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Beitrag begonnen von Irene am 18. April 2013 um 12:33

Titel: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Irene am 18. April 2013 um 12:33
Huhu!

Frage an die Allergiker- und Hustenpferde-Besitzer….
Wie unterstützt ihr eure Pferde wenn die Pollen/ Hustenzeit beginnt?

Mir wurde BVetsan und/ oder Schwarzkümmelöl empfohlen.
Hat zufällig auch jemand Erfahrung mit Plantagines (Iwest) gemacht?

LG
Diana

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Maus am 18. April 2013 um 14:40
Huhu,

eine Bekannte füttert ihrem COBler (jetzt heißt das ja RAO) das Plantagines in Kombination mit nassem Heu und ist super zufrieden.

Unser Allergiker (Staub, keine Pollen - bei uns ist der Winter problematisch) kriegt über den Winter immer wieder B-Vetsan (als Schleimlöser in Abstimmung mit dem TA. Alternativ Sekrolyt Pellets - die wirken auch super, sind aber teurer) und Schüssler Salze. Schon seit Jahren und es wirkt prima. Letzten Sommer und Herbst habe ich zusätzlich akupunktieren lassen und das war der beste Winter seit der Allergiediagnose! Unsere Akupunkteurin ist echt Gold wert!!! Und hat genau die richtigen Punkte genadelt - so gut ging es dem Pferd schon ewig nimmer! Das kann ich wirklich empfehlen (auch im Hinblick auf Euer Arthroseproblem). ;)

Schwarzkümmelkuchen (also kein Öl) habe ich auch schon gefüttert und es brachte gar nichts.

Gladiator Plus haben wir auch schon probiert - brachte auch nur ein großes Loch im Geldbeutel und keinerlei Veränderung am Pferd.

Inhalieren kommt auch noch gut an. Wir haben uns letztes oder vorletztes Jahr einen - gebrauchten - Ultraschallvernebler geleistet - der hat sich auch schon gelohnt.

Immunsystem fördern ist beim Allergiker ja eher ungünstig, das arbeitet ja eh schon zuviel.

LG Maus

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Nine192 am 18. April 2013 um 14:48
Huhu!

Mein Hü hat ne leichte Heustauballergie, die bekommen wir mit Heuwaschen gut in den Griff.

Ich hab halt immer prophylaktisch Schwarzkümmelöl gegeben, ob es was geholfen hat kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen  :-? aber es beruhigt halt das Gewissen  ::)

Wir haben ein Shetty im Stall, der hat da auch mit zu kämpfen, ist dazu noch Ekzemer...die Besitzerin hat ihm die letzten Jahre wohl immer Cortison gegeben  :o und er hat dann aufgehört zu husten. Würde ich persönlich jetzt nicht machen...

Diesen Winter hat sie sein Heu den ganzen Winter durch gewaschen und bis jetzt hustet er auch  noch nicht. Die letzten Jahre hat sie nämlich den Winter über nicht gewaschen.

Du wäscht das Heu aber bestimm schon, oder? Andere Tipps kann ich dir leider nicht geben - sorry  :-/

LG Nine

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Irene am 18. April 2013 um 16:03
Hallo!

Schon mal danke für die Tips!

Yes, gewaschenes Heu bekommt er. Die Pferde stehen ab dieser Woche auch endlich komplett draußen (also Auslauf, nicht Weide) und nicht mehr über Nacht in der Box, kriegt er also viel frische Luft ab.
Die letzten beiden Winter hab ich schon ganz gut mit BVetsan überbrücken können, da hat auch eigentlich die halbe Dosis zum vorbeugen gereicht. Mit dem jetzigen Fellwechsel ging´s dann wieder vermehrt los… beim reiten immer mal wieder gehustet, laufende Nase mit weißlichem Schmodder. Unsere THP hatte ihn vor 5 Wochen mal abgehört, meinte „nichts verschleimt aber deutliche Atemgeräusche“. BVetsan hab ich dann auf 2 ML erhöht und vor 1,5 Wochen dann auch mal den TA mal abhören lassen. Der hat mir Ventipulmin dagelassen, wollte auch gerne „ein bisschen“ Cortison spritzen aber das hab ich direkt abgewehrt  :o Das will ich wirklich nur im Notfall, aber davon sind wir noch gut entfernt.
Pony geht’s im Moment sehr gut, hat seitdem nicht mehr gehustet, aber ich bin gespannt was ist wenn die Dose leer ist. Klar, wenn´s wieder schlimmer wird ruf ich noch mal den TA.

