versprechen können wir nix - aber wir wollen!
Bitte nicht böse sein.... Liebe Grüße
Jana

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 10. Juni 2015 um 08:19
Bitte nicht irre machen lassen! :)

Aber natürlich weiß man erst nicht weiter, wenn das
Pferd liegt und man nicht weiß was los ist.
Hat er sich dann selber wieder erholt oder hat ihr
ihm irgendwie helfen können?
Christine würde ich auch fragen oder die Option mit
der Rehestation finde ich auch gut. Da könntest Du
die ganze Verantwortung in erfahrene Hände abgeben.
Zuhause deine Kira kennen lernen und wenn
Gero wieder fit ist hast Du dann beide bei Dir zuhause.
Liebe Grüße
Elisabeth

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 10. Juni 2015 um 10:08
Er könnte Schmerzen haben, das ist richtig. Ich tippe weiterhin auf Magenprobleme, für die auch das "Heuwickeln" sprechen würde.
Sind die Hufe schmerzfrei? Reagiert er auf die Zange?

Ich verstehe, dass Du am Durchdrehen bist, weil ich diese Situation über Monate mit meiner Flora (ist schon Jahre her) erleben musste.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 10. Juni 2015 um 20:42
Ich komme bald in die Klapper....
Der Arzt hat am UnterKiefer eine Schwellung entdeckt...es ist also dort zu verorten. Röntgenbilder stehen jetzt aus. Eine OP und Nachbehandlung,  wieder ca. 2500 Euro geschätzt... und die Strapazen... Warum darf dieses Pferd nicht einfach unbeschwert leben. Die Stallbesitzerin sagte einschläfern, es reicht, was soll er noch durchmachen... Aber wenn es doch "nur" ein Zahn wäre??? Unterschätze ich das????


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 10. Juni 2015 um 20:58
Hallo Ulrike,
du bist wirklich nicht zu beneiden. :-[
Jeden Tag eine neue Hiobsbotschaft.
Sicher kann  eine OP helfen, aber wie sind die Erfolgsaussichten - was meint der Arzt?
Ich hatte mich bei meinem ersten Pferd gegen eine
Kolik-OP aus Kostengründen entschieden, außerdem
war er chronisch Lahm.
Aber wenn ein Pferd vor einem steht und nur wegen
einem entzündeten Zahn nicht frißt, weiß ich auch
nicht, ob ich mich einfach fürs einschläfern entscheiden könnte.
Also wenn es mir finaziell möglich wäre, würde ich es glaub versuchen.
Warte mal ab was das Röntgen sagt.
Ganz liebe Grüße
Elisabeth

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 10. Juni 2015 um 21:32
Die Hufe sind ok und schmerzfrei, er läuft gut, kein Wendeschmerz.

Er hat Cushing, IR und Rehe... und nun das - würde er je wieder auf die Weide können, wenigstens mit Maulkorb? Würde er je wieder geritten werden können, wenn schon nicht Weide?

Kann auch ein oller Zahn für alle Probleme der Grund sein?


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 10. Juni 2015 um 21:48
Meinem Oldie wurden mal zwei Zähne gezogen. Das war zwar auch teuer aber weniger als 400 Euro, glaube ich. Klar kann ein fauler Zahn einige Beschwerden hervorrufen. Wenn er vereitert ist, tut jeder Bissen höllisch weh und Pferd lässt es lieber sein oder schränkt es massiv ein. Wenn dieser Zahn gezogen ist und keine Grundlage für Eiter etc, die Wunde verheilt ist (geht im Maul recht schnell), dann bleibt nur eine Lücke, mit der die Pferde sehr gut leben und meist auch wieder fressen können.

Bei uns waren die Zähne aber auch so runter, dass er nur noch von heucobs ernährt werden konnte. Hatte mir etwas mehr von der op versprochen aber so war es eben.

Aber einschläfern? Nee, daran würde ich jetzt nicht denken. Du wirst merken, wenn es so weit ist aber solange es ihm gut geht (auch wenn er dünn ist) und er aufmerksam ist, würde ich diesen Gedanken ganz weit wegschieben.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Elia am 11. Juni 2015 um 02:56
Warte erstmal die RB ab. Hattest Du nicht geschrieben, dass erst vor kurzem die Zähne gemacht worden sind?

Bei welchem TA ist Gero in Behandlung wegen den Zähnen? Gerne auch gern PN - evt. kann ich Dir jemanden empfehlen.


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 11. Juni 2015 um 05:50
Ich tipp immer noch auf fauligen Zahn und Magenschmerzen.
Das mit den Kosten für OP und Nachversorgung erscheint mir auch viel zu hoch.  Würde wirklich einen Zahnspezialisten holen..lg Cheyenne

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 11. Juni 2015 um 06:50
Also im besten Fall ist es ein fauler Zahn, der ihn nicht fressen lässt, Höllenschmerzen verursacht und dadurch so sehr abmagern lässt (kann sogar Koliken verursachen). Durch den Rehe-Schub scheint er doch durch zu sein. Lass ihn Röntgen, wenn er nur diesen vereiterten Zahn hat, wird der gezogen und die momentan größten Probleme werden sich ziemlich schnell in Luft auflösen. Die Rehe würde mir nicht solche Sorgen machen -  im Nachhinein weiß ich, dass man sie sehr gut in den Griff bekommen kann - Lugis Hufe sind stabil, unauffällig und barhuf voll belastbar! Er darf auch wieder stundenweise auf die Weide und führt ein ganz normales Ponyleben als Chef seiner Koppelgruppe.
Auch er hatte IR und EMS (nicht Cushing) - beides ist zur Zeit symptomlos und im Blut nicht nachweisbar. - Gegen Cushing kannst Du ja auch sehr gut mit Prascent vorgehen (und ihn damit vor einem erneuten Schub bewahren). Bevor Du die Röntgenbilder vom Kiefer nicht gesehen hast, würde ich die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern mich freuen, dass Du jetzt vielleicht endlich weißt, was mit dem Pferd los ist, woher seine Schmerzen kommen!
Allerdings 2500 € ist meines Erachtens viel zu hoch angesetzt! dazu würde es sich sicher lohnen, eine zweite Meinung einzuholen!
Die Stute meiner Nichte hatte eine sehr schwierige Zahn-OP beim Zahnspezialisten (vereiterter Backenzahn) mit Nach-OP und Klinikaufenthalt, das hat insgesamt um die 600€ gekostet - im Rhein-Main-Gebiet und hier sind die Preise meistens ziemlich saftig!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 11. Juni 2015 um 12:35
Hallo, Ihr Lieben vielen Dank

Ich habe gerade jemanden gefunden, der noch heute Röbis macht. Sonst wäre der nächste Termin erst Dienstag nächste Woche.
Ich berichte dann

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 11. Juni 2015 um 14:06
Ich drücke alle verfügbaren Daumen!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 11. Juni 2015 um 20:42
Also der Pferdemarkt selbst hat die Bilder noch nicht gesehen. Aber seine Frau, die Kleintierärztin ist. Sie meint, ohne Gewähr, nichts krankes entdecken zu können. Vielleicht doch ein CT? Weil geschwollen ist ja was am Kiefer und druckempfindlich ist er dort auch

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 12. Juni 2015 um 07:04
Dieses Handy, grrrr . Pferdemarkt hieß Pferdearzt

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 12. Juni 2015 um 22:20
Hallo Ulrike,

habe heute mal meine Chefin (Kleintierärztin) über Geros Blutbild sehen lassen, weil ich mir dachte das es nicht ganz in Ordnung ist.
Sie meinte das Gero zum einen Entzündungsmerkmale (erhöhte Lymphozyten) zeigt.
Was ja für einen entzündeten Zahn sprechen würde.

Aber noch viel stärker viel ihr die Blutanämie auf.
Sie meinte das könnte auf Borreliose hinweisen.

