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Beitrag begonnen von Apollo am 27. April 2014 um 16:55

Titel: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Apollo am 27. April 2014 um 16:55
Hallo ihr Lieben!

Ich hab schon wieder eine Frage  :D:

Mein Hafitier kommt doch im neuen Stall nun bald auf die Wiese....normalerweise sind die Offenstallpferde morgens die ersten, die rausgelassen werden und die letzten, die wieder reingeholt werden, so ca. von 8.30/9.00 Uhr bis etwa 17.00/17.30 Uhr....da er ja nunmal sehr zum dick werden neigt und wir ja außerdem die Diagnose EMS im letzten Jahr bekommen haben (nicht dramatisch, aber die Zuckerwerte waren schon so, dass man aufpassen muss), denke ich, dass ich beim Weidegang auf jeden Fall aufpassen muss.
Es gibt im neuen Stall ja diverse Möglichkeiten: entweder ihn gar nicht auf die Weide zu lassen oder ihn nur bis mittags auf die Weide zu lassen oder ihn mit Fressbremse auf die Weide zu lassen....
Da es mir natürlich am liebsten wäre, wenn er den ganzen Tag mit den anderen auf der Wiese sein könnte, habe ich ihm 2 Fressbremsen gekauft: eine von HKM, das ist diese mit dem kleinen Loch unten in der Mitte und einen Greenguard.
Heute habe ich mal versucht, ihn mit dem Greenguard ein paar Minuten aufs Gras zu lassen, aber ich hab so meine Zweifel, ob er damit zurecht kommen würde  :-?
Er hat überhaupt kein Gras durch die Schlitze bekommen und wurde dann total hektisch und schubbelte und scheuerte mit der Lippe dann über diesen doch recht harten Kunsstoff....ich befürchte, dass er sich das Ding entweder abstreift oder aber sich die ganze Unterlippe aufscheuert, weil er dann total rabiat versucht, ans Gras zu kommen....
Die andere Fressbremse hab ich noch nicht ausprobiert, das will ich  morgen mal machen....
Was habt ihr so für Erfahrungen mit den verschiedenen Modellen gemacht?
Sollte es mit der Fressbremse so gar nicht klappen und ich müsste ihn ohne mit raus lassen, wie lange würdet ihr ihn dann max. mit auf der Weide lassen?? Ich bin da so unsicher, will ja auch nichts riskieren.....

LG
Tina

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von cheyenne am 28. April 2014 um 08:20
Also hier am Stall laufen ja auch einige mit Fressbremse mit, allerdings sind viele von Greengard nicht so begeistert, auch weil das trinken an der Selbsttränke nicht so einfach damit ist, und er scheuert wohl auch. Die gewöhnung daran dauert allerdings bei jeder Fressbremse etwas... ::)  wichtig ist wirklich, er darf nicht scheuern, muß OPTIMAL passen, die Nüstern müssen frei sein, also nicht eingeengt..und guck wie er damit trinken kann, wir haben relativ große Selbsttränken wo eine Fressbremse mit rein kann..es gibt siviele unterschiedliche Modelle, da hilft nur...ausprobieren.  :-/  lg Cheyenne

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von madahn am 28. April 2014 um 09:44
Ich habe den Greengard nie ausprobiert, da Madahn mit der anderen (die mit dem Loch unten) gut zurecht kam. Bei ihm haben die Streben ein wenig die Nüstern verdeckt, aber es ging. Er hat auch ein paar Tage gebraucht, bis er damit fresen konnte. Wenn die es erstmal raus haben, dann geht es erstaunlich SEHR gut....  ::)  Probier auch erstmal die andere aus. Ansonsten würde ich ihn nicht die ganze Zeit mit auf der Wiese lassen, wenn es die Möglichkeit gibt, dass er schon mittags reinkommen kann...

Gruss Esther

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Irene am 28. April 2014 um 16:05
Hallo,

ich hatte zuerst auch den Greengard inkl. dem speziellen Halfter, das hatte er sich aber jedesmal komplett abgestreift. Dann kam der nächste Versuch den Greenguard an einem normalen Halfter zu befestigen, und trotz Optimierung und seitlicher Befestigung konnte er dran vorbeifressen  ::)
Danach gab´s den Grazing Muzzle (auch eine Art Korb mit Loch unten drunter). Mit dem kam er fresstechnisch zwar gut klar, aber er scheuerte sich nach einiger Zeit Nase und Kinn komplett auf. Die Backenriemen konnte ich zwar noch gut mit Lammfell polstern, aber an der Nase hatte ich keine Chance  :-[ Seitdem geht meiner nur noch stundenweise aufs Gras.


Aber schau dir mal den AS-Fressregulator an. Über den bin ich letztens im Inet gestolpert und fand das sich die Beschreibung ganz gut anhörte.

LG,
Diana

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Apollo am 28. April 2014 um 16:50
Im Moment bin ich schon etwas entmutigt.....den Greenguard hatten wir ja gestern mal probiert, erstmal bekam er da nicht einen Halm raus (ok, das würde sich vermutlich mit der Zeit ändern)  und dann wurde er ja richtig nöckelig und hektisch und hat es in den paar Minuten geschafft, ein paar richtig tiefe Macken in das harte Plastik zu beissen.....ich denke, das Ding hätte keine lange Lebensdauer bei uns....
Dann wollte ich es heute mal mit dem von HKM probieren, der so vom Halfter her auch passte, aber dafür am Nasenrücken viel zu eng saß....das würde mit Sicherheit scheuern.....
Der von AS wäre sicher nochmal einen Versuch wert, aber im Moment habe ich schon knappe 100 Euro für die anderen beiden in den Sand gesetzt und müsste die erstmal wieder losschlagen......der von AS ist ja auch nicht so ganz billig....