Aber Akupunktur ist tatsächlich ne gute Idee! Fällt mir nämlich grad so ein… unsere THP hat ihre Stute nämlich auch damit behandelt und gute Erfolge erzielt  :)  Muß ich sie mal drauf ansprechen.

Eine Stallkollegin gibt ihrem Allergiker dauerhaft BVetsan, da sträub ich mich aber so ein bisschen vor. Ein TA hätte ihr damals gesagt das man das gut machen könne da es eh „nur“ homöopathisch ist. Aber tritt da nicht irgendwann auch ein Gewöhnungseffekt ein??

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Maus am 18. April 2013 um 20:05
Dauerhaft würde ich es nicht geben. Besser bei Bedarf, Du siehst das schon richtig  ;)

Husten (also die Tätigkeit, die Krankheit ist natürlich blöd) an sich ist ja nicht schlecht, wenn er denn verschleimt ist. Der Schmodder muß ja raus.  ;) Besser wäre natürlich, es wäre kein Schmodder drin... >:( aber so kämpft man sich halt durch.

Falls Du die Adresse der Akupunkteurin brauchst, die kann ich echt empfehlen - wir hatten auch bei unserem Cushi sensationelle Erfolge. Total irre! Die fährt durch ganz Deutschland.

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von cheyenne am 18. April 2013 um 20:21
Also meine Freundin füttert (nach jahrelangem erfolglosen Versuchen) während der "Pollenzeit" Cetirizin Tbl  tägl zu. Es ist zwar für "Menschen" zugelassen, und ich war erst "entsetzt" :o  aber...ihr Pferd hat seitdem Ruhe...ich finde aber trotzdem, das sollte mit dem TA abgesprochen werden ;) auch wenn ihr der Erfolg recht gibt

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Maus am 18. April 2013 um 20:58
da hat sie aber Glück - bei mir selbst (also mir, nicht dem Pferd) helfen die nämlich nur "so lala". Also beschwerdefrei bin ich damit leider nicht - aber wenn es dem Pferd hilft, warum nicht.

Wer heilt hat recht oder so...  ;)

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Zoey am 19. April 2013 um 06:59
Meiner bekommt Fenistil 24 h retard Kapseln, schleimlösende Kräuter, ventipulmin wenn es ganz schlimm ist und dann inhalieren wir noch....

Lg
Yvonne

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Freija am 17. Mai 2013 um 09:21
Hallo,
bei meinem Allergiker Andri (Isländer, 24 Jahre) schwöre ich auf bedampftes Heu. Nach unserem Stallumzug im Spätherbst (eigentlich die Zeit, in dem es ihm gut geht) stand er auf einmal Luft pumpend im Stall - und zwar so schlimm, wie ich es in den 8 jahren, in denen er bei mir ist, noch nicht erlebt habe! Er zog pfeifend die Luft ein und konnte vor Luftmangel weder fressen noch laufen! Um ihn zu entspannten, bekam er eine Magnetfelddecke aufgelegt (pulsierendes Magnetfeld), ein paar Schüsslersalze (wg. "Asthmaanfall") und ein Akutmittel, dass von meiner THP nach TCM (Traditionell Chinesische Medizin) für ihn zusammengestellt wurde. Danach ging ich schlafen und hoffte nur, dass er die Nacht überleben würde... Und am nächsten Morgen? Stand er da, noch immer mit stärkerer Atmung, aber wieder quietschfidel.. Erst später war mi eingefallen, dass ich ja auch die THP hätte rufen können, Akupunktur wäre bestimmt das richtige gewesen!
ansonten habe ich sehr gute Erfahrungen mit einer Eigenblutbehandlung gemacht, zwischendurch gibt es auch immer 'mal wieder eine kleine Kur mit Hustenkräutern....
Wobei ich dieses Frühjahr auch schon einmal überlegt habe, vielleicht Cetirizin o.ä. bei ihm zu versuchen - vielleicht würde ihm auch das helfen? Hier gilt halt: Versuch macht klug.
Liebe Grüße
Petra