Was meinte den dein Pferdta zum Blut?
Gibt es schon ein Röntgenergebnis?
Lg Elisabeth

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 13. Juni 2015 um 06:35
Sie fand das BB nicht so auffällig, bis auf den Entzündungshinweis. Gero hat eine geschwollene Stelle am UnterKiefer,  aber die Röbis geben ihr keinen Hinweis. Darf ich Dir die Röbis mal zumailen, ich habe sie leider nicht als Datei?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 13. Juni 2015 um 11:08
Also die Anämie ist nicht sonderlich ausgeprägt. Auch die Lymphos sind nicht wesentlich erhöht. Auffallend sind die Monozyten, aber auch nicht gravierend.
Ist die Schwellung am Unterkiefer hart oder weich und verschieblich? Und wo genau sitzt sie denn?
Etwas seltsam ist es schon, dass man auf den Röbis nichts sieht. Eventuell gäbe ein Ultraschall Aufschluss.
Auch ein Test auf Borrelien wäre gut und wie sieht es mit Verwurmung aus?

Hoffentlich kommt er bald wieder hoch, denn er ist wirklich sehr dünn.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 13. Juni 2015 um 11:15
Vielleicht würde ihm Gladiator Plus ein wenig helfen. Es ist rein pflanzlich und wird allgemein auch von TÄ bei diversen Problematiken eingesetzt.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 13. Juni 2015 um 15:48
Hast du denn einen Termin bei einer horse-dentistin?
Wie geht es ihm jetzt?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 13. Juni 2015 um 21:40
Ich war heute von Mittags bis 20 Uhr dort. Wir waren grasen, das erste Gras kam als Rolle oder Matsche wieder raus, aber dann hat er ordentlich zuugelangt. 15 Minuten blühendes, fast vertrocknetes Gras. Dann sind wir in die Halle. 20 Minuten ordentlicher Arbeitsschritt, er wollte sogar antraben, aber das traue ich mich nicht. Vorher schön gekühlt.

Dann Heucobs mit Bockshornklee ;-)) Mag er. Er frißt ein bissel von der Pampe, dann wieder Heu, dann wieder Pampe...

Weil er aber nicht alles fraß, habe ich die Kira dazu geholt und sie fraßen beide gierig aus der Hand.  Beide haben die Zuwendung genossen, denn es war ein ordentliches Gewitter.

Seit Kira da ist, geht es ihm auch besser, und das Reduzieren des Pergolids scheint auch etwas zu bewirken, bilde ich mir ein. Oder geht das nicht so schnell?

Das mit Kira ist so traurig sie ist zwar eine echte schreckhafte Granate, aber so lieb und sozial zu Gero. Sie hat die AKU ja nicht bestanden und ich muss sie zurück geben. Sie ist hinten beidseitig lahm auf der Innenhand... Die Verkäufer sträuben sich aber, Kira zurückzunehmen und wollen sie selbst noch mal untersuchen lassen. Mein TA hat die AKU abgebrochen, nachdem sie sich hinten nach der Beugeprobe gar nicht einlief. Die Verkäufer wollen nun röntgen lassen...

Das bedeutet aber auch, dass sie jetzt nicht versichert ist, oder? Sie steht bei mir und ich habe sie nicht versichert. Die Verkäufer holen sie aber auch nicht ab...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 13. Juni 2015 um 22:30
Oh, das tut mir leid, dass das mit Kira nicht klappt....
Und da hast du nun zusätzlich Rennerei und Ärger... braucht kein Mensch.
Die arme Maus tut mir allerdings auch leid... was sie wohl für einen Weg nehmen wird...?
Schlimm, wenn man sie schon mal persönlich kennengelernt hat.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 14. Juni 2015 um 08:01
Mir tut das auch leid. Sie ist im Umgang etwas schwierig, deshalb wird es noch mal doppelt schwer für sie. Mir tut es auch für Gero leid, sie hilft ihm sehr, ich finde ihn wacher, seit sie bei ihm ist. Und für mich wäre es natürlich auch schön gewesen, eine neue Herausforderung hätte mich auch mal ein wenig auf andere Gedanken gebracht. Es läuft alles einfach nur sch... zur Zeit

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 14. Juni 2015 um 08:15
Ich habe mal die Röbis ins Tagebuch gestellt, vielleicht erkennt jemand von Euch was?


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 14. Juni 2015 um 08:52
Hm.... wo genau ist die Schwellung...?
Mittig im Bildbereich? also an den Backenzähnen oder weiter unten am Kieferknochen?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 14. Juni 2015 um 19:59
Die Schwellung kann durchaus von einem Weichteil-Abzess kommen, den sieht man im "normalen" Rö-Bild leider nicht. Da hilft nur ein Ultraschall der Schwellung. Er kann sich etwas reingepiekst haben und es kommt dann zur Entzündung und dann zum Abzess, auch wenn er minimal ist tut das höllisch weh. lg Cheyenne

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 14. Juni 2015 um 21:17
Ich habe den Dienstag-Termin noch nicht abgesagt. Vielleicht sollte ich ihn fragen, ob er ein Ultraschallgerät hat, ein mobiles... sonst bliebe nur CT
Heute Morgen konnte er nicht fressen, hat ewig auf einem Halm gekaut. Heute Nachmittag dann wieder besser. Das ist echt merkwürdig.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Elia am 15. Juni 2015 um 00:33
ich weiß grad nicht was ich noch schreiben soll - so ziemlich alles wurde schon an guten Vorschlägen hier eingebracht.

Sehe ich es falsch, dass es Deinem Pferd weiterhin immer schlechter geht? Er frisst wieder / weiterhin nicht?

Es ist wirklich schade, dass es mit Kira nicht geklappt hat - die kleine Maus

Dienstag Termin? welcher für was (sorry falls ich s überlesen habe) was wird da gemacht?

Hast Du mit Sarotti (Christina Staab)  Kontakt aufgenommen ?

Mein Angebot steht weiterhin....

LG  Jana

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 15. Juni 2015 um 07:39
Hallo Ulrike, :)

ich kann auf den Röbilder auch nichts sehen. An den
Zähnen sehe ich keine Entzündungen.  Es könnte dann eher vielleicht eine Weichtteilverletzung oder ein stark angeschwollenen Lymphkoten sein. Ich weiss ja nicht wie groß die Schwellung ist.
Ein Ultraschall wäre sicher gut.

Wegen dem Fressen ist schon komisch am Sa hat er
gut gefressen und gestern morgen nicht.
Vielleicht doch Kordinationsprobleme durch das Cushing, wie Suse schon mal angedeutet hat.
Hängt die Verfassung mit der Pergogabe zusammen? Ist er nach dem Pergogabe eher schlapp,teilnahmslos und kann nicht kauen?

Das mit der Cushing ist bei im eigentlich garnicht sicher, der Wert ist doch fast normal - oder?
Was wäre, wenn er Borreliose statt Cushing hätte?
Fieber hat er nicht? Sind die Lymphkoten angeschwollen?

Dies sind nur ein paar Gedankenansätze von mir, vielleicht können sie dir irgend wie helfen und verwirren dich nicht noch mehr.

Hoffentllich findet ihr jetzt bald die Ursache.
Die Daumen sind weiter gedrückt! :)

LG Elisabeth

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 15. Juni 2015 um 21:52
Ich sortiere noch mal, auch für mich:
Er frisst mal gut und dann wieder nicht. Mal kaut er an einem Halm ewig, ohne den nächsten zu zupfen, dann haut er wieder ordentlich rein.
Pergolid gebe ich abends, schlechter futtern war die letzten beiden Male eher morgens
Schwellung ist von außen eher am Kiefer,  rechte Seite
Fieber hat er nicht
Ich weiß auch nicht mehr, was ich noch sagen soll. Die Ärzte wissen es ja auch nicht...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 15. Juni 2015 um 21:55
Das mit der Koordination habe ich nicht verstanden, was passiert da und wodurch?
Beim Kauen KoordinierungsSchwierigkeiten?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 16. Juni 2015 um 09:53
Das mit der Kordination weis ich auch nicht sicher.
Ich glaube eher das es mit einer zu hohen Perglide
gabe zusammen hängt, das die Pferde verlangsamt
und appetit los sind. Wie gesagt, ich finde bei Geronimo den ACTH Wert kaum erhöht und ob er das Pergo überhaupt braucht finde ich fraglich.