Zur Zeit tendiere ich echt dazu, ihn einfach mittags rein zu holen, so dass er max. 3-4 Stunden auf der Weide steht.....am Anfang, wenn die Wiesen noch so richtig fett sind, vielleicht sogar nur 2-3 Stunden....

LG

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Apollo am 02. Mai 2014 um 12:20
Ich habe mich jetzt doch nochmal durchgerungen, mir den AS-Fressregulator zu bestellen....und zwar mit der Biolederdiätplatte und dem Lammfell....
Hab das Ding in Gr. L bestellt, weil dort stand, dass das für kräftige Haflinger passend wäre und heute ist das Teil gekommen und ich finde es wirklich riesig  :o :o

Andererseits ist Gr. M vom Umfang her ja erheblich kleiner und könnte somit schon wieder zu eng sein...

Welche Größe hattet ihr beim AS denn für eure Pferde??

LG

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von madahn am 02. Mai 2014 um 21:53
Hatte den nicht, kann dir da leider nicht helfen...

Gruss Esther

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Apollo am 23. Mai 2014 um 11:48
Wir haben jetzt seit einigen Tage den AS Fressregulator inkl. Kehlriemen und Lammfell UND der zahnfreudlichen Bio-Lederplatte in Gebrauch und mir gefällt das Teil sehr, sehr gut!
Allerdings hat mein Hafitier es tatsächlich gestern zum ersten Mal geschafft, ohne den Fressi von der Wiese zu kommen (Gott sei Dank stehen die Pferde im Moment erst 3 Stunden auf der Weide und da dieses Jahr die Natur ja recht früh mit allem ist, "blüht" das Gras auch schon und ist super lang)  >:(
Jetzt muss ich natürlich gucken, ob das ein Versehen war und er sich das Ding vielleicht beim wälzen oder beim spielen abgestreift hat oder ob er es jetzt raus hat, wie er das Ding los wird....das wäre natürlich übel, denn ich fände es viel beruhigender, wenn er seine 3 Stunden mit Fressi draussen wäre, als 3 Stunden ohne....ich werde das also mal verstärkt beobachten und sollte er das Ding jetzt öfter verlieren, würde ich nochmal versuchen, durch das zusätzliche Anlegen eines Halfters das Abstreifen etwas zu erschweren.....

LG

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von madahn am 23. Mai 2014 um 22:22
Ich weiss nicht, ob das bei deiner Fressbremse möglich ist, ich hab bei Madahn die an einem Halsriemen (den er sowieso trägt) befestigt, weil er den MK auch mit Halfter abgestreift hat...

[IMG]http://i49.tinypic.com/95wsrc.jpg[/img]

[IMG]http://i48.tinypic.com/2rduvpi.jpg[/img]

Gruss Esther

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Apollo am 28. Mai 2014 um 22:20
Hallo!

Das ist vielleicht gar keine so schlechte Idee 8-)
Hast du den Fressi nur oben am Halsriemen festgemacht oder unten auch?
Ich hab halt immer ein bisschen Angst, dass er mit so einer Konstruktion dann mal irgendwo hängen bleibt und sich verletzt, aber immer nur unruhig zu sein, weil man Angst hat, dass Pferdi sich den Fressi abzieht, ist auch blöd und da der Stall ja nicht grad bei mir um die Ecke ist, kann es ja auch mal sein, dass die Zeit, zu der ich ihn dann von der Wiese hole, ein wenig variiert und da wäre es mir schon lieb wenn ich sicher sein könnte, dass er den Fressi auch so lange auf behält  ;)

LG

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von madahn am 30. Mai 2014 um 20:44
Die Verbindung von MK und Halsriemen bestand nur durch den auf dem Foto zu sehenden Haken hinter den Ohren. Halsriemen und MK sollten so eng ansitzen, dass es weder schnürt noch zu locker sitzt, dann sollte nichts passieren. Alle meine Ponys tragen Halsriemen - es ist noch nie was passiert, auch nicht, wenn sie sich mal mit dem Hinterhuf kratzen!

Gruss Esther

Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von Irene am 17. Juni 2014 um 22:39
Ganz ehrlich? Mir wäre das zu riskant, ich hätte viel zu viel Angst das mein Pferd dann irgendwo hängen bleibt  :-/
Ich hab jetzt noch die Tage ein Bild gesehen, bei dem sich ein Pferd mit dem Halfter stranguliert hat weil es damit hängen geblieben ist  :-[
Als meiner früher die Fressbremse tragen musste, hab ich die grundsätzlich an einem Sicherheitshalfter befestigt. Daran gab es eine Sollbruchstelle in Form eines Klettstreifens der im Notfall aufgehen sollte. Das war nicht teuer, minimiert aber das Risiko.



Titel: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Fressbremsen??
Beitrag von madahn am 18. Juni 2014 um 09:40
Ich denke, wir werden immer wieder furchtbare Bilder von dem einen oder dem anderen sehen. Letztendlich ist es die eigene Erfahrung, die man weitergibt, und da habe ich keine negativen Erfahrungen gemacht. Muss halt jeder für sich selber entscheiden  ;)

Gruss Esther

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