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von cheyenne am 17. Mai 2013 um 18:12
Hallo,
also bei Shalimar fing es wieder an mit Allergie an (juckte sich auch sehr, wie bei Exzemer eigentlich), meine Freundin gab wieder Cetirizin Tbl dazu, nach 2 Tagen war Ruhe ( also ich nehm die Tbl ja auch, aber nur ne halbe, da ist wenigstens der Niesreitz weg und die Nase offen, bei einer ganzen verpenn ich auf der Stelle den ganzen Tag!...von wegen...machen nicht müde... ;)..eine Miteinstellerin erwägt den Versuch die Tbl ihrem Exzemer Isi zu geben, sie sagt auch...ein Versuch ist es wert den Juckreiz zu unterbinden, diskutiert aber noch mit dem TA (der von Selbstversuchen wenig angetan ist...der ist aber auch sonst für andere Meinungen als seine, wenig offen ::) werd darüber berichten ob und mit welchem Erfolg sie es probierte

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 14. Januar 2014 um 13:23
Melly hustet ja auch mal mehr und mal weniger, mal mit Schnodder mal, mal ohne....
Jetzt im "Winter" sehr viel weniger. Soll eine Pollenallergie sein, was ja auch für die jahreszeitlichen Schwankungen sprechen würde. Auf Spritzen soll sie allergisch reagieren.... grad kam mir der Gedanke, dass da vermutlich Cortison gespritzt wurde und sie darauf reagierte...? also gar nicht allgemein, sondern speziell auf Cortison...?

Ich überlege, ob ich eine größere Heuraufe für die Ponys kaufe. Eigentlich zu meiner persönlichen Fütterentlastung...  Aber dann kann ich das Heu nicht mehr anfeuchten, weil das sonst zu lange feucht liegen würde...?  Hat da jemand Erfahrungen damit...?

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von cheyenne am 14. Januar 2014 um 19:27
Erst mal würd ich testen lassen, ob tatsächlich eine Stauballergie, oder doch eine Pollenallergie vorliegt. Bei einer Pollenallergie kannst Du vom TA ein Antihistaminikum während der Zeit bekommen, bei einer Heustauballergie entweder staubfreies Heu kaufen, oder leicht anfeuchten, dann kannst Du aber die Raufe nur so voll machen wie auch zeitnah gefressen wird ( im Hochsommer). Und wichtig, immer den Raufenboden sauberhalten wo sich alles sammelt ( ganz tolle Arbeit :-*). Ich tippe aber eher auf Pollen, da sie ja jetzt nicht hustet. Wir haben eigentlich gute Erfahrungen mit Rundballen gemacht bei den Hustern, da ist der Staubanteil relativ wenig da wenig "Angriffsfläche" der Staubpartikel, da fest gepresst. Probiere es doch mal aus ;)  lg Cheyenne

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Zoey am 15. Januar 2014 um 09:36
Hm...
Ich würde eher eine Bronchoskopie bzw. BAL machen lassen. Dabei werden "Schleimproben" aus der Lunge genommen und diese werden dann untersucht. Anhand der im Schleim gefundenen Zellen, kann man eine Aussage machen ob ein Allergischer Hintergrund besteht.
Es gibt 2 Formen beim Pferd.
1. RAO: wiederkehrende Lungenerkrankung mit allergischer einer Komponente als Auslöser.
2. IAD: entzündliche Lungenerkrankung ohne allergische Komponente (das sind meistens die Pferde, die im Stall husten)
IAD endet meistens (nach Jahren) mit RAO.