Falls ihr heute den Untersuchungstermin habt wünsche ich Euch, das ihr endlich zu einer brauchbaren Diagnose kommt. Ist ja schon traurig, dass keinen Ta gibt er die Ursache des Problems findet. :-[

Lg Elisabeth


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 16. Juni 2015 um 10:43
Also an einen echten Cushing glaube ich bei dem ACTH-Wert auch nicht. Das Pergolid halte ich für nicht angezeigt.
Die Schwellung am Kiefer ist schon suspekt. Ist sie denn hart oder weich und reagiert er auf Druck? Ein Insektenstich, der nur sehr langsam zurückgeht??? Vielleicht einige Tage Traumeel-Gel einmassieren??
Eher Fragen als Antworten.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 16. Juni 2015 um 22:31
Fragen sind gut, das regt an ;-))

Der Termin wurde auf Montag verschoben. Der Arzt ist verständlicherweise nicht begeistert, der Dritte an dem Perd zu sein. Aber ich habe gefragt, was ich machen soll, wenn niemand weiter weiß...
Geschwollen, bis schwammig... letzte Woche hatte ich eher eine Murmel gefühlt. Nun eher wie Umfangsvermehrung... gefressen hat er heute gut, den ganzen Eimer Heucobs und grasen wollte er eigentlich auch noch...

Der ACTH-Wert ist gering, deshalb wurde er ja im November nicht behandelt, als die Rehe kam wurde dieser Stimulationstest gemacht, der eindeutig gewesen sein soll, ebenso wie die IR

Für Cushing spricht jetzt noch sein Fell
Vor der Behandlung war abends dieses Schwitzen ohne Grund (könnten auch Schmerzen gewesen sein?), seine Bewegungsunlust, Teilnahmelosigkeit, hängender Kopf... gut, alles auch möglich mit Schmerzen.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 17. Juni 2015 um 10:04
Es könnte sich schon um einen Stich handeln. Zuerst reagiert dann das "verletzte" Gewebe sehr lokal (die Murmel, die Du gefühlt hast). Danach wird Gewebsflüssigkeit in die umliegende Region verteilt, was dann zu dieser ödematösen Schwellung führt.
Ich denke, dass in einer Woche das ganze verschwunden sein kann.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 17. Juni 2015 um 19:47
Das wäre schön  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. Juni 2015 um 19:20
Heute war der dritte Arzt Gero angucken. Resultat : Geschwollene Lymphknoten und die Muskulatur auf der rechten Backe ist weg. Sieht man auch gut, wenn man den Kopf nach oben streckt und von unten guckt. Könnte am Cushing liegen, sagt er. In drei Wochen soll ich mich melden. Er macht jetzt nichts, da Gero wieder frisst und zunimmt.
Weh tut es aber trotzdem. Echt mysteriös

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 22. Juni 2015 um 19:38
Das Abwarten ist auch nicht leicht.... und nichts tun zu können...
Ich hoffe, das geht  so mysteriös wie es kam....  und dass er weiter frisst und langsam ein bisschen zunimmt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. Juni 2015 um 20:00
Ich hatte noch nach Ultraschall gefragt, aber das bringe nichts.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. Juni 2015 um 20:01
Und ich finde, er sieht schon ein wenig besser aus

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 22. Juni 2015 um 20:37
Freut mich zu hören.... :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. Juni 2015 um 21:10
Vor ca zwei Wochen


Vor ca 3 Tagen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 22. Juni 2015 um 22:02
Hattest du jetzt eine Zahnärztin da? Hab es gerade nicht im Kopf...

Ein wenig besser sieht er schon aus! Ich hoffe er hat weiter Appetit, dann nimmt er auch weiter zu😊

Ich drücke euch die Daumen!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. Juni 2015 um 09:30
Es war ein Tierarzt da, der auch Zähne macht. Er hat das mit dem Muskelabbau gleich gesehen.
Aber, noch immer keine Diagnose und keine Behandlung. Da er nun wieder frisst, soll ich ihn in drei Wochen noch mal vorstellen. aber irgendwas riecht auch aus dem Maul. Nur kann man nichts sehen.
Muskelabbau durch einseitiges Kauen oder durch Cushing :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 25. Juni 2015 um 09:32
PS, an den Zähnen haben nun drei Tierärzte nichts finden können. Röntgenbilder hatte ich allen gezeigt

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 25. Juni 2015 um 09:54
Na, wenn er aus dem Maul riecht, dann ist es ja eindeutig, dass es die Zähne sind. Ich würde mich nicht damit abfinden, dass die drei TÄ nichts finden. Wenn es aus dem Maul riecht, dann modert da was vor sich hin und tut höllisch weh.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 25. Juni 2015 um 11:03
waren die Behandler Tierärzte oder Dental-Praktiker?



Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von cheyenne am 25. Juni 2015 um 20:41
Das wäre auch meine Frage, war es Zahnspezialist der auch mal draufschaute? Oder "nur" der normale TA?  Wurde mal nach den Nasennebenhöhlen geschaut? lg Cheyenne

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Juni 2015 um 09:52
Nasen-Neben-Höhlen? Ich glaub nicht. Der Dritte ist TA und Zahnarzt. Er hat sich auch den gesamten Kiefer angesehen, anders als die anderen. Die haben immer nur mit der Taschenlampe ins Maul gesehen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Juni 2015 um 09:58
Er hat mir den Muskelabbau gezeigt und den Lymphknoten als geschwollen identifiziert.
Gero frisst im Moment recht gut. Seit ich reduziert habe und er grasen darf....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Juni 2015 um 09:59
Deshalb wollte er jetzt nichts machen und in drei Wochen weiter gucken

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Maedchen am 27. Juni 2015 um 18:22
An einen Lymphknoten hatte ich auch schon gedacht. Vielleicht hat er einen leichteren Verlauf einer Druse mitgemacht. Kann sein, muss nicht.

LG
Renate

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juli 2015 um 14:47
schaut mal, er sieht schon besser aus...



Aber seit gestern rollt er wieder Wickel. (neuer Ballen, anderes Heu...oder Zufall?)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. Juli 2015 um 20:11
Da erzählt mir doch meine Stallbesitzerin,  dass ihr gestern Gero entwischt ist und den Kilometer bis zur Weide runtergerannt ist. Dann haben sie ihn 20 Minuten unten gelassen und hoch geholt. So nebenbei, hoffentlich ist nichts kaputt gegangen im Huf

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 20. Juli 2015 um 21:38
Wie geht es Geronimo? Ist alles gut gegangen nach dem kleinen Ausflug? Was macht das fressen? ::)
Ich gebe Irish z. Zt. frisch abgemähtes Gras, daraus
macht sie auch viele Graswickel. :o

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 21. Juli 2015 um 21:24
Warum macht sie die Graswickel, kennst Du die Ursache?

Gero lahmte leider im Trab am nächsten Tag. Sonntag haben wir in der Halle beim Gelassenheitstraining mitgemacht. War sehr schön. Er ging über einen Teppich, über die Plane, durch Luftschlangen und mit Regenschirm. Nur den großen Gymnastikball findet er gruselig.
Ich lade mal ein Bild von ihm hoch, ich finde er sieht besser aus  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 21. Juli 2015 um 21:33
Gero vor seinen Heucobs



Er bekommt zur Zeit das N-Sulin 75g am Tag

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 22. Juli 2015 um 09:11
Er sieht immer noch sehr sportlich aus... Eine Veränderung kann ich auf dem Bild nicht erkennen.
Frisst er denn jetzt gut oder lässt er was liegen/übrig?

Toll, dass Du ihn beschäftigst! Das ist ganz wichtig für die Pferdeseele :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 22. Juli 2015 um 21:14
Ich finde, man sieht die Rippen nicht mehr so und die Hüftknochen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Irish am 22. Juli 2015 um 21:15
Irish kann das Gras einfach nicht mehr richtig quetschen. Was zu grob ist wird wieder ausgespuckt.

N-Sulin habe ich auch eine Zeit lang gefüttert, es hat
ihr sehr gut getan.
War jetzt noch mal Kontrolle vom Tierarzt wegen den geschwollenen Lymphknoten?
Füttertst Du auch Sojaschrot, damit er wieder mehr
Muskulatur aufbaut?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 24. Juli 2015 um 20:03
Sojaschrot ? Mmh, kenne ich nicht so  :-?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 25. Juli 2015 um 22:57
Nehmen viele hier zum Auffüttern. Wird gerne gefressen, günstig und päppelt gut.
Ich selbst habe damit keine Erfahrung  :P

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Juli 2015 um 21:35
Am Donnerstag war der Schmied wieder da. Er war zufrieden mit dem Buben und sagt, noch ca. zwei Mal, dann könne er normale Eisen bekommen  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 29. Juli 2015 um 08:41
Solche Erlebnisse machen die Anstrengung und viele Arbeit doch wieder wett  :-*

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 30. Juli 2015 um 21:41
Heute Morgen war sein Huf sehr warm, während der andere kühl war  :o

menno, habe gekühlt- Am Nachmittag war der Unterschied dann nicht mehr so groß. Aber grasen und laufen habe ich gelassen. Das fand er oberdoof und trabte mir wiehernd hinterher.
Dabei läuft er eigentlich so gut.
Bin ich zu empfindlich, aber der Huf war wirklich warm? Hatte das so noch nie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von OsieW am 10. August 2015 um 14:43
Huhu,
zunächst zu den Füssen.
Je nach Sonneneinstrahlung können Hufe auch schonmal unterschiedlich warm sein.
Wenn das abends noch so ist, würde ich mir Gedanken machen.
Zu den Röntgenbildern:
Ganz verstehe ich nicht, wie man die Bildlage deuten soll. Unten steht "vr", was doch vorne rechts bedeutet. Ich verstehe das Bild aber so, daß ich unten den Unterkiefer sehe und dann wäre es doch die linke Backe....
Nun, davon mal abgesehen, kann es sein, daß Gero ein Wellengebiss hat? So wie ich das wahrnehme, verläuft seine Kaulinie (also die Linie zwischen Ober- und Unterkiefer) wellenförmig. Wenn das so ist, hat er in der Tat Probleme mit dem Fressen, weil er nicht so gut zermahlen kann. Das kann ein Zahnarzt leicht beibiegen.
Bei "dicke Backe" rufe ich laut aus! Mein Pony hat das auch gerade und ich sage Dir, da muß man handeln!
Manchmal sind Röntgenbilder nicht aussagekräftig genug, dann muß man vielleicht ein CT machen.
Sind die Zähne angeschaut worden? Also mit Lampe?
Gerne sind dicke Backen ursächlich mit faulen Zähnen  verbunden. Wenn man da nix macht, bilden sich gerne Fisteln (hat mein Pony gerade obwohl wir den faulen Zahn gezogen haben).
Liebe Grüßli,
Osie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 10. August 2015 um 22:31

zu den Zähnen,oder nicht Zähnen...????
Es haben nun insgesamt 4 Tierärzte rauf, bzw reingeschaut, mit Lampe. Ich kann es nicht beantworten. Er hat das noch immer, dass er wieder ausspuckt, und komische Bewegungen mit seinem Maul macht, so als ob ihm was stecken geblieben ist. Für ein CT müsste er wieder in die Klinik, und das ist Megastress für ihn. Er frisst ja wieder, macht halt diese merkwürdigen Bewegungen.
Ich habe wirklich keinen Plan :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von OsieW am 11. August 2015 um 11:54
Haben sie nix zu dem Wellengebiß gesagt?
Sehr merkwürdig.
Die Natur sucht sich ihren Weg bei dicken Backen.
Möglicherweise dauert es einige Wochen, dann bildet sich eine Pustel und dann kommt Eiter raus.
Siehe Moana:
http://hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1433764737/21#21
Meine TÄ sagt, daß man unbedingt den Grund für die Auftreibung finden muß, sonst eitert das ewig weiter und heilt nicht....
Nun, vielleicht ist es bei Gero etwas Anderes. Falls er aber ein Wellengebiß hat, ist logisch, daß er nicht richtig kauen kann.
Das kann man beischleifen und ist für´s Pferd nicht so schlimm. Sie haben keine Nerven an den Zähnen.
Wenn man das nicht macht, bekommt der Patient irgendwann Verdauungsprobleme, weil er, wie gesagt nicht mahlen kann.
Dumme Sache.
Aber vielleicht habe ich ja auch das Röntgenbild falsch interpretiert....
Ligrüs,
Osie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 12. August 2015 um 21:26
Ah, jetzt verstehe ich, wie Du auf Wellengebiss kommst. Nein, das hat bisher noch kein TA gesagt.
Im März sind seine Zähne auch gemacht worden.
Er frisst und er frisst mal nicht. Und mal spuckt er wieder aus und dann wieder nicht. Es ist, als hängt was fest

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 12. August 2015 um 21:26
würde ien Ultraschall helfen?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von OsieW am 13. August 2015 um 13:31
Also das Wellengebiss erkennt man von außen, also, wenn man in´s Maul schaut und das daraufhin betrachtet.
Hast Du Deinen Zahnarzt mal darauf angesprochen?
Die Verdickung an der Backe kann man sicher nur mit CT herausfinden. Röntgenbilder können das auch, wenn die Entzündung stark ist, jedenfalls entdeckt man nicht alles über Röbis. Ich bin bei meiner Dame auch sehr skeptisch, ob der Herd gefunden worden ist.
Die Zeit wird´s zeigen.
Jedenfalls Schwellung soll nicht sein. Riecht er aus dem Maul?
Wie sind seine Zähne im Maul behandelt worden? Elektrisch? Die Geräte werden sehr heiß und wenn man Pech hat, schädigen sie die Zähne...
Ligrüs,
Osie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 09. Oktober 2015 um 21:25
Gero geht seit Tagen total steif und stockig. Ich hoffe sehr, dass liegt am Wetter. Es hat ja nur geregnet.
Hufe sind nicht warm.
Aber er lässt sich hinterher ziehen... :-[

Soll ich ihn eindecken, er hat schon so viel Fell??

es regnet nicht mehr, aber es werden heute Nach Minusgrade.

mach mir schon wieder Sorgen, so fing es an, mit steifem Gang :-[

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 09. Oktober 2015 um 22:26
An der Fütterung hat sich nichts verändert, oder?
Die hört sich gut an - das kann es nicht sein.

Wann wurde der acth-wert das letzte mal getestet? Vielleicht würde ich sogar noch auf 0,25 runter gehen mit dem Medi. Er ist wirklich ein schwieriger fall :-/

Hattest du mal mit Sarotti gesprochen? Sie hat oft super Ideen, weil sie eine Menge Erfahrung hat.

Ich drücke die Daumen!

Eine Decke schadet eigentlich nicht. Bin zwar kein deckenfreunf aber bei den Cushis ist das manchmal für den eigenen Kopf nicht verkehrt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 10. Oktober 2015 um 23:36
Aber Spat oder Arthrose hat er nicht?
Jetzt wenn es nass und kalt ist könnte das seinen Gang erklären.
Wenn du eine ungefütterte Regendecke hast würde ich auch eindecken wenn es bei euch so kalt ist.
Das mit dem schlecht fressen hat mein Araber auch.Wie hoch bist du mit den Medikamenten ?
Bei uns ist es immer Jahreszeitenabhängig.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 11. Oktober 2015 um 21:33
Ich vereinbare nächste Woche einen Termin zur Testung ACTH und Glukose-Wert.
heute fand ich ihn wieder besser, es war zwar kühler aber nicht nass. ich hoffe, es war das Wetter.