Hier ist es schön erklärt.
http://www.equivetinfo.de/html/husten.html

Ich bin generell nicht so der Feund davon, nasses Heu in eine Heuraufe zu legen. Ich finde da kommt dann zuwenig Luft dran und das Heu fängt schneller an zu gären.
Zumindest war das bei uns immer so. Im Heunetz hat es sich länger gehalten....
Generell würde bei einem Pferd das hustet das Heu immer einweichen. Falls es nur um den Staub geht, könntest Du höchstens die Zeit zu verkürzen. Bei manchen Pferde reicht auch eine Zeit von 5 min aus.
Was in der Regel viel schlimmer ist, ist das Stroh. Dort sind immer! Schimmelsporen drin auf die, die Pferde reagieren.
Und ein Chronisch Hustendes Pferd sollte aus dem gleichen Grund und wegen der Ammoniakbildung auch möglichst weit vom Misthaufen entfernt stehen.
Das wichtigste ist Schleim lösen! Diese Pferde sind in der Regel stark verschleim. Wenn der Schleim fester ist und abgesackt ist, kann ihn der TA nicht hören.
Ich habe gute Erfahrungen mit ACC und den Kräutern von Per Naturam gemacht. Wichtig bei ACC, sobald es unterdosiert ist wirkt es beim Pferd nicht mehr.
Und bewegen, bewegen, bewegen.
Was bei uns gut funktioniert hat, ist 20 min stark bewegen. 10 min Fresspause (Kopf muss unten sein!) und dann noch mal 15-20 min locker bewegen. Am besten auch Kopf nach unten. So löst sich der Schleim schön und kann dann auch gut ablaufen.

wenn Du noch Fragen hast, immer her damit :)

Lg
Yvonne


Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 15. Januar 2014 um 13:31
Danke Euch schon mal....  :)
Ich werde die Vorbesitzerin noch mal ganz genau fragen, wie sie auf Pollenallergie kam.
Ob schon eine Bronchoskopie gemacht wurde oder nur die Jahreszeiten dafür spachen.


Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 15. Januar 2014 um 14:25
Hatte jemand von Euch schon mal einen Pollenfilter für´s Halfter ausprobiert...?
gibt´s da Erfahrungen...?

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Zoey am 15. Januar 2014 um 14:32
Gibt es das oder meinst Du die Nasenteile bei einer Fliegenschutzmaske? Die helfen nicht...
Für Pferde gibt es nur ein Antihistaminikum zum Spritzen, ist aber teuer und hält nicht lange an...
Don hat den Sommer über immer Fenestil 24h retardkapseln bekommen. Die haben auch super geholfen. Aber auf eigene Gefahr :).
An Kräutern hat er immer noch Schwarzkümmel und Fenchel bekommen. Habe seine Rübenschnitzel immer in Fencheltee eingeweicht und die Samen dann drin gelassen :).
Fenchel ist entkrampfend, schleimlösend, antibakteriell und hilft auch noch gegen Blähungen - sehr praktisch :)

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 15. Januar 2014 um 15:33
Doch, das gibt es.... ich suche grade verzweifelt den Link...
Ich zeig ihn euch dann...

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von cheyenne am 15. Januar 2014 um 18:33
ja das gibt es ;)  das Pferd einer Miteinstellerin ist Pollen bzw Gräserallergiker, sie nutzt es aber nur beim ausreiten während der "Flugzeit". Auf der Weide in unserer Herde ist er "oben ohne" er lässt es absolut nicht auf :P  auch das Anraten des TA, ihn während der Flugzeit nicht auf die Weide zu stellen und mit seinen Damen im Offenstall & Paddock zu lassen schlugen fehl, der Herr stellt sich natürlich raus ::). Vielleicht lässt Deine Dame ja den Pollenfilter auf ;D

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 16. Januar 2014 um 14:42
guckt mal hier:
http://www.innohorse.eu/shop/USER_ARTIKEL_HANDLING_AUFRUF.php?darstellen=1&Kategorie_ID=29&kat_last=29&kat_aktiv=29&javascript_enabled=true&PEPPERSESS=e6d61a04af513d24a5baac4cf91b46c5&w=1600&h=860

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Zoey am 17. Januar 2014 um 07:04
War bei uns nicht so der Hit. Hat bei Don überhaupt keinen Unterschied gemacht. Hilft aber Super gegen Sonnenbrand :).

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von cheyenne am 17. Januar 2014 um 22:18
Ich selbst bin davon gar nicht überzeugt, sind keine "richtigen" Pollenfliese ( die hab ich nämlöich am Fenster :-X), finde die Pollen hält es nicht auf, vielleicht die Baumpollen, aber die feinen Gräser gehen locker durch. Bei dem jedenfalls was Alina hat.  lg Cheyenne