Sein Fell ist aber nicht schön und er scheuert sich wie blöde - ist vielleicht auch ein Cushing-Symptom

Am 21.11. kommt die Pferdewaage zu uns. Mein Maßband sagt, er wiegt 430 Kg.

Er bekommt noch immer 0,375mg Pergolid, seine 20 Minuten Gras sind seit ca 2 Wochen gestrichen wegen des Wetters.

Birkenblätter hat er sich heute geholt bei einem Spaziergang

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 11. Oktober 2015 um 22:04
Was bedeutet das Fell ist nicht schön ?
Hat er Schuppen oder warum juckt es ihn so ?
Genau mach mal einen Termin und lass den ACTH Wert prüfen. Dann kannst du dir sicher sein wo ihr steht.
Das Gras würde ich weglassen. Das Gras ist jetzt sehr gestresst und außerdem ist Kolikwetter  :-[

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 13. Oktober 2015 um 22:03
Er hat lauter Schorfstellen, Pinnadelgroß. Die jucken. Das Fell insgesamt sieht stumpf aus.

Da jetzt tagelanges Regenwetter angesagt ist, habe ich ihm eine ungefütterte Decke rauf gemacht. Decke ihn ja sonst nie ein. Ich will ihm nur helfen, weil er letzte nach dem regen so klamm war. Auf der anderen Seite habe ich Angst, dass es hinsichtlich der Juckerei keine so gute Idee war.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 14. Oktober 2015 um 21:52
Das mit der Decke war ja wohl nix, die war durch bis auf die Knochen. Das nennt sich also wasserdicht :-((

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 15. Oktober 2015 um 12:47
Hast du die vielleicht mal gewaschen ? Normal sind die schon dicht  :-[

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 15. Oktober 2015 um 22:19
Was hast Du denn für eine Decke?
Meine haben selbst Dauerregen stand gehalten...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 15. Oktober 2015 um 23:19
Ich habe sie entsorgt und suche nun nach einer anderen. Könnt Ihr was empfehlen? Ich kenne nur die Bucas freedom (light), die zuverlässig sein soll.

Welche habt Ihr?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 16. Oktober 2015 um 11:31
Ich schwöre bei meiner Stute ja auf Bucas: sitzt und verrutscht oder scheuert nicht.
Ich habe eine Regendecke mit Fleece (Bucas Smartex Turnout Classic Cut Rain).
Die ist wirklich super toll. Vorher hatte ich welche von HKM, die scheuerten und rutschten nach hinten.

Wenn es kälter wird sollte man überlegen, eine gefütterte Regendecke zu nehmen, weil die Pferde die Haare unter der Decke nicht aufstellen können und wenn sie nur eine Regendecke tragen, können sie frieren (wusste ich auch nicht... :-[).

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Bjalla am 16. Oktober 2015 um 11:58
Ich habe gute Erfahrungen mit Horseware-Decken gemacht. Bjalla trägt Amigo Bravo, eine ungefütterte Regendecke. Die Decke sitzt sehr gut und bleibt dicht, obwohl das Pony im Offenstall wohnt und nicht gerade pfeglich mit der Decke umgeht. Falls gewünscht, kann man die Decke mit einer Fleece-Unterdecke ergänzen.

LG
Kerstin

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 16. Oktober 2015 um 21:30
Liebe Natalie,

Kälte macht ihm eigentlich nichts aus, nur diese olle Dauerregen. Ich habe auch eine Bucas smartex rain. Aber die ist gefüttert, deshalb hatte ich die nicht drauf. Ich decke ja sonst nie ein, denn er hat jetzt schon ein Teddy-Fell.
Die turnout cut googel ich gleich mal

Von Horseware habe ich Winterdecken, auch da gehe ich mal googeln, danke euch

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. Oktober 2015 um 18:19
Am Mittowch Abend bekommt Gero einen Maulkorb und muss 12 Stunden nüchtern sein. Dann kommt am Donnerstag um 7.30 Uhr der Doc und nimmt Blut ab, für die ACTH und Glucose-Bestimmung. Außerdem macht er die Eisen ab und schießt neue Röntgenbilder. Um ca. 14 Uhr kommt dann der Schmied und hat hoffenlich schon die Bilder gesehen und wir können die ollen Platten weglassen und zu einem normalen Beschlag übergehen.

Bin echt gespannt

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 30. Oktober 2015 um 20:52












RÜCKSCHLAG???????????????????????????????????????????????

Der Huf zeigte bereits einen kräftigen Riss

der Doc nahm die Eisen ab, um neue Röbis zu machen, denn mittags kam der Schmied. Doch leider hielt der Huf nicht und er brach arg doll weg, der Schmied war entsetzt, sagte, der TA hätte den Huf einpacken müssen, bis der Schmied kommt.

Die Röbis sehen eigentlich gut aus, doch wohin nun das Eisen nageln????

Mal sehen, ob es hält :'( :'( :'( :'( :'(



Fast bis ins Leben rein :'( :'(




http://thumbs.picr.de/23556871fw.jpg

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 03. November 2015 um 21:27
Das Horn, das während der Rehe gewachsen ist, ist von minderer Qualität. Bei meinem Pony sah das auch ganz schlimm aus  :-/ Wenn das aber runtergewachsen ist, kommt wieder gutes zum Vorschein!

Aber erstmal noch alles, alles Gute zu deinem Geburtstag! Ich hoffe du konntest das tolle Wetter ausnutzen und hattest einen schönen Tag  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von OsieW am 03. November 2015 um 22:30
Von mir auch alle guten Wünsche für Dein neues Lebensjahr!
Die knochen Deines Hühs sehen sehr gut aus, finde ich!
Ligrüs, Osie

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 04. November 2015 um 21:45
Oh, vielen Dank für die Glückwünsche :-))

Ich bin sehr unsicher mit dem nächsten Beschlag und mit dem Nageln. Auf der anderen Seite braucht er gerade jetzt Schutz

Aber es tut mir vom Hinsehen weh

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 04. November 2015 um 21:55
Schön sieht es nciht aus aber ein erfahrener Schmied wird vorsichtig nageln und wie Du schreibst, ist es ja zum Schutz! Also Augen zu und cool bleiben  :)

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. November 2015 um 21:41
Leute, wo schreibe ich das hin?

Gero zeigt wieder deutliche Symptome wie Schwitzen ohne Grund, Mattigkeit und er mag nicht laufen. So fing es letztes Jahr im November auch an,

Die Ärzte hier kenn sich einfach nicht aus. Was soll ich tun? das Prascend erhöhen????

Was kann ich noch tun, er bekommt nur Heu und Rehevital von Atcom

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. November 2015 um 22:30
Mist!
Hm, schwitzen finde ich jetzt nicht so schlimm (ich habe heute im T-Shirt longiert) aber matt und nicht laufen wollen?  :-[ Auch nicht, wenn du ihn animierst?
Meine gesunde Stute war heute auch sehr träge aber wurde bei der Arbeit dann wach und frisch.

Hat er schon viel Fell? Wo schwitzt er? Brust, Flanken ...?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. November 2015 um 22:33
Erhöhen bei dem tollen acth-wert ist irgendwie nicht nötig, wenn er aber Symptome hat?
Boah, wirklich schwierig.
Die letzte Idee ist noch Sarotti anrufen!

Toi, toi, toi! Das wird!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 06. November 2015 um 18:49
Er schwitzt zwischen den Pobacken, am Hals und Schulterbereich. Und er hat schon wirklich dickes Fell. Aber gestern Abend um 19 Uhr war es echt kalt und in der Halle musste ich ihn hinter mir herziehen und er blieb immer stehen. Ich habe ihn dann lieber gelassen aus Angst vor Schmerzen. habe die Hufe gekühlt, obwohl alle 4 gleichmäßig warm waren. Ich warte noch auf die Kotprobe.

Ich habe ihn heute zur Probe auf das große Wallch-Paddock gestellt, die anderen waren ja auf der Wiese. Da ist er dann kurz aufgeregt getrabt, lahmfrei. Aber er war munter.

Boahh, ist das schwierig, ich mache mir immer gleich solche Sorgen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 06. November 2015 um 18:58
Ist das denn noch aktuell, dass er nur 0,375 mg bekommt...?
Wenn das so ist.... gut möglich, dass er um diese Jahreszeit mal 0,25 mg mehr braucht.
Ich würde das probieren und wieder auf 0,5 mg erhöhen.
Andererseits machst du ja gerade den Test und kannst die 3 Tage nun auch noch abwarten.
0,375 mg ist ja relativ wenig für Gero...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 06. November 2015 um 19:16
Liebe Suse,

schau mal etwas weiter oben, da habe ich die Laborergebnisse reinkopiert. Musst Du raufklicken, unter den Hufbildern das kleine Bild. Habe es nicht anders hinbekommen

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 26. November 2015 um 21:52
Nun ist das Forum wieder on :)

Eine Ärztin hat mir Corticosal empfohlen, habt Ihr damit Erfahrung?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 27. November 2015 um 09:44
Soll unterstützend wirden.... einige sind sehr zufrieden damit.
Einen Versuch ist es allemal ..

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 27. November 2015 um 09:51
Ich habe auch nur positive Meinungen gehört; nichts Negatives.

Wie geht es dem Pony denn jetzt?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 27. November 2015 um 09:53
Kopier den Befund mal gekürzt hier rein....

30.10.2015 13:01 Uhr
Befundbericht
29.10.2015
1x EDTA-Plasma, 1x Serum
22 Jahre
Endbefund:
ACTH 7.13 (Ref <7,9)
Insulin18.82 (Ref sollte über 22 sein)
pmol/l
In den Monaten August bis Oktober liegt die Obergrenze des Referenzbereichs bei 11.3 pmol/l
bzw. 51.4 pg/ml (Gimplinger,Fey 2012).
Aufgrund der circannualen Schwankungen sollte jede Interpretation in engen Zusammenhang mit
der klinischen Symptomatik erfolgen. Gegebenenfalls ist eine Nachuntersuchung in 3-6 Monaten,
ein Dexamethason-Suppressions-Test oder ein TRH-Stimulations-Test zu empfehlen.

Wenn ich das richtig lese, liegt euer Befund gerade weit unter den 51.4 pg/ml (die Einheit, die ich dann auch kenne)  die für den Sommer gelten. Verstehe ich das richtig, dass euer ACTH Wert demnach sehr niedrig ist...?  Und Insulin auch unter dem Referenzwert?
So war das bei Gusti auch mal. Ich habe dann die Dosis reduziert.

Vielleicht guckt sich das noch mal jemand anders an...? Bin verwirrt...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 27. November 2015 um 19:20
Suse, Du hast Recht
das habe ich gar nicht gesehen mit dem Insulinwert (dachte auch kleiner als 22 ist richtig. Zumal der Arzt gesagt hat, alles ok, keine Insulinresistenz mehr
Aber das steht muss höher als 22 sein ??????????

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 31. Januar 2016 um 18:57
Das Hautjucken nimmt kein Ende, seit April 2015. Juckende Pusteln und nun auch nässende Stellen. ich habe gestern Butox rauf machen lassen, aus reiner Verzweiflung...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 31. Januar 2016 um 19:08
Hast du mal ein Bild von den Stellen ?
Wo sind denn diese Stellen ? Am Kopf an der Mähne oder am Körper ?
Das Prescent würde ich nicht einfach so erhöhen.
Es ist ein extrem starkes Medikament. Teste jetzt lieber nochmal nach damit du weiß wie hoch der aktuelle Wert ist und wo er eingestellt ist.
Wir testen immer im Frühjahr und im Herbst. Da ist der Wert am höchsten.

Reheformin von Höveler würde ich jetzt nicht geben da ist wirklich viel Zucker drin.
Du kannst ihm Atcom Rehevital geben. Das riecht und schmeckt aber recht streng. Du kannst dir ja al eine Futterprobe kommen lassen zum testen.
Mein Araber nimmt es absolut nicht. Ich gebe ihm Lexa Senior weil er schon 24 ist und es dann auf ältere Pferde abgestimmt ist.
Frisst er sehr gut und verträgt er auch gut. Gibt es als Granulat und Pellets.
LG

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 31. Januar 2016 um 21:29
ich hatte im Oktober getestet, da war der Wert gering erhöht. Wahrheit bringt bei meinem immer nur der Stimulationstest.
Rehe-Vital mag meiner auch überhaupt nicht, N-Sulin ging da besser. Im Moment gebe ich Corticorsal seit 3 Tagen. Ich habe eine Probepackung bekommen. Das scheint leckerer...

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 01. Februar 2016 um 06:17
Juckende Haut ist (fast) immer ein Zeichen für ein Stoffwechselgeschehen. Chemie auf Verdacht (Butox) ist da leider eher Kontraindiziert. Hat er denn Mitbewohner?

Ich denke, dass bei Euch nach wie vor der Stoffwechsel noch nicht im Gleichgewicht ist und würde mir mal ganz gezielt darauf hin Rat holen (Tierheilpraktiker, Futterberater - und zwar nicht von einem Futtermittelhersteller, der nur seine eigenen Produkte im Sortiment hat). Eine Stoffwechselentgleisung (und Rehe weist immer daraufhin) braucht mindestens 6 Monate wenn nicht Jahre, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das geht aber nicht von alleine,sondern muss sehr gezielt angegangen werden. Ausleitung ist z.B. ein Stichwort.

Lugi hatte auch immer mal wieder mit der Haut zu tun, aber nie waren Pilz oder Parasiten der GRund. Mein Weg ist inzwischen: Gar kein fertiges Mineralfutter oder Müsli o.ä. zu füttern, nur Heu, inzwischen auch ab und zu wieder Stroh (das hatte ich über Jahre auch weggelassen, weil es immer gespritzt ist) und gezielt mit Einzel-Kräutern und -Mineralien der Jahreszeit und dem Zustand (Blutuntersuchung - Urintest) entsprechend zufüttern. Auch die Entwurmung setze ich gezielt nach Kotprobe und eher sanft ein.
Seither - toi toi toi - macht die Haut keine Probleme mehr.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 01. Februar 2016 um 20:55
Ich könnte mir inzwischen so in den Hintern beißen mit dem Butox und hoffe, dass es gut ausgeht. warum kann ein Arzt nicht selber darauf achten?
Und nein, es wurde nur auf Verdacht verabreicht :-(( nix gefunden...

Es juckt nur entsetzlich dolle, und das schon seit April...

Ich überlege das Wild Horse auszuprobieren

Seit drei Tagen warmer Huf und nach Bewegung leichte Pulsation. Die Ärztin hat Metacam da gelassen und heute gespritzt. Hoffentlich verträgt sich auch das mit Butox? :'(

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 01. Februar 2016 um 21:35
Ich habe das Butox auch erst benötigt da wir Haarlinge hatten. Die hat man auch nicht gesehen weil die Viecher erst in der Nacht raus kommen.
Mein Pferd hat sich auch ganz feste gekratzt das gleich Wundwasser da war und ihm jetzt das Fell aus ging. :-[
Hat er Schuppen ?
Wo kratzt er sich den besonderst ?
Hast du ihn schon mal seit April gewaschen ?
Ansonsten gib ihm bitte nur Heu und sonst nichts damit der Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht kommt. Du brauchst keine Angst haben ihm mangelt es dadurch an nichts.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 02. Februar 2016 um 20:29
naja, als Cushing-Pferd dachte ich hat er doch besondere Ansprüche und benötigt Unterstützung durch Zusätze (Mineralfutter)
Gewaschen habe ich ihn nie mit Shampoo, falls Du das meinst.
Er schuppt sich sehr. Die Stellen sind nicht im "Regengebiet". Eher Brust, Kinn, Pobacken, seitlicher Bauch...