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Zoey am 18. Januar 2014 um 09:22
Dieser Schutz wurde meines Wissens für headshaker entwickelt. Er soll in erster Linie die Nüstern vor der Sonne schützen. Aber da er unten offen ist, kommen die Pollen trotzdem rein. Ich hatte das Gefühl, das Don damals eher schlechter geatmet hat. Das selbe hatten wir bei der Fressbremse.
Ich habe mehrfach gehört, das es reinen Pollen Allergikern besser geht, wenn sie Tagsüber im Stall sind ( staubfrei) und nachts rausgehen. Nachts ist die Pollen Konzentration wesentlich geringer. Der Stall sollte dann aber ziemlich geschlossen sein.
Ich wollte dieses Jahr ein Spray ( MDI) aus der humanmedizin ausprobieren. Der Wirkstoff war glaube ich chromociclinsäure, der soll bei Pferde als Mastzellen Stabilisator wirken, also die schleimproduktion bremsen. Es gibt aber wohl Pferde, die davon Atemprobleme bekommen. Ich hatte schon mit meinem TA ausgemacht, das ich es im Frühjahr teste und er dann auf Abruf bereit steht, falls Don auf das Spray reagiert.

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 18. Januar 2014 um 11:03
Danke Euch....
Ich kann mir diesen Pollenfilter vermutlich einfach mal ausleihen... also werde ich ihn auch ausprobieren.

Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Irene am 19. März 2015 um 14:03
Huhu,

muß den Thread hier leider nochmal zum Leben erwecken.

Uns hat´s diesmal erwischt und seit Dezember hustet mein Pony fast durchgehend  :-[ 
Es fing an als ich von Dezember bis Februar mein Heu umständehalber vom SB beziehen musste, der mir leider keine gute Qualität lieferte  :( Das Heu staubte wie Hulle und muffte teilweise auch ziemlich.
So, seitdem hustet das Ponytier mal in Bewegung mal ruhend im Paddock, mal mit mal ohne Auswurf, mal mit weißlichem mal mit gelblichen Schmodder, mal ists Pony fit mal weniger.
So schlimm wars noch NIE und ich bin ehrlich gesagt ziemlich erschrocken das es ihn ausgerechnet über den Winter getroffen hat. Normalerweise hat er im Frühjahr/ Herbst zu Fellwechselzeiten gerne mal Probleme.

Der TA war über den Winter 5x da, schloss einen Infekt aus, Pony war auch nie wirklich schlimm verschleimt, bekam entsprechende Hustenmittel (Equimucin, Equipulmin Liquid, VentiPlus als das Pony nach einem Ausritt ins pumpen geriet), das Heu wird gewässert (zumindest die Abendration da mir die Frühstücksportion sonst über Nacht einfriert), er steht im Offenstall, das Knabberstroh (was diesmal ebenso staubt) packe ich mitlerweile in ein Netz damit er nicht drin liegen muß, die Liegefläche vom OS ist mit Späne eingestreut und seit 2 Wochen hab ich wenigstens auch wieder besseres Heu (durch eigenen Lieferanten).

Da ich das Heu bisher immer nur mit dem Schlauch nassmachen, aber nicht richtig wässern konnte, hab ich mir diese Kisten besorgt:






Heute Abend werd ich sie das erste mal testen  :)

Eine Bastelanleitung für einen Heubedampfer hab ich mir auch bereits besorgt. Je nachdem wie das mit den Kisten klappt (oder auch nicht), bin ich am überlegen mir so einen zu bauen. Hier gibt’s ja irgendwo schon einen Heubedampfer-Thread mit durchweg positiven Erfahrungen ;)

Der Einkaufszettel mit versch. Hustenkräutern liegt auch schon parat.

Der Stauballergiker meiner Stallnachbarin hustet diesen Winter komischerweise auch vermehrt.
Wie sieht´s bei euren Pferden aus??

LG, Diana


Titel: Re: Unterstützung bei allergiebedingtem Husten
Beitrag von Ayra am 16. Mai 2019 um 10:30
Was offenbar hervorragend bei Pollenallergie bei uns nutzt, ist Colostrum und das sogar in Kleinstmengen wie für den Menschen empfohlen.
Das nur als Tipp, falls es jemand probieren möchte.
Ich weiß, die Wissenschaftler sind nicht davon überzeugt, dass das bei erwachsenen Säugetieren überhaupt da ankommt, wi es soll, aber Melly hat von ein auf den anderen Tag überdeutlich reagiert.
Ich bin sehr zufrieden damit.  :)

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