Heute ging es ihm ok. Metacam habe ich ihm per Spritze verpasst.
Er hat ordentlich Fell für einen Araber, aber er wird auch nur draußen gehalten, seit ich ihn habe.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 02. Februar 2016 um 21:02
Meiner hatte auch in Jungen Jahren im tiefsten Winter 7 cm Fell und im Sommer ganz kurzes Fell.
Die Schuppen sind nicht normal und das Jucken auch nicht.
Klingt mir schon nach Haarlingen oder so. So wärs jetzt bei uns auch. :-[
Sehen tut man die leider nicht. Die kommen in der Nacht raus und der Kot und das rumgerenne auf dem Pferd juckt so.
Wenn du das Butox drauf hast, Wasch mal bitte vorsichtshalber dein Putzzeug und Decken damit ja keine Eier oder Viecher mehr drauf sind.
Solange er im Schub ist gib ihm kein Mineral und nichts. Nicht das der Stoffwechsel total Spinnen anfängt. Araber sind super genügsam  ;)
Hast du die Hufe schon mal gekühlt ?
Bei uns hat ein tägliches Eisbad wirklich Wunder gewirkt.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Februar 2016 um 21:10
Er bekommt seit 4 Tagen Metacam, aber die Hufe sind noch immer warm  :'(
Soll er wieder Boxenruhe bekommen?

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 05. Februar 2016 um 21:46
Hast du die Hufe schon mal mit Eis gekühlt ?
Eimer nehmen, Eiswürfel rein, kaltes Wasser dazu und Fuß rein. Aber nicht mehr wie 20Min pro Bein. Hilft sehr gut.
Bitte ALLES Schnick Schnack an Futter weglassen und am Besten das Heu waschen wenn möglich.
Bitte in dieser Zeit nicht bewegen und absolute Ruhe für den Huf damit du da nichts abputzt machst.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. Februar 2016 um 21:48
Manno! Das ist echt schwierig bei euch...  :-/
Boxenruhe finde ich bei ihm nicht so optimal. Durch gar keine Bewegung ist bei einem Lauftier alles komplett auf Null gestellt.

Mehr fällt mir leider auch nicht ein, außer Daumen drücken!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 05. Februar 2016 um 23:41
Kleine Ergänzung: Ich hatte mich gegen den Rehebeschlag entschieden, da seine Hufe grausig ausgebrochen waren, bis auf die Lamellen. Ich wechselte den Schmied und er bekam Gipse. Diese hat er jedoch in dem Schlamm immer wieder verloren. Also läuft er seit 3 Wochen ohne. Vielleicht ist er zu belastet???

Er bekommt nur Heu, und Heucobs mit Corticorsal

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Karisa am 06. Februar 2016 um 07:50
Ich würde aber auf jeden Fall neue dran machen lassen und diese dann vielleicht mit Panzertape abkleben damit der Gibs vor Wasser geschützt ist. Das ist natürlich überhaupt nicht gut wenn er dann ohne läuft.
Hab leider mit dem Gips keine Erfahrung da meiner in dieser Zeit in einem tiefen sauberen Sandpaddock stehen dürfte weil der Sand ja nach gibt.
Aber in dem Fall finde ich persönlich Boxenruhe mit kontrollierter Bewegung schon besser als rumlaufen ohne Gips. :-X
Ich persönlich habe jeden Tag gekühlt und ihm ging's dadurch deutlich besser. Wir hatten ja aber auch keinen Gips.

Manche Leute machen auch dicke Windeln mit Tape um die Hufe. :-/

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 06. Februar 2016 um 10:30
Ich würde Polsterverbände machen, um das Hufbein zu stützen, oder ihn in tiefen kühlen Sand stellen (Box mit Sand befüllen). Damit stützt du das Hufbein. Von Gips halte ich persönlich nicht viel, da sie den Hufmechanismus ganz und gar ruhig stellen.
Metacam hilft nur gegen die Schmerzen, aber nicht gegen die entzündlichen Prozesse im Huf.
Blutegel sind auch sehr gut in dieser Phase!!!! Sollen häufig, rechtzeitig beim geringsten Verdacht angesetzt, auch schon Reheschübe verhindert haben.
Lies doch mal bei Eureka nach - sie hatten auch vor einiger Zeit einen schlimmen Rückfall mit ihrer Araberstute.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von OsieW am 06. Februar 2016 um 13:01
Meines Wissens hilft Metacam sehr wohl gegen entzündliche Prozesse. Außerdem hat es wenig Nebenwirkungen.
Bei meinem Pony hat es sehr gut gewirkt.
Gute Besserung!!

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Lugi am 06. Februar 2016 um 18:00

OsieW schrieb am 06. Februar 2016 um 13:01:
Meines Wissens hilft Metacam sehr wohl gegen entzündliche Prozesse. Außerdem hat es wenig Nebenwirkungen.


Sorry ja, ich habe mich geirrt. Asche auf mein Haupt:
Metacam® enthält den Wirkstoff Meloxicam. Meloxicam gehört zu den sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAID) und wirkt entzündungshemmend (antiphlogistisch), fiebersenkend (antipyretisch) und schmerzlindernd (analgetisch) - See more at: http://www.tiermedizinportal.de/medikamente/metacam/384638#sthash.3NvEYnes.dpuf

Lugi bekam zusätzlich zum Metacam noch einen Entzündungshemmer gespritzt, als er jetzt die Verletzung hatte. Deshalb dachte ich, Metacam sei ein reines Schmerzmittel.

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Eureka23 am 07. Februar 2016 um 02:13

Lugi schrieb am 06. Februar 2016 um 10:30:
Ich würde Polsterverbände machen, um das Hufbein zu stützen, oder ihn in tiefen kühlen Sand stellen (Box mit Sand befüllen). Damit stützt du das Hufbein. Von Gips halte ich persönlich nicht viel, da sie den Hufmechanismus ganz und gar ruhig stellen.
Metacam hilft nur gegen die Schmerzen, aber nicht gegen die entzündlichen Prozesse im Huf.
Blutegel sind auch sehr gut in dieser Phase!!!! Sollen häufig, rechtzeitig beim geringsten Verdacht angesetzt, auch schon Reheschübe verhindert haben.
Lies doch mal bei Eureka nach - sie hatten auch vor einiger Zeit einen schlimmen Rückfall mit ihrer Araberstute.


Ja, lies mal, wir sind die mit dem Sand, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Das hat uns Rehegipse und -beschläge erspart. Beim ersten Reheschub hatten wir sowas, das war auch gut, aber der Sand war einfach besser (und für mich völlig kostenneutral...  ;)). Ich frage mich auch, was ein eingegipstes Pferd im Schlamm macht? Das kann nicht klappen, Gipse vertragen keine Feuchtigkeit. Wir haben da auch mal die Sohlen von verloren, die Strohbox, täglich gemistet, war schon zu feucht dafür. Ich würde sagen, entweder keine Gipse oder kein Schlamm...
Ich finde auch eine Bewegungseinschränkung im Reheschub völlig gerechtfertigt, da gabs Boxenhaft mit was auch immer unter den Füßen, das mussten wir dann mal aushalten. Der Erfolg gibt uns da Recht, ich habe wieder den Araber an sich im Vollbild, den ich nicht ohne Sattel zu reiten wage wegen plötzlich auftretendem Geschwindigkeitsrausch  ;D.
Von wegen Futter und Zusätzen: vergiss niemals, dass der Araber an sich als "Meister des Mangels" gilt, Cushing hin oder her, die brauchen wirklich nicht viel. Ich mache das so: Raufutter muss ordentlich reinda, fürs Gemüt (eher MEIN Gemüt und für die Pille) gibts Puritan, Pferd mäkelt z. Zt. mit dem Puritan rum, wenns mehr ist als ne Handvoll. So what? Dann gibts eben nur noch ne Handvoll mit der Pille (es kann auch mal ne Handvoll Hafer sein für die Pille, wenns sonst nicht geht), ist die drin, ist Ende mit der Verwöhnung. Wer nicht will, der hat schon, soll es doch vom Raufutter leben, das geht astrein. MiFu? Negativmeldung, vielleicht mal ne Bierhefekur, die wird ja noch gerne gefressen und notfalls aus allen wohlmeinenden Futterversuchen rausgelutscht. Das Pferd steht gut da, ist lt. TA auf Sicht mit der Pille optimal eingestellt, da hampel ich nicht mehr mit rum. Hab ich lange genug gemacht und schleppte diese und jene Säcke herbei, um kiloweise angeratene Futtermittel auf den Mist zu werfen, mach ich nicht mehr. Weniger ist mehr! Und den "Meister des Mangels " musste ich auch erst kapieren, man möchte dem Pferd ja was Gutes tun... 
Das liest sich hier vielleicht abgeklärt und schmerzbefreit, aber ich bin seit 11 Jahren im "Rehegeschäft", da wird man schon mal leicht abgebrüht  ;).

LG

Eureka23

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 07. Februar 2016 um 11:38
Läuft er denn auch schlecht...?
Ich hab jetzt alles gesehen, aber eigentlich nur von warmen Hufen und Pulsation gelesen. Hat die TÄ auf Reheschub getippt...?
Ich frage, weiil meine Ponys derzeit alle warme Hufe haben. Denen ist gut warm und sogar Gusti fusselt schon heftig....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Februar 2016 um 21:22
Das war die Situation, als ich einen neuen Beschlag verweigerte


Dann bekam er diese Verbände, die ersten hielten 4 Wochen, danach hielten sie nur noch wenige Tage

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Februar 2016 um 21:41
Also zum warmen Huf. Es war halt vor allem der wärmer, der auf dem Röntgenbild die größere Rotation zeigte. Er lahmt jedoch nicht und zeigt keinen Wendeschmerz.

ABER: so fing das an, mir dem ollen Gefühl. Er ist matter, mag nicht traben, bleibt stehen (trabt nicht mit den anderen mit)

Zum Schlamm, Gero steht in Offenstallhaltung und der Paddock ist matschig, wenn es länger regnet.
Morgen kommt die Schmiedin und wir beraten neu.

Gero bewegt sich selbst, wie er möchte. ich gehe nicht mehr spazieren, seit er wieder mit den anderen raus darf. Die Rehe wird seit März letzten Jahres behandelt. Metacam soll gegen Schmerzen und die Entzündung helfen, ich habe einfach Angst vor einem neuen Schub.

Und stimmt, meiner ist Arabertypisch wählerisch und nimmt mir nichts ab, was er nicht mag. Auch ich habe schon Säcke wegschmeißen müssen. Nur ich bin noch nicht so gelassen. Sobald er anders ist, mache ich mir Sorgen. Das hängt auch bestimmt mit meinem schlechten gewissen zusammen, letztes Jahr nicht eher den Arzt gewechselt zu haben.

Nun darf er wieder mit raus, obwohl die anderen manchmal anfenagen zu toben. Aber was soll ich machen. Er muss irgendwie auch wieder Pferd sein dürfen. Diese Einzelhaft ist schlimm



Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 07. Februar 2016 um 21:51
Ach, ich muss Euch noch was sagen zum Butox; Ich glaube, das Jucken ist besser geworden. :)
Oder auch durch das Metacam?? fällt mir jetzt gerade erst ein???

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Eureka23 am 08. Februar 2016 um 00:05
Verstehe ich das richtig, dass Gero keinen Reheschub hat, aber du Angst vor einem hast?

Wenn kein Schub da ist, dann braucht er doch auch keine Gipse und kann den Schlamm und die Kumpels genießen  :).

Warme Hufe? Eureka hat unterschiedlich warme und kalte Hufe, seit ich sie habe, daran kann ich nix festmachen. Die waren nicht mal besonders warm bei den Reheschüben...

Ich beschäftige mich ja notgedrungen seit Jahren mit dem Hufthema, ich meine mich zu erinnern, dass es eine Phase im www gab, in der Hufe warm sein mussten. Waren sie es nicht, hatte man aus beratungsresistenter Unkenntnis oder ignoranter Wurstigkeit zugelassen, dass die Durchblutung im Huf pathologisch gestört wurde, wahlweise durch böse Hufeisen an sich oder Fehler bei der Hufbearbeitung. Ist dieser Trend jetzt vorbei ;)?

Du achtest auf dein Pferd, und das ist richtig so, muss man, gerade wenn sie krank sind. Die Gelassenheit kommt später, da habe ich einfach einen gehörigen Zeitvorsprung  8-). Und ich gestehe: auch heute noch krieche ich ums Pferd herum zur täglichen hysterischen Huf- und Pulsbefummelung, es kursieren schon Witze am Stall (da gibts/ gabs einige Cushies), dass deren Besis sich nur noch im Entengang fortbewegen können, weil sie immer um die Pferdefüße herumhocken  ;D.

LG

Eureka23


Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Ayra am 08. Februar 2016 um 08:58
Ja, stimmt.... die Hufe mussten ein handwarm sein, ich erinnere mich auch....  :)
Wenn sie ständig eiskalt waren, war die Durchblutung gestört. Bei Gusti war ich lange Zeit sofort auf Habacht-Stellung, wenn die Hufe auch nur annähernd handwarm waren... am liebsten waren sie mir eisekalt... ::)
Mittlerweile merke ich, dass sie oft mal angenehm warm sind, Lucky hat fast noch wärmere. Sie tobt mit diesen handwarmen Hufen über den Paddock und daher bin ich beruhigt. Ich verstehe dich also gut.... ich gehöre auch zu den ums Ponykriechern.  8-)
Kann die Mattigkeit nicht auch einfach von der unnatürlichen Wärme in diesem Winter und vom beginnenden Fellwechsel kommen? 
Nicht, dass ich dich entsensibilisieren will....  ich finde es toll und wichtig, wie du beobachtest. Ich tue das ähnlich....
Man will auch nichts übersehen....
Bin gespannt, was heute die Hufbearbeiterin sagt....

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von GeroViko am 08. Februar 2016 um 21:33
Die Hufbearbeiterin kam leider einfach mittags, als ich arbeiten war :-(
Sie hat sich auch leider nicht gemeldet. Wir haben heute Morgen nur telefoniert und sie wollte vor Ort entscheiden. Als ich abends kam, waren keine Gipse um. ich wollte halt auch da Aus und Abgebrochene im Ruhe runterwachsen lassen.

Es steht jetzt demnächst ein neuer ACTH-Test an. Normales Blutabnehmen geht ja nicht, da hatte er einen Wert von 24,9 <36,
in dem Stimulationstest
ACTH2 264,0
ACTH3 126

Titel: Re: Fragen zu GeroViko
Beitrag von Nucki Nuss am 05. November 2017 um 16:40
Herzlichen Glückwunsch nachträglich zu Deinem Geburtstag!! Ich hoffe Du hattest einen schönen Tag mit netten Leuten und gesunden Tieren...!

Wie geht es Deinem Pony denn inzwischen? Ist ja schon ein wenig Zeit ins Land gegangen und es wäre interessant zu wissen, wie Ihr weiter behandelt habt und wie es ihm geht.